Julien's Sicht:
„Der Mann im Mond ist nicht auf der Erde, nur seine Sklaven”, stelle ich fest.
Kurz herrscht Stille, jeder denkt intensiv nach.
„Ich kümmere mich schnell um die Zähne, ihr sorgt dafür, dass die Sklaven nicht auf die Menschen los gehen”, beschliesse ich kurzerhand.
Alle scheinen einverstanden zu sein.
Also eile ich in mein Büro. „Der Mann im Mond kommt immer im ungünstigsten Moment”, knurre ich und packe den Sack.
Das muss reichen.
Wie der Wind, fliege ich nach draussen in den Garten.
Ich verstreue die Zähne am Boden.
Sein eindringen haben wir verhindert.
Jetzt kümmere ich mich um die Sklaven.
Erstaunlicherweise.. Befinden sich alle auf einem Fleck?
Nahe der Schule!
Was haben sie vor?
Ich fliege los.
Recht schnell, komme ich an.
„Da bist du ja, wir könnten etwas Hilfe gebrauchen!”, sagt der Sandmann und reisst einem gerade den Kopf ab.
Sie sehen wie gewöhnliche Menschen aus... So tarnt der Mann im Mond sie.
Die Frage ist nur, was suchen sie hier?
Vorallem warum die Schule?
Mein Blick geht umher.
Ich erkenne wie einer dieser Typen versucht, eine Frau mitzuschleppen.
Rasch fliege ich los. Mit Schwung, reisse ich ihn weg von ihr. Jedoch scheinen diese stärker zu sein als die von damals, denn er richtet sich sofort auf und bildet mit den Händen Feuerbälle. Es ist nicht das erste mal, dass der Mann im Mond seine Sklaven schickt um die Drecksarbeit für ihn zu erledigen.
„Der Mann im Mond hat ihnen ein Upgrade verpasst”, murre ich. Er zielt nicht auf mich, sondern auf die Frau. Erstaunlicherweise ist es Charles Freundin. Ich kenne nicht einmal ihren Namen
Kann ich sie nicht einfach sterben lassen?
Schliesslich müssen die Boten die Erde schützen, nicht ihre Einwohner.
Bevor ich jedoch weiter überlegen kann, stelle ich mich schützend vor sie, sodass mein Rücken zu dem Typen sieht...
Unsere Gesichter kommen sich näher.
Meine Augen jedoch, verfangen sich in die ihren. Grün. Sie erinnern mich an jemanden.. Sie sieht mich jedoch nur ängstlich an. Hoffentlich erkennt sie mich nicht. Wer weiss was das dann für Gesprächsstoff gibt.
Wie in einem Bann, kann ich meine Augen nicht abwenden. Aber als die Feuerbälle meinen Rücken berühren, unterbreche ich den Augenkontakt.
Leicht verziehe ich das Gesicht.
Unter meinen Augen bilden sich wieder Venen.
Das Mädchen vor mir bekommt sichtlich noch mehr Angst als zuvor.
Jetzt ist er Tot.
Wie der Blitz, drehe ich mich um und reisse ihm den Kopf ab. Damit spritzt Unmengen an Blut herum.
Das ist der einzige Weg um sie zu besiegen. Alles andere wäre nutzlos, denn sie können sich regenerieren.
Ich drehe mich wieder zur Freundin von Charles um. Ohne gross zu überlegen, nehme ich sie im Brautstyle hoch und trage sie in die Schule. Es ist nicht sicher draussen. „W-Wer bist du?”, fragt sie dann leise. Zögernd sehe ich zu ihr.
Jetzt weiss die Öffentlichkeit eh über uns Bescheid... Und das werden wir bereuen.
„Die Zahnfee”, sage ich nur und setze sie auf eine Bank.
Ich bin gerade dabei mich wieder umzudrehen und zu gehen, als sie meinen Arm packt..
Ich hasse es, wenn man mich berührt.
„Los lassen”, zische ich nur mit funkelnden silbernen Augen.
Sie zuckt zusammen und lässt los.
„W-Was sind das für Typen? Was wollen sie?”, fragt sie. Ich seufze und verdrehe die Augen. Wie nervig.
„Das brauchst du nicht zu wissen”, murre ich.. „Zahnfee, ich glaube wir haben sie alle besiegt”, sagt Sandmann plötzlich neben mir. Ich sehe zu ihm.
„Die Leichen müssen verschwinden, bevor irgendein Labor eine in die Finger bekommt”, sage ich finster. Die Menschen müssen absolut nichts vom Mann im Mond, seinen Sklaven oder unseren Aufgaben wissen. „Santa und Osterhase sind schon dran”, sagt er und sieht dann zu dem Mädchen.
Plötzlich tauchen bewaffnete Personen auf beide Seiten vom Gang auf. Wir sind also umzingelt.
Anhand ihrer Uniform, versteht man das es sich um die Polizei handelt.
„Sofort Hände hoch!”, schreien sie laut.
Verwirrt tauschen ich und Sandmann Blicke aus.. Ich schätze das werden wir nicht tun.
Lächerlich.
„Moment, das sind die Helden!”, sagen sie plötzlich.
„Männer, Waffen runter!”, schreit höchstwahrscheinlich der Anführer.
„Könnt ihr uns sagen, um was für einen Angriff es sich handelt? Und wer ihr seid?”, fragt einer und tritt näher.
„Nein”, sagt der Sandmann.
„Ihr müsst uns im Namen der Regierung alles erzählen!”, Sandmann grinst. Ganz ehrlich, das bringt mich auch ziemlich zum grinsen.
Bevor wir noch mit anderen Fragen bombardiert werden, teleportieren wir uns weg.
Bạn đang đọc truyện trên: Truyen247.Pro