
{{thirtyfour}}
Jimin
Ich fischte gerade ein weiteres Shirt aus dem Gucci-Sackerl und musterte es.
Nein... das kann ich auch nicht anziehen...
Seufzend hängte ich es an einen Kleiderbügel und wollte es schon in den Kleiderschrank hängen, als ich auf einmal eine Stimme wahr nahm.
„Das klingt ja mal nach tiefen Depressionen"
Erschrocken ließ ich das Shirt auf den Boden fallen und wirbelte herum, woraufhin ich Hobi in meinem Zimmer stehen sah.
„Noch nie was von Klopfen gehört?" seufzte ich weiter.
Augenrollend ging er zurück zur offen stehenden Türe und klopfte drei mal an diese, woraufhin er wieder ein paar Schritte ins Zimmer trat.
„Zufrieden?" säuselte er während er sich im Zimmer umsah. Ich allerdings zuckte nur mit den Schultern und hob das Shirt vom Boden auf.
„Du hast es wieder gemacht." unterbrach er die Stille.
Was macht er hier und was will er von mir?
„Was hab ich verbrochen? Weil wenn jemand was verbrochen hat, dann wohl du und dein Bruder." murmelte ich eher an mich gerichtet, allerdings musste ich feststellen, dass er das wohl oder übel gehört haben muss.
„Was hat Yoongi denn mit dir angestellt. Erzähl mir alle dreckigen Bettgeschichten" lachte er und war nun doch wieder zu mir gerichtet.
Verwirrt hob ich meinen Blick vom Sackerl zu ihm.
Was hat das zu bedeuten?!
„Wieso sollte Yoongi wenn er mich nicht mag, mir seine Bettgeschichten erzählen?" sprach ich unbeabsichtigt meine Gedanken aus.
„Ah... verstehe. Einen auf den Nicht-wissenden, Unschuldigen machen. Ist okay."
„Ich bin unschuldig! Oder was sollte ich denn schlimmes verbrochen haben in diesem Bunker?" Antwortete ich nun einwenig gereizt.
„Huh? Willst du mir erzählen was dir dermaßen schlechte Laune macht?" wechselte er wieder das Thema und kam ein paar Schritte auf mich zu.
Er bemerkte die mehreren Sackerl, die ich gerade durchsuchen und ausräumen wollte, und schmunzelte auf einmal.
Ich sollte Yoongi fragen, ob dieses Schmunzeln was gutes oder schlechtes bedeutet.
„Da weiß die Prinzessin etwa nicht, was man zu einem Date anziehen soll?" kicherte er und schnappte nach dem Sackerl, aus dem ich vorhin das Shirt genommen hatte.
Mo-Moment... Halt stop. Ein... DaTe?
„Wie hast du das gerade genannt?" fragte ich ungläubig.
„Ein Date. Also mir gefällt dieses Hemd. Das ist bunt und weil Yoongi ohnehin schwarz gekleidet ist, gleichst du das aus, damit ihr nicht aussieht als würdet ihr auf eine Beerdigung gehen." er zog ein Hemd raus, welches Yoongi für mich ausgesucht hatte, und eines meiner Lieblingsstücke war.
Egal... das interessiert mich jetzt weniger, weil-
„Sieht er das denn auch als Date?" fragte ich stattdessen immer noch verwirrt.
Wieso sollte er? Wahrscheinlich ist das nur ein Großes Missverständnis.
„Na klar. Du könntest du diesem Hemd eine weiße Hose anziehen. Hast du den eine? Vielleicht hier drinnen?" er nahm ein weiteres Sackerl in die Hand und kramte darin herum.
Es wäre hilfreich, würde er nicht die ganze Zeit Thema wechseln, damit ich auch sicher sein kann, dass ich das alles richtig verstehe. Denn im Moment verstehe ich nur, das Yoongi aus welchem Grund auch immer unseren... Ausflug „Date" genannt hatte.
„Aber wenn es angeblich ein Date ist, wieso bist du dann dabei?" hackte ich nach.
„Naja er ist ja so ein Schisser, dass er sich das nicht ohne mich traut.
Yoongi und Schisser? Reden wir vom selben Yoongi?
„Das Klingt alles nicht nach Yoongi..." nuschelte ich und starrte ins Leere.
„Dies, Das, Ananas. Mich würde eher interessieren, ob du das jetzt für's Date anziehen magst." er hielt eine Weiße Skinnyjeans mit dem bunten Hemd hoch.
„Können wir es denn nicht anders nennen?" quengelte ich und ging leicht in die Knie.
„Ja, nein, vielleicht?" Ging er nicht auf meine Frage ein.
„Aish jaha... ist ja gut" ich riss ihm das Gewand aus der Hand und wollte mich schon ausziehen, als er immer noch dastand und mich mit einem breiten Grinsen ansah.
„Ich werde mich jetzt umziehen." sagte ich, als wäre es nicht offensichtlich.
„Tu das."
„Hobi-"
„Ja ein Versuch war's Wert. Ich warte draußen." unterbrach er mich und ging Richtung Türe.
Schon bevor er nach der Türschnalle griff hatte ich mein Shirt über meinen Kopf gezogen, als er sich plötzlich doch wieder umdrehte, weshalb ich mir hektisch das Shirt vor die Brust drückte.
„Oh" er musterte mich lächelnd und fuhr dann fort.
„Er mag dich. Ich mein... weil du vorhin gesagt hast, dass er dich nicht mag. Er mag dich auch wenn er es nicht zugeben mag. Wie gesagt. Er ist ein Schisser." und mit diesen Worten war er weg.
Er mAg MiCh?!
Um das Unwahrscheinliche noch einmal in Worten zusammenzufassen...
Yoongi mag mich anscheinend doch und hat einen kleinen Ausflug „Date" genannt.
Zwar weiß ich nicht ob ich das alles Hobi glauben sollte, denn schließlich ist er immer noch der Typ, der mir den Arm aufgeschnitten hat, aber irgendwie war er mir sympathisch. Immerhin weiß ich endlich was ich anziehen soll.
Warum auch immer begann ich wie ein Dummerchen zu lächeln und zog mich endlich weiter um.
Ich stand fertig vor dem Spiegel und versuchte mich zu entscheiden, welches Paar Schuhe ich anziehen sollte.
Schlussendlich schaffte ich es mich für die Dr Martens schuhe zu entscheiden und schlupfte hektisch in diese rein.
Wieso in Gottes Namen bin ich so zappelig?
Meine zitternden Hände kämpften damit, das Schuhband zu binden.
Normalerweise stellte ich mich nur so an, wenn ich entweder schon lange nichts mehr gegessen hatte oder, wenn ich zum Beispiel im alten Café, indem ich ab und zu gearbeitet hatte, meine Mut zusammenraffen musste, um an die einzelnen Tische zu gehen.
Weiterhin zappelig schnappte ich nach meinem Handy und wollte gerade zur Tür gehen, als ich doch nochmal zum Spiegel lief und mein Outfit abcheckte.
Lass den Quatsch, Jimin.
Sobald ich mein Zimmer verließ kam auch schon Hobi zu mir, der tatsächlich bis jetzt gewartet hatte.
„Da werde ich ja glatt eifersüchtig auf meinen Bruder." lächelte er.
„Huh? Wieso?" fragte ich, obwohl ich vermutete was er damit sagen wollte.
„Du siehst gut aus."
„Danke?" ich ging schnell in Richtung des Zimmers von Yoongi, da ich nicht weitere verwirrende Gespräche brauchte.
„Da hat es ja jemand eilig, seinen Daddy zu sehen." rief mir Hobi nach, wobei er mich schon bald wieder eingeholt hatte.
„Was zum-? N-Nein! Ich... wie kommst du drauf?" Rief ich verstört ohne mich zu ihm umzudrehen.
Er war zwar sympathischer als gedacht aber... ziemlich verwirrend und merkwürdig. Liegt wohl in der Familie.
„He! Warte mal." er griff nach meinem Arm, als ich schon an der Türe zu Yoongi's Zimmer klopfen wollte.
„Was?"
„Sag ihm nicht, dass ich dir gesagt habe, was ich dir gesagt habe." warnte er mich
„Whatever" schulternzuckend schluckte ich den Klos meinen Hals runter und klopfte an.
________________________________
Grüße aus Kroatien :)
Ich sitz gerade in unserem Segelboot unf da hat es drinnen sicher 40 grad und draußen noch mehr. Rip.
Naja schätzt das Kapitel, weil ich musste dafür das wenige Wlan aufbrauchen, dass wir hier in der Pampa haben.
Bye Muchachos
Bạn đang đọc truyện trên: Truyen247.Pro