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»(D/N). Willst du auch eine Umar-«, fragt dich der Schwarzhaarige, aber bevor er seinen Satz beenden kann, hast du dich bereits umgedreht und die Flucht vor ihm ergriffen.
Oh Gott, er wird ganz sicher denken, dass du es an der Waffel hast, weil du aufgrund nur einer Frage vor ihm weggerannt bist.
Scheiße.
Scheiße.
Scheiße.
Du kannst doch Tetsurou nicht mehr unter die Augen treten, ohne nicht in den Erdboden versinken zu wollen. Wie sollst du ihn denn bitte dein benennen erklären?
Während du dich immer mehr von der Sporthalle entfernst, verlässt du schlussendlich das Schulgelände.
Er wird doch sicher denken, dass du ihn hasst oder nicht von ihm berührt werden willst. Vielleicht denkt er auch, dass du denkst, dass er stinkt oder so. Ah, das Ganze ist wirklich frustrierend für dich und während du dich auf den Nachhauseweg machst, merkst du, dass dein Handy klingelt.
Frustriert kramst du dein Handy aus deiner Hosentasche und siehst auf dem Display, umso sehen zu können, wer dich anruft.
Kuroo.
Nein, er will doch ganz sicher wissen, was das eben war. Allerdings hast du keine Lust ihm zu erklären, wieso du dich so benommen hast. Als wäre euer Verhältnis nicht schon schlimm genug, dass würde ein Gespräch es noch viel schlimmer machen.
Du steckst dein Handy wieder weg und siehst zu, dass du schnell nach Hause zu kommen, um dich unter deiner geliebten Bettdecke verstecken zu können.
Nekoma muss sich wohl oder übel jetzt eine neue Managerin suchen. Du kannst auf gar keinen Fall mehr mit ihm zusammenarbeiten.
Nein, nein, nein, wenn er dich aus Versehen berührt und du merkst, dass er nicht dein Seelenverwandter ist, dann würde das dein zartes Herz brechen. Denn du liebst keinen anderen Jungen mehr als den Kapitän von Nekoma High.
Erneut klingelt dein Handy, aber du denkst nicht daran, den Anruf entgegen zu nehmen. Er soll es einfach aufgeben und dich in Ruhe lassen.
'Ja, das ist am besten für euch beide.' Mit diesen Gedanken gehst du stur weiter und ignorierst dein Handy.
•••
Zweieinhalb Tage ist es inzwischen her, dass du wie eine Verrückte und ohne Grund vor Tetsurou weggerannt bist. Naja, grundlos nicht wirklich, sagen wir es so, du hast ihn ahnungslos gelassen, umso besser damit umgehen zu können.
Du hast kaum geschlafen und liegst nun in Schlabberkleidung auf der Couch, wobei du deine (H/F) Haare zu einem unordentlich Dutt gemacht hast.
Natürlich weißt du, dass du dich nicht ewig vor ihm verstecken kannst, aber im Moment brauchst du das einfach, um darüber nachdenken zu können, wie es weitergeht.
Gelangweilt scrollst du durch dein Handy, um nach irgendwelchen lustigen Tiervideos Ausschau halten zu können, aber dir springt nichts Gescheites ins Auge, dass dein Interesse weckt.
Als eine Nachricht in deiner Schnellleiste auftaucht, hältst du in deiner Bewegung inne und starrst die Nachricht an.
Kenma: Keine Ahnung, was inzwischen Kuroo und dir vorgefallen ist, aber du solltest wissen, dass man immer mit ihm reden kann. Egal, um was es geht, ob es um ihn geht oder du ein Problem hast. Er hört dir zu und lässt mit sich reden.
Kurz überlegst du, ob du Kenma antworten sollst, aber bevor du überhaupt anfängst auf die Buchstaben zu tippen, sperrst du dein Handy und legst es auf den Tisch ab.
Lustlos rollst du dich von der Couch und schlenderst aus dem Wohnzimmer, um in die Küche gehen zu können, aber das Klingeln der Haustür hält dich davon ab.
Nur widerwillig steuerst du die Haustür und öffnest diese, woraufhin du auf Levs grüne Augen triffst.
»Lev?«
»Hi, (N/N).«
Kaum hatte der Grauhaarige das ausgesprochen, wurde er beiseite geschoben und Kuroo trat in dein Sichtfeld.
»W-Was wollt ihr hier?«, willst du wissen und versuchst, unbemerkt die Haustür zu schließen, aber das entgeht natürlich Kuroos goldenen Augen nicht und er stellt sein Fuß dazwischen.
»Was war das letztens und warum willst du uns die Tür vor der Nase zu schlagen, (D/N)? Du schwänzst deine Aufgabe als unsere Managerin und auch deinen normalen Unterricht«, will er von dir wissen und fixiert dich mit seinen Blick.
»Ich brauche eine Auszeit. Mehr ist das nich-«
»Du lügst und meldest es, mir zu nahe zu kommen. Ist das wegen der Sache?«, bohrt er nach.
»Nein.«
»Nein? Und warum meldest du dann meine Nähe?«, hakt er nach.
Anhand seines Blickes kannst du sehen, dass er dir nicht glaubt. Du öffnest deinen Mund, aber bevor du ihm die nächste Lüge auftischen kannst, kommt er dir zuvor.
»Lüg mich nicht an.«
Du zuckst zusammen, als du hörst, wie rau seine Stimme klingt. Ein Kloß hat sich in deinen Hals gebildet und egal, wie oft du mit deiner Zunge schnalzst. Er lässt sich nicht herunter schlucken oder anderes loswerden.
Ganz ruhig, (D/N).
Du musst nur aufpassen, dass er dich nicht berührt. »Hasst du mich?« Sein Blick wirkt auf dich, irgendwie traurig.
Er macht die Anstalt dir den Rücken zu zukehren und davon gehen zu wollen. »Ich hasse dich nicht, Kuroo.« Ganz im Gegenteil, aber du hast bloß Angst, dass er nicht dein Partner fürs Leben sein würde, sobald ihr euch berührt.
Wenn sich sein Name nicht um dein Handgelenk schlängelt, dann würde es dich definitiv zerstören.
»Habe ich dir etwas getan?«
»Oh, ich habs!«, hört ihr Haiba sagen und schubst Tetsurou in deine Richtung.
Deine (A/F) Augen weiten sich vor Schreck, aber bevor du auch nur ausweichen hättest können, ist es bereits zu spät.
Tetsurou knallt gegen dich und reißt dich mit sich zu Boden. Ihr beide stöhnt schmerzvoll auf, woraufhin ihr beide hört, wie Lev gesagt hatte, dass er zu Yaku verschwinden würde.
»Dieser Idiot. Hast du dir wehgetan, (D/N)?«, fragt Tetsurou dich besorgt, während er unmittelbar vor deinen Gesicht ist.
»W-Wir haben uns berührt.« Mit hochrotem Kopf siehst du in seinen goldenen Augen und er erwidert deine Blick. Nach deinen Geschmack viel zu intensiv, wenn dich jemand fragen würde.
»Daher weht also der Wind. Warum hast du so ein Theater darum gemacht?«, möchte er von dir wissen, ohne den Blick von dir abzuwenden.
»W-Weil ich in dich verliebt bin und ich dachte, dass wenn wir uns berühren, dass du nicht mein Seelenverwandter wärst. Ich wollte das nicht sehen«, erklärst du ihm.
»Du Dummkopf. Ich würde dich auch ohne dieser Seelenverwandtschaft lieben«, sagt er, woraufhin dein Herz höher schlägt.
Hat Tetsurou dir gerade wirklich eine Liebeserklärung gemacht?
Du hast wahrhaftig das Gefühl, dass dir das Herz fast jeden Moment aus der Brust springen könnte. So, glücklich bist du gerade in diesen Moment.
»Lass mich dich umarmen und diesmal, läufst du nicht weg, ja?«, bittet er dich, aber er wartet nicht auf eine Antwort, sondern umarmt dich, woraufhin du deine Arme um seinen Nacken schlingst.
Seine Lippen finden die deine und während er bei euren Kuss die Augen geschlossen hast, wirfst du ein Blick auf dein Handgelenk.
Tetsurou Kuroo.
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