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XXV: Malcolm für Angus, Angus für Malcolm

POV Angus:

„Angus! Ich hab eine Lösung gefunden!" Hörte ich Malcolm aus dem Haus schreien. Ich lag in der Hängematte und las ein Buch. Mein Bruder kam auf mich zu gelaufen.

„Eine Lösung für was?" Fragte ich verdutzt.

„Wir können das Serum rückgängig machen." Meine Augen weiteten sich.

„Wie!?" Fragte ich panisch.

„Komm mit!" Er nahm mich an der Hand und zog mich ins Haus. „Leg dich hin." Er deutete auf das Bett. Ich legte mich also hin. Er zog mir die Hose und das Shirt aus. „Lehn dich zurück und versuch dich zu entspannen. Das wird ein wenig weh tun."

„Was wirst du machen?" Fragte ich ein wenig besorgt.

„Sh. Alles wird gut, Ang. Schließ die Augen." Er küsste meine Stirn. „Alles wird gut. Bald ist es vorbei." Er nahm eine große Nadel und stach sie in meinen Oberschenkel. Ich schnappte nach Luft. „Sh. Alles ist gut. Beruhige dich." Summte Malcolm. Ich nickte und lehnte meinen Kopf zurück. Ich sah an die Decke, als er eine weitere Nadel in meine Armbeuge steckte. Ich hörte ihn rascheln und dann spürte ich, wie etwas aus meinem Körper gezogen wurde. Ich wollte den Kopf heben, doch Malcolm ließ mich nicht. „Du musst so liegen bleiben. Sonst wirkt es nicht." Er klang angespannt, was mir Angst machte.

„Mal, was ist los?" Fragte ich, doch er bedeckte meine Augen.

„Nichts. Alles ist gut. Bleib so liegen, okay?"

„Okay." Flüsterte ich. Nach einer Weile, wollte ich mich aufsetzten.

„Nein. Liegen bleiben!" Rief Malcolm panisch.

„Was ist los? Ist etwas schief gegangen?" Fragte ich.

„N...Nein. Es dauert einfach noch länger, okay? Ich reinige dein Blut und das dauert seine Zeit." Er klang so angespannt. Was war nur los? Er legte sich langsam neben mich und zog mich an sich. „Bleib liegen. Alles ist gut, Angus. Spürst du etwas? Tut es weh?"

„Ja. Also, ich spüre, wie etwas aus meinem Arm gezogen wird und dafür in meinen Oberschenkel gepumpt wird. Aber es tut nicht weh. Es zieht ein wenig."

„Gott sei Dank." Flüsterte er.
„Was ist los?" Fragte ich besorgt.

„Nichts. Alles ist gut." Er küsste meine Stirn. Ich wollte an mir hinab schauen, doch er ließ mich nicht. „Nicht mehr lange, Ang. Noch kurz." Murmelte er vor sich hin. Wir lagen eine halbe Stunde so, bis er sich aufsetzte. „Du hast es geschafft." Lächelte er mich an.

„Was habe ich geschafft?" Fragte ich.

„Du bist wieder ein normaler Mensch." Ich lächelte glücklich.

„Danke, Malcolm." Ich setzte mich auf, um ihn zu umarmen, doch meine Augen weiteten sich, als ich an mir hinunter sah. „M...Malcolm?" Flüsterte ich geschockt.

„Angus!" Schrie Malcolm auf.

„Was hast du gemacht!?" Kreischte ich und sprang auf. Ich zog wütend die Nadeln aus meiner Haut heraus.

„Angus, beruhige dich!" Malcolm stand auf und hob die Hände, um mich zu beruhigen.
„Was hast du mir angetan!?" Schrie ich aufgebracht und sah auf meinen Oberschenkel hinunter, an dem man den kleinen Einstich noch sehen konnte.

„Hör auf zu schreien, Ang. Setzt dich hin. Wir kleben ein Pflaster auf die Einstiche und alles wird gut." Sagte er und wollte nach mir greifen, doch ich zog mich zurück.

„Was zur Hölle hast du gemacht!? Was hast du mir injiziert!?"

„Ich habe dein Blut gereinigt!" Rief Malcolm. Ich zitterte stark. Malcolm griff nach mir und zog mich an ihn. Er klebte mir zwei kleine Pflaster auf den Einstich.

„W..Wieso war ich mit dir verbunden?" Fragte ich zitternd. Die Nadeln, die in meiner Haut gesteckt waren, waren mit einem Schlauch mit Malcolm verbunden, der ebenfalls eine Blutabnehmnadel in seinem Oberschenkel und eine in seiner Armbeuge hatte.

„Ich habe dein Blut gereinigt." Wiederholte er. „Beruhige dich, Angus. Du hast es geschafft. Du bist kein Werwolf mehr. Du bist wieder ein normaler Mensch. Das Serum ist verschwunden." Er umarmte mich. Ich versteckte mein Gesicht zitternd in seiner Halsbeuge.

„Was hast du gemacht?" Flüsterte ich.
„Dir geht es wieder gut. Alles ist gut." Murmelte er.

„Was hast du gemacht!?" Kreischte ich. „Antworte mir! Wieso war ich mit dir verbunden!?"

„Angus, bitte. Beruhige dich. Alles ist gut. Es ist vorbei."

„Ich hasse dich!" Schrie ich auf. „Du hast mir etwas injiziert, damit ich sterbe und du mich los bist!" Malcolm sah mich mit großen Augen an. „Du willst, dass ich sterbe!" Schrie ich weinend. „Mein eigener Bruder hat mich verraten."

„Angus..." Er griff nach mir.

„Lass mich! Ich hasse dich!" Tränen sammelten sich in seinen Augen.

„Angus, ich wollte helfen..."

„Du hast mir etwas gespritzt, von dem du mir nicht sagst was und wolltest mir helfen!?" Schrie ich. Malcolm wimmerte und lief hinaus in den Garten. Ich weinte. Was zur Hölle hatte er mir injiziert? Als ich mich ein wenig beruhigt hatte, sah ich mir die Schläuche genau an. Er hatte damit von meinen Körper Blut eingesaugt und es in seinen gepumpt und umgekehrt. Ich sah mir mit großen Augen seine Notizen an. Scheiße! Ich war so ein Idiot! Ich lief hinaus in den Garten, wo Malcolm weinend und nur in Unterhose in der Hängematte lag. „Mal." Flüsterte ich.

„Geh weg, Angus." Jammerte er und drehte sich weg.

„Mal, es tut mir leid. Ich verstehe jetzt, was du getan hast. Aber wieso hast du das getan?" Ich nahm seine Hand in meine.

„N...Man kann das Serum nicht auflösen." Flüsterte er. „Und...und wir haben die gleiche Blutgruppe und...und..."

„Dann hast du dich geopfert." Flüsterte ich. Er nickte wimmernd. „Oh Malcolm. Du hast dein Blut mit meinem getauscht, so dass ich jetzt rein bin und du das Blut des Wolfes hast?"

„Ja." Jammerte er. „Tut mir leid, ich hätte es dir sagen sollen."

„Scheiße! Klar hättest du es mir sagen sollen!" Schrie ich. „Ich liebe dich und habe dich angeschrien! Du hast dich geopfert!"

„Ich hab dich so sehr lieb, kleiner Bruder. Ich will nicht, dass du erschossen wirst. Ich will nicht, dass du jeden Abend Schmerzen haben musst." Ich weinte und wir umarmten uns fest.

*

Ich saß vor dem Fenster und sah hinaus. Die Sonne ging langsam unter. Die erste Nacht als echter Mensch für mich. Aber auch Malcolms erste Nacht als Wolf. Und ich wusste, welche Schmerzen er in dieser ersten Nacht haben würde. Er saß neben mir und zitterte vor Schmerz.

„Mal, wieso hast du das getan?" Flüsterte ich.

„Ich muss dich beschützen. Auch wenn es mit meinem Leben ist." Ich küsste seinen Kopf und hielt ihn an mich. „Irgendwelche Tipps?" Fragte Malcolm.

„Lass es einfach geschehen. Kämpfe nicht dagegen an. Die erste Nacht ist Qual." Sagte ich. Malcolm nickte ängstlich. „Alles wird gut, okay?"

„Angus...es wird nicht gut. Ich werde bis zum Rest meines Lebens ein Werwolf sein." Murmelte Malcolm.

„Nein. Wirst du nicht. Wir finden ein Gegenmittel und..."

„Denkst du wirklich, ich hätte es mir selbst injiziert, wenn es ein Gegenmittel gäbe und ich dich anders retten könnte!?" Kreischte er. Ich verstummte. „Halt dich von mir fern, Ang. Ich will dich nicht verletzen. Bleib in Sicherheit. Versprich es mir."

„Ich verspreche es." Flüsterte ich und nahm seine Hand. Seine Finger waren schon länger als sie normalerweise waren.

„Fahr in die Stadt, okay? Dir darf nichts passieren." Er küsste meinen Hals. „Dir darf nichts passieren." Wiederholte er flüsternd. Ich lächelte schwach.

„Mir wird nichts passieren."

„Wie..." Er schluckte. „Wie ist es ein Werwolf zu sein?" Fragte er leise.

„Du bekommst das meiste gar nicht mit, Mal." Sagte ich und versuchte in zu trösten. Ich streichelte seinen Handrücken, auf dem es nun schon mehr Haare gab, die dunkel wurden. „Du bist in einem anderen Körper. Und kämpfe es nicht an. Bitte. Wenn du es ankämpfst, wird der Schmerz nur größer." Malcolm nickte benommen. Wir gingen zusammen hinaus in den Wald. Er zog sich zitternd aus und gab mir seine Kleidung. Ich umarmte ihn fest. War es für Mal immer so gewesen, als er mich zurück lassen musste? Das war ein furchtbares Gefühl. Er umarmte mich fest und hob dann mein Kinn an, um mich aufmunternd anzulächeln.

„Alles wird gut, kleiner Bruder." Er kuschelte seine Nase an meine. „Geh ins Haus und sei in Sicherheit." Ich nickte.

„Ich hab dich lieb." Damit drehte ich mich um und lief so schnell ich konnte zurück zur Blockhütte. Ich hörte ihn vor Schmerz schreien und weinte. Das sollte mir passieren. Nicht ihm. Die erste Verwandlung war am Qualvollsten, weil deine Haut ganz abgerissen wurde. Es war furchtbarer Schmerz und es gab überall Blut. Ich sperrte das Haus ab und machte alle Lichter aus. Vor Angst kauerte ich mich auf dem Bett, an die Wand. Hatte mein Bruder sich so gefühlt?


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