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『41

Endlich, nach Monaten, durfte ich wieder zur Arbeit gehen. Ich weiß, es ist komisch, dass ich mich so sehr freute, wieder den ganzen Tag an einem Schreibtisch zu sitzen und tausend Dinge für Jungkook, welcher immerhin mein Boss war, zu erledigen, aber das war auch ein
Zeichen, dass meine Depressionen nachgelassen hatten. In der letzten Therapiestunde, die ich und Namjoon hatten, hatte er mir gesagt, dass sich sowohl mein Geistlicher, als auch mein körperlicher Zustand verbessert hätte. Und das hatte ich auch selbst gemerkt. Ich ging wieder öfters raus, versteckte mich nicht den ganzen Tag in meinem Zimmer und all die depressiven Gedanken, die mich geplagt hatten, waren seit Jungkooks Rückkehr aus L.A., auch zum größten Teil verschwunden.

Glücklich trank ich meinen üblichen Morgenkaffee in der Küche, komplett angezogen und fertig gemacht für die Arbeit. Ich war früh aufgestanden und konnte danach nicht mehr einschlafen, weshalb es erst um sechs war. Sogar Jungkook schlief noch, was unüblich war, aber ich war froh, dass er endlich mal länger schlief. Doch leider hatte ich mich zu früh gefreut, denn gerade als ich meine Kaffeetasse in die Spüle der Küche stellte, hörte ich schnelle Schritte aus meinem Schlafzimmer. Jungkook kam in die Küche gehetzt.

,,Jimin?" fragte der Schwarzhaarige verwundert, als er mich erblickte. Er schaute an mir herunter. ,,Wieso hast du normale Klamotten an?" Ich lachte leicht. ,,Ich gehe heute arbeiten. Namjoon hat gesagt, ich darf endlich wieder." Ich sah ebenfalls an ihm hinunter. Er hatte bereits ein weißes Hemd angezogen, bei welchem jedoch nur die unteren Knöpfe zugeknöpft waren und sein Hosenstall war offen. ,,Und was ist mit dir?" fragte ich amüsiert. ,,Wieso siehst du so als wärst du ein Angestellter in einem Strip Club?" Jungkook knöpftet sein Hemd hastig zu. ,,Ich hab verschlafen." Eilig trat er hinüber zur Kaffeemaschine und begann auf dessen Knöpfe herumzutippen. ,,Ich mach mir noch schnell einen Kaffee, dann muss ich los."

,,Du hast verschlafen? Damals bist du doch immer erst eine halbe Stunde später als ich zur Arbeit gekommen." ,,Ja. Ich weiß. Aber zurzeit habe ich immer sehr viel zu tun um muss daher schon früher da sein." Er nahm die Tasse, die jetzt mit Kaffee gefüllt war und nahm einen kräftigen Schluck daraus. ,,Du weißt doch, dass ich eine Kooperation mit Nayeon habe. Da sie noch immer in Amerika ist, ist es alles ein bisschen kompliziert mit der Zeitverschiebung. Daher muss ich mehr arbeiten als sonst." Er trank seine Tasse in einem schnellen Tempo aus, stellte sie in die Spüle und wollte gerade aus der Küche gehen, da drehte er sich noch einmal zu mir um. ,,Soll ich dich gleich fahren?"

Auf seine Frage hin überlegte ich kurz. ,,Wäre das nicht ein bisschen komisch, wenn der Boss seinen Assistenten zur Arbeit fährt?" ,,Ach was." schüttelte Jungkook den Kopf. ,,Das ist nicht komisch." Er nickte in Richtung Flur. ,,Also? Kommst du?" Ich zuckte mit den Schultern. ,,Na gut." Jungkook und ich zogen uns unsere Jacken und unsere Schuhe an, ehe wir leise die Wohnung verließen, um Wooyoung und Yoongi nicht zu wecken, und liefen aus dem Wohnhaus hinaus zu Jungkooks Auto.

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Nicht nur ich, sondern auch Taehyung und Jin waren froh, als ich wieder auf der Arbeit auftauchte. Anscheinend hatten sie mich genauso vermisst wie ich sie. ,,Zum Glück geht es dir wieder besser und du kannst zur Arbeit gehen!" freute sich Tae. ,,Ja. Ohne dich war es langweilig hier!" lachte auch Jin, als sie gerade vor meinen Schreibtisch standen, an dem ich saß. Ich schmunzelte. ,,Mir war auch total langweilig. Kaum zu glauben, dass ich mich mal auf die Arbeit freue."

Tae, Jin und ich unterhielten uns noch ein wenig weiter, als plötzlich Jungkook aus seinem Arbeitszimmer kam. Da dieses direkt im Raum nebenan lag, hatte der Schwarzhaarige alles mitgehört. Er stellte sich neben Jin. ,,Ich denke wir freuen uns alle, dass Jimin wieder da ist. Aber das heißt nicht, dass ihr nur hier herumstehen könnt. Zurück an die Arbeit." Auf seinen Befehl hin setzte sich Taehyung zurück an seinen Schreibtisch gegenüber von meinem und auch Jin verschwand so schnell wie er konnte. ,,Es könnte sein, dass heute einige Anrufe kommen, aber ich habe nicht für alle Zeit. Also nehmt ihr sie bitte entgegen." Mit diesen Worten, schob Jungkook die gläserne Schiebetür des Raumes auf und trat hinaus in den Eingangsbereich, von wo aus er hinüber zum Fahrstuhl lief und hinauf in die Etage über uns fuhr.

,,Woah." sagte Taehyung leise, sodass ich es aber noch hören konnte. ,,Ziemlich kalt. Seid ihr noch immer zerstritten?" Ich zuckte mit den Schultern. ,,Keine Ahnung. Die Sache zwischen uns ist kompliziert. Eigentlich wollte ich ihn ja nicht mehr wiedersehen, als er zurück nach Korea gekommen ist, aber dann hat er mich auf einmal darum gebeten, ihn bei mir wohnen zu lassen, weil irgendwie niemand wissen durfte, dass er nicht mehr in L.A. ist." ,,Ach deswegen hat er einige Tage Pause gemacht." unterbrach mich mein Gegenüber und grinste frech. ,,Er wollte länger bei dir sein."

Entsetzt schüttelte ich den Kopf. ,,Was? Nein! Er arbeitet einfach nur viel. Deswegen hat er sich eine Auszeit genommen." ,,Nein Nein. Er liebt dich. Er will in deiner Nähe sein." Schmunzelnd schüttelte ich den Kopf und antwortete auf Taehyungs Aussage nicht mehr, da ich mich mit dem Thema nicht mehr beschäftigen wollte.

Tae und ich begannen zu arbeiten, Anrufe entgegenzunehmen und etlichen Papierkram zu erledigen. Es war zwar ein wenig eintönig und nicht gerade aufregend, aber besser als die ganze Zeit im Haus zu hocken. Gerade als Taehyung und ich zusammen im Raum waren, in der sich der Drucker befand, um ein paar Unterlagen zu kopieren, stieß mich der Grauhaarige mit seinem Ellenbogen in die Seite. ,,Psst." Verwirrt sah ich ihn an. ,,Was denn?" sagte ich leise. ,,Kann es sein, dass Jungkook die ganze Zeit zu uns rüberschaut?"

Ich sah in die Richtung, in die Taehyung nickte. Durch die gläsernen Wände konnte ich in den gegenüberliegenden Meeting Raum schauen. Tatsächlich lehnte Jungkook dort an einem Tisch und sah durch die offene Tür hinüber in unseren Raum. Als der Schwarzhaarige sah, wie ich in seine Richtung blickte, drehte er seinen Kopf sofort wieder weg und schaute wieder zu der Person, die gerade einen Vortrag hielt.

,,Er hat bestimmt zu dir geguckt." sagte Taehyung leise, worauf ich ihn wieder ansah. ,,Er hat bestimmt nur geguckt, ob wir unsere Arbeit machen. Du hast ja gesehen, wie er vorhin drauf war, als wir nur herumgestanden und nichts gemacht hatten." Taes Mundwinkel wanderten wieder nach unten. ,,Manno. Zerstör mir nicht meine Hoffnung. Ich finde es schade, dass ihr nicht mehr zusammen seit." ,,Wir waren doch nie richtig zusammen. Das war nur Show." sagte ich. Der Grauhaarige verschränkte die Arme vor der Brust und machte ein unzufriedenes Gesicht. ,,Wieso müssen die Beziehungen, die ich herausfinde immer Fake sein?" Verwundert, aber auch amüsiert schaute ich ihn an. ,,Immer? Als ob dir das schon so oft passiert ist."

In diesem Moment kam plötzlich ein Mitarbeiter von mir und Taehyung in den Kopierraum. Es war Mingyu. ,,Oh. Seid ihr gerade am Drucker?" fragte dieser. ,,Dann warte ich noch, bis ihr fertig seid." ,,Keine Sorge. Lange wird das nicht mehr dauern." versicherte ich dem Dunkelhaarigen und lächelte ihn leicht an. Mingyu lächelte zurück. ,,Ich versteh Jeon nicht." sagte Tae auf einmal laut und drehte sich verärgert zum Drucker um. ,,Der Typ ist Steinreich, aber will nicht einmal einen neuen Drucker für seine Firma kaufen?!" Er schlug leicht gegen das große Teil. ,,Wenn wir nicht diese langsame Kiste hier hätten, wären wir schon längst fertig!"

Während die knatternde Kiste langsam mehrere Blätter ausspuckte, unterhielt ich mich ein wenig mit Mingyu, Taes ständiges Fluchen wegen des Druckers ignorierend. ,,Wo warst du eigentlich so lange?" fragte mich Mingyu. ,,Du warst ja ziemlich lange weg." Ich zuckte mit den Schultern. ,,Ja...stimmt. Ich war eben krank. Du weißt schon. Manchmal kann eine Grippe einen echt umhauen." Den wahren Grund erzählte ich ihm natürlich nicht. So gut kannte ich Mingyu dann doch nicht. ,,Naja. Ich bin froh, dass es dir besser geht." lächelte mich mein Gegenüber wieder an, wodurch ich automatisch auch lächeln musste. ,,Danke."

,,Endlich!" jubelte Tae und hielt einen dicken Stapel Papiere hoch. ,,Wir sind fertig!" ,,Na dann kann ich ja. " Mingyu stellte sich an den Drucker und begann sofort daran herumzuhantieren. ,,Ich hoffe bei mir wird das nicht so lange dauern." Tae und ich verabschiedeten uns von Mingyu, liefen wieder aus dem kleinen Raum heraus und wollten zu unseren Schreibtischen gehen. Doch dann hielt mich eine Stimme auf. ,,Jimin." Ich drehte mich um. Jungkook stand nur wenige Meter hinter uns und sein Gesicht strahlte nicht gerade Freude aus. ,,Kommst du mal bitte mit mir?" Sagte der Schwarzhaarige ernst. Was hat er?

,,Ja. Natürlich." Jungkook drehte sich wieder um und ich folgte ihm. Er führte mich den Flur entlang und blieb dann irgendwann vor einer Tür stehen, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Er öffnete diese jedoch nicht, sondern lehnte sich nur gegen sie und sah mich abwartend an. ,,Was ist denn?" fragte ich mein Gegenüber. Dieser kam mir plötzlich näher, zog mich an den Hüften an sich ran und machte Anstalten mich zu küssen, jedoch zuckte ich von ihm weg.

,,Jungkook." sagte ich mahnend. ,,Was soll das?" Das Gesicht des Schwarzhaarigen verfinsterte noch mehr. ,,Ist küssen jetzt nicht mehr erlaubt oder was?" zischte er gereizt. ,,Doch..." Ich löste mich langsam aus seinem Griff. ,,Aber nicht hier. Wir sind hier direkt auf dem Gang. Hier könnte jeder vorbeikommen. Was soll das auf einmal?" ,,Ich hatte einfach Lust dazu." zuckte Jungkook mit den Schultern. ,,Gibt keinen besonderen Grund." Das kaufte ich ihm nicht ab. Ein guter Lügner ist er nicht.

Plötzlich ging mir ein Licht auf. ,,Bist etwa schon wieder eifersüchtig?" fragte ich fassungslos. ,,Wegen Mingyu oder was? Du hast uns vom Meeting Raum aus beobachtet, nicht wahr?" Der Schwarzhaarige schüttelte den Kopf. ,,Was? Nein. Ich bin nicht eifersüchtig. Wer ist dieser Mingyu überhaupt? Kenn ich nicht." ,,Du kannst nicht lügen." schmunzelte ich. ,,Hör auf dich so verrückt zu benehmen. Ich rede doch auch kaum mit Mingyu. Er hat nur gesagt, dass er wieder froh ist, dass ich wieder da bin." Jungkook kniff leicht die Augen zusammen. ,,Er ist froh, dass du wieder da bist? Klingt das für dich nicht ein wenig zu fröhlich? Ich dachte ihr kennt euch kaum. Steht er etwa auf dich und will dich ständig in seiner Nähe haben?"

Durch Jungkooks albernes Verhalten, musste ich wieder ein wenig lachen. ,,Du interpretierst da zu viel hinein. Weißt du, manche Leute sind einfach nur nett." Ich drehte mich um und begann den Flur wieder entlangzulaufen, um zurück zu meinem Arbeitszimmer zu gehen. ,,Soll das etwa heißen, dass ich nicht nett bin?" ,,Hmm. Vielleicht." scherzte ich, während ich Jungkooks Schritte mir immer näher kommen hörte.

Plötzlich legte Letzter seine Hände auf meine Taille, zog mich wieder an sich ran und schlang seine Arme von hinten um meine Hüften. ,,Vielleicht war Mingyu ja nur nett, aber ich werde trotzdem ein Auge auf dich haben, dass du mir ja nicht mit irgendjemand anderen flirtest." raunte er bestimmend in mein Ohr, wodurch in eine Gänsehaut am Rücken bekam. Jungkook ließ mich los. ,,Und jetzt geh zurück an die Arbeit." Hastig nickte ich und eilten mit klopfenden Herzen den Flur entlang, zu meinem Arbeitszimmer, wobei ich hoffte, das eben niemand gesehen hatte, wie nah Jungkook und ich uns gerade gewesen waren.

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Es tut mir leid, dass ich in letzter Zeit nicht besonders aktiv bin :/ Werde versuchen öfters zu updaten

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