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VIII: Vorbereitung

POV Angus:

Als ich mich ein wenig beruhigt hatte, stand ich auf und ging wieder zurück. Als ich ins Haus kam, hatte sich hier nicht viel verändert. „Mal? Bist du hier?" Ich ging durch das Haus. Malcolm lag im Bett. Er hatte einen Verband um den Oberkörper und eine grauliche Salbe auf den Schlitzen in seinem Gesicht. Sein Arm blutete immer noch. Er hatte die Augen geschlossen. Ich war so ein Idiot! Erst habe ich ihn verletzt, dann angeschrien und dann alleine gelassen! Ich lief zu ihm und setzte mich neben ihn. „Mal? Geht es dir gut? Komm schon. Antworte mir, Bruder." Sagte ich panisch und nahm seine Hand in meine. Er sah mich schwach an.

„Ich bin dein Bruder?" Fragte er leise.

„Ja. Natürlich bist du mein Bruder."

„Vorhin hast du gesagt, dass ich es nicht bin." Murmelte er. „Ich kann es akzeptieren, dass mein Bruder ein Werwolf ist. Stellt sich nur die Frage ob du akzeptierst, dass dein Bruder keiner ist." Ich sah ihn mit offenem Mund an. Er drehte seinen Kopf schwach zurück und sah an die Decke. „Wie machen wir das heute Nacht?"

„Was denn?" Fragte ich.

„Naja, wenn du dich wieder verwandelst. Ich muss es irgendwie schaffen, dich im Zaun zu halten, weil du nicht in die Stadt darfst. Erstens würden sie dich erschießen und zweitens könntest du jemanden verletzten oder umbringen." Ich nickte immer noch ein wenig außer mir.

„Mal, wieso...wieso hast du gestern nicht zugestochen, als ich dich gebissen habe?"

„Woher weißt du das?"

„Als ich mich konzentriert habe, konnte ich mich daran erinnern." Murmelte ich.

„Ang...du bist mein Bruder. Traust du mir wirklich zu, dass ich dich umgebracht hätte?" Fragte er und sah mich aus dem Augenwinkel an.

„Ich...ich habe dich verletzt und hätte dich umbringen können. In diesem Fall nehme ich an, ja."

„Ich hätte zugestochen, hätte ich nicht heraus gefunden, dass du es warst. Als ich bemerkte, dass du es warst, warf ich das Messer weg, weil ich wusste, dass ich eh nicht zu stechen würde." Ich wimmerte leise. „Was ist?"

„Ich habe dich verletzt und alleine gelassen." Weinte ich.

„Hey. Schon gut. Du bist ja jetzt wieder da." Er setzte sich mühsam auf und streichelte meine Haare. Ich lehnte mich schwer gegen ihn. Sein Geruch beruhigte mich. Als ich an seinem Hals roch, spannte er sich an.

„Was ist?" Fragte ich.

„Es ist nur...das hast du gestern Nacht auch gemacht. Und...du hast zwischen meinen Beinen gerochen."

„Wirklich?" Fragte ich mit großen Augen.

„Ja." Nickte er mit gesenktem Kopf.

„Dein..." Ich schluckte. „Dein Geruch beruhigt mich, Malcolm. Das war schon immer so." Er kicherte:

„Ich rieche nach nichts, Ang. Außer nach der Show. Da stinke ich tatsächlich nach Schweiß." Ich kicherte ebenfalls ein wenig.

„Du riechst nach Lavendel und Latschenkiefer." Sagte ich dann. Er sah mich fragend an.

„Der Geruch beruhigt mich. Deswegen wollte ich als Kind immer bei dir Schlafen. Der Geruch von Lavendel und Latschenkiefer mit ein wenig Minze ist sehr beruhigend. Ich konnte immer besser einschlafen, wenn ich bei dir war. Manchmal war dein Geruch so stark, dass er den ganzen Raum ausfüllte. Als...als ich klein war, trug ich, wenn ich Albträume hatte und du nicht daheim warst, deine Klamotten, weil sie nach dir rochen." Murmelte ich schüchtern. Er kicherte ein wenig und strich über meinen Rücken. Ich merkte, dass er angespannt war. „Was ist los?"

„Es ist nur..." Er sah sich um. „Ich...ich will nicht, dass der Tag zu Ende geht." Flüsterte er.

„Wieso nicht?"

„Weil ich nie wieder meinen kleinen Bruder, im Schlaf an mich halten kann." Plötzlich liefen Tränen über seine Wangen. „Wieso musstest es du sein?" Wimmerte er. „Hätte der Typ es nicht bei mir machen können? Mich hätte er verletzten können. Es hätte eine Rolle gespielt." Ich sah ihn geschockt an.

„Was hättest du getan, wenn du an meiner Stelle wärst?" Fragte ich. Er antwortete nicht und spielte nervös mit den Bettlacken. „Du hättest dich selbst umgelegt. Und leugne es nicht. Wir wissen beide, dass du dich selbst umgebracht hättest um die Menschen zu beschützen. Weil dein Herz viel zu groß für diese Welt ist. Das war schon immer so. Ich weiß noch als wir Kinder waren und du den toten Hasen wiederbeleben wolltest." Wir kicherten beide ein wenig.

„Ang, ich...ich habe Angst vor der Nacht."

„Vor der Dunkelheit?"

„Nein. Vor dir." Flüsterte er so leise, dass ich es gerade noch verstand. „Ich habe Angst, dass du schlimme Sachen tust, die du dir niemals verzeihen wirst."

„Mal, ich...ich hatte die Spritze, die mir injiziert wurde in der Hand. Hast du sie irgendwo?" Fragte ich dann.

„War sie durchsichtig mit einer türkisen Spitze?" Fragte er.

„Ja."

„Die hab ich tatsächlich im Auto." Nickte er.

„Denkst du, dass du ein Gegenmittel entwickeln könntest?"

„Ich?"

„Du warst doch immer total gut in Chemie. Es ist meine einzige Hoffnung." Flüsterte ich. Er stand auf und holte die Spritze aus dem Auto. Er sah sie sich an.

„Ich...ich werde morgen Chemikalien und Reagenzgläser in der Stadt kaufen und es versuchen." Murmelte er nachdenklich.

„Danke, Mal." Er lächelte ein wenig und umarmte mich.

„Ang, wie...wie machen wir das heute Nacht. Ich bin zu wenig um dich in Schach zu halten."

„Ich weiß nicht." Murmelte ich. „Denkst du, ich würde mich nicht verwandeln, wenn wir die Jalousien herunter ziehen?"

„Ja. Du würdest dich verwandeln. Weil der Mond zu sehen ist." Nickte Malcolm traurig. „Ang...wir könnten dich fest ketten." Flüsterte er.

„Du meinst draußen an einen Baum oder so?" Fragte ich zitternd. Er nickte schwach. „Mal, du hast Angst vor mir?"

„N...Nein." Ich hörte an seiner Stimme, dass er selbst nicht sehr überzeugend klang. „Doch." Flüsterte er dann.

„Lass dich verarzten." Murmelte ich und holte Verbandszeug um ihn richtig zu behandeln, da er es alleine nicht so gut geschafft hatte. Als ich fertig war, sah ich ihn traurig an. „Glaubst du, das werden Narben?" Fragte ich traurig und fuhr über die Schlitze in seinem Gesicht.

„Ich denke schon." Flüsterte er.

„Es tut mir so leid." Weinte ich. „Wegen mir wirst du jetzt hässlich sein und jeder wird sich nach dir umdrehen." Er lächelte schwach.

„Ang...man kann es leider nicht mehr ändern." Flüsterte er. Er lächelte mich aufmunternd an, als er meinen Kopf anhob. „Ich werde, solange ich kann und so gut ich kann, versuchen dich zu beschützen. Auch wenn das heißt, dass ich dabei sterbe, okay? Wir kriegen das zusammen hin." Ich nickte schwach. Wir kochten etwas und aßen es dann im Wohnzimmer, während wir Radio hörten. Mal brachte unsere Teller zurück in die Küche und kam dann zurück gelaufen. „Ang, draußen wird es dunkel." Sagte er panisch. Und ich merkte langsam wirklich, wie meine Kopfschmerzen zurück kamen.

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