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"Marina! Frühstück!", ertönt die Stimme deiner Mutter und holt dich somit aus dem Schlaf.

Grummelnd - schließlich ist es Samstag und man könnte dich durchaus länger schlafen lassen - öffnest du deine Augen und setzt dich im Bett aufrecht hin. Anschließend überlegst du, ob du deiner Mutter wirklich den Gefallen machen sollst und aufstehen, zum Frühstück zu kommen oder doch noch einfach ein wenig liegen bleibst. Ein Blick auf deinen Wecker, welcher neben deinem Bett steht, verrät dir, dass es gerade erst einmal acht Uhr in der Früh ist - viel zu früh, um an einem Samstag aufzustehen.

Sodenn tendierst du dazu, vorerst einfach im Bett sitzen zu bleiben.

"Marina! Komm jetzt endlich!", herrscht deine Mutter erneut aus dem Esszimmer.

Genervt seufzt du. Keine Minute ist vergangen und sie muss erneut durchs halbe Haus brüllen.

Schweren Herzens erhebst du dich dann doch aus deinem Bett, gehst zum Kleiderschrank und ziehst dir die erstbeste Kleidung, die du findest, an, nachdem du dein Nachtgewand ausgezogen hast.

Die Tür hinter dir zuknallend, verlässt du dein Zimmer und gehst die Treppen hinab zum Esszimmer, wo bereits deine Mutter, dein Vater und dein kleiner Bruder - Ryan - versammelt sitzen. Wie so oft ist Ryan für diese frühe Uhrzeit deinem Geschmack nach viel zu munter. Er wirkt nahezu so als hätte er genug Energie um ohne Weiteres einen Kinder-Marathon zu bewältigen.

Dein kleiner Bruder, der soeben noch munter drauflos geplappert hat, verstummt und alle drei blicken dich an. "Wurde ja Zeit, dass du endlich aufstehst. Demnächst geh früher schlafen, ist ja schrecklich, wie spät du am Wochenende immer aufsteht", meckert deine Mutter auch schon.

Du verdrehst nur genervt die Augen, nimmst am freien Sessel Platz, entgegnest dann: "Nicht dein Ernst, Mama, es gerade erst einmal acht Uhr."

Diese scheint entsetzt zu sein. "Was? Schon? Ich habe dich wieder einmal viel zu lange schlafen lassen!"

"Aber...", setzt du an, wirst aber harsch unterbrochen.

"Nichts aber, unter der Woche musst du schließlich auch schon um 6 Uhr aufstehen."

Du seufzt, unterlässt es aber, etwas zu entgegen, wissend, dass es sowieso keinen Sinn hätte, schon wieder einmal solch einen Streit zu führen, weswegen du dir einfach die letzten zwei Stück Brot, die am Tisch stehen, schnappst und sogleich mit Marmelade bestreichst.

Ryan unterdessen nutzt die nun entstandene Stille, um weiterzureden, was auch immer er vorhin gesagt hat: "Na ja, aber der Oliver wollte dann doch nicht mit mir für Mathe lernen, deswegen wurde ich natürlich wütend und habe ihn angeschrien "Du bist so gemein!" und habe ihn dann ganz böse angeguckt und bin dann gegangen..."

Er redet den reinsten Blödsinn ohne Punkt und Komma, weswegen du aufhörst, zuzuhören und dich lieber voll und ganz deinen beiden Broten widmest. Deinen Eltern jedoch hören wohl weiterhin zu, geben ihm immer wieder - warum auch immer - recht. 

Just als du fertig gegessen hast, wendet dein Vater seinen Blick zu dir und wirft eine Frage in den Raum. "Wo Ryan schon so viel von Mathematik redet: Was hast du jetzt eigentlich auf die Matheschularbeit geschrieben?"

Du blickst vom Teller auf zu deinem Vater, welcher dich - ebenso wie deine Mutter - abwartend anblickt. Innerlich deprimiert, dass du wieder daran erinnert wurdest, bringst du ein leises "Drei." über die Lippen, wissend, dass deine Eltern damit nicht zufrieden sein würden. Zwar findest du selbst eine Drei ganz okay, schließlich ist es durchgehend positiv, doch deine Eltern bestehen darauf, dass du mindestens einen Zweier in Mathematik schaffen solltest - einer der vielen Gründe, warum dir deine Familie gar so am Nerv geht.

Dein Vater schüttelt - wohl enttäuscht - den Kopf. "Das gibt es doch nicht, dass du keinen Zweier oder Einser zusammenbekommst. Du solltest mehr lernen."

Wütend blickst du ihn an. Das kann doch nicht sein Ernst sein! Dass du sogar eine Woche vor der Schularbeit beginnst, jeden Tag ein bis zwei Stunden dafür zu lernen, muss doch längst schon mehr als genug sein. Zudem es später doch sowieso keinen Unterschied macht, ob man einen Einser, Zweier, Dreier oder Vierer hatte. Heute fängt der Tag echt nicht gut an.

Das Fass zum Überlaufen bringt die Tatsache, dass deine Mutter die Aussage deines Vaters stützt. "Er hat recht. Nimm dir doch ein Beispiel an deinem Bruder, er schreibt nur Einser - egal, in welchem Fach!"

"Er geht doch erst in die erste Klasse Gymnasium", beginnst du, genervt von deiner ganzen Familie und erhebst dich dann, "Ich werde einmal eine Runde gehen." Ein wenig Frischluft und weg von deiner Familie zu kommen scheint dir jetzt wohl die beste Alternative  zu sein, zudem deine Mutter sowieso immer wieder sagt, du sollest mehr Zeit an der frischen Luft verbringen.

Erstaunlicherweise haben deine Eltern tatsächlich nichts zu entgegnen und lassen dich einfach von dannen ziehen, was du auch tust. Im Durchgang ziehst du dir deine Schuhe an und verschwindest dann durch die erstaunlicherweise bereits geöffnete Haustür.

Draußen angekommen ziehst du scharf die frische Luft - zu Hause kam dir die Luft nahezu schon stickig vor - ein und überlegst dann, was du machen könntest.

Eine kurze Zeit stehst du grübelnd vor der Haustür, als dir ein Gedanke durch den Kopf schießt: Ich könnte einfach abhauen! Weg von dieser Familie, die immerzu nur etwas an mir auszusetzen weiß.

Überzeugt davon, die Idee sei gut, gehst du all die Möglichkeiten durch, was du denn machen könntest.

Ich könnte einfach eine Zeitlang bei meinem besten Freund David bleiben, er ist schon volljährig und wohnt alleine, von dem her würde ich sicher eine Weile einfach bei ihm bleiben können, zudem meine Eltern nicht einmal wissen, wo er wohnt.

Ich könnte einfach losgehen, irgendwohin. Wenn ich ein wenig Geld und sonstige Sachen mitnehme, werde ich schon irgendwo landen. Hoffentlich.

Ich sollte es besser sein lassen, einfach meine Runde gehen und dann wieder Heim kehren, es ginge sowieso nicht gut aus.

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Hier wären wir schon bei der ersten Entscheidung!

Wie entscheidest DU dich?

a) Du gehst zu deinem Freund David → geh zum Kapitel "Ma"

b) Du beschließt, dir noch schnell Sachen zu packen und irgendwo hin zu gehen → geh zum Kapitel "Mu"

c) Du lässt es lieber sein → geh zum Kapitel "Mo"

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