17. John Lennon Imagine *5
Stell dir vor, John Winston Lennon würde dich betrügen.
Es war ein kalter Herbstabend und du wolltest nichts lieber, als mit deinem Freund John Lennon ein romantisches Date genießen und danach die Nacht zusammen verbringen. Du hattest dir schon ausgemalt, was ihr alles machten würdet. Er hatte dir gesagt, du solltest dich hübsch machen für den Abend, dein bestes Kleid rausholen. Du bist zu dem Entschluss gekommen, das Kleid zu tragen, was er dir geschenkt hatte zum Geburtstag. Alles passte wie angegossen, die Frisure sitzte und jetzt konntest du losgehen zum nächstgelegenen Restaurant. Dort wolltet ihr euch treffen, und John hatte ausserdem ein Tisch reserviert für euch beiden. Dir war gleichzeitig heiß und kalt. Du wusstest gar nicht, wo dir der Kopf stand. Alles war so aufregend. Du warst gespannt, was die Nacht noch so alles mit sich bringen wird. Vorallen, weil auch Freitag ist und ihr nächsten Tag keine Schule hattet.
Als du beim Restaurant ankamst, war John noch nicht anwesend. Du setztest dich auf den reservierten Platz und wartest eine Weile. Wahrscheinlich musste er noch seine Teddyfrisur richten. Er brauchte für diese immer besonders lang. Doch so langsam wurdest du ungeduldig. Eigentlich hätte John zuerst auftauchen müssen. Er kam immernoch nicht. Du wartest bereits eine Stunde im Restaurant und der Kellner fragte schon nach deiner Bestellung. Gekränkt lehntest du ab und verließt den Laden. Du konntest es einfach nicht fassen. Dein Date, dein Freund hat dich einfach sitzen lassen. Hoffentlich hatte er eine gute Erklärung dafür, denn du warst ziemlich sauer und traurig zugleich. Stampfend kamst du bei ihm Zuhause an und klopftest vielleicht etwas zu laut an die Tür. Zuerst machte niemand die Tür auf, und du warst gerade dabei, dich wieder umzudrehen als dann doch die Tür geöffnet wurde. Mimi schaute dich mit einem erschrockenen Gesichtsausdruck an.
" Y/N, was machst du denn hier so spät?".
" Hallo, Mrs. Smith. Ist John da?".
" Ja, aber er ist gerade beschäftigt ...".
Die Aussage reichte dir, und du ranntest hoch zu seinem Zimmer. Vor seiner Tür bliebst du stehen und horchtest kurz. Du konntest deinen Ohren nicht trauen. Hinter der Tür konntest du leises Gestöhne vernehmen und das quietschen eines Bettes. Das darf nicht wahr sein! Mit einem Ruck öffnest du die Tür und sahst John, unter ihm diese Cynthia, beide nackt. Tränen stießen in deine Augenwinkel, als sich John erschrocken zur Tür drehte und dich mit großen Augen anschaute. " Y/N..", rief er aus und zog sich mit einem Satz seine Boxershorts an. Verdattert staartest du abwechselnd zu John und Cynthia, die sich mit der Bettdecke ihre Blößen bedeckte und dich bedrückt anschaute. Sie war schon ein hübsches Mädchen, aber warum gerade sie...?
" Y/N, ich kann dir alles erklären. Es ist nicht das, wonach es aussieht ".
" Ich will deine scheiß Erklärungen nicht hören, John!".
" Babe, bitte ...".
" Es ist vorbei, John Lennon. Ich will dich in meinem scheiß Leben nie wiedersehen!".
Mit tränenverschleiertem Gesicht ranntest du die Stufen hinab, raus aus der Tür. Du hörtest noch die verzweifelten Rufe von John, aber du reagiertest nicht drauf. Dein einziger Gedanke war nur: weg! Weg von diesem Ort, weg von deinem Freund, jetzt Exfreund. Du wusstest nicht, wo du hinwolltest. Zuhause wolltest du nicht aufkreuzen. Deine Eltern würden dich nur belehren und meinen, sie hätten von Anfang an gewusst, dass aus dir und John nichts wird. Wenn du ehrlich warst, hatten sie im Endeffekt Recht gehabt. Aber wer gibt sowas schon zu ...
Du entschieds dich am Ende, zu Paul zu gehen. Er war dein und Johns bester Freund. Du wusstest, dass er dich verstehen wird. Auch, wenn er nicht weit entfernt wohnte, ein ganzes Stück hattest du schon zu gehen. Als du bei ihm ankamst und er die Tür öffnet, fielst du in seine Arme und weintest dich vorerst richtig aus. Er hob dich leicht hoch und setzte dich oben in seinem Bett wieder ab. Während deinem Tränenfluss hielt er dich die ganze Zeit im Arm und flüsterte dir beruhigende Worte zu. Du wolltest ihm alles erklären, ihm sagen, wie sehr du John hasst und was er eigentlich für ein Arsch ist. Aber im selben Moment überkam dich eine ungeheure Müdigkeit, die du selber nicht kontrollieren konntest. Am Ende schliefst du in Pauls Armen ein, der dich schließlich bei sich schlafen ließ und dir leise ein paar Songs vorsummte.
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Neues Kapi mit Johnny *-*
Diesmal ist John hier der große Badboy, und verarscht dich auf schlechtem Wege ...
Aber keine Sorge, es gibt eine Fortsetzung dazu. Ihr könnt euch sicherlich denken, wie das Ende dann aussieht ;-) <3
Freue mich über Kommis, Votes, Follower ♥
Dani ♥
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