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»Pʀᴏʟᴏɢ«

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Der laute Schrei einer verzweifelten Frau zeriss die Stille der Nacht.
In ihren Armen lag der leblose, bereits kalte Körper ihres Ehemannes, der mit Blut nur so benetzt war.
Sein Blick war auf den Himmel gerichtet, an dem die Sterne und der Mond heute besonders stark zu sehen waren . Vollmond. Heute war eine eisig kalte Vollmondnacht im Januar .
Eine Nacht, in der keine lebenswillige Seele freiwillig ihr Haus verlassen würde.

Durch die Schreie der Frau wurden jedoch die Türen der Häuser geöffnet und neugierige Dorfbewohner hielten Ausschau, nach der Quelle des Lärms, der sie aus ihrem Schlaf gerissen hatte.

Sobald man die junge Frau entdeckt hatte, verließen manche ihre Häuser und liefen auf diese zu, darunter auch mein Vater und ich .

,,Kommt sofort wieder rein! Da draußen ist es viel zu gefährlich!" rief uns Maria, meine Mutter hinterher.
Doch wir ignorierten sie und liefen weiter. Manchmal war die Neugierde größer als der normale Menschenverstand, der einen wieder zurück in das sichere Holzhaus führen würde .

Mittlerweile waren wir bei der Frau angekommen und als sie aufsah, verließ ein keuchen meine Lippen bei ihrem Anblick.
Einer der Wölfe musste sie wohl mit der Pranke erwischt haben, da sich eine große Wunde über ihr ganzes Gesicht zog . Anscheinend hatte ihr Mann sie beschützen wollen und hatte sich für sie geopfert.

,,Sie...Sie waren es. Sie haben ihn-",,Wir sehen es Nadine." wurde sie von einer anderen Frau bei ihrem stottern unterbrochen, wobei diese sie im nächsten Moment in ihre Arme zog.

,,Haltet Wache Männer! Wir wissen nicht ob die Wölfe immer noch hier sind! Findet raus wie sie hier reingekommen sind !" rief August, unser Dorfchef den Männern zu.

Mein Blick wanderte automatisch durch unsere Umgebung, um diese mit den Augen abzusichern, ehe mein Blick an dem riesigen Holzwall halt machte ,der sich um das ganze Dorf schlängelte.

Wie verdammt nochmal waren sie hier rein gekommen?!

Die Frau wurde in eine Hütte gebracht, wo ihre Wunden versorgt wurden und mittlerweile spürte ich, das auch ich bald mal wieder rein sollte.

Wir hatten Januar, dementsprechend lag Schnee und es war eiskalt, vorallem wenn man ohne Jacke oder Cape draußen stand.

,,Macht euch bereit Männer. Wenn diese Nacht kein Schnee mehr fällt, brechen wir morgen früh auf und verfolgen die Spuren der Wölfe!Ich will mindestens einen von ihren Köpfen über meinem Kamin!" rief August, worauf die Männer ein zustimmendes Brüllen von sich gaben ,ehe jeder wieder in die Häuser verschwand.

Wir betraten wieder das Haus wo meine besorgte Mutter und mein großer Bruder schon auf uns warteten. Meine Schwester schlief anscheinend weiterhin.

,,Lucas . Mach dich bereit. Es kann sein das wir morgen früh aufbrechen." mein Bruder nickte nur, strich mir beim vorbeigehen einmal über den Kopf und ging ,dicht gefolgt von mir wieder nach oben.

Als ich mich wieder in mein noch leicht warmes Bett legte ,prasselten plötzlich viele Gedanken auf mich ein.

Was wird morgen alles geschehen?
Was wenn die Männer die Wölfe finden? Haben sie überhaupt eine Chance? Werden mein Bruder und mein Vater womöglich in ihren Tod reiten?

Schnell schüttelte ich meinen Kopf und legte mich bequem hin ,ehe ich nach einer Ewigkeit wieder einschlafen konnte.

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