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Unerwarteter Besuch

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Es war ein typischer Tag in der Feuerwache 126 in Austin, Texas.

Captain Owen Strand überprüfte gerade einige Berichte, als er bemerkte, dass ein Besucher an der Tür stand.

Es war eine Frau, Mitte 30, mit dunklen Haaren und einem freundlichen Lächeln.

Neben ihr stand ein junges Mädchen, etwa zehn Jahre alt, das neugierig in die Wache blickte.

Die Frau saß im Rollstuhl.

„Hallo, kann ich Ihnen helfen?" fragte Owen freundlich, als er auf die beiden zuging.

„Oh, Sie müssen Captain Strand sein," sagte die Frau.

„Ich bin Laila, Marjans Schwester.

Und das hier ist meine Tochter Samira."

Judd, der ebenfalls in der Nähe stand, schaute überrascht auf.

Marjan hatte nie erwähnt, dass sie eine Schwester im Rollstuhl hatte.

„Freut mich, Sie kennenzulernen," sagte er, noch etwas verwirrt.

Samira schaute zu den beiden Männern auf und lächelte schüchtern.

Owen versuchte, das Gespräch fortzusetzen, bemerkte aber, dass Samira nicht auf seine Worte reagierte.

Stattdessen sah sie zu ihrer Mutter, die schnell ihre Hände hob und in Gebärdensprache kommunizierte.

„Samira ist taub," erklärte Laila.

„Aber keine Sorge, sie ist sehr gut darin, Lippen zu lesen."

Gerade als Owen und Judd versuchten, die neuen Informationen zu verarbeiten,

erschien Marjan in der Tür und strahlte, als sie ihre Schwester und Nichte sah.

„Laila! Samira! Was für eine Überraschung!"

Samira rannte zu Marjan und umarmte sie fest.

Marjan unterhielt sich sofort mit Samira in Gebärdensprache,

wobei sie fließend und mit einem warmen Lächeln kommunizierte.

Owen und Judd sahen sich verblüfft an –

das war etwas, von dem sie nichts gewusst hatten.

Später am Tag, nachdem sie die Wache besichtigt hatten, saßen Laila und Marjan in der Lounge und sprachen über alte Zeiten,

während Samira sich mit einigen der Geräte beschäftigte.

Owen kam hinzu und setzte sich zu ihnen.

„Marjan, ich wusste gar nicht, dass du Gebärdensprache kannst," sagte Owen, immer noch überrascht.

Marjan lächelte.

„Samira ist von Geburt an taub, und es war mir wichtig, mit ihr kommunizieren zu können.

Also habe ich es gelernt, als sie noch ein Baby war."

„Das ist beeindruckend," sagte Owen anerkennend.

„Es ist eigentlich nicht so schwer, wenn man erst einmal anfängt," meinte Marjan bescheiden.

Mateo, der gerade hereinkam, hörte das Gespräch mit und fügte hinzu:

„Ich kenne auch ein bisschen Gebärdensprache.

Meine Cousine ist ebenfalls taub, und ich habe ein paar grundlegende Dinge gelernt, um mit ihr zu sprechen."

„Wirklich? Das hätte ich nicht gedacht," sagte Marjan, nun selbst überrascht.

Mateo nickte.

„Ja, es ist eine tolle Möglichkeit, in Verbindung zu bleiben,

besonders wenn Worte nicht immer ausreichen."

Samira, die mitbekommen hatte, dass Mateo über Gebärdensprache sprach,

drehte sich zu ihm um und hob neugierig die Hände.

Mateo lächelte sie an und zeigte ihr einige einfache Sätze in Gebärdensprache.

Samiras Augen leuchteten auf, als sie die Zeichen wiederholte und Mateo zustimmend nickte.

Am nächsten Tag kehrten Laila und Samira erneut zur Wache zurück, um Marjan zu besuchen.

Während Marjan sich um ein paar Aufgaben kümmerte, nahmen sich Mateo und Samira etwas Zeit, um zusammen zu spielen.

Mateo zeigte ihr verschiedene Geräte und erklärte sie in Gebärdensprache,

während Samira aufmerksam zuhörte und immer wieder Fragen stellte.

In der Zwischenzeit unterhielten sich Laila und Owen in der Lounge.

„Es ist wirklich schön, zu sehen, wie gut Samira sich hier einfügt," sagte Laila.

„Ich war anfangs besorgt, wie sie in einer so lauten und chaotischen Umgebung zurechtkommen würde."

Owen nickte verständnisvoll.

„Sie scheint sich gut anzupassen.

Es hilft sicherlich, dass Marjan und Mateo sich so gut mit ihr verständigen können."

„Ja, das tut es," sagte Laila lächelnd.

„Und es bedeutet mir viel, dass sie hier so willkommen ist."

Am Abend, als die Sonne langsam unterging, saßen alle gemeinsam draußen vor der Wache,

genossen die warme Brise und unterhielten sich über alles Mögliche.

Samira saß zwischen Marjan und Mateo, die beide mit ihr in Gebärdensprache plauderten,

während Laila und Owen entspannt die friedliche Atmosphäre genossen.

Es war ein unerwartet schöner Tag gewesen, an dem alle etwas über die Kraft der Kommunikation und die Bedeutung von Familie gelernt hatten.

Laila und Samira verabschiedeten sich schließlich, aber nicht, ohne ein Versprechen zu hinterlassen:

Sie würden bald wiederkommen, um mehr Zeit mit der „Feuerwehrfamilie" zu verbringen, die sie so herzlich aufgenommen hatte.

Ein paar Tage später war die Wache 126 in ihrer üblichen Routine versunken, als plötzlich der Alarm losging.

Eine Meldung über einen Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten kam herein.

Owen rief das Team zusammen, und alle machten sich schnell bereit.

Als sie auf die Feuerwehrautos zusteuerten, bemerkte Marjan, dass Laila und Samira, die gerade zu Besuch waren, in der Nähe standen.

„Müssen wir uns Sorgen machen?" fragte Laila, ihre Stimme zeigte leise Besorgnis.

Marjan schüttelte den Kopf.

„Wir haben das im Griff. Es ist nur ein Einsatz, so wie immer." Sie zwinkerte Samira zu und fügte in Gebärdensprache hinzu:

„Ich komme bald zurück."

Samira lächelte, aber Lailas Besorgnis blieb.

Marjan bemerkte dies, aber bevor sie etwas sagen konnte, musste sie in das Feuerwehrauto steigen.

Während sie fuhren, kreisten ihre Gedanken jedoch um ihre Schwester und Nichte.

Der Unfallort war chaotisch. Mehrere Autos waren ineinander gekracht, und die Verletzten lagen verstreut.

Das Team begann sofort mit den Rettungsmaßnahmen.

Marjan und Mateo kümmerten sich um eine junge Frau, die in ihrem Auto eingeklemmt war.

Während sie arbeiteten, bemerkte Marjan, wie Mateo konzentriert und ruhig blieb, auch als die Situation schwieriger wurde.

„Gut gemacht, Mateo," sagte Marjan, nachdem sie die Frau sicher aus dem Auto befreit hatten.

Mateo nickte nur, seine Gedanken waren bei den Verletzten, die noch Hilfe benötigten.

Als sie zum Abschluss kamen und die letzten Verletzten in die Krankenwagen geladen wurden,

bemerkte Marjan, dass ihr Funkgerät knackte.

Es war Owen.

„Marjan, kannst du zurück zur Wache kommen? Laila und Samira sind noch hier."

Ein unangenehmes Gefühl überkam sie, aber sie nickte und stieg ins Feuerwehrauto, das zurück zur Wache fuhr.

Als Marjan die Wache betrat, sah sie Laila und Samira auf der Couch sitzen.

Samira schien ruhig, aber Laila war blass und sah nervös aus.

Owen stand daneben und sprach leise mit ihr.

Marjan ging schnell zu ihnen.

„Was ist los?" fragte Marjan besorgt.

„Es ist nichts Ernstes," beruhigte Owen sie sofort.

„Laila war nur etwas besorgt, nachdem sie den Alarm gehört hat.

Sie wollte sicherstellen, dass alles in Ordnung ist."

Laila nickte, ihre Augen voller Sorge.

„Es ist nur... ich mache mir immer Sorgen, wenn du auf einen Einsatz gehst.

Aber heute war es besonders schlimm."

Marjan kniete sich vor ihre Schwester.

„Ich verstehe das, Laila.

Aber du musst wissen, dass wir gut ausgebildet sind und immer aufeinander achten.

Du brauchst dir keine Sorgen zu machen."

Laila nickte langsam.

„Ich weiß. Es ist nur schwer, das loszulassen."

Während Marjan mit ihrer Schwester sprach, ging Samira zu Mateo, der in der Nähe stand.

Sie tippte ihn an und zeigte ihm in Gebärdensprache:

„Mama hat Angst. Kannst du helfen?"

Mateo lächelte Samira beruhigend an und kniete sich zu ihr.

„Deine Mama liebt dich und Marjan sehr.

Manchmal haben wir Angst um die Menschen, die wir lieben.

Aber Marjan ist sehr stark, und sie passt auf sich auf."

Samira nickte nachdenklich, dann drehte sie sich zu ihrer Mutter

um und zeigte dieselbe Nachricht in Gebärdensprache, die Mateo ihr beigebracht hatte.

Laila schaute überrascht, dann lächelte sie sanft.

„Danke, mein Schatz," sagte sie zu Samira und umarmte sie.

Marjan sah zu Mateo hinüber und nickte dankbar.

Sie wusste, dass die Unterstützung der Feuerwehrfamilie nicht nur sie,

sondern auch ihre Schwester und Nichte stark machte.

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