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Teil 6


In den nächsten Tagen ändert sich nicht viel. Mittlerweile sitzen alle Mädchen in der letzten Reihe, nur ich sitze weiter in der Reihe davor. Hinter mir wird viel geredet und gelacht und Milan scheint nichts an seiner neuen Rolle als Frauenheld auszusetzen. Warum auch? Nur die anderen Jungs schauen ihn misstrauisch an. Ich bin nicht eifersüchtig auf die anderen Mädchen, im Gegenteil, ihr Anhimmeln ist in meinen Augen einfach nur peinlich. Die meisten sitzen im Unterricht schon fast auf seinem Schoß. Selbst Anna kommt aus dem Träumen nicht mehr raus. Es klingelt und meine Gedanken werden unterbrochen.

Ich gehe aus dem Klassenraum, in der Hoffnung, endlich mal eine Pause von diesem Schwärmen zu bekommen. Nachdem die Pause zu Ende ist, gehe ich wieder in den Klassenraum. Doppelstunde Mathe. Wenn etwas langweilig ist, dann ist es diese Doppelstunde. Solange, bis ich einen Zettel bekomme. „Für Milan", steht drauf. Ich mustere die Reihen und überlege, von wem der Zettel kommen könnte. „Weitergeben", raunt mir meine Sitznachbarin zu. Von ihr kann der Zettel nicht kommen, denn sie hat seit über einem Jahr einen Freund. Achselzuckend gebe ich ihn weiter.

Ich beobachte währenddessen Milan, um irgendeine Reaktion feststellen zu können, allerdings schaut er mich genau in dem Moment fragend an, als er ihn öffnet. Ich werde rot und er fängt an, zu grinsen. So wie er nun vermutlich denkt, ist das aber nicht gemeint. Er schreibt schnell eine Antwort und gibt ihn zurück. Als der Zettel bei mir ankommt, gebe ich ihn selbstverständlich weiter, jedoch zeigt mir mein Sitznachbar ausdrücklich, dass er für mich bestimmt ist. Na toll, meine Befürchtung wurde wahr. Milan denkt, dass der Brief von mir kam.

Zögernd öffne ich ihn und nehme als erstes eine Mädchenschrift wahr, die schreibt, ob er sich mit ihr treffen wolle. Allerdings ohne den Namen, wie praktisch. Seine Antwort ist darauf mehr als erstaunlich. „Seit wann bezieht es die holde Maid Bella in Betracht, sich mit mir zu treffen?" Der Satz war ja nun mehr als Ironie. Ich schreibe zurück: „Die holde Maid Bella muss dich leider enttäuschen. Der Brief stammt nicht aus ihrer Feder. Du solltest aber dein Glück bei der holden Maid Erika probieren. Sie schaut jedenfalls ziemlich ehrfürchtig zu dir, vermutlich stammt der Brief aus ihrer Feder." „Und die holde Maid Bella hätte wirklich gar kein Interesse an einem Treffen?", fragt er zurück, nicht eingehend darauf, dass ich ihm gerade einen Hinweis gegeben habe, wer der Verfasser sein könnte. Ich muss lächeln. „Nö", schreibe ich und schwor mir dabei, dass wir uns nie im Leben treffen würden.

Ich gehe hinaus und setze mich auf einen Stein. In der Hand halte ich ein Buch, denn ich will unbedingt wissen, wie es mit der Liebesgeschichte der Protagonisten Carolina und Felix weitergeht. Ich lese ein wenig, schaue dann aber auf. In den Augenwinkeln erkenne ich Milan mit Antonia, die zusammen herumlaufen. Ein paar Jungs grölen und die Mädchen schauen Antonia giftig an. Antonia wiederum strahlt, als würde sie mit einem berühmten Filmschauspieler ausgehen. Ich lache leise in mich hinein und will mich wieder meinem Buch zu wenden.

„Ich finde das geht gar nicht." Ich drehe mich um. Neben mir sitzt Erika, die Antonia und Milan mit zugekniffenen Augen beobachtet. „Was?" „Na die beiden. Und ich dachte, er mag mich." „Äh, wieso?" „Er hat mich eingeladen. Zu sich nach Hause." Ich lache laut auf. „Was ist jetzt daran so lustig?", fragt sie ein wenig eingeschnappt. „Ich weiß, du hörst es nicht gerne, aber mich hat er auch gefragt. Ich glaube, er sucht schnell neue Freunde in der Stadt", sage ich ironisch und muss erneut lachen. Erika jedoch sieht aus, als würde sie jeden Moment anfangen, zu heulen. Ich nehme sie in den Arm. „Er ist ein Junge, der es ausnutzt, dass er im Mittelpunkt der Mädchen steht. Irgendwann kommt noch die eine, die ihm den Kopf verdreht", ich lächele ihr aufmuntert zu. Sie zieht eine Augenbraue hoch. „Stellt sich nur die Frage, wer das sein wird."

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Hallo! Ich melde mich nach längerer Zeit wieder zurück. Ich hoffe, Euch geht es allen gut, gerade jetzt in der aktuellen Corona-Situation. Was ist Eure Meinung zum Virus? Findet Ihr die Panik angemessen oder zu übertrieben? Und habt Ihr Angst davor, selber am Virus zu erkranken? Ich selber habe keine wirkliche Angst davor, selber zu erkranken, allerdings davor, dass jemand aus meiner Familie daran erkrankt. Abschließend genießt den Tag, bleibt gesund und passt gut auf Euch auf! Liebe Grüße :)

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