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Dalia's Sicht:
Mit einem brummenden Kopf, schnappe ich mir meine Jacke. „Wo willst du hin?”, fragt meine Mutter. „Nur schnell in den Supermarkt!”, rufe ich und ziehe meine Schuhe an. „Warte, Giuseppe begleitet dich rasch”, sagt meine Mutter von der Küche aus. „Nein, schon gut! Ich gehe alleine”, bevor er an mir klebt wie eine Zecke. Ihn kann ich nun echt nicht brauchen.
Rasch trete ich raus und laufe die Strasse entlang. Giuseppe soll nichts davon erfahren. Wer weiss, was er meinen Eltern petzt.
„Osterhase!”, rufe ich genau ein mal. Sofort bildet sich ein Portal vor mir und er tritt heraus. Seine Arme sind verschränkt und sein Blick relativ ernst. Viel ernster als sonst. „Was ist los?”, fragt er. Ohne ihm zu antworten, schiebe ich ihn zur Seite. „Ich muss zur Zahnfee”, sage ich und trete durch's Portal. „Ich glaube nicht, dass dies gerade ein guter Zeitpunkt ist”, sagt Osterhase, als er mir hinterher eilt. Ich weite meine Augen, als das pure Chaos herrscht.
Verschiedene Personen, die ähnlich angezogen sind wie die vier Boten, eilen umher. Das sind höchstwahrscheinlich deren Assistenten. Was ist denn hier los?
Sandmann starrt konzentriert auf ein Hologramm, an dem man den Mond sieht. Der genannte Mond, geht teils in Flammen auf. Was ist das denn?
Versucht der Mann im Mond, sich selbst umzubringen?
„Schön wär's”, knurrt der Sandmann. Verwirrt schnellt mein Kopf zu ihm. Hat er gerade meine Gedanken gelesen, oder habe ich laut geredet?
Was auch immer.
Mein Weg führt mich direkt zu Julien's Zimmer. Die Tür ist sperangelweit offen. Zögernd trete ich ein.
„Julien?”, frage ich und trete ein. „Was ist, kleine?”, fragt er gereizt und wühlt in einer Schublade herum. Ich schlucke.
Kommt es jetzt zum Moment der Wahrheit?
Er nimmt ein Buch zur Hand und eilt herum zu Schreibtisch. „Was heisst das, Sklaven? Warum waren wir Mann im Mond's Sklaven?”
Er haltet ruckartig in seiner Bewegung inne.
War es nicht klar?
„Es ist endlich an der Zeit, dass du mir die Wahrheit sagst!”, und plötzlich klatscht er das Buch auf den Tisch.
„Warum bist du auch nur so verdammt neugierig?!”, fragt er wütend und dreht sich zu mir um.
Seine silbernen Augen mustern mich voller Wut.
„Denkst du nicht dass ich ein Recht darauf habe, es zu erfahren?”, frage ich und trete näher. „Es gibt einen Grund, warum ich dir das alles nicht erzähle!”, sagt Julien wütend.„Das weiss ich, du Idiot!”, zische ich.
„Aber ich erinnere mich immer mehr daran, und das macht alles nur noch schlimmer!”, rufe ich nun auch wütend.
„Und dann weiss ich auch nicht, warum ich mich nicht an diesen Vorfall erinnere!”, sage ich genervt und trete näher zu ihm.
„Weil ich, dir die Erinnerungen gelöscht habe!”, ruft er plötzlich laut.. und meine Augen weiten sich.
Was?
Wie konnte er das tun?
Ich verstehe es nicht.
Dachte er nicht, dass ich tot war?
Was erzählt er mir da eigentlich?
Verwirrt blicke ich in seine stinksauren Augen.
„Wie?”, frage ich noch immer verblüfft.
„Verstehst du jetzt verdammt noch mal, warum ich es dir nicht einfach erzähle?!”, fragt er. Doch ich laufe nur rückwärts. Das heisst, er hat meine Erinnerungen gelöscht? Er ist der Grund für meine Ahnungslosigkeit und Verwirrung?
Er starrt mich abwartend an, als erwartet er eine Antwort. Ich gebe es zu, ich habe vermischte Gefühle.
Einerseits ist es lieb, dass er mich vor all dem bewahren will, aber andererseits, hätte er das nicht einfach so tun dürfen. Ich habe ein Recht darauf, es zu erfahren.
Ich fürchte, ich muss das alles erst mal sacken lassen.
„Wir haben gesagt.. keine Geheimnisse mehr”, sage ich schluckend und verlasse das Zimmer. Ganz ohne seine Reaktion abzuwarten.
Ich stosse direkt auf die Frau von gestern Nacht. Ohne sie wirklich zu beachten, gehe ich an ihr vorbei.
Das alles ist irgendwie schwierig zu glauben.
„Osterhase, bring mich nach Hause”, sage ich zu ihm, als ich ihn im Wohnzimmer stehen sehe. Er ist einer der wenige, der nicht komplett Panik schiebt und wild umher rennt.
„Warum bist du so blass, ist alles in Ordnung?”, fragt er sofort und hält mich an den Schultern fest. „Alles gut, bring mich einfach nach Hause”, sage ich und atme tief ein. Im Moment fühle ich mich wirklich unwohl.
Der Osterhase zieht mich näher an seine Brust, als der Boden unter meinen Füssen verschwindet und wie direkt in ein Portal fallen.
Erschrocken, klammere ich mich enger an ihn. So bin ich noch nie durch ein Portal gegangen.
Als ich dann wieder den Boden fühle, erkenne ich auch meine Haustür. „Danke”, sage ich knapp und gehe auf Abstand. Mein Weg führt zur Tür. „Dalia”, sagt er plötzlich.
Ich drehe mich direkt um. „Falls etwas ist, rufst du, ja?”, fragt er ernst und fürsorglich. Ich lächle leicht. „Klar”, sage ich nur und öffne die Haustürtür.
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Hey!
Tut mir leid dass dieses Kapitel erst jetzt kommt , irgendwie hatte ich keine Verbindung zum Internet:/ Aber dafür könnt ihr jetzt zwei lesen :D das andere folgt gleich! :)
Huh?
Er hat ihre Erinnerungen gelöscht?
Wie jetzt?
Das alles passt nicht zusammen.. Oder vielleicht doch? :D
Wie sieht bei euch aus, habt ihr Ferien? :)
Okay sorry, ein bisschen weg vom Thema xDD
LG. DaliaCool ✨
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