Chào các bạn! Vì nhiều lý do từ nay Truyen2U chính thức đổi tên là Truyen247.Pro. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền mới này nhé! Mãi yêu... ♥

• Kapitel 1 •

Ich stehe vor dem Spiegel und betrachte mein verschwommenes Spiegelbild. Meine gold-braunen Haare stehen in alle Richtungen und ich versuche sie mit meiner Hand zu bändigen, bis sie mir wieder lässig in die Stirn fallen. Meine hellbraunen Augen sind noch etwas gerötet von letzter Nacht. Schon zu lange habe ich nicht so schlecht geschlafen. Alles, wirklich alles was ich vergessen wollte, für immer, hat sich aufs neue in meinem Kopf abgespielt. Es war, als würde ich es wieder durchleben. Schliesslich reisse ich mich vom Spiegel los.
Ich laufe wie jeden Morgen die steinerne Treppe hinunter und horche in der sonstigen Stille meinen schweren Schritten.
Eigentlich bin ich nicht der Typ, der sich oft verspätet, aber heute werde ich zu spät zum Morgenessen im Gemeinschaftssaal kommen. Doch eigentlich kümmert mich das gar nicht.
Ich reibe mir verschlafen die Schläfe und lasse mir den schrecklichen Traum von letzter Nacht noch einmal durch den Kopf gehen,er war so real.

Wieder befand ich mich dort. Das unbehagliche Gefühl im Bauch. Er sah mich verschwörerisch an. Dann flüsterte er mir etwas ins Ohr. Mir gefiel nicht, was ich da hörte. Was auch immer es bedeutete, es konnte nichts gutes sein. Ich wusste, dass ich etwas dagegen tun musste, ahnte jedoch nicht, welches Ausmass es annehmen würde.

Die Treppe endet und die letzten paar Stufen nehme ich auf einmal mit einem kleinen Sprung. Ich höre bereits wildes geplapper aus der Gemeinschaftshalle. Als ich sie jedoch betrete schlägt mir heisse Luft und eine noch enormere Lautstärke entgegen.
"Thommy!" Marty sitzt wie immer auf der Bank, die am Nächsten beim Buffet liegt.
"Komm her... Heute gibt es sogar Crepes!", ruft er mir strahlend entgegen. Ich dränge mich durch die Massen auf den freien Platz neben ihm. "Morgen Marty", erwiedere ich.
"Beeil dich, bevor sie alle sind...", er schlägt mir kollegschaftlich auf den Rücken.
"Ich weiss nicht, ich habe keinen Hunger.", gebe ich starr auf meinen Teller blickend zurück. "Alles in Ordnung bei dir?", fragt mich Aisha, welche gegenüber von uns sitzt und von ihrem Buch hochsieht..
"Ja klar. Nur schlecht geschlafen."
Ich habe keine Lust zu reden, also beschliesse ich das Geschehen um mich herum zu beobachten.

Marty, mein bester und eigentlich einziger Freund hier, mit seinen braunen Augen und Haaren, die ihm lässig in die Stirn fallen. Sein gut durchtrainierten Körper mit den strammen Muskeln. Eigentlich sieht er ganz gut aus und ich Frage mich, weshalb er noch nie richtig eine Beziehung hatte. Er steht auf und macht noch einmal eine Runde beim Buffet.

Aisha, ein etwas pummeliges Mädchen in meinem Alter, die stets eine wunderschöne Frisur in ihren dunkelbraunen Haaren trägt, was sie für 17 Jahre eher jung aussehen lässt. Sie ist damit beschäftigt, ihr Buch weiter zu durchstöbern.

Mein Blick schweift hinüber zu Lyla, die gerade verschlafen in ihrem Rührei herumstochert. Sie ist leger aber äusserst weiblich und hübsch gekleidet. Ihre Peach-farbenen Lippen ergänzen sich super mit ihren roten Locken, die ihr über die Schultern fallen.
Plötzlich blickt sie auf und unsere Blicke treffen sich. Sie schenkt mir ein warmes Lächeln und ich erwiedere mit einem verlegenen Nicken. Als ich mich abwende spüre ich ihren Blick auf meinem Rücken kribbeln.
"Uh-la-la-la, was läuft da zwischen Lyla und dir... " Marty, der gerade mit zwei Stück Crepes, vollgestrichen mit Nutella vom Buffet zurückkehrt, reisst mich aus meinen Gedanken. Ich will gerade etwas zurückgeben, doch Lyla ist schneller.
"Das habe ich gehört...", Lyla zwinkert uns zu.

Na super! Typisch Marty.

Bạn đang đọc truyện trên: Truyen247.Pro