
21
"Hyung..." Taehyung ging gar nicht erst auf Yoongis Spruch ein, stürzte sich statt dessen auf ihn und umschlang ihn, wobei ich kurz Angst bekam, er würde ihn einfach zerquetschen. Allerdings hatte er auch meinen Vater nicht losgelassen und zog diesen einfach mit, dabei wären sie fast übereinander gefallen und auch dem Boden gelandet, doch Yoongi griff nach Halt und erwischte mich, da ich neben ihnen stand, so konnte er sich abfangen. Allerdings geriet ich so in ihre Fronten und wurde von Onkel Tae gegen Yoongi gepresst.
"Ich hoffe deine Brüste sind echt, sonst platzen die gleich." meinte Yoongi grinsend.
"Oh, ja, die sind so echt, wie meine Knie, die ich gleich versehentlich anhebe... so als Reflex, auf dumme Sprüche." antwortete ich süffisant und hörte meinen Vater kichern.
"Also eigentlich wollte ich gerade eingreifen und meine Tochter vor dir schützen... aber ich glaube ich lass sie das selbst machen, sie kann das besser als ich." meinte er, während Taehyung sich nicht an uns störte und Yoongis Schulter nass weinte. Da ich es nicht über mich brachte, ihn dabei zu stören, verharrte ich einfach so, doch da es unbequem war, hob ich meine Arme etwas an, um mich an Yoongis Taille fest zu halten, nur um gleich darauf seinen Blick auf mir zu spüren. Herausfordernd schaute ich zurück, sah wie sich einer seiner Mundwinkel hob. Damn, warum musste diese halbe Grinsen von ihm nur so sexy aussehen?
"Ich hab versucht dich zu retten... ich hab es so sehr versucht... ich habe versagt, Hyung..." schluchzte Tae weiter, holte mich zurück, aus meiner kleinen Fantasie, die gerade in meinem Kopf gestartet war. Betroffen sah Yoongi nun seinen Freund an.
"Hey...hey... Tae, alles gut, ich bin doch hier... ich lebe... mach dir keine Vorwürfe, ich bin froh, dass dir nichts passiert ist..." beruhigte er ihn, strich ihm über den Rücken.
"Ähm... Appa... falls du es nicht gemerkt hast... es gibt da ein unbeteiligtes Opfer, das mit dem Erstickungstod kämpft." wies Chansoo seinen Vater hin, war wohl ebenfalls aus dem Studio gekommen und hatte die Situation erfasst. Meine Freundinnen hatten mir nicht geholfen, die saßen alle kichernd auf der Couch, amüsierten sich prächtig über meine miserable Lage. Hmpff.
"Oh, tut mir leid Kleines..." tief atmete ich die Luft der Freiheit, als Tae uns endlich los ließ, doch Yoongi zog einen kleinen Schmollmund.. Hoffentlich hatte er nicht bemerkt, wie heftig mein Herz gegen seine Brust geklopft hatte. Onkel Tae zog die beiden mit sich zum Sessel, wo er sich setzte und beide auf seinen Schoß zog, mein Vater lachte nur, während Yoongis Blick laut "Rette mich" ausstrahlten. Tja, nee... Pech. Dachte ich grinsend, was er wohl genau verstanden hatte und mich nun vorwurfsvoll böse anstarrte. Jemand legte seine Hand auf meine Schulter und als ich den Kopf hob, erkannte ich Taejun, der seinen Vater schmunzelnd betrachtete.
"Wie ein riesen Baby... der Mann wird nie erwachsen, genau wie der Ahjussi." bemerkte er leise lachend und ich schenkte ihm ein warmes Lächeln.
"Mein Vater ist da auch nicht gerade besser, schau mal, wie er sich freut." meinte ich und er schien für einen Moment zu erstarren.
"Süß..." er räusperte sich und lachte dann, als sein Blick auf Yoongi fiel.
"Und Yoongi tut so, als sei er genervt, aber genießt es in vollen Zügen." teilte er meinen Eindruck.
"Ja... süß." sagte nun auch ich und Taejun zog mich in seine Arme.
"Hör mal, wenn du..." fing er an, doch ich schüttelte energisch meinen Kopf.
"Nein, lass es einfach Tae... ich habe meine Meinung nicht geändert, ich sagte ja und dazu stehe ich. Hör auf ständig Auswege für mich zu suchen, ich kann alleine Entscheidungen treffen und du brauchst dich nicht um mich zu sorgen." unterbrach ich ihn. Er seufzte und zog meinen Kopf an seine Brust, ehe er mir meine Schläfe küsste.
"Ich liebe dich." murmelte ich gegen seine Shirt.
"Ich liebe dich auch... genau deswegen will ich ja auch nur, dass du glücklich wirst..." antwortete er mit leicht traurigem Unterton.
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