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XII: Die Stadt

Bald sahen wir die Stadt schon im Tal. Hier waren wir das letzte Mal vor zwei Jahren gewesen. Jeder hier kannte uns von klein auf. Mal lehnte an der Fensterscheibe. Ich bog auf die Hauptstraße und fuhr durch die kleine Stadt. Es gab hier nicht viele Häuser.

„Also, wir gehen erst einkaufen, okay?" Malcolm nickte. Ich blieb vor dem Laden stehen und wir gingen beide hinein. Ich ging dicht hinter Malcolm, damit ich ihn auffangen könnte, wenn ich müsste. Ich nahm einen Einkaufswagen und schob ihn durch die Gänge. Malcolm legte mehrere Dinge, die wir brauchten, unter anderem Ziegel und Lehm für das Dach in den Wagen. Bald war er voll und wir hatten alles. Wir gingen zur Kasse.

„Guten Tag." Grüßte eine junge Frau, die ich noch nicht kannte. Sie war blond und ziemlich schön.

„Guten Tag." Lächelte ich. Wir legten unsere Sachen auf das Kassenband.

„Sind Sie nicht Angus und Malcolm Young?" Fragte sie, als sie die Sachen einscannte und ich sie in den Wagen zurück legte.

„Ja." Grinste ich.

„Oh. Das ist ja cool. Barbara hat mir gesagt, dass ihr beide eine Hütte in den Bergen habt, aber ich dachte, sie würde scherzen." Barbara war die Inhaberin der Kneipe. Als wir klein waren, gab sie uns immer Apfelsaft. Ich grinste ein wenig. „Das macht dann 253 Dollar." Sagte sie wieder höflich. Mal zog seinen Geldbeutel heraus und legte ihr 300 hin. Sie wollte es wechseln, aber Mal meinte:

„Schon gut. Der Rest ist für Sie." Sie sah ihn erstaunt an.

„Im Ernst?" Er nickte. „Danke, Mr Young. Das ist die Hälfte von meinem Monatlichen Lohn." Ich lächelte. Wir verabschiedeten uns und gingen wieder zum Auto. Ich stapelte die Sachen in unsere alte Karre.

„Wohin jetzt?" Fragte ich, als wir wieder im Auto saßen.

„Ich weiß nicht." Murmelte Malcolm.

„Zum Arzt." Entschied ich.

„Nein. Wieso?"

„Weil du zum Arzt muss." Bevor er protestieren konnte, fuhr ich zu dem alten, kleinen Haus, in dem der Arzt war. Ich musste Mal hinein zwingen, weil er sonst nicht gegangen wäre. So ein verdammter Sturrkopf! Eine kleine Klingel bimmelte über uns, als ich die Tür öffnete. „Hallo?" Fragte ich. Es gab ein Scheppern und dann kam der alte Arzt hervor.

„Angus! Malcolm! Wie schön euch wieder einmal zu sehen!" Rief er freudig und umarmte mich. Ich kicherte.

„Schön Sie wieder sehen zu können, Doc." Er kicherte und umarmte Malcolm, bevor er sein Gesicht ansah.

„Das sieht nicht gut aus, Kleiner." Da er uns von klein auf kannte, nannte er uns immer noch so wie damals.

„Deswegen habe ich ihn hergebracht. Der Sturrkopf wäre nicht gekommen." Sagte ich und verschränkte die Arme.

„Das hast du gut gemacht, Angus. Malcolm, komm." Er zog ihn in das Behandlungszimmer und legte ihn auf die Trage. Ich folgte. „Wovon ist das?" Fragte er, als er die tiefen Schlitze in Malcolms Gesicht inspizierte. Ich spannte mich an. Was sollte ich sagen!?

„Ich bin hingefallen." Murrte Malcolm.

„Wie schafft man es so auszusehen wie du, wenn man hinfällt?" Fragte der Arzt lachend.

„Wir hatten ein kleines Känguru im Haus und ich wollte es raus bringen." Sagte Malcolm dann.

„Was ist passiert?" Fragte Doc interessiert.
„Die Mutter ist gekommen." Seufzte Malcolm. „Sie hat ihr kleines verteidigt, schätze ich." Ich verzog ein wenig das Gesicht, als ich mich daran erinnerte, dass das in Wirklichkeit ich war.
„Du solltest doch wissen, dass man sich mit Kängurus nicht anlegt." Murrte der Arzt. Malcolm kicherte ein wenig. „Das ist ganz schön entzündet, Junge. Zum Glück seid ihr jetzt gekommen. Wie alt sind die Wunden?"
„Zwei Tage." Sagte ich.

„Mh." Brummte er und legte eine Hand auf Malcolms Brust um sich zu stützen, damit er ihm genau ins Gesicht sehen konnte. Mal zischte vor Schmerz. Doc sah ihn verwundert an und öffnete die Knöpfe von Malcolms Hemd. „Hier auch?" Fragte er mit großen Augen. „Deine Brust ist ja zerfleischt. Das Känguru musste ziemlich wütend gewesen sein." Ich zitterte ein wenig. Malcolm sah mich mit einem Alles-Wird-Gut-Blick an. Ich nickte ein wenig. „Ich werde ihn, wenn ich fertig bin, rüber in den Saloon schicken, Angus. Geh schon mal dort hin." Ich nickte und sah Malcolm noch einmal aufmunternd an, bevor ich hinaus ging. Ich überquerte die Straße und ging in den Saloon. Besser gesagt die Kneipe. Doch hier sagte jeder Saloon. Wieso auch immer. Das hatte ich als Kind schon nicht verstanden. Ich betrat die Kneipe. Viele Männer saßen an den Barhockern, oder an den Tischen und aßen. Es gab auch viele Frauen hier. Ich wusste gar nicht, dass hier so viele wohnten. Jeder starrte mich an. Ich senkte den Kopf ein wenig und ging durch die Bar. Ich setzte mich auf einen Hocker.

„Angus? Angus!" Kreischte ein junges Mädchen und lief auf mich zu. Sie hieß Marie. Sie hatte immer mit mir gespielt, als wir Kinder waren und ich und meine Familie hier im Urlaub waren.

„Hallo, Marie." Kicherte ich und umarmte sie.

„Wie lange ist es her?" Fragte sie grinsend und setzte sich neben mich.

„Zwei Jahre."

„Es tut mir so leid wegen Bon." Flüsterte sie. Sie kannte die Jungs nämlich auch, weil wir hier einmal Urlaub zusammen gemacht hatten. Ich seufzte.

„Man kann es leider nicht ändern. Er ist zu früh gegangen." Sagte ich traurig.

„Ich hab euch im Fernseher gesehen. Sie haben eure letzte Show live gesendet. Du warst so gut." Schwärmte sie. Ich sah sie fassungslos an:

„Du meinst unsere „Back in Black Worldtour"?"

„Ja." Grinste sie.

„Was war dein Lieblingslied?"

„Ich weiß nicht. You shook me all night long und Have a drink on me. Denke ich." Ich lächelte.

„Die Lieder hatten am meisten Erfolg. Eingenommen von Back in Black und Hells Bells."

„Die Nummer mit der Glocke war voll cool!" Rief sie aufgeregt. Ich lachte.

„Es war Mals Idee."

„Apropos Malcolm. Ist er auch hier?" Fragte sie aufgeregt.

„Ja. Er ist beim Arzt. Ihm geht es nicht so gut."

„Wen haben wir denn da? Angus McKinnon Young." Hörte ich eine bekannte Stimme sagen und drehte mich zur Bar.
„Barbara." Grinste ich.

„Hallo, mein Kleiner." Lächelte sie und umarmte mich fest. „Was willst du trinken?"

„Etwas Starkes." Murmelte ich.

„Stress?"

„Ja. Viel." Sie stellte mir ein Glas hin. „Danke."

„Ihr wart echt gut auf euerer Tour. Der Laden hier hat gebrummt, als wir euch live über den Fernseher laufen lassen haben." Ich grinste. „Der neue Sänger ist auch ziemlich gut. Aber hat Akzent. Wo kommt er her?"

„England. Mal hat ihn entdeckt." Sie nickte.

„Brian Johnson, richtig?" Jetzt nickte ich.

„Ja. Er ist gut. Aber er ist eben nicht Bon Scott." Wir seufzten.

„Es ist schade um ihn. Er war ein netter Kerl." Sagte sie. Ich nickte.

„Themawechsel!" Rief Marie. Ich lachte. „Was machst du hier?"

„Wir sind auf der Blockhütte und haben Vorrat gebraucht."

„Wir?" Fragte Barbara.

„Mal und ich." Nickte ich.

„Mal ist auch hier?" Sie mochte Mal schon als Kind. Naja, um ehrlich zu sein...wer mochte ihn nicht? Mal war ein sehr netter Mensch, wenn man ihn genauer kannte.

„Ja. Er ist beim Arzt. Ihm geht es nicht so gut." Sagte Marie. In der Bar war es wieder laut, weil alle durcheinander redeten. Der Kerl neben mir, redete mit über seine Schafe, die nachts von etwas umgebracht wurden. Ich drehte mich zu ihm und sah ihn interessiert an.

„Was haben Sie gesagt?" Fragte ich.

„Heute Nacht hat ein Wolf meine Schafe überfallen. Ich sage euch. Das war kein normaler Wolf. Er ging auf zwei Beinen und war riesig bestimmt drei Meter groß."

„Du erzählst wieder nur Märchen." Murrte ein anderer Mann, trank aus, legte Geld auf den Dresen und ging.

„Wirklich?" Fragte ich zitternd.

„Ja. Ich habe es geschafft ihn zu verscheuchen und ihn anzuschießen. Ich sage euch, wenn er heute noch einmal kommt, dann lege ich ihn um. Das wird bestimmt eine tolle Trophäe an meiner Wand." Ich schluckte. Maria merkte das wohl, da sie meine Hand streichelte. Es ging ein Raunen durch die Runde und alle drehten sich zum Eingang. Eingenommen von Marie, Barbara und mir.

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