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17. Kapitel

All die positiven Gefühle, die Aiden an diesem heutigen Abend in mir ausgelöst hat, sind wie weggeblasen, als ich mit meinem Laptop auf meinem Bett sitze. Nach dem Hochfahren tippe ich Chaospisser in die Suchleiste ein und melde mich an. Mein Nachrichtenfach ist leer. Mein Kiefer beginnt zu mahlen und ich lasse mich vollkommen von den aufbrausenden Gefühlen leiten. Verschaffe meinem Ärger Luft.

Rolexa: Ich hoffe für dich, es gibt einen plausiblen Grund, warum du mich versetzt hast.

Abgeschickt. Aber ich fühle mich noch kein bisschen besser.

Rolexa: Ich hätte so viel mehr von dir erwartet. Immerhin war es deine Idee, dass wir uns treffen und endlich persönlich kennenlernen. Zumindest hier hättest du mir eine Nachricht schicken können. Ich habe mich wirklich auf dieses Treffen gefreut.

Die Wut kocht immer weiter in mir auf, weil auch nach Minuten des Wartens, Misteralpha noch immer nicht online gekommen ist. Keine weitere Sekunde werde ich mehr warten und knalle meinen Laptop zu.

Ich hatte gehofft, dass ich mich nach meinem kleinen Ausbruch ein wenig besser fühlen würde, doch das Gegenteil ist der Fall. Es war nicht nur so daher gesagt, ich habe mich wirklich darauf gefreut ihn kennenzulernen.

Selbst am nächsten Morgen lässt mich der Gedanke, dass ich versetzt wurde, noch immer nicht los. Bei jedem anderen wäre es mir egal, aber nicht bei ihm. Wie kann er nur? Wie kann er nur und das mit dem Wissen, dass ich mit Dates nicht die besten Erfahrungen gesammelt habe? Eine Nachricht von ihm hätte gelangt. So ist er nicht. Dafür kenne ich ihn zu gut. Oder zumindest das, was er mich hat von sich kennenlernen lassen.

Um mit meinen Gedanken nicht alleine zu sein, habe ich mich mit Mila am großen See des Prospect Park verabredet. Ich konnte ihren Enthusiasmus bereits durch das kurze Telefonat in ihrer Stimme hören.

„Zwei Milchkaffee", verkündet der Barista freudestrahlend von der mir gegenüberliegenden Arbeitsfläche, auf dem sich der große Kaffeevollauto befindet. Er dreht sich mit zwei Bechern in der Hand zu mir um. Sie sind randvoll und ohne einen Klecks zu verschütten, stellt er sie vor mir ab. Zufrieden mit sich selbst grinst er in sich hinein, bevor er meinen Blick aufsucht. Scherzkeks. Wie soll ich die beiden Becher, ohne etwas zu verleppern, einmal quer durch den Park tragen?

Ohne groß darüber nachzudenken, trinke ich aus beiden einen Schluck ab, nehme mit für beide einen Deckel und drücke dem, viel zu gut gelaunten Barista sein Geld in die Hand.

Als hätte Mila meine Anwesenheit gespürt, springt sie buchstäblich von der Parkbank auf und sprintet auf mich zu. Nicht einmal im Sportunterricht habe ich sie so rennen sehen. Je näher sie mir kommt, umso deutlicher wird das Strahlen in ihrem Gesicht. Schon die zweite an diesem Morgen mit überdurchschnittlich guter Laune.

„Vivian", flötet mir Mila mir mit aufgeregter Stimme entgegen. Kaum ist sie bei mir, fällt sie mir überschwänglich um den Hals. Noch gerade so, kann ich die zwei Becher in meinen Händen ausbalancieren. „Das nenne ich mal gute Laune", bemerke ich und gebe mein bestes ihr Lächeln zu erwidern. Sie drückt mich fest an sich und gibt mich kurz darauf frei.
„Ich will alles über dein Date erfahren, aber ich kann nicht länger warten."

Völlig ahnungslos blicke ich in ihr Gesicht. Was ist in nicht einmal 24 Stunden passiert... Und noch bevor ich den Gedanken zu Ende führen kann, streckt sie mir ihre linke Hand entgegen. „Oh. Mein. Gott", entfährt es mir absolut unkontrolliert. Ein wunderschöner rund geschliffener Diamant prangt mir entgegen. Asher hat es endlich getan. Er hat ihr einen Antrag gemacht.

Der Ring ist Silber und hat einen filigranen Stil. Perfekt für Milas schmale Finger und den perfekt manikürten Nägeln. Er schmeichelt ihrer Hand sehr. Der Stein ist in einer runden Fassung eingelassen. Alles harmoniert miteinander.

„Asher hat mich gefragt", flüstert Mila und als ich von dem Ring in ihr Gesicht aufsehe, entdecke ich eine einzelne Träne in ihren Augen glitzern. Eine Freudenträne.
„Oh Mila, ich freue mich so für dich. Für euch. Herzlichen Glückwunsch", gratuliere ich ihr aufrichtig und drücke sie an mich, sofern es mir möglich ist.

„Erzähl mir alles. Von Anfang an!", fordere ich Mila auf, drücke ihr endlich den Kaffee in die Hand und lasse mich neben sie auf die Bank sinken. Von hier haben wir einen perfekten Ausblick auf den großen See, auf dem gerade eine Entenfamilie das Tauchen übt.

„Der Antrag kam völlig unerwartet", fängt sie an und kann nicht aufhören wie ein Honigkuchenpferd zu strahlen. Mila ist überglücklich. Ich kann es nicht oft genug sagen – ich freue mich so sehr für die beiden. Sie sind das perfekte Paar und nach fast acht Jahren wurde es auch allerhöchste Zeit. „Nachdem wir telefoniert hatten, war ich noch im Sport und bin erst spät nach Hause gekommen, weil ich mich noch mit einer der Trainerinnen verquatscht hatte. Ich hab mich beeilt nicht allzu spät zu Hause zu sein, weil Asher und ich uns Essen bestellen und unsere Serie weiter schauen wollte. Aber als ich dann endlich zu Hause war, war er nirgendwo aufzufinden. Auch an sein Telefon ist er nicht gegangen."

„Wie untypisch für ihn", bemerke ich. Asher ist eine der zuverlässigsten Personen, die ich bisher kennengelernt habe. Es kam noch nie vor, dass er ohne ein Wort verschwand oder nicht an sein Telefon gegangen ist.

„Total!", stimmt mir Mila zu und holt auf ihrer Tasche eine Bäckertüte und reicht mir einen Bagel. Stumm bedanke ich mich bei ihr mit einem Nicken. Ich will sie nicht unterbrechen.

„Na ja, auf jeden Fall habe ich dann noch eine Weile gewartet und als ich kurz davor war, dich bei deinem Date zu stören oder bei der Polizei anzurufen, hat er mir dann eine Nachricht geschickt. In der stand, dass ich hoch aufs Dach kommen soll. Aufs Dach, Viv. Niemand aus dem Wohngebäude ist jemals auf dem Dach. Dort ist nichts, bis auf die Klima- und Lüftungsgeräte. Also wirklich nichts Schönes.", schüttelt sie völlig in Gedanken ihren Kopf und sieht durch mich hindurch. Mit Herzen in den Augen. „Ich bin die Treppe hinauf, schloss die Tür auf und in diesem Moment wusste ich, was gleich passieren wird. Er hat überall Lichterketten aufgehängt. Überall standen Kerzen und Blumen. Es war einfach perfekt! Du kannst dir nicht vorstellen, wie schnell mein Herz geschlagen hat. Es hat sich angefühlt, als ob auf einmal kein Platz mehr in meiner Brust ist. Am ganzen Körper habe ich gezittert."

„Und dann hat er dich gefragt?", frage ich und fange ihren Blick auf, indem sich wieder Tränen sammeln. Heftig nickt sie. „Ich kann es einfach immer noch nicht glauben." Milas Augen wandern hinunter zu ihrer Hand. Zu dem Ring.
„Er ist wunderschön", füge ich hinzu und lege einen Arm um meine beste Freundin und drücke sie erneut an mich. „Ich freue mich so sehr für euch. Ihr werdet wirklich heiraten, das wird ein ganz besonderer Tag werden."

„Das wird er", setzt sie an, wischt sich die Tränen aus den Augen und rückt von mir ab. Ihr Blick wird ernst. „Wenn du dabei bist."

„Aber na klar bin ich dabei", schnaube ich. Denkt sie etwa, ich lasse mir diesen Tag entgehen?
„Ich meine nicht einfach nur als Gast. Ich möchte, dass du meine Trauzeugin bist."
„Oh mein Gott." Jetzt steigen mir die Tränen in die Augen.
„Das würde bedeuten, dass du mir an der Hochzeit zu Rat und Tat zur Seite stehst und das allerwichtigste, du musst mit zum Brautkleid aussuchen und..."
„Du musst gar nichts mehr sagen. Ich will. Ich bin dabei."

Anstatt einer Antwort fallen wir beide uns um den Hals. Genau von diesem Moment haben wir schon als Kinder geträumt. Unsere Barbies mussten immer herhalten. Wie oft haben wir mit ihnen eine Hochzeit nachgespielt? Wie viele Filme haben wir gesehen, in denen die Hochzeit das große Finale war? Und jetzt, jetzt heiratet Mila.

„Das wird wunderbar", murmelt sie an meiner Halsbeuge. „Ich brauche dich an diesem Tag an meiner Seite, danke."

„Nichts zu danken. Es ist mir eine Ehre", seufze ich und drücke Mila erneut an mich. Einfach unglaublich.

„Aber jetzt genug von mir. Erzähl mir von deinem Date."

Und wieder einmal verpufft all die Vorfreude. Denn Bagle in meiner Hand zerrupfe ich und werfe den Enten die kleinen Stücke zu.

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Hallo Leute,

Tut mir leid, dass letzte Woche nichts von mir kam. Ich war dezent im Stress und habe es einfach nicht geschafft...

Aber jetzt wird es hoffentlich wieder besser :)

Was haltet ihr von dem Kapitel? Eine spannende Zeit kommt auf die beiden besten Freunde zu ❤️

Einen schönen Dienstag wünsche ich euch.

Eure Liarie♡

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