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11. Kapitel

Morgen ist der Tag. Der Tag, an dem ich zum ersten Mal, auf Misteralpha treffen werde. Und zum ersten Mal verspüre ich Vorfreude und Angst zugleich. Als wir das Date für diesen Samstag festlegten, war ich der festen Meinung, dass es eine super Idee sei, keine weiteren persönlichen Daten von ihm zu erfahren. Nach wie vor, habe ich ihm keinen Namen, kein Alter, kein Bild.

Meine Intuition dahinter war, dass ich ihn nicht google und vorab Wissen über ihn erfahre. Ich möchte ohne jegliche Vorurteile an dieses Date gehen. Und da er damit einverstanden war, umso besser. Das einzige, dass ich gegoogelt habe, ist das Restaurant, in dem er einen Tisch auf Alpha reserviert hat.

Aber jetzt, ein paar Tage später, bin ich wieder hin- und hergerissen. Möglich, dass ich mich von Mila ein klein wenig habe beeinflussen lassen. Sie weiß, dass ich schon lange mit ihm im Kontakt bin, aber da es bisher nie auf ein Treffen hinauslief, war das okay für sie. Aber nun, kamen ihre Bedenken wieder hoch, dass er ein Perversling oder Krimineller sein könnte. Und ihre Bedenken wurden zu meinen. Aber ich möchte die Verabredung nicht absagen. Ich möchte ihn treffen. Auch wenn es mich die letzten Tage sehr viel Schlaf gekostet hat.

Bevor der Schlafmangel meiner Panik noch mehr Glut schürfen lässt, erscheint die 15 Uhr Erinnerungen auf meinem Desktop. Heute bin ich dran mit Kaffee holen. Nach Aidens und meines kleinen Kaffees Plausch zu Beginn der Woche, hat es sich eingeschlichen, dass wir am Nachmittag, abwechselnd für Koffein Nachschub sorgen.

Mit einem Milchkaffee für mich in der einen Hand und einem schwarzen Kaffee für Aiden in der anderen Hand, steige ich aus dem Fahrstuhl, in der 15. Etage aus. Kurz bevor ich gegangen bin, um mich in der endlos langen Schlange, anzustellen, habe ich im Kalender nachgeschaut, dass Aiden sich in einem Meeting befindet und nicht schon auf dem Weg ist, selbst Kaffee zu besorgen.

Zielstrebig laufe ich auf unsere gemeinsamen Büros zu und erkenne schon auf halben Wege, dass Aiden wieder an seinem Schreibtisch sitzt. Sein Blick ist starr auf den Bildschirm vor sich fixiert, doch mit der Hand an seinem Kinn stützt er sich ab und reibt sich über die Schläfen. Ihm wird der Kaffee sicher genauso guttun, wie mir.

Also lege ich einen Zahn zu, öffne meine Bürotür und will gerade durch die Tür zu Aiden durch, als mich eine gewisse Stimme davon abhält.

„Scotty, da bist du ja", spricht mich Alice von der Seite aus an. Nichts ahnend, drehe ich mich zu ihrer Stimme um. Entdecke sie hinter meinem Schreibtisch, mit überschlagenen Beinen, auf meinem Stuhl sitzend. Von dort aus grinst sie mir erwartungsvoll zu, mit ihren knallroten Lippen und ihrem verführerischen langen schwarzen Wimpern, auf die ich von Anfang an neidisch war.

„Alice", lenke ich meine Aufmerksamkeit auf sie, anstatt weiter zu Aiden zu gehen, um ihn seinen Kaffee zu bringen. „Was kann ich für dich tun?" Denn wenn Alice in meinem Büro auftaucht und mir solch einen Blick zuwirft, ist sie nicht ohne Grund hier.

Anstatt Aiden seinen Kaffee zu bringen, setze ich mich auf den Stuhl vor meinem Schreibtisch. Er muss ihn wohl oder übel kalt trinken. Oder sich einen neuen suchen. Ich möchte Alice Aufmerksamkeit nicht weiter auf Aiden lenken.

„Wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen", fängt Alice an und schmollt mit ihren vollen Lippen.
„Wir sehen uns jeden Tag, hier auf der Arbeit", kontere ich, weiß jedoch ganz genau auf was sie hinaus möchte.
„Richtig, aber wie wäre es, wenn wir uns morgen zusammen das ein oder andere Outfit shoppen gehen und danach in eine nette Bar. Vielleicht in diese neue Rooftopbar Electric Lemon, dort soll es ausgefallene Cocktails geben und das Publikum stimmt auch", zwinkert sie mir zu und beißt sich vielsagend auf die Unterlippe, ohne dass dabei ihr Lippenstift an ihren Zähnen kleben bleibt.

Alice Idee hört sich in der Tat sehr vielversprechend an, aber da Alice einen sehr teuren Geschmack besitzt, weiß ich, dass dieser eine Tag mit ihr, preislich ein Kurztrip wird. Und das Publikum... Ich weiß genau, was sie damit meint.

„Das hört sich nach einer sehr guten Idee an", ihre Augen weiten sich und ihre perfekt weiß gebleachten Zähne kommen zum Vorschein. „Aber ich habe morgen leider gar keine Zeit." So schnell das breite Grinsen auf ihrem Gesicht erschien, ist es durch die verengten Augenbrauen verschwunden und Enttäuschung macht sich breit.

„Dein Ernst?"
„Ja, tut mir leid. Da ist leider nichts dran zu machen."
„Na schön", seufzt Alice und trommelt mit ihren Nägeln auf der Tischplatte herum. „Dann gehen wir eben heute aus."

„Heute?", frage ich und ziehe eine Augenbraue in die Höhe, noch immer mit den zwei Kaffeebechern in der Hand, die jedoch auf meinen Knien ruhen. Sie sind beide nicht mehr ansatzweise heiß. Mist. Eigentlich wollte ich heute das ganze Beautyprogramm durchziehen. Nägel lackieren, eine Maske auftragen und mir das perfekte Outfit für morgen heraussuchen. Es soll sexy sein, aber nicht zu freizügig. Misteralpha soll nicht denken, dass ich direkt mit ihm ins Bett steige. Auch wenn es nicht das erste Mal wäre, dass ich nach dem ersten Tag, auch das letzte Date daraus mache. Nein. Dieses Date ist etwas anderes.

„Wir könnten ins Bohemien gehen" schlägt sie vor. „Die haben ab 18 Uhr Happy Hour."
„Ich weiß nicht", druckse herum und suche nach einer passablen Ausrede, dass sie akzeptieren kann. Es kommt nicht oft vor, dass ich ihr absage. Doch leider fällt mir auf die schnelle nichts Plausibles ein. „Ich..." „Ich finde deine Idee super und komme sehr gerne mit dir mit, Alice", ahmt sie meine Stimme nach und beendet meine angefangene Ausrede zu einer für sie zufriedenstellende Antwort.

„Alice, nein, es geht heute auch nicht, ich..."
„Vivian?", mischt sich plötzlich Aiden aus seinem Büro zu Worte und unterbricht mich dabei, wie ich erneut nach einer Ausrede ringe. Mist. Aiden. Noch immer halte ich den Becher fest. Er muss denken, ich habe ihn vergessen.
„Ja?", rufe ich laut und drehe mich in seine Richtung, nur um mich eine Sekunde später, schreckhaft zusammenzufahren. Aiden sitzt nicht mehr wie erwartet an seinem Schreibtisch, sondern steht urplötzlich direkt hinter mir.

„Ich wollte dich gerade fragen, ob ich dir einen Kaffee holen soll, aber allem Anschein, bist du mir zuvorgekommen", lacht er in sich und zeigt auf meine Hände. „Richtig", nicke ich. „Aber die sind leider schon kalt", gestehe ich und sehe von ihm zu den Bechern und wieder zurück in seine leuchtenden Augen, in denen ich Belustigung erkennen kann.

„Kein Problem", tut er es mit einer Handbewegung ab. „Ich habe jetzt etwas Zeit und hole nochmal zwei. Möchten Sie auch einen?", richtet er sich an Alice, die das ganze Schauspiel zwischen uns mit Argus Augen beobachtet hat.
„Das wäre zu freundlich", schmeichelt sie ihm mit einem aufgesetzten Lächeln, das sie gerne zum Vorschein kommen lässt, wenn Alice etwas möchte. „Und zum Dank, lade ich Sie heute Abend dazu ein, mit Vivian und mir auf einen Drink."

Meine Fassungslosigkeit muss man mir ins Gesicht geschrieben stehen. Denn ich schaffe es nicht, das hektische Blinzeln zu unterdrücken. Warum macht sie das?

Ich traue mich nicht zu Aiden aufzusehen, stattdessen werfe ich Alice einen vernichtenden Blick zu. Sie zwingt mich sozusagen dazu, jetzt mit ihr zu gehen. Denn auch, wenn ich nicht mit Aiden ausgehen will, durch mein eigenes Verbot, will ich noch weniger, dass sie mit ihm ausgeht. Alice würde nicht davor scheuen, sich an ihn ran zumachen.

„Wie könnte ich auf einen Drink mit Ihnen beiden nein sagen?"

Obwohl ich mit dem Rücken zu Aiden sitze, spüre ich seinen durchbohrenden Blick auf mir. Natürlich sagt er nicht nein. Genau das ist es, was er die ganze Zeit wollte.

___________

Hallo Leute :)

Na da befindet sich Vivian ja in einer wunderbaren Situation. Sie möchte nichts mehr, als sich auf die morgige Verabredung vorbereiten und dann das. Alice bringt ihre Pläne ganz schön durcheinander. 

Das Date mit Misteralpha muss also noch ein wenig warten. Stattdessen bekommt Aiden, was er schon die ganze Zeit wollte :P Das kann nur witzig werden :D

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende :)

Eure Liarie 



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