Flug ins Paradies
Ein Vorteil, dass ich schwanger war, dass ich zusammen mit Marco sogar noch vor den ersten Klasse Passagieren einstiegen dürfte. Ich saß am Fenster, machte die Armlehne zwischen unseren Sitzen hoch und kuschelte mich an meinen Ehemann.
"Alles okay Baby?"; fragte mich Marco und streichelte über meinen Babybauch.
"Ja alles okay! Ich hab einfach nur Angst, dass mir wieder so schlecht wird wie am Anfang der Schwangerschaft oder der Kleine total aufregt.", sagte ich leise und legte meine Hand ebenfalls auf meinen Babybauch.
"Was macht der Kleine jetzt gerade?", fragte Marco und küsste meine Stirn.
"Ich glaub er schläft. Bin mir aber nicht sicher!", antwortete ich ihm.
"Wenn seine wundervolle Mama so ruhig bleibt wie jetzt, dann bleibt der Kleine auch ruhig. Vielleicht verschlaft ihr Beide ja auch den Flug und wacht erst wieder auf wenn wir landen!", sagte Marco liebevoll und ich kuschelte mich nur noch enger an Marco.
Ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich mit ihm verheiratet bin und noch dazu sein Kind unter meinem Herzen tragen darf. Die ganze Zeit fragte ich mich schon mit was ich so viel Glück verdient hatte.
"Über was denkt mein blonder schwangerer Engel nach?", fragte Marco plötzlich leise neben mir und riss mich so aus meinen Gedanken.
"Ich fasse es nicht, dass wir verheiratet sind und ich dein Kind unter meinem Herzen tragen darf! Irgendwie hab ich Angst aufzuwachen und wieder in meinem Krankenhausbett zu liegen und du bist nur ein wunderbarer Traum gewesen! Niemand kann doch so viel Glück auf einmal haben oder?", fragte ich und man hörte die leichte Verunsicherung in meiner Stimme.
"Baby du hast schon so viel Scheiße durchleben müssen! Du würdest von deinem Ex-Freund schwer verletzt und das leider nicht nur einmal! Ich mach mir bis heute noch Vorwürfe wieso ich auf dich nicht besser aufgepasst habe und er dich wieder die Treppe runterschubsten könnte! Wenn ich daran denke, dass ich vielleicht jetzt nicht hier sitzen würde, sondern alleine in meiner Wohnung ohne euch beide, durchläuft mich ein eiskalter Schauer und ich bekomm keine Luft mehr! Du hast das alles mehr verdient als jemand anderes! Ich bin so unendlich glücklich mit dir und kann es kaum noch erwarten bis unser gemeinsamer Sohn auf die Welt kommt! Ich wünschte ich könnte dir die Schmerzen bei der Geburt abnehmen aber ich kann es leider nicht. Genau wegen diesen Schmerzen fühle ich mich schuldig! So gesehen hast du die Schmerzen nur wegen mir!", redete sich Marco seine Gefühle von der Seele und ich könnte einfach nicht meine Tränen zurück halten.
Ob es nun an den Babyhormonen lag oder einfach weil seine Worte so verdammt schön waren, wusste ich nicht. Ich vermutete es war eine Mischung aus beiden war und ich küsste Marco mit all meiner Liebe.
"Ich liebe dich auch! Und glaub mir, ich vergesse die Schmerzen sofort wenn ich unseren Sohn in den Armen halten darf!", versicherte ich ihm.
Marco küsste mich wieder mit all seiner Liebe und während wir uns küssten, startete das Flugzeug. Aber den Start bekamen wir nicht mit, weil wir aufgrund unseres Kusses uns in unserer eignen Welt befanden und nichts um uns wahrnahmen. Marco behielt Recht. Ich war aufgrund der Schwangerschaft schneller müde und vorallem nach so einem anstrengend Tag und einer wundervollen Nacht, also schlief ich eng an Marco gekuschelt ein. Unser Sohn machte es genauso wie ich und verschlief alles. Bevor wir landeten, weckte mich Marco sanft auf indem er mich liebevoll küsste. Zumindest die Landung auf den Malediven bekam ich mit und war froh dass der Kleine weiterschlief. Und auch beim Aussteigen war meine Schwangerschaft ein Vorteil, denn wie beim Einsteigen dürften wir als erstes Aussteigen. Ein hoch auf meinem Babybauch und die Schwangerschaft.
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