V: Flucht
POV Malcolm:
Das Tier knurrte mich wütend an und fletschte die Zähne.
„Kumpel, ich werde dir nichts tun, wenn du mir nichts tust." Sagte ich. „Wie wäre es, wenn du raus gehst und wir einfach so tun, wie wenn das nicht passiert wäre?" Der Wolf knurrte. Er roch weiter an mir. Er ging in die Hocke und roch zwischen meinen Beinen. Ich zitterte stark und hielt mich an der Wand fest. Das Tier erhob sich wieder und sah auf mich herab. Ich schloss die Augen und biss mir auf die Lippe um nicht zu wimmern. Ich hatte noch nie in meinem Leben so viel Angst. Der Wolf roch an meinem Schlüsselbein. Was schnüffelte er ständig an mir!? Ich bewegte mich unbehaglich zur Seite und öffnete vorsichtig die Haustür. Das Tier knurrte und ich zog schnell meine Hand zurück. Verflucht! Schweißperlen liefen über meine Stirn. „A...Ang!? W...Wo bist du!?" Rief ich ängstlich. Das Tier knurrte wieder wütend. Scheiße! Was ist, wenn es Angus verletz hatte!? Speichel tropfte vom offenen Maul des Tieres auf meinen Kopf. Wee! Das ist ekelig! Das Tier knurrte und ging einen Schritt zurück. Ich sah es kurz an, drehte mich langsam um und fing dann an, um mein Leben zu laufen. Genau in den dunklen Wald hinein. Das Tier hinterher. Ich war zwar schon immer ziemlich schnell, aber der Wolf war schneller. Ich sprintete um die Bäume herum mit der Hoffnung, das Tier würde gegen einen Baum laufen. Da ich hier schon als Kind war, kannte ich mich gut aus. Verdammt! Verdammt! Verdammt! Ich lief über einen Damm und dann weiter. Ich hörte das laute Hecheln und das Traben des Wolfes dicht hinter mir. Plötzlich wurde ich auf den Boden gedrückt. Scheiße! Das Tier saß auf mir! Ich drehte mich panisch um und zog ein Taschenmesser aus meinem Hosenbund. Ich richtete es auf das Tier und atmete schwer. Meine Augen waren groß und ich zitterte vor Angst. Plötzlich fing das Tier an zu heulen und sprang von mir herunter. Es sah mich an. Ich bemerkte, dass der Mond hinter den Wolken verschwunden war. Der Wolf schrie und...ich traute meinen Augen nicht! Das Tier schrumpfte und das Fell verschwand. Es drehte mir den Rücken zu. Ein nackter Mann stand vor mir. Seine Schulterlangen Locken standen in alle Richtungen. Ich richtete das Messer immer noch zitternd auf den Fremden und kroch ein wenig von ihm weg. Der Mann drehte sich um und ich schnappte nach Luft.
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