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71- Erstes Mal

Silena sah sich nervös im Spiegel an.

Sie trug eigentlich dasselbe wie immer, eine zerrissene Netzstrumpfhose, einen kurzen Rock und ein T-Shirt mit V-Ausschnitt.

Darüber eine sehr große Lederjacke, die Mason ihr mal geschenkt hatte und schwarze Dr. Martens.

So wie immer.

Ob man das zu einer Party trägt?

Sie war noch nie auf eine Party eingeladen gewesen, dies war ihr erstes Mal.

Ihr Handy vibrierte und sie sah auf den Bildschirm, es war Alex. Er hatte das Auto seines Vaters für den Abend 'ausgeliehen', während der mit seiner Freundin irgendwo im Urlaub war, und er war Selinas Fahrer, der hoffentlich nüchtern blieb, für diese Party.

Komm runter, ich warte, hatte er geschrieben.

Sie zog den Reißverschluss der Lederjacke hoch und sah sich im Spiegel an.

Klein, etwas pummelig, die Haare unordentlich wie eh und je, dunkler Lippenstift und dicker Eyeliner.

Sie lächelte, doch es fühlte sich nicht echt an, also hörte sie auf, und hob ihr Kinn an.

Selina musste nicht lächeln, sie sah gut aus, und das wusste sie.

Sie hoffte nur, dass die anderen Menschen das auch wussten.

Als sie aus dem Fenster ihres Zimmers sah, konnte sie Isaac erkennen, der mit langen Schritten  die Straße herunterging. 

Erst als sie ihn nicht mehr sehen konnte kletterte sie die Treppenstufen herunter und suchte nach Alex, der in einem verdammt teuer aussehenden schwarzen Auto wartete, das Fenster geöffnet und eine Zigarette im Mundwinkel.

Als er sie sah, grinste er und nahm einen weiteren Zug.

"Hey pretty woman!", rief er und pfiff als er sie musterte.

Selina wusste, dass das alles nur Show war. Sie hatte oft Freunde von ihrem Bruder getroffen, vor und nach ihrem Coming-Out, und sie wusste, wie junge Männer aussahen die keinerlei Interesse an ihrem Körper hatten.

Manchmal fragte sie sich, ob sie Alex sagen sollte dass sie wusste das er vollkommen schwul war, entschied sich jedoch jedesmal dagegen.

Es sollte seine eigene Entscheidung sein, es ihr irgendwann genug zu vertrauen.

"Du wirst heute Abend wirklich nichts trinken? Ich hab keine Lust nach Hause zu laufen, und garantiert nicht auch noch mit dir im Schlepptau.", murmelte Selina und stieg in das Auto ein.

Alex schüttelte grinsend den Kopf als er Gas gab und die Maschine sehr leise und sehr schnell die Straße entlang schoss.

"Ne, ich bleibe nüchtern, ich hatte in den letzten Wochen schon oft genug 'nen Kater. Und außerdem muss ich mit jemandem reden, und es ist besser wenn wenigstens einer von uns nüchtern ist.", meinte er.

Selina musterte ihn von der Seite, und zuckte mit den Schultern.

Es war nicht ihre Angelegenheit was Alex vorhatte, und es interessierte sie auch nicht besonders.

Leben und leben lassen, und heute Abend war sie unglaublich lebendig.

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