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Jetzt wisst ihr warum ich niemanden davon erzählen wollte. Als letzte Taktik habe ich eben diese Bombe mitgenommen. Sie war schwer aufzutreiben und es war mal ein Geschenk von Fury gewesen. Eine der besten Bomben der ganzen Welt. Es war immer nur von Rauchgas die Rede gewesen und nie was von Granatsplitter. Es ist zwar effektiver um den Gegner auszuschalten, aber ich liege jetzt schon halbtot auf dem Boden und warte bis mich jemand findet. Die Schmerzen geben auch nicht auf und beißen weiter. Wenn jemand von unserer Organisation in diesem Gebäude gewesen wäre, wäre er auch gestorben und das konnte ich nicht zulassen. Das Gas hat sich im ganzen Gebäude verteilt und so sind alle gefallen. Also habe ich niemand was davon erzählt, wann wir begannen. Ich habe es in Kauf genommen. Ich wusste ich muss einen hohen Preis zahlen um HYDRA auszuschalten. Cap's Erzählungen haben da mitgeholfen. Ohne ihn wäre das alles nie möglich gewesen, sonst hätte ich nichts über diese Typen gewusst. Aber nun ist es vollbracht.
Irgendwo inmitten einer Schlacht in Kenobi's Gedanken...
Irgendetwas stimmt nicht. Wieso kann ich Sally nicht mehr spüren. Er war so in Gedanke versunken, dass es ihm fast das Leben gekostet hätte. Wäre Anakin nicht gewesen, wäre er jetzt von diesem Droiden niedergeschossen worden. Über Gedanken übermittelte er Steve die Nachricht um nachzusehen was los war. Dieser folgte dem Befehl und ging zum Stützpunkt von HYDRA, denn er vorher aus Fury rausquetschen musste und wie er es sich schon gedacht hatte war er in Österreich, um genauer zu sein am Großglockner. Eigentlich wollte er nie wieder hier her, aber es war eine Ausnahme. Er hatte die STRIKE mitgebracht. Es sah schlimm aus als sie das Haus betraten. Überall waren geschlagene Männer mit HYDRA Uniformen. In einem anderen Raum fanden sie einen Mann, der einem Wolf mit seinen Haaren sehr ähnlich sah und schon schoss es Cap in den Kopf. Das muss Logan sein, aber wieso hat sie mir von der Mission nichts erzählt. In einem weiteren Raum fanden sie weitere Leichen mitunter die des Baron's und auch Sally's. Doch diese Männer sahen nicht so aus wie die anderen. Sie hatten keine Schnittwunden, sondern viele kleine Kratzer. Sally war auch nicht mit Gnade behandelt worden. Sie musste auch was abbekommen haben, von der Bombe die gezündet wurde und die die einzige Schlussfolgerung sein kann bei diesen Verletzungen. Am Oberkörper hat es sie ganz schön erwischt. Ihr Parker und ihr Top waren voller Blut. Ihre Haut hatte an den Armen und Beinen große, fleischige Stelle, die aussahen als seien sie verätzt. Doch der bläuliche Schimmer auf der Oberfläche und ein blau leuchtendes Magazin, das auf dem Boden wartete erklärte alles. Das ist ganz und gar nicht gut, dachte er sich. Er bückte sich um es aufzuheben. Er betrachtete das kleine Stück Vernichtung. Der Krieg wäre wegen dem fast anders ausgegangen. Es war jetzt schon so lange her, seitdem er wegen so einer Munition einen Freund verlor, aber heute soll es nicht so sein. Vielleicht war das eine Hilfe um ihre Haut wieder in Ordnung zu bringen und steckte es ein, um es den Ärzten später zu zeigen, falls sie es benötigen. Außerdem soll es nicht in falsche Hände geraten. Der Kristall des Lichtschwerts, das neben ihr lag, war erloschen. Als es das letzte Mal so war, war sie dem Tod nahe und schon fast offiziell am Ende. Es sah nicht gut aus. Der Cap legte seine Hände unter ihren Körper und begann sie langsam hochzuheben. Sie war so kalt. In der einen Hand, wo ihr Kopf lag, hatte er das Schild um die Hand geschnürt. In einer ihrer Hände konnte er eine Bombe finden. Er konnte seinen Augen nicht trauen. Stark Industries. Er wusste, dass es zu spät war, doch noch wollte er sie nicht aufgeben. Er legt sie sanft in den Flieger und während sie auf dem Weg zu S.H.I.E.L.D. waren, kontaktierte Steve Tony. Doch zuvor sprengten sie die ganze Bude in die Luft. Steve hatte sich das Schwert, das bei ihr gelegen ist, auf den Rücken geschnallt und das Lichtschwert an den Gürtel gehängt. Stark war empört über seine Beschuldigung, er hätte ihr die Bombe gegeben. Und war auch geschockt, denn er wusste was diese Bombe anrichten konnte als er den Namen hörte. Er gab ihm Auskunft über die Auswirkungen. Die Granatsplitter waren das schlimmste. Es gibt wenig Hoffnung, dass sie das überlebt.
Im Krankenhaus von S.H.I.E.L.D. hütete Cap neben mir Wache, obwohl das eigentlich gar nicht nötig war. Doch ich bekam nichts davon mit. Hin und wieder tauchte Tony auf und befragte die Ärzte um meinen Zustand. Er verbrachte Tag und Nacht in der Werkstatt um an einen ARC-Reaktor zu tüfteln, der mich am Leben halten soll, falls es nötig ist. Ich wachte auf und gleißendes Licht kam mir entgegen, dass sich dann als Sonnenlicht herausstellt, als sich meine Augen anpassten. Links von mir waren die sanften Töne von Elvis zu hören und rechts von mir warteten alle auf ein Wiedersehen. Steve, Tony, Bruce, Thor, Natasha, Clint. Alle waren da. Ich muss ihnen wirklich gefehlt haben. Ich sah noch recht fertig aus und fühlte mich auch so, aber ein "Hi, Leute" ging immer. "Was habe ich verpasst?" "Eigentlich nichts. Nur 3 Wochen Tiefschlaf. Und noch mehrere Operationen um die Splitter zu entfernen.", antwortete Steve. "Da hast du so einiges mitgemacht.", sagte Tony, der so etwas Ähnliches mal mitgemacht hat. "Hier dein Schwert. Was hat es eigentlich damit auf sich?" "Es ist die einzige Waffe die mich töten kann was ich so gehört habe. Und es muss stimmen, denn ich lebe ja noch." Ich streichte über die scharfe Kante und legte es gleich wieder zurück, denn ich kam den Tränen nahe. Ich wollte mich aufsetzten doch es tat noch höllisch weh. Nach ein paar Wochen konnte ich wieder nach Hause. Meine Eltern haben mich gefragt wie es bei der Exkursion war. Ich habe nur genickt und toll gesagt. Ich weiß nicht was Fury ihnen erzählt hat und ich will es auch gar nicht wissen. Das Schwert hatte ich immer noch bei mir. Ich habe es behalten, denn es war die einzige Erinnerung an Wolverine.
Du hast mir versprochen, mich am Leben zu erhalten. Wenn ich es dir versprochen hätte, wärst du dann nicht gestorben?
Das werde ich mir nie verzeihen...
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