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Kapitel 4

Sarah

Laut krachend schmiss ich die Tür zu meinem Zimmer zu.
Ich hörte von unten leise Stimmen und dann wie jemand die Treppe hoch kam und an meine Zinmertür klopfte. Ich ignorierte es einfach und starrte aus dem Fenster. "Sarah...was ist denn jetzt plötzlich los? Kannst du bitte rauskommen und mit mir reden. Falls es wegen Jamie...ähh James ist, dann werde ich dir versichern, dass ihr euch bald verstehen werdet. Er ist ein sehr netter Kerl." sagte mein Vater leise vor der Tür, so das die anderen es nicht hören konnten. Jamie? Wtf wer ist das denn jetzt schon wieder? Moment...nicht lange bleiben? Meinte mein dad etwa IHN? IHN, den Jungen mit den wunderschönen blauen Augen? IHN, den sie gerettet hatte? IHN, der ab jetzt bei ihnen wohnen sollte? Wollten meine Eltern mich eigentlich verarschen? Ich hörte wie mein Vater wieder runter ins Wohnzimmer ging und leise mit meiner Mutter diskutierte. Leise schlich ich zur Tür und spähte durchs Schlüsselloch. Ihr Mutter lehnte erschöpft gegen die Küchentheke, während ihr Vater auf sie einredet. Ihr Blick glitt weiter zu James, dieser sah sich verunsichert um und drehte sich dann plötzlich in ihre Richtung. Obwohl es nicht möglich war hatte ich das Gefühl als würde er mir direkt in die grauen Augen sehen. Schnell wendete ich mich ab, schüttelte mich leicht um seinen Blick loszuwerden und ließ mich seufzend aufs Bett fallen.

Jamie

Verunsichert sah ich mich in der Wohnung um, die für die nächste Zeit mein Zuhause sein würde. Mein Kopf schmerzte immer noch und ich war zu erschöpft mich gegen Mr. Ross zu wehren, als er mich mit zu ihm nach Hause genommen hatte. Und somit auch mit zu IHR. Zu IHR mit den wunderschönen grauen Augen, die ihn an die Nordsee zu Hause erinnerten. Zu IHR die ihm gefolgt war in der Nacht. Und zu IHR die wie ein Schutzengel über ihm schwebte.
Er wusste nicht warum, aber er hatte gehofft das sie sich über seinen Aufenthalt freuen würde. Doch stattdessen war sie nach oben in ihr Zimmer gerannt und hatte die Tür zugeschlagen. Wie so ein kleines bockiges Kind. Aber ein durchaus süßes bockiges Kind.
Jetzt stand ich da und beobachte Mr. Ross, der sich leise mit seiner Frau stritt.
Plötzlich hatte ich das Gefühl beobachtet zu werden. Vorsichtig drehte ich den Kopf und sah hoch zu, ich glaube Sarahs Zimmer.
Obwohl es unmöglich erschien hatte ich das Gefühl hinter der Tür beobachtet zu werden. Ich versuchte leise die Treppe hoch zuschleichen, doch leider hatte die Treppe andere Pläne.

Sarah

"James, was suchst du? Das Bad, dein Zimmer? Warte ich zeige dir einfach alles." rief meine Mutter.
Leise fluchend drehte er sich zu meiner Mutter um und sagte: "Ähhhh...also ich...also ich wollte mich bloß ein bisschen umsehen."
Ich musste mir ein leises Lachen verkneifen. Den Spaß mit meinen Eltern und mit der Treppe würde er noch öfters haben.

Ich wusste gar nicht warum ich eigentlich ich weggerannt war oder warum ich James nicht sehen wollte, aber irgendwie war alles so plötzlich und seltsam gewesen. Außerdem waren meine Eltern mal wieder so übermotiviert. Ich verstand es einfach nicht! Ich meine klar ich hatte ihn gerettet und ihn ins Krankenhaus gebracht aber deswegen muss er doch nicht gleich bei uns wohnen! Jetzt hörte ich wie meine Mutter mit James die Treppe hoch kam. Sie blieben bei der Tür neben meinem Zimmer stehen. In mir krümmte sich alles zusammen. "Hier kannst du ab jetzt schlafen. Ich hoffe du fühlst dich schnell wie Zuhause." verkündete meine Mutter.
Das war Trevors Zimmer!!! Ich würde auf keinen Fall zulassen das dieser James in Trevors Zimmer schlief!!!
Wütend riss ich die Tür auf. "Muuummmmm!!! Das ist Trevors Zimmer! Und dieser Typ wird auf keinen Fall dort schlafen. Er kann dich die Couch nehmen!" rief ich aufgebracht. Meine Mom wirbelte zu mir herum und kam dann auf mich zu. " Was ist denn los Schätzchen?! So reden wir nicht mit unserem Besuch! Das weißt du doch. Jamie ist dich sehr nett."
Jamie??? Ein Spitzname? Ernsthaft mom?
"Und das mit Trevor tut mir leid aber er lebt dort schon seit einigen Jahren nicht mehr."
Dieser Satz ließ mich zusammen zucken. Wie konnte sie sowas sagen?! Ich wollte etwas erwiedern, doch ein Blick zu James sagte mir das er jedes Wort aufmerksam verfolgte. Verletzt und wütend rannte ich die Treppe runter und aus dem Haus.
Ich wusste nicht wohin ich rannte oder wie lange. Zum Glück hatte ich schon als ich 7 gewesen war, bemerkt das Laufen mir half runter zu kommen. Ich blieb stehen als ich bemerkte, dass ich wieder einmal bei Sophies Haus angekommen war. Was ich sofort bereute, als ein stechender Schmerz durch meine linke Seite fuhr. Mist! Ich lief langsam wieder weiter, nicht aber nach Hause sondern auf das kleine Loch in der Wand von Sophies Haus.

Jamie

Trevor! Bei dem Namen war Sarah so doll zusammengezuckt, dass ich die besorgt musterte. Aber wer war dieser Trevor und warum reagierte Sarah so seltsam auf seinen Namen?
Seufzend ließ er sich auf das Bett fallen. Staub wirbelte auf und er musste husten. Anscheinend hatte sehr lange niemand mehr in diesem Zimmer gelebt. Langsam ließ er seinen Blick durch das Zimmer schweifen. Er konnte viele Bilder im Raum erkennen, auf vielen waren Sarah und ein Junge zuerkennen, wahrscheinlich Trevor. Als er die Bilder näher betrachtete fiel ihm auf das die Bilder ungefähr von einem Alter von 7 bis 15/16 reichten. Das war eine beachtliche Zeit, für was auch immer die zwei für einander gewesen waren. Er setzte sich auf die breite Fensterbank, die ihn sehr an Zuhause erinnerte und blickte aus dem Fenster. Zuhause! Wie sehr er es doch vermisste! Das kleine gemütliche Strandhaus an der Nordsee. Wie er es geliebt hatte. Er hatte dort so schöne Erinnerungen gehabt, bis...bis seine Schwester verloren hatte. Er erinnerte sich noch genau an den Tag als sein Vater plötzlich in ihr gemeinsames Zimmer gestürmt kam und meinte das sie so schnell wie möglich das nötigste packen müssten. Eine kurze Zeit später hatten sie auch schon im Auto gesessen, weg von Zuhause und weg von allem schönen. Seine kleine Schwester hatte angefangen zu weinen, da sie auch ihren Hund zurück hatten lassen müssen. Ich flehte meinen Vater an umzukehren doch er fuhr einfach weiter. Was er nicht bemerkt hatte war das ich aus dem Auto gesprungen war. Unsere Mutter schrie auf als sie bemerkte das ich verschwunden war. So hatte mein Vater gar keine andere Wahl als zurück zu fahren. Es wäre alles gute gegangen wäre nicht in dem Moment wo ich mir unseren Hund schnappte und zum Auto lief die Bombe explodiert.
Alle hatten gedacht er wäre tot gewesen, doch er hatte überlebt!
Er hatte die jahrelange Trauer überlebt, den Verlust und auch seine Schwester...

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Tags: #firststory