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26. Don't Know Anymore


Ich spürte eine Wärmequelle neben mir, die beide Arme um mich geschlungen hat. Ohne groß nachzudenken, kuschelte ich mich an den Körper und horchte dem Herzschlag der Person. Es beruhigte mich und ließ mich fast wieder einschlafen.

" Guten Morgen, luv ".

Fassungslos setzte ich mich auf und bedeckte meine Blößen mit der Decke. Erschrocken sah ich Paul an, der mich ebenfalls mit großen Augen musterte. Die Erinnerungen der letzten Nacht spielten sich in meinem Kopf an, ließen mich schlucken. Was hatte ich angerichtet?

" Luv, was hast du?".

" Geh bitte ".

" Was?".

" Geh! I-I-Ich .. ".

Paul stützte sich mit seinen Armen ab, während ich die Decke um meinen Körper schlang und mich vom Bett entfernte. Unsere Klamotten lagen verstreut auf dem Boden. Verwirrt fuhr ich durch mein ungekämmtes Haar. Wenn Jane das mitbekommt ... oder Tyrek. Ich habe ihn betrogen, hinter seinem Rücken. Was bin ich bloß für eine ...?

" Bereust du es?".

" I-Ich .. also .. ".

Er zog seine Boxershorts an und kam schließlich auf mich zu. Seine rauen Finger strichen meine Arme entlang und verliehen mir eine Gänsehaut. Nervös betrachtete ich den Boden, unfähig in seine dunklen Augen zu schauen.

" Ich bereue es keine Sekunde, luv. Gestern war einfach unglaublich. Du weißt, ich liebe dich. Und ich würde alles für dich tun ".

" Paul .. ".

" Die Sache mit Jane werde ich beenden. Ich liebe dich, nur dich. Und uns beiden soll nichts mehr im Wege stehen ".

" Nein!".

Er zuckte zusammen und ließ von mir ab. Natürlich liebe ich Paul, immer noch, aber ich kann Jane das nicht antun. Sie liebt ihn, und ist im Moment so glücklich. Die Nacht gestern war einfach ein Fehler ... obwohl es sich so gut angefühlt hat.

" Paul, wir können nicht. Das alles gestern .. war ein Fehler ".

" Was redest du denn da?".

" Ich kann und will Jane das nicht antun. Außerdem habe ich Tyrek betrogen, verdammt. Weißt du eigentlich, was das für mich bedeutet?!".

" Luv .. Bitte mach dir selber nichts vor. Du liebst mich, und ich liebe dich. Warum können wir nicht wieder zusammen sein? Was hindert dich daran?".

" Einfach alles! Tyrek liebt mich, okay. Er tut alles für mich. Und ich habe nichts besseres zutun, als mit meinem Exfreund zu schlafen. Verdammt, ich bin so furchtbar. Ich habe meiner besten Freundin weh getan. Und du bist ihr obendrein auch noch fremd gegangen .. mit mir ".

" Was bedeutet das jetzt?".

" Paul .. ich weiß es nicht. Wir sollten das hier einfach vergessen, okay. I-Ich bin grade durcheinander. Geh bitte einfach ".

" Aber du liebst mich doch, luv ".

" Geh! Verschwinde!".

Er zog sich in Windeseile ein und verließ meine Wohnung, ohne ein weiteres Wort. Ich stand immer noch im Raum und überdachte alles. Vielleicht wäre es besser, Paul nicht mehr zu sehen. Sonst werden wir wieder rückfällig. Ich wünschte mir, es wäre alles anders. Er hatte nicht gelogen mit der unglaublichen Nacht. Sie war wirklich wunderschön gewesen, und ich hatte mich geborgen gefühlt. Aber die Folgen waren umso schlimmer. Wie sollte ich Tyrek das jetzt erklären? Und wie soll ich Jane jemals wieder gegenübertreten? Es gab so viele Dinge, die ich nicht beantworten konnte. Seufzend schmiss ich die Decke aufs Bett und zog mir meine Klamotten von gestern an. Da ich wirklich zu nichts Lust hatte, kämmte ich mir die Haare nur mit den Fingern. Ein Klingeln unterbrach mein Vorhaben und ließ mich zusammenzucken. Wer will denn etwas von mir um diese Stunde? Ich drückte den Summer und wartete, bis die Person vor meiner Tür stand. Langsam öffnete ich sie, dabei vergaß ich zu atmen.

" Ehm .. Hey, baby ".

" Hi, Tyrek .. Was machst du hier so früh?".

" Könnte ich reinkommen?".

Ich nickte und ließ ihn eintreten. Ein Kloß machte sich in meinem Hals breit und ließ mich schwer atmen. Nervös biss ich mir auf die Unterlippe und ging ins Wohnzimmer, Tyrek folgte mir.

" I-Ich wollte fragen ... wie es dir geht ".

" G-Gut, eigentlich ".

" Ehm .. Ich .. Ich wollte mich entschuldigen wegen gestern. Das war alles eine blöde Situation und ich wollte dich nicht bedrängen. Ich hatte danach wirklich ein schlechtes Gewissen und wollte zu dir fahren. Nur ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Es tut mir wirklich leid ".

" Ach .. ehm .. ist schon okay. Ich wollte mich auch entschuldigen, weil ich einfach abgehauen bin ".

" Du brauchst dich nicht entschuldigen. Das alles ist auf meinem Mist gewachsen. Ich kann verstehen, wenn du etwas Abstand brauchst ".

" Nein, nein. Es .. es ist wirklich okay ".

Tyrek kam auf mich zu und umarmte mich fest. Am Liebsten würde ich ihm von meinem Fehler erzählen. Aber die Angst war zu groß sowie der Kloß im Hals. Tyrek drückte mich fester an sich, bevor er mir einen Kuss auf den Nacken hauchte. Es hatte allerdings keinerlei Wirkung bei mir. Eigentlich machte es die Situation nur noch schlimmer.

" Hast du vielleicht heute Zeit? Dann kann ich's wieder gut machen ".

" Das brauchst du nicht, wirklich nicht ".

" Ich möchte es aber. Immerhin liebe ich dich, Dani ".

Meine Gesichtszüge entgleisten für einen Augenblick. Liebe. Ein starkes Wort, welches sehr viel Macht hat über einen. Und definitiv nicht nur einmal existiert.

" Wie wäre es, wenn wir etwas essen gehen? Nur wir beide ".

" H-Hört sich gut an. Ich mach mich schnell fertig und dann können wir los ".

Tyrek nickte und machte es sich auf der Couch gemütlich, während ich ins Badezimmer huschte und meine Haare kämmte, anschließend zu einem Zopf zusammenband. Schnell trug ich dezentes Make Up auf und holte aus meinem Zimmer eine passende Tasche, wo ich meinen Schlüssel und andere Dinge reintat. Schließlich war ich soweit und Tyrek und ich fuhren mit seinem Auto zu einem kleinen, aber schicken Cafe.

Mein Magen knurrte, als der Geruch von frisch gebackenen Brötchen in meine Nase stieg. Wir suchten uns einen freien Tisch und es dauerte nicht lange, da kam die Bedienung und wir bestellten jeweils zwei belegte Brötchen und Kaffee. Ich verzichtete ausnahmsweise auf Tee. Nachdenklich stützte ich meinen Kopf auf eine Hand ab und schaute aus dem Fenster. Bilder von den Jungs schwirrten durch meinen Kopf. Wie sollte ich jetzt noch mit Paul reden können? Und was würden John, George und Ringo bloß von mir denken? Dass ich Paul nur brauche, wenn es mir schlecht geht. 'Nein, ich liebe Paul'. Aber ich mag auch Tyrek. Und Jane war schließlich auch noch da. Ich muss diese Sache einfach vergessen - leichter gesagt als getan.

" Baby, hörst du mir zu?".

" Wie bitte?".

" Du warst gerade total abwesend ".

" Oh tut mir leid ".

" Unsere Bestellung ist angekommen. Guten Appetit ".

Herzhaft biss ich in das Käsebrötchen, was mein Magen tierisch freute. Tyrek beobachtete mich lächelnd, was ich nur halbwegs erwiderte. Es fiel mir weiterhin schwer, ihm in die Augen zu schauen. 'Verdammte Liebe'. Er entschuldigte sich außerdem, dass wir nicht zum Beatles Konzert gehen konnten. Ich hatte gar nicht mehr daran gedacht und winkte nur ab. Wirklich ins Gespräch kamen wir jedoch nicht. Oft hatten wir nur kurzes Gesprächsstoff zu manchen Themen, die meiste Zeit blieben wir allerdings still.

Später liefen wir noch ein wenig durch die Stadt, obwohl die Geschäfte alle zu hatten. Ich wollte einfach nur die frische Stadtluft genießen. Auf halbem Wege kamen uns zwei mir bekannte Personen entgegen. Wie eingefroren blieb ich stehen, was Tyrek stutzig machte. Jane und Paul.

" Dani, Tyrek. Was macht ihr denn hier?".

" Das Gleiche könnten wir euch auch fragen ".

" Ach, wir beide gehen nur etwas spazieren, stimmt's Paul?".

" Mhm ".

Ich biss mir auf die Unterlippe und wich Pauls Blick aus. Dieser musterte allerdings Tyrek mit einem nicht gerade freundlichen Blick. Jane schaute auf unsere verhakten Hände und keuchte auf.

" Ihr seit zusammen?!".

" Ehm .. ja ".

" Wieso erzählst du mir nichts davon?".

" Warum sollte ich? Du hattest doch auch deine Geheimnisse vor mir!".

Jane als auch Tyrek starrten mich fassungslos an. Ich wusste selber nicht, warum ich auf einmal so zickig reagierte. Mich nervte es einfach nur, Paul und Jane zusammen zu sehen. Diese wurde rot im Gesicht und stotterte herum. Ich wartete nicht darauf, dass sie einen vollständigen Satz herausbrachte. Kurz warf ich Paul einen ernsten Blick zu, bevor ich Tyrek von den Beiden wegzog. Als wir weit genug weg waren, ließ er meine Hand los und drehte mich zu sich.

" Was sollte das denn?".

" Was sollte was?".

" Wieso warst du so gemein zu ihr? Es war doch nur eine ganz normale Frage ".

" Tyrek, ich weiß schon was ich tu. Du kennst die Freundschaft zwischen mir und Jane nicht ... wenn man es noch Freundschaft nennen kann ".

" Nein, ich kenne eure Beziehung nicht. Aber du hättest nicht so reagieren brauchen ".

" Doch.. ach... ist jetzt auch egal. Gesagt ist gesagt, okay ".

" Dani .. ".

Ich lief einfach weiter. Mir war es egal, ob Tyrek hinterherkam oder nicht. Ich wusste einfach nicht, wo mir der Kopf stand. Diese ganzen Probleme werden schlimmer. Jetzt hatte ich schon Stress mit Tyrek und Jane. Was kommt noch? George, John und Ringo wollen nichts mehr von mir wissen?

Am Ende bleibe ich alleine zurück, ohne irgendjemanden.

Und das alles wegen eines Umzuges nach Liverpool.


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