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โ€žWieso greifen sie uns nicht an?", wisperte Robin verstรคndnislos und legte ihren Kopf auf der sprรถden Rinde des Baumes ab. Ich bemerkte, wie sich ihr Rรผcken bewegte, sie atmete schwer.

Ihre Frage war dieselbe, die ich mir gestellt hatte, nachdem ich gesehen hatte, wie die dรคmonischen Fledermรคuse nur Augen fรผr Eddie hatten.

In den Erzรคhlungen der anderen waren sie so erpicht darauf gewesen uns menschliche Eindringlinge zu verletzen, dass sie Eddie am Ende dadurch getรถtet hatten. Oder zumindest hatten wir das angenommen.

"Ich weiรŸ es nicht, sag du es mir, Robin.", murrte Steve panisch und kรคmmte sich mit den Fingern das schweiรŸnasse Haar.

โ€žEgal. Gut, dass es so ist. Wir sollten schnell verschwinden.", schlug ich vor. Wir wussten nicht, wie lange ihre Blindheit anhielt und wenn sie doch auf uns aufmerksam wurden, wรคren wir geliefert. Wir hatten nichts um uns beschรผtzen oder zu wehren, der Laden fรผr Jagdzubehรถr und Waffen existierte nicht mehr.

Das war eine weitere Sache, mit der wir uns auseinandersetzen mussten. Wir waren nicht in der Vergangenheit, sondern in einer anderen Zeitzone angelangt.

โ€žDa heiรŸt-", Robin holte nochmals tief Luft und stieรŸ sich dann von der Rinde ab, um uns ansehen zu kรถnnen. โ€žDas ist Eddie? Unser Eddie?"

In ihrer Stimme lag Besorgnis und Bedauern. Wenn das Eddie war, dann war es schlimmer als alles was wir uns ausgemalt hatten. Und Steve's beruhigende Worte von vorhin, dass Eddie nicht zwangslรคufig dem entsprach, was ich gelesen hatte, waren nichts als heiรŸe Luft.

Er hatte es ja nicht wissen kรถnnen und mich nur beschwichtigen wollen. Aber das machte diese Erkenntnis nicht leichter verdaulich.

โ€žIch denke nicht, dass das der Eddie ist. Nicht der, der dir erschienen ist.", Dustin sah mich bedeutungsschwanger an. โ€žUnd nicht der, den wir finden wollten."

Steve runzelte seine Stirn und ging die wenigen Schritte, die ihn und Dustin trennten auf ihn zu. Dabei achtete er peinlich genau darauf, nicht auf Geรคst zu treten, dass unser Versteck verraten hรคtte.

โ€žWas spinnst du dir da zusammen, Henderson?", maulte er und kam ihm immer nรคher. Er wirkte nicht bedrohlich, sondern einfach nur fertig mit den Nerven. Wie wir alle.

โ€žIch spinne nicht, ich stelle fest. Habt ihr nicht das frische Blut an seinem Hals gesehen? Das kann unmรถglich der Eddie sein, der vor ein paar Wochen gestorben ist. Nicht gestorben ist. Was auch immer. Es muss vielmehr der Eddie sein, der gerade erst zu diesem...Ding wurde.", erklรคrte er uns.

Ich fasste mir mit einer Hand in den Nacken und strich nachdenklich mit der Fingerspitze รผber die kรผhle Haut meiner Halsbeuge.

โ€žZusammengefasst heiรŸt das?", warf Robin drรคngend in die Runde.

โ€žZusammengefasst heiรŸt das, das wir zeittechnisch genau dort gelandet sind, wo Eddie gerade wiederbelebt wurde. Er ist blutrรผnstig, hungrig und erkennt uns nicht. Und er hat das Schwert! Wir mรผssen da irgendwie rankommen!"

โ€žNichts leichter als das.", murrte Steve sarkastisch und wischte sich mit den Hรคnden รผber das Gesicht.

โ€žMoment, warte. Dustin. Das heiรŸt, wenn wir dieses Schwert nehmen und mit nach Hause nehmen und den jetzigen Eddie finden...mit seinem Schwert, dann-", ich kam nicht dazu, meine These zu vollenden, da unterbrach mich Dustin aufgeregt.

Er nickte so heftig mit dem Kopf, dass die vereinzelt freistehenden Locken hin und her wippten. โ€žDas heiรŸt, dass wir zwei Schwerter haben und mit Elfie zusammen, alle drei Bestandteile von Vecna tรถten kรถnnen!", triumphierend lรคchelnd klatschte er in die Hรคnde und hielt sich im nรคchsten Moment erschrocken die Hand vor den Mund.

ScheiรŸe.

Der durchschlagende Schrei von Eddie stahl sich messerscharf in unsere Ohrmuscheln und hinterlieรŸ einen schmerzlichen Tinnitus.ย  Wenn ich mir Sirenen vorstellen musste, wunderschรถne Fabelwesen, die mit ihren Lauten Menschen umbrachten, dann wรคre es genau einer dieser Tรถne.

Seine Gefolgschaft bestehend aus hunderten an Fledermรคusen stimmten in seine stechenden Klรคnge ein. Wir hielten uns die Ohren zu und bedeuteten einander mit einem zustimmenden Kopfnicken, dass wir verschwinden mussten.

Erst einmal das Weite suchen, uns irgendwie verstecken, zu Krรคften kommen und nach Waffen suchen.

Wir liefen so schnell, dass ich kurz nach dem Start unseres Sprints schon kurzatmig wurde und jeder Atemzug in meinem Brustkorb brannte wie loderndes Feuer.

Um uns herum nichts als Wald, eine Endlosigkeit an Bรคumen und Bรผschen, unterbrochen von zerstรถrtem Maschendrahtzaun.

โ€žWieder...zum...Labor...", keuchte Robin und lenkte uns in eine bestimmte Richtung. Wie sie die Orientierung behalten konnte, war fรผr mich unverstรคndlich. Und um ehrlich zu sein hรคtte ich gerade Robin als diejenige eingeschรคtzt, die am wenigstens Koordination besaรŸ.

Womรถglich hatte sie in ihren Sommern als Pfadfinderin mehr Nรผtzliches gelernt als wir alle zusammen.

Wir waren heute bereits um die sechs Stunden gewandert und rannten jetzt seit einer knappen Viertelstunde. Wir wรผrden es niemals rechtzeitig zum Labor schaffen. Vielmehr wรผrden wir vorher von Eddie und seiner Sippschaft zerfleischt werden.

Steve war ebenso aus der Puste wie wir alle, weshalb er stehen blieb und uns an den ร„rmeln befahl, ebenfalls anzuhalten.

โ€žDas...macht...keinen Sinn.", schnaufte er und wischte sich den frischen SchweiรŸ von der Stirn. Wir nickten heftig atmend und lieรŸen uns auf den Laubboden fallen.

Obwohl dafรผr eigentlich keine Zeit blieb, mussten wir uns ausruhen. Wir wรผrden es sonst nicht mehr weit schaffen.

โ€žDenkt nach...was ist hier in der Nรคhe?", fragte Steve und sah sich hektisch um.

Ich war ihnen keinerlei Hilfe, ich kannte mich hier genauso wenig aus, wie in jedem anderen Ort, abgesehen von meiner Heimatstadt.

โ€žAls ihr zum Labor gefahren seid...was war da um euch herum? War irgendwo eine Tankstelle? Ein Imbiss? Denkt nach. Es muss 86 gestanden haben.", murmelte ich kraftlos.

Dustin's Miene erhellte sich, ein weiteres Mal nickte er aufgeregt. โ€žSteve, weiรŸt du noch? Wir habe uns Kรคseflips gekauft und Cola. Das war nicht weit von hier. Es war ein SevenEleven."

Steve nickte erst unheimlich langsam, doch desto sicherer er sich wurde, dass Dustin recht hatte, umso beherzter nickte er. โ€žJa! Ja, es muss wirklich nicht mehr weit sein!"

Unter einem ร„chzen stand er auf, hielt erst Robin, dann Dustin und letztendlich mir die Hand hin. โ€žKommt schon. Wir kรถnnen uns dort ausruhen, etwas frisch machen, etwas essen und trinken. Und vielleicht finden wir dort etwas, mit dem wir uns verteidigen, vielleicht sogar zurรผckschlagen kรถnnen."

Steve's Autoritรคt und Ideenreichtum gefiel mir. Nicht nur, weil ich selbst keine Ahnung hatte, was zutun war. Sondern auch, weil er dadurch erwachsener wirkte und zielstrebig und auf eine gewisse Art und Weise anziehend. Aber diesen Gedanken vergrub ich schnell tief in meinem Inneren.

Wir machten uns wieder auf den Weg, diesmal bedachter darauf, eine anschleichende Gefahr sofort zu bemerken. Zwei von uns liefen geradewegs vor, die anderen zwei gingen rรผckwรคrts, den Blick auf das, was hinter uns lag, gerichtet. So wรผrden wir hoffentlich mitbekommen, wenn sich uns jemand nรคherte.

Es blieb nicht aus, dass wir stolperten. Allen voran ich und Robin. Es schien fast so, als hรคtte man unsere Schnรผrsenkel miteinander verknotet, so oft kรผssten wir den Boden mit unseren bald schon aufgescheuerten Knien.

Diesmal war es kein Tagesmarsch, eher eine zweistรผndige Odyssee, in der wir nach dem Laden suchten, in den wir einsteigen wรผrden, um dort den Rest der Nacht zu verbringen.

Wir gaben nicht nur einmal fast auf, weil es unmรถglich erschien, in der Finsternis des hektarweiten Waldes herauszufinden, wo wir aus dem Wald treten mussten, um die StraรŸe zu erreichen. Aber irgendwann war das Glรผck auf unserer Seite.

Dustin schrie so laut, dass er gleich wieder die Hรคnde vor den Mund schlug und sich entschuldigte. War ich vorhin noch der Verzweiflung nahe, weil dadurch Eddie auf uns aufmerksam geworden war, lachte ich jetzt frรถhlich und erleichtert.

โ€žDarf ich?", fragte ich schรผchtern, als Steve einen Ziegelstein in der Hand hielt, mit dem er im Begriff gewesen war, die Schaufensterscheibe einzuschlagen.

Ein รผberraschtes Grinsen wanderte quer รผber seine Lippen, dann reichte er mir den Stein und wedelte mit der Hand vor dem Fenster herum. โ€žDann leg mal los."

Das lieรŸ ich mir nicht zweimal sagen. Ich festigte meinen Griff, holte aus und warf den Stein so krรคftig ich konnte gegen die Scheibe.

Sie zersprang, nicht so sehr wie erwartet, aber das kleine Loch, dass sich gebildet hatte, reichte schon fast fรผr den Einstieg.

Steve schlug mit seinem Ellbogen das Loch grรถรŸer und winkte uns hinein. Endlich. Etwas Erholung.

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