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[ captain hope - prologue: imagination]

Vorsichtig schlug er seine Augen auf.

Was war aufschlagen. Es war eher ein Kampf gegen seinen eigenen Körper, seine Augenlider aufzuzwängen, obwohl keine Kraft vorhanden zu sein scheint. Schließlich schaffte er es, seine Lider zu öffnen und sah geradewegs in grelles Licht. Ein Schmerzimpuls durchzog seinen Kopf und er kniff die Augen zusammen. Mehr als ein kurzes Stöhnen kam kaum aus seiner trockenen Kehle hervor. Ein eigenartiger Geschmack breitete sich von seinem Rachen nun im Mund aus und auch wenn es ihm noch so sehr Angst bereitete, konnte er nicht mehr, als den Geschmack definieren. Kein Schrei entwich seinen Stimmbändern. 
Denn was er schmeckte, war schlichtweg Blut. 

Für Fragen, woher dies wohl kommen möge, hatte er zu wenig Informationen in seinem Kopf, um sie selbst zu beantworten. Stattdessen hatte er wieder den kräftezerrenden Kampf gegen seine Augenlider angefochten und gewann diesmal sogar auf Anhieb. Nur sein gedanklicher Wunschbefehl, die Hand als schützende Abschirmung gegen das Licht vor seine Augen zu halten, schlug fehl. So vermied er den direkten Kontakt mit der Zimmerdecke und blickte zu seinen Zehenspitzen. 

Sein Kopf war hochgelagert, so wie er nie schlafen würde und langsam beschlich ihn immer mehr Angst. 

Ton in Ton. Die Wand, die Bettdecke und der rechte Ärmel, in dessen Arm kraftlos auf der Decke lag. Am Handrücken ein großes weißes Pflaster mit einer Infusionsnadel, die sich unangenehm unter seiner Haut befand. Er folgte mit den Augen dem dünnen durchsichtigen Schläuchen bis zu einem Plastikbeutel, mit klarer Flüssigkeit und in das unmittelbar darunter hängende Röhrchen, welches die Infusion portionierte, sekündlich einen Tropfen abgab, der schließlich auch in seinen Körper wieder über den Schlauch wandern würde. Doch wozu das alles.

Vorsichtig schaffte er es, seine infusionsnadelfreie Hand zu heben und sich einmal durch die Haare zu streichen. Diese waren verklebt und kaum zu durchkämmen. Pochender Kopfschmerz breitete sich über seine ganze Stirn aus und er spürte, wie ihm die Aufregung, nicht zu wissen was hier vor sich ging, langsam zu viel wurde.

Dieses Weiß in Weiß bedeutete nichts Gutes.

Doch aus dieses Einheit formte sich nun ein Gesicht vor seinen Augen, welches ihm vorhin verwehrt war. Zu sehr hatte es sich mit der Hautfarbe an die weißen Raumwände angepasst. Mit schnellen Schritten kam die Person auf ihn zu und ließ sich auf einen Stuhl rechts von dem Bett nieder, der dem Menschen schon mehrere Minuten zuvor gedient haben müsste. Sonst würde er nicht in dieser Position stehen, so glaubte er zumindest.

"Hobi", hauchte der vor ihm hervor und J-Hope war geschockt, auch wenn er es nicht zeigen konnte, wie blass sein Freund war.

"Jimin", brachte auch Hoseok nach mehreren Anläufen den Namen hervor und schloss nun seine Augen. Es war ihm alles zu anstrengend, wenn nicht angst einflößend, obwohl er sich in einem Krankenhaus befand. Die weiße Kleidung mit den kleinen blauen Blümchen hat ihm verraten, wo er war.
"Wie bin ich hierher gekommen?"

Auch wenn er kaum in der Lage war, seine Augen offen zu halten, hieß es noch lange nicht, dass er nicht fähig war, zuzuhören. Er wollte nun wissen, warum er schon fast hilflos ans Bett gefesselt war und gestern ohne mit der Wimper zu zucken, fähig, die Choreografie von Boy Meets Evil zu tanzen. Wie war sein Körper so schnell handlungsunfähig geworden.

Jimin begann den Saum seines Shirts zu kneten, was keinesfalls gutes verriet.

"Heute um Mitternacht, hast du geschrien", murmelte er hervor und sprach langsam, als würde er dadurch über den Schmerz, den diese Worte mitsich trugen, besser verarbeiten können, "und ich bin aufgestanden. Als ich an dir gerüttelt habe, bist du nicht aufgewacht und als ich die Bettdecke zur Seite geschoben habe, war da...da war..."

Seufzend legte er den Kopf in die Hände und J-Hope nickte nur. Er konnte es sich vorstellen.
Alleine der Geschmack in seinem Mund, machte es deutlich.

"Die haben dich hier notoperiert und eine Schusspatrone aus dir raus geholt", schniefte Jimin und sah zu Hoseok auf, der nun ebenfalls die gleiche Gesichtsfarbe wie sein Freund annahm, "wolltest du dich selbst..."

Ein Schauer lief J-Hope über den Rücken und er schüttelte den Kopf, so wie es ihm möglich war. Er konnte es sich nicht im geringsten vorstellen, sich selbst im Schlaf umbringen zu wollen. Und dann war ja noch die Frage, wie er an eine Waffe kam. Er besaß nichts dergleichen und soviel er wusste, die Jungs auch nicht.

In letzter Zeit, obwohl ihn hin und wieder ein Problem beschäftigt hat, war er in einem seelisch gutem Zustand. Die Erfolge und die Anerkennung für die harte Arbeit, die sie über die Jahre geleistet haben, war natürlich ein schöner Putsch für das Selbstwertgefühl.

Doch wenn er jetzt hier lag, sich das alles im Kopf zergehen ließ, was wurde er sich selbst antworten.

Suizid legte er offensichtlich zur Seite, ganz weit weg. Es war ihm zu unhandlich momentan, als würde er dies tun. Vorher sprach er immer noch mit einem der Jungs, wenn es ihm schlecht ging.

Also müsste es schon wieder dieses Mysterium sein. Das unentdeckte, welches ihn immer wieder heimsuchte, wie es danach selbst verlangte und er einfach nur hilflos dagegen ankämpfte.

"Meinst du etwa, das Imagine-Prinzip? Wirklich?"
Auch wenn der Ton von Jimin nicht überzeugt wirkte, sprach seine Miene die volle Überzeugung dafür aus.

"Woher es auch kommt", biss Hoseok kurz seine Zähne zusammen, da das leichte zur Seite rutschen doch mehr geschmerzt hat, als angenommen. "Aber was anderes kann ich mir für das ganze nicht erklären. Es muss das sein."

Jimin sah zu Hobi, der nun wieder seine Augen öffnete und ihn mit Hoffnung erfüllt ansah. Wo auch immer er sie gerade finden möge.

"Dann haben wir aber ein Problem", rieb er sich über das Gesicht. "Ein verdammt großes."

Hobi seufzte. Dies waren keine Neuigkeiten mehr für ihn. Tage, Wochen wurde er gequält, gefoltert und dies aus seinem Kopf heraus. Es waren keine Depressionen, die man ebenfalls mit diesem Satz beschreiben konnte, es war etwas anderes. Eine unsichtbare Kraft, herrschend mit eiserner, unhinderbarer Hand über ihn, von der er kaum wusste, woher sie kam. 
Sie war wie aus dem Nichts aufgetaucht, verschwand gleich und kam mit der selben Überraschtheit wieder. Für J-Hope war es eine Zerreißprobe, ohne sichtbarem Ende. 

"Ich will hier raus", hauchte Hoseok und starrte an die Decke, als würde dort etwas geschrieben stehen, was ihm helfen konnte. In seinen Ohren hallten Schreie, die er zuletzt vor knappen fünf Minuten gehört hatte. Er wollte, dass sie verschwinden. 

"Du darfst frühestens übermorgen nachhause", murmelte Jimin vor sich hin und kaute auf seinem Fingernagel. Immer wieder durchlebte er diesen blutüberströmten Körper, die Situation in seinem Kopf. "Du wärst fast gestorben."

Hoseok hielt kurz den Atem an. Genau die selben Worte, waren in seinem Traum auch vorgekommen. Dennoch mit mehr Hintergrundgeräuschen und in der Gegenwart gesprochen. 

Hoseok wäre fast gestorben. In den Armen seines Freundes. Und die drei Spitzen an die Kleidung am Oberarm genäht in Gold, waren mit dem Rot getränkt gewesen, welches sein ganzes Leben widerspiegelte. Tropfen für Tropfen aus seinem Körper entwichen. 

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