Kapitel.2 Einen Einblick in meinen Alltag
Montag 26. Juli. 2014
Amanda's Sicht:
"Wir sind schon eins, zwei Jahre zusammen und haben schon drei, vier Sachen erlebt. Doch bist du nur 5 Minuten mal weg, ist das wie 10 Jahre Knast für mich. Ey du wickelst mich zu leicht um deinen Finger, wenn du durch deine blauen Augen guckst wie immer ich bin hypnotisiert, wenn du vorbei spazierst es wird jeden Tag ein kleines bisschen schlimmer. Flash mich nochmal, als wer's das erste mal. Baby, Baby Crash mich so oft du willst ja bis ich nicht mehr kann. Und seit du da bist sind alle Lichter an. Du machst das ich nicht mehr schlafen kann. Ich sehe uns zwei in alt und grau, mit weisen Haaren und dicken Bauch. Flash mich nochmal. als wer's das erste mal. Yeah"
Flash mich von Mark Forster ertönt aus meinem Wecker. Ich liebe dieses Lied. Ihr denkt euch bestimmt, warum ich Songs kenne oder? Was denkt ihr eigentlich was ich den ganzen lieben langen Tag zu Hause mache? Trübsalblasen? Nein. Ich informiere mich über das wichtigste was ein Teenager wissen muss.
Jedenfalls stehe ich auf und schaue auf die Uhr. Es ist 6.00 Uhr am Morgen. Ich habe noch 1 1/2 Stunden Zeit bis ich in die Schule muss. In dieser Zeit erledige ich noch so einiges. Als erstes gehe ich zu meinem Kleiderschrank und suche mir Kleider für den heutigen Tag aus. Heute besteht mein Look aus einer kurzen jeansshort, darüber ein weises Trägershirt und darüber eine Jeansjacke, dazu eine Kette, Armband, Ohrenstecker und Uhr im gleichen Look. Wenn ich dann aus dem Haus gehe kommt noch eine Tasche und Sandaletten dazu. Mit diesen Kleider in der Hand begehe ich mich in das Badezimmer. Im Badezimmer ziehe ich mich aus und stelle mich unter die duschen. Nach 15 Minuten duschen trockne ich mich ab. Ich ziehe mir die ausgesuchten Klamotten an. Meine Haare föhne ich und lasse sie einfach offen über die Schultern fallen. Schminke darf natürlich auch nicht fehlen. Ich trage aber nur ganz wenig Schminke auf damit es nicht zu sehr auffällt. Ich finde, dass ich auf keinen Fall scheisse aussehe aber da denken meine Mitschüler anders. Nachdem ich im Bad fertig bin verschwinde ich wieder in meinem Zimmer. Ich packe meine Schulsachen in die Tasche und stelle sie parat. Jetzt fehlt nur noch mein Handy dass ich gerade am Laden bin. Ich bin so froh dass ich überhaupt ein Handy besitze. Meine "Eltern" sind bei solchen Sachen echt schlimm. Als ich dann endlich alles was ich brauche eingepackt habe gehe ich nach unten in die Küche. Unten sind schon meine "Eltern" am Frühstücken. Ich stelle meine Tasche schnell vor die Eingangstür und Geselle mich dann auch an den Tisch.
"Morgen Amanda"
Begrüsst mich meine "Mutter".
"Morgen zusammen"
Mein "Vater" sagt nich's aber das bin ich mir schon gewohnt. Ich nehme mir einfach ein Stück Brot und esse es. Jetzt habe ich noch 20 Minuten Zeit dann muss ich bei der Bushaltestelle sein. Langsam stehe ich von dem Tisch auf und stelle mein Teller auf die Theke. Ich laufe in den Flur und ziehe mir meine Sandaletten an. Aus dem Flur rufe ich.
"Bye zusammen schöner Tag"
Von meinem "Vater" höre ich.
"Du kommst nach der Schule sofort nach Hause. Du bist spätestens um 16.00 Uhr zurück. Kommst du später wirst du bestraft. Haben wir uns verstanden?"
"Ja"
Meine Mutter ruft mir noch ein bye und ich bin aus dem Haus. Mit gesenktem Kopf wie jeden Tag laufe ich zur Bushaltestelle. Ich bin 5 Minuten zu früh da und das bin eben ich. Zu spät kommen? Niemals. Ich setzte mich auf die vorhandene Bank und warte bis der Bus kommt. Meine beste Freundin Charli lebt leider an der andere hälfte der Stadt und somit treffen wir uns erst in der Schule. Kurz bevor der Bus kommt haben sich schon deutlich mehr Leute versammelt aber keiner beachtet mich. Ich hatte auch nicht's anderes erwartet. Von weitem sehe ich wie der Bus kommt und kurz abbremst um uns aufzuladen. ich stieg in den Bus ein und setze mich auf einen zweier platz. Bei der nächsten Station steigen die Bad Boy's der Schule ein. Das sind 5 Jungs. Louis, Niall, Harry, Liam und Zayn. Jeder von ihnen hat eine billige Nutte neben sich. Sie setzen sich auf ihrem Stamm platz zu hinderst im Bus. Die Nutten setzten sich auf den Schoss der Jungs. Um ehrlich zu sein, ich mag sie nicht. Die sind mir zu dumm. Sie meinen immer wer sie sind. Das Gefühl die Könige der Schule zu sein, einfach albern. Sie sind normale Menschen wie wir. Der Bus fährt weiter und ich vertiefe mich wieder in mein Buch das ich jedesmal mit in die Schule nehme. Nach der 15 Minütigen fahrt hält der Bus endlich bei der Schule und ich will aussteigen. Bevor ich aber wieder festen Boden unter den Füsse habe werde ich aus dem Bus geschupft. Mit voller Wucht pralle ich auf den Boden und meine Hände fangen an zu Bluten. Langsam drehe ich mich um und sehe in Zayn's Gesicht. Er lacht genauso wie seine Freunde. Am meisten Schmerzt aber das Louis auch lacht. Ich krämple mich wieder auf und schnappe mir meine Schultasche. Meine Hände schmerzen und ich versuche mit meiner Wasserflasche das Blut abwischen. Was auch relativ gut klappt. Die Blutungen haben auf gehört und ich mache mich auf den Weg. Von weitem sehe ich wie Charli vor dem Schulhaus steht und sich mit ein paar Mädchen unterhaltet. Ich gehe mit viel Freude auf sie zu. Als sie mich auch sieht, sprintet sie auf mich zu und hebt mich hoch. Weil sie um einiges grösser und stärker ist als mich geht das ganz gut.
"Amy, ich hab dich so vermisst! Wie geht es dir?"
"Hi, ich dich auch. Gut und dir?"
"Mir auch Amy."
Sie lässt mich runter und ihr blick fällt auf meine Hände.
"Amy von wo hast du das?"
"Ich bin umgefallen."
"Wurdest du geschubst oder bist du gestolpert? Und sag mir ja die Wahrheit."
"Ich wurde geschubst"
"Sag mal Amy muss ich dir alles aus der Nase ziehen? Wer hat dich geschubst und warum?"
"Zayn hat mich geschubst und ich weis nicht warum. Okay? Können wir jetzt bitte über was andere reden?"
"Mhh wie du meinst. Komm wir gehen in das Klassenzimmer."
Sie packt ihre Schultasche und wir laufen in das Klassenzimmer. Wie immer setzen wir uns auf unseren Stamm platz. Unser Stamm platz ist ganz hinten neben den Fenster. Wir zwei setzen uns und ich nehme meine Sachen hervor. Verträumt wie immer blicke ich aus dem Fenster. Nach einer weile wurde ich angstossen. mein Kopf wandert neben mich und Charli schaut mich fragend an.
"Amy noch da?"
"Ehh was hast du gesagt? Sorry war in Gedanken."
"Wie waren deine Ferien? Habt ihr was unternommen?"
"Gut, Gut ehh ja also nicht wirklich ihr?"
"Wir sind nach Amerika. Sag mal was ist den los mit dir?"
"Ohh cool. Nicht's was soll den sein?"
"Naja du bist so anders. So verklemmt und keine Ahnung. Bedrückt dich etwas?"
"Mhh findest du? Nein eigentlich nicht."
Pang!! Blanke lüge. Mir geht es beschissen und mich bedrückt sehr viel. Ich sag es ihr aber nicht auf keinen Fall. Weis ich ob ich ihr Vertrauen kann? Ob sie nicht so wie die andern ist. Sich nur so ausgibt als wäre sie meine beste Freundin und in Wahrheit nur mein Geheimnis Wissen will? Man weiss nie was hinter der Fassade der andern liegt. Wenn ich eins in meinem Leben gelernt habe dann: Vertraue niemanden. Ausser du bist sicher dass er der Richtige ist. Sie sagen immer, verspürt man bei einer Person besondere Kraft dann ist das dein Seelenverwandter. Nur ihm kannst du vertrauen. Ich warte auf diese Kraft.
"Amy du sagst wenn was ist okay?"
"Ja"
Nun kommt die Lehrerin herein. Ich mag sie und ich hoffe sie mag mich. Sie stellt sich vor die Klasse und fängt an zu Reden.
"Guten Morgen meine Klasse. Wie geht es euch denn? Was habt ihr so alles in den Ferien gemacht? Ich habe mir gedacht das ihr einen Vortrag macht. Dieses mal nicht zu zweit sondern alleine. Ich möchte euch gerne diese 4 Lektionen zur verfügung geben. Wenn ihr am Mittag noch nicht fertig seit dann macht ihr das bitte zu Hause fertig. Am Mittwoch starten die ersten mit dem Vortrag. Gibt es noch Fragen?"
"Wie lang muss den dieser Vortrag gehen?"
Frage ich. Sie schaut mich an und antwortet freundlich.
"Etwa eine halbe Stunde"
Ich nicke und frage mich jetzt schon. Was zum Teufel soll ich bitte machen? Meine "Familie" hat nie was mit mir unternommen. Ich musste die ganze Zeit zu Hause bleiben. Hätte ich mich nur ein Schritt aus dem Haus gewagt, wäre ich bestraft worden. Zum Teufel mit dieser scheiss "Familie"!!!!!
Die 4 Lektionen sind vorbei und ich bin fast fertig. Ist ja klar das ich da eine Lüge auftischen musste. Ich lüge nicht viel nur im äussersten Notfall. Jedenfalls haben wir jetzt Mittagspause. Wie jeden Tag gehe ich mit Charli in die Cafeteria. Mein Kopf gesenkt und mein Blick Eiskalt. Wir sind nun bei unserem Stamm platz angekommen und wir setzten uns gegenüber. Ich nehme mir mein Sandwich hervor und fange an zu essen. Bis jemand von hinten kommt und mir das Sandwich aus der Hand reist und auf den Boden schmeisst. Voll mit Wut stehe ich auf und schaue diese Person entsetzt an.
"Sag mal geht's noch?"
"Ach komm schon Amy Baby, geh nach Hause und heule dich bei Papi aus. Er schenkt dir sicher alles und kauft dir auch alles. Oder geh doch gleich zu Mutti."
Sagt niemand anderes als Zayn. Alle lachen und es hat sich eine Riesen Menge an anderen Schüler versammelt.
"Du verdammtes Arschloch, du weisst ja auch gar nicht's!"
"Wie redest du mit mir du Schlampe? Du verdammtes kleines Missstück."
Okay das reicht. Mit voller Wucht gebe ich Zayn eine richtig fette Ohrfeige. Und schreie dazu.
"Fick dich du Arsch"
Ich nehme meine Schultasche und drängle mich durch die Menschenmasse. Auf dem Weg zur Toiette werde ich aber aufgehalten. Charli umklammert mein Handgelenk.
"Amy sag mir jetzt sofort was los ist! Jetzt und sag mir nicht wieder ein nicht's. Immer wenn jemand deine Familie anspricht dann rastest du total aus. Also was ist verdammt noch mal dein Problem? Du brauchst verdammt nochmal hilfe. Vertrau mir doch."
"Soll ich dir sagen warum ich bei meiner Familie so aggressiv werde? Mhh überleg doch mal. Wie würdest du reagieren wenn jemand deine Familie beleidigt oder etwas vorwirft? Du kennst das ja gar nicht weil dich jeder mag und sie dir nie etwas an den Kopf werfen. Weil du ja überhaupt ein Perfektes Leben führst. Du wirst nicht jeden Tag runter gemacht oder rumgeschubst. Nein du hälst dich immer so raus. Du musst nie was einstecken. Jeder will mit dir in einer Gruppe sein. Du wirst nie allein gelassen NIE. Und jetzt lass mich verdammt nochmal in ruhe"
Nach dieser Ansage verschwinde ich auf dem Klo. Sperre mich in eine Kabine und fange an zu heulen. Warum hat sich jeder gegen mich verschwört? Und warum schmerzt mein Herz wenn Louis auch mitlacht oder gegen mich etwas unternimmt? Warum wurde mir alles genommen, was mir wichtig war? Wieso will keiner mit mir befreundet sein aber alle wollen mein Geheimnis wissen. So hinterhältig. Von wo wissen die den überhaupt das ich ein Geheimnis habe? Ach ja stimmt. Zayn hat mal mein Tagebuch in die Finger bekommen und dort stand drin das ich ein Geheimnis habe. Seht ihr nicht einmal meinem Tagebuch vertraue ich. Jedenfalls weiss es nun die Ganze Schule und jeder will es wissen. Ich aber schweige, ich sag das nur meinem Seelenverwandten. Ich muss ihn nur noch finden. Dazu muss ich noch herausfinden wieso ich Herzschmerz habe wenn Louis gegen mich ist. Bei den andern ist das ja auch nicht so. Ich höre wie die Schulglocken läuten. Langsam stehe ich auf und checke mich im Spiegel. Ehrlich gesagt sehe ich verdammt noch mal scheisse aus. Ich versuche mich wieder einigermassen zu richten. Also mache ich mich wieder auf den Weg in den Unterricht. Als ich dann endlich bei dem Klassenzimmer bin sehe ich ein das ich zu spät bin. Noch nie war das vorgekommen. Ich klopfe schnell und trete ein. Meine Lehrerin schaut mich an und lächelt freundlich.
"Entschuldigen sie, ich war noch auf dem Wc."
"Ist schon gut setzt dich doch."
Ich schaue mich um und sehe das neben Charli der Platz bereits besetzt ist. Mir ist wieder zu weinen zu mute aber ich verdränge es. Als begehe ich mich halt neben den letzten Platz. Der letzte Platz ist aber neben Zayn. Nein bitte nicht. Wieso gerade neben Zayn. Ich lasse ein Seufzer raus und setzte mich neben Zayn. Er schaut mich komisch an und rutscht nun ganz weit von mir weg. Traurig senke ich meinen Kopf und lasse den Unterricht über mich gehen.
Nach dem Unterricht stehe ich auf und packe meine Sachen zusammen. Ziemlich schnell verschwinde ich auch aus dem Klassenzimmer. Ich renne schon quasi zu dem Bus, den ich will auf keinen Fall zu spät nach Hause kommen, sonst bestraft mich mein "Vater" wieder. Von weitem sehe ich schon den Bus. Gerade noch schaffe ich es hinein. Wie immer setze ich mich auf einen Zweierplatz und lese in meinem Buch weiter. Die fahrt ist für mich ziemlich schnell vorbei gegangen. Ich schaue auf mein Handy und sehe, dass ich noch 10 Minuten Zeit habe. Mit mittelmässiger Geschwindigkeit laufe ich los. Zu Hause trete ich in das Haus ziehe mir meine Sandaletten aus und husche in mein Zimmer. Dort lege ich meine Tasche ab und nehme die Hausaufgaben hervor. Heute muss ich nur mein Vortrag beenden. Ich will gerade mein Computer starten da kommt mein "Vater" herein. Er fragt mich.
"Was machst du da?"
"Meine Hausaufgaben"
"Wenn du fertig bist kommst du zu mir in das Büro. Verstanden?"
"Ja"
Somit verlässt er das Zimmer wieder. Ich beende mein Hausaufgaben und mache mich auf den Weg zu meinem "Vater".
"Was ist?"
Frage ich und er antwortet.
"Ich will das du deiner Mom Kochen hilfst klar?"
"Du meinst Victoria?"
"Es ist deine Mom Amanda."
"Mhh"
Als ich das Mhh aus dem Mund lasse, steht er auf und packt mich an den Haaren. Ich schreie und schlage um mich, da schreit mein "Vater".
"Es ist verdammt noch mal deine Mutter und du nennst sie auch Mom. Du undankbare Schlampe!"
Er lässt mich los und gibt mir eine richtig dolle Ohrfeige und stosst mich aus seinem Büro. mit Tränen in de Augen gehe ich zu meiner "Mutter" in die Küche. Sie sieht mich an und fragt.
"Was ist den los?"
"Nicht's"
"Warum weinst du?"
"David hat mich geschlagen aber das ist dir ja sowieso egal."
"Er ist dein Dad und nicht David. Verstanden?"
"Ja, was soll ich jetzt helfen?"
"Könntest du den Salat aus dem Garten hohlen und der dann schneiden und waschen?"
"Ja"
Somit verschwinde ich im Garten und suchen den Salat. Nach einer Zeit finde ich ihn und plücke ihn. Ich gehe wieder in das Haus und wasche ihn. David kommt runter und wir nehmen gemeinsam das Abendbrot ein. Nach dem Abendbrot verschwinde ich wieder in meinem Zimmer.
Die Kirchenglocken schlägt wieder 20.00 Uhr und meine Mutter geht Arbeiten. Ich gehe wie immer zu meiner Bank und denke über mein Leben nach. So gegen 21.00 Uhr laufe ich wieder zurück. Zurück in die Hölle. Wie jeden Abend hoffe ich das David nicht's mitbekommen hat. Ich habe glück und er hat nicht's mitbekommen, sonst wäre das für mich nicht gut herausgekommen. Meine Kleider werfe ich in eine Ecke und ich gehe in das Bett. Noch ein bisschen lesen und dann bin ich bereits eingeschlafen.
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