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The Encounter

Was genau hatte ich mir eigentlich dabei gedacht? Vor zwei Wochen war ich von meinem Zuhause (Falls man das so nennen kann) weggelaufen und streunte seitdem, ziellos hin und her. Ich wusste wer ich war. Natürlich wusste ich das. Ich war nicht so ein dahergelaufener Halbgott der keine Ahnung von Monstern Göttern und sonst was hatte. Ich war Thalia nicht Grace, die Tochter des Zeus. Ja DIE Tochter des Zeus, es gab keine anderen lebenden Halbgott nachkommen. Oder zumindest nicht mehr. Ich hatte einen Bruder. Die Betonung liegt auf hatte. Bis meine Mutter...nein. Ich konnte nicht daran denken. Nicht jetzt. Das würde mir nur unnötig Zeit kosten. Solange ich verfolgt wurde konnte ich mir keine Gefühlsausbrüche erlauben. Plötzlich hörte ich hinter mir ein knacken. Schnell wie ein Blitz (ja sowas hatte ich drauf), drehte ich mich um und hätte fast einen hochgewachsenen Jungen mit meinem Speer durchbohrt. ,,Wer oder was bist du? Wenn du ein Monster bist kannst du dich gleich wieder verdrücken, denn ich bin Thalia die Tochter des Zeus und mache Hackfleisch aus Abschaum wie dir!" Donner grollte. Gut so Dad, Hintergrund-Musik schadet nie. Der Junge hob überfordert die Hände und wich zurück. ,,Keine Sorge ich bin doch selber, auf der Flucht vor ihnen." Misstrauisch ließ ich den Speer sinken.,,Du weißt von ihnen? Wie heißt du?" Er deutete eine lächerliche Verbeugung an:,,Luke, Sohn des Hermes zu ihren Diensten." Ich verschränkte genervt die Arme und zog die Augenbrauen nach oben. ,,Wir könnten doch zusammen flüchten" meinte er. Es war keine Frage, es war eher eine Feststellung. Und wirklich: Der sonderbare Junge wich mir den ganzen restlichen Tag nicht mehr von der Seite.

Am Abend schlugen wir ein notdürftiges Lager auf und quetschten uns Seite an Seite in das kleine Zelt.,,Also darf ich dir ein paar Fragen stellen?" Ich gab keine Antwort, sondern atmete nur hörbar abgeneigt aus, ehe ich den Kopf ratlos hin und her wiegte.,,Wie heißt du, von wo kommst du? Hast du Geschwister?" Bei dem Wort Geschwister, zuckte ich erschrocken zusammen und sah zu ihm hoch.,,Also nichts über Geschwister. Notiert," Wieso bemerkte ich erst jetzt diese schönen blauen Augen? Oder diese blonden verwuschelten Haare? Ich schluckte. Er sah aus wie...wie Jason...  Luke, welcher wohl bemerkt hatte, dass es mir nicht gut ging, strich mir eine Träne von der Wange. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich geweint hatte ...solche blöden Gefühlsduseleien hatte ich mir eigentlich abgewöhnt. Ich hielt, die Luft an, wollte mich zwingen nicht an meine Vergangenheit zu denken, versuchte mich krampfhaft gegen das wunderschön beschützende Gefühl zu währen, welches mich freundlich und einladend ummantelte, als wolle es mich beschützten mir die Last von meinen noch viel zu jungen Schultern nehmen ,,SSssshhhhhh, schon gut." Das Gefühl, welches ich nicht zulassen wollte ging von Luke aus. Er schloss seine muskulösen Arme um meinen Körper und drückte mich an sich. Ich glaube das nannte sich Umarmung. Zu mir war nie jemand so zärtlich gewesen. Ich versank  ganz in seinem starken Griff und ließ den Gefühlen freien Lauf. In Gedanken warnte und tadelte ich mich selbst, schließlich wusste ich nicht, ob ich dem Kämpfer vertrauen konnte. Seltsamerweise fühlte ich mich wohl. Was machte dieser Luke bloß mit mir? Das war alles nicht gut, er war ein Sohn des Hermes, ein Täuscher, ein Trickser! Doch da war diese Stimme in mir, welche schrie ich sollte ihm vertrauen. Wo diese Stimme herkam oder was sie war wusste ich nicht, aber ich wusste, dass sie sehr laut und überzeugend sein konnte.

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