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10. Close

Er saß in diesem Lieferwagen und er musste feststellen, dass die Scheiben nicht getönt waren sondern mit pechschwarzer Folie beklebt war. Es war stockdunkel. Nur ein weißer Lichtstrahl vor ihm. Er schätze, das dort die Tür war, wusste es aber nicht wirklich.
Nachdem er sich der Tür genähert hatte, wurde er gestoßen. Vielleicht war er dem Kerl zu langsam gewesen. Er fiel in das Auto, konnte sich kaum abfangen, da seine Schulter immer noch entsätzlich weh tat und stieß sich den Kopf. Das nächste was er wusste war, dass er in dieser fahrenden Dunkelheit aufwachte. Sein Kopf schmerzte, doch ihm war bewusst, dass dies das geringste Problem war.

Alec starrte in die Dunkelheit.
Er dachte an seine Lieben.
Er dachte an seine Ex-Frau und warum die Beziehung zu ende gehen musste.
Er dachte an seinen Sohn und wie sehr er ihn liebte.
Er dachte an die Band.
An die Tijuana Wonderbrass.
An André.
An Stefan.
An Malcom.
An Tobias.
An Ansgar.
Er dachte an Sascha und an das, was zwischen ihnen Stand.
Er dachte an sein Leben, welches er in vollen Zügen genossen hatte bis der Zug am diesem Tag entgleist ist.

Alec knirschte mit den Zähnen. Er war wütend. Was hatte er nur getan? Was hatte er getan, dass er das alles verdiente?
Ihm wurde allmählich bewusst, dass es etwas sein muss was lange zurück liegt. Etwas was aus seiner Vergangenheit herüber schwappte in das hier und jetzt.
Die Gedanken flogen durch seinen Kopf.
Plötzlich bremste der Wagen stark, sodass Alec gegen eine Seitenwand flog.
Er schrie kurz auf und versuchte sich schnellstmöglich wieder aufzurappeln, denn er hörte Schritte die um das Auto herum gehen. Es klang wie Schotter oder Kieselsteine.
Alec wusste nicht, wie lange sie unterwegs gewesen waren, wie lange er bewusstlos war.
Er wusste nicht ob er kämpfen sollten um auszubrechen oder ob er aufgeben und dieses makabere Spiel mitspielen sollte.

Irgendwo hörte er ein Klopfen und das eine quitschende Tür geöffnet wurde. Aus Metall. Stahl, vielleicht auch Eisen. Stimmengemurmel. Anfänglich konnte er nichts verstehen. Männerstimmen und seine Frau, glaubte er zu erkennen.

„Warum hast du ihn hier her gebracht?" keifte die Frau.
„Du hast doch jesacht, dass ick den her bring soll!" blaffte der Mann zurück. Er klang wie der Kerl, der ihn hier rein gestoßen hatte.
„Du Idiot! Du solltest ihn nicht hier her bringen, sondern..." sagte sie stockend.
„Wenn du dich nich entscheidn kannst, haste Pech jehabt! Dauernd haste was anderes gesacht. Wo soll der nu hin?" sagte der dicke genervt.
„Vorsicht Holger!Pass auf was du sagst! Bring ihn runter!" sagte die Frau zornig.

Alec bekam Panik. Was meinte sie? Wo sollte er hin gebracht werden? Die Tür öffnete sich. Er kniff die Augen zusammen und hielt sich zusätzlich noch eine Hand vor die Augen um sich schnellstmöglich an das grelle Sonnenlicht zu gewöhnen.

„Steig aus!" motze der eine.
„Beeil dich!" schrie der andere.

Die zwei Männer hatten Skimasken übergezogen. Den einen erkannte Alec als den als Lieferjunge getarnten Kerl. Der andere war kleiner, aber nicht weniger muskulös.
Alec verfluchte sich dafür, dass er nicht öfter ins Fitnessstudio gegangen ist.
Er krabbelte unter weiterem drängen aus dem Lieferwagen und stand nun zwischen den beiden Typen. Sie schubsten ihn vor sich her.
Alec sog sämtliche Eindrücke in sich auf und versuchte alles in sich einzuschließen.

Es sah aus wie ein Autofriedhof. Haufenweise ausgeschlachtete Autos, verstaubt und mit Spinnweben überzogen. Vor ihm eine mit Wellblech verkleidete Halle. An vielen Stellen hatte Rost schon Löcher in das Blech gefressen. Er wurde in einen schwarzen Türeingang geschubst. Der Duft von Öl, Benzin und Staub stieg ihm in die Nase. Er musste niesen und erntete dafür einen Schlag auf den Hinterkopf.
Er wurde durch eine dunkle Werkstatt geführt. Vereinzelt hingen einzelne Glühbirnen von der Decke, die ein oder andere flackerte vor sich hin und würde wohl bald das zeitliche Segnen.
Eine fette Ratte rannte vor seine Füße.
Übelkeit stieg in ihm auf. In einer Ecke war eine weitere Tür. Sie wurde geöffnet.
Alec wurde hinein geschubst und 10 Treppen hinunter gestoßen. Er versuchte mit den Armen seinen Kopf zu schützen. Unsanft prallte er gegen eine Wand und hörte wie die Tür geschlossen wurde und das schließen eines Schlosses. Er war gefangen.

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