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Thirty ~ "Just drive!"

"Park doch einfach auf dem Behinderten Platz. Wir haben dich und Dylan ja vorne, man kann uns da nichts vorwerfen", stöhnte Alex, nachdem Jake zum fünften Mal mit Miras Auto eine Runde im Parkplatz drehte.

Manchmal konnte der Blonde seine Klappe einfach nicht halten. Seufzend platzierte ich meinen Ellenbogen auf meinem Bein und stützte mein Kinn auf der Hand, während mein Blick übers große Fitnessstudio, auf dem man aus dem Autofenster einen guten Blick hatte, huschte.

Heute Morgen waren wir gleich nach dem Frühstück mit Miras Auto aufgebrochen. Der misstrauische Blick von Alex Oma verfolgte mich noch. Es tat mir unglaublich leid, ihr nichts zu erzählen, aber ich hielt es für besser so.

Je weniger sie wusste, desto weniger würden andere an ihr Interesse finden. Sie wollten Leute mit vielen Informationen über uns und unsere Pläne und ich wollte nicht, dass Mira viel wusste, um sie nicht zur Beute unserer Feinde zu machen.

„Omi fahr doch einfach, verdammt!", rief Alex plötzlich frustriert und fuchtelte wild mit den Händen, als ein schwarzes Audi vor uns mitten auf der Straße stehen blieb.

Die alte Dame im Auto war gerade dabei aus dem Parkplatz zu fahren, doch plötzlich stoppte sie auf dem Weg. Durch das Beifahrerfenster konnten wir sehen, wie sie in ihrer Tasche offensichtlich nach ihrer Brille suchte, die sie sich später auch auf dem Nasenrücken setzte und ganz vorsichtig zur Ausfahrt des Parkplatzes fuhr.

Diese drei Minuten kamen mir im Gegensatz zu Alex schneller als mir lieb war. Als Jake endlich einen Parkplatz fand und das Auto parkte, schwiegen alle. Ich räusperte mich. „Ich glaube, wir sollten lieber nicht alle reingehen."

„Alex und Dylan, ihr könnt hier auf uns warten und überwachen, falls das eine Falle ist und die Polizei kommt. Bella und ich gehen rein", kommandierte Jake und zog sich die weiß rote Kappe tiefer ins Gesicht.

„Alles klar, wir fahren einfach weg, wenn die Polizei auftaucht", nickte der Blonde und hievte die schwarze Tasche mit den Drogen auf der Fußmatte hoch und übergab sie mir.

„Alex, bist du eigentlich sicher, dass du der Berater in der Band bist? Effektiv waren deine Vorschläge nie, aber dieser hier? Wenn ihr wegfährt, wie glaubst du, sollen Jake und ich zurück?", konterte ich trocken und nahm ihm die schwere Tasche ab.

„Euer Problem", zuckte Ales nur mit den Schultern. „Wir rufen euch an, falls die Bullen auftauchen", sagte Dylan und ignorierte unsere Sticheleien. Tatsächlich hatten wir wieder neue Handys, da es ansonsten schwer mit dem Kommunizieren war.

„Falls der Dude heiß ist, besorgt mir seine private Nummer!", beeilte sich Alex zu sagen, bevor Jake mit viel Schwung die Fahrertür aufriss und ins Freie trat. Grinsend rollte ich die Augen und stieg auch aus dem Wagen.

Schnell strich ich über meinen schwarzen Mantel, unter dem ich eine einfache Bluse und eine Jeans anhatte, bevor ich mit Jake gemeinsam zum Fitnessstudio lief. Der Grünäugige hatte sich zusätzlich zu der Kappe eine Sonnenbrille aufgesetzt, doch über mich machten sich die anderen keine Sorgen, da ich nicht leicht erkannt werden könnte. Ich war bisher nur in einem Konzert und in dem hatte ich viel Make-up, eine Maske und ein Kostüm an.

Auch im Internet gab es kein richtiges Bild von mir, was zu unseren Gunsten war. Ich war tief in Gedanken versunken, dass ich den Mann neben der VIP Tür erst später wahrnahm, der Jake und mir signalisierte, da durchzugehen.

Ich sah schnell zum Schönling neben mir und schnell huschten wir zur Glastür. Wir wollten gar nicht erst wissen, woher sie wussten, dass wir es waren. „Die Tür ganz hinten", brummte der Kerl, ohne uns anzusehen.

Jake sah sich kurz um und nahm die Sonnenbrille ab, während ich mich an dem breitgebauten Typen zum dunkeln Flur vorbeischlängelte. Die Nervosität, die ich den Tag über erfolgreich zurück gedrängelt hatte, überkam mich plötzlich. 

Ich schluckte schwer und bemühte mich, regelmäßig zu atmen. Jake neben mir war besser mit dem Verstecken seiner Emotionen. Deine Lässigkeit und Kälte, die er ausstrahlte, irritierte mich für einen Augenblick. 

Das Echo unserer Schritte in der Düsterheit und unser regelmäßiges Atmen waren das einzig Hörbare. Am Ende des Flurs stand eine große schwarze Tür ohne Griff. Zögerlich legte ich meine Hand flach auf die glatte kalte Oberfläche und drückte sie vorsichtig auf.

Überaschenderweise ging die Tür problemlos auf. Eine angenehm warme Hand legte sich auf meine Hüfte und ich spürte plötzlich warmen Atem an meinem Ohr, das mir einen angenehmen Schauder jagte.

„Vergiss nicht, bleib kühl, lass dich nicht ärgern und gib nicht mehr preis als nötig", sagte Jake ganz leise, dass ich Mühe hatte, seine Worte zu verstehen. So schnell er seine Hand auf meine Taille gelegt hatte, verschwand sie auch.

Dass mir seine Nähe Erinnerung an die Nacht am Tag davor in mir wachrief, ließ ich mir nicht anmerken. Nachdem Dylan gestern wach wurde, hatte ich mich schnell verabschiedet und war zu meinem und Alex Zimmer gegangen, wo ich dann schnell eingeschlafen war.

Jake hatte mich heute Morgen gar nicht darauf angesprochen und ich ihn auch nicht. Ich meine, warum sollten wir auch? Es war nichts. Eine ...ganz normale Nacht, in der wir beide nicht schlafen konnten. Wir hatten uns ja nicht geküsst oder so.

Aber beinah, flüsterte eine höhnische Stimme in meinem Kopf. Als ich daran zurückdachte, wie nahe er mir war, an seinem Atem an meinem Hals und an seine Hand an meine Hüfte bekam ich ein Kribbeln im Bauch. Nein, es war nichts. Nichts, okay, Bella? N.I.C.H.T.S.

Konzentration, Bella. Schnell verdrängte ich alle Gedanken an gestern zurück, reckte das Kinn und betrat den Raum. 

Unwillkürlich verzog ich das Gesicht, da es hier im Gegenzug zum Flur strahlend hell war. Meine Augen brauchten kurz Zeit, um sich an dem Sonnenlicht zu gewöhnen.

Der Raum hier war übergroß. Dunkle edle Felsen zierten den Boden und waren blitzsauber. Die parallelen Wände zu meinem rechten und linken trennte mehr als 10 Meter und hatten einen tiefschwarzen Ton. Die Wand uns gegenüber war komplett aus Glas, durch die das Sonnenlicht kam und ein großer Kronleuchter hing über unseren Köpfen.

Die einzigen Möbel waren ein feiner langer Schreibtisch, hinter dem sich ein schwarzhaariger Mann über den Tisch gebeugt hatte und Papiere studierte und zwei davorstehende Sessel.

„Falls ihr es noch nicht bemerkt habt, das hier ist kein Museum, indem man sich umsieht. Der Boss will die Sache schnell hinter sich haben", seufzte der Schwarzhaarige und mir fiel sofort auf, dass er nicht Andrews war, mit dem ich telefoniert hatte. Diese Stimme war nicht so tief.

„Der Boss? Ich dachte wir treffen ihn heute", erwiderte Jake neben mir scharf und ich schlenderte mit der schwarzen Tasche in der Hand direkt auf dem Schreibtisch zu. Der Mann stieß ein spöttisches Schnauben aus und hob zum ersten Mal den Kopf. Kurz hob ich verwundert eine Augenbraue.

Der Typ vor mir war höchstens 17 und damit bestimmt nicht einmal volljährig. Sein pechschwarzes dichtes Haar war verwuschelt, seine Haut war sonnengebräunt und er trug ein elegantes weißes Hemd, dessen oberen Knöpfe offen waren und eine silberne Kette mit einem Löwenkopf freigaben.

Doch das Auffälligste an ihm waren die verschiedenfarbigen intensiven Augen. Eins war giftgrün und der andere stechend blau.

„Der Boss hat Besseres zu tun, als mit euch Möchtegern Mafia Leute zu handeln", meinte der Schwarzhaarige und rollte seine Augen. „Oder er hat Schiss, aufzutauchen und von uns niedergemacht zu werden", konterte Jake mit einem unüberhörbar höhnischen Unterton.

Warnend warf ich ihm einen Blick über die Schulter. „Er hat also Besseres zu tun und schickt deshalb einen nicht einmal volljährigen Jungen zu uns, um zu sprechen?", bohrte ich spitz nach.

„Erstens, nicht jeder, der volljährig ist, ist automatisch ausgewachsen und reif", fuhr der Schwarzhaarige kühl fort, „und zweitens bin ich sowas wie der Nachfolger, also setzt euch bitte und erklärt am besten kurz und knapp, was ihr von uns wollt. Ansonsten steht die Tür jederzeit zu eurer Abfuhr bereit. Glaubt mir, es wäre keineswegs eine Enttäuschung, ich wäre ehrlich gesagt sogar froh darüber, meine Zeit nicht verschwenden zu müssen."

Kalt sah ich ihm in die Augen und ohne den Blick zu wenden, nahm ich die Hände vom Tisch, schritt ich nach hinten und setzte mich auf eins der zwei Ledercouches, die Beine übereinandergeschlagen. Die Tasche mit den Drogen ließ ich auf dem Boden vor mir lautlos fallen.

„Warte mal, bist du nicht der Sohn von dem erfolgreichsten Geschäftsmann in Texas, Zayn Rossi? Ich wusste doch, dass ich dich im Internet irgendwo gesehen habe!", sagte Jake plötzlich etwas verwirrt und überrascht.

„Spielt es eine Rolle? Nein. Also warum seid ihr hier?", fragte Zayn kalt und legte die Arme mit den bis zum Ellenbogen gekrempelten Ärmel jeweils auf eines der Stuhllehnen, den Blick gelangweilt auf mich gerichtet.

Ich sah zu Jake rüber und konnte nur hoffen, dass das hier keine Falle war. Für mich klang es nach einem Witz, einen Jungen zu schicken, der mit uns handeln sollte.

Dennoch ich konzentrierte mich auf unserem Ziel und setzte ein gefälschtes Lächeln auf.


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