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XVIII;

"Was hast du bitte getrunken um so von der Bahn zu sein", lachte Kento leise, als er das Versperren der Badezimmertür im Raum vernommen hat. 

Ryoyu war gerade dabei, sich aus dem T-Shirt zu ringen, welches er bei der Feier getragen hat und sah danach zu Sakuyama. Er würde es am liebsten Kento anvertrauen, dass er es wegen Junshiro und seiner Eigensinnigkeit getan hat. Doch er konnte nicht.

Niemand außer Yuka sollte es wissen. Er würde es schon alleine in den Griff bekommen. 

"Ich hatte nichts gegessen", zuckte er mit den Schulter und schlüpfte in das frische Shirt, bevor das alte in den Koffer geworfen wurde und Ryoyu sich hinkniete. Er holte eine Decke hervor, die er immer als Reiseinventar mitführte. Oft mochte er es sich in die Decke zu mummeln und dahinzudösen. 

Der Koffer wurde zurück unter das Bett geschoben und er richtete sich wieder auf. Die Decke wurde auf den Boden platziert und ein Kissen von den vielen im Bett fand auch seinen Weg dort hin. 

"Ich..."
Ryoyu hielt die Luft an, als er eine leise Stimme vernahm. Er erahnte Junshiro und den Rest des Trupps, schrieb diesen Gedanken aber sofort wieder ab. Es war eine weibliche Stimme. 

Es war kryptisch für Ryoyu, diese Sprache aus dem Mund Monas zu hören, noch dazu gedämpft durch die Tür die Schlafzimmer und Badezimmer trennte. Jedoch wusste er nicht, mit wem sie telefonierte oder ob sie mit sich selbst sprach. 

Eine einzig logische Erklärung schwirrte in seinem Kopf und ein Gedanke machte sich breit, der Kobayashi ganz und gar nicht gefiel. Ein Gedanke, der seinem Bruder recht gab. 

"Verstehst du etwas?", hauchte Ryoyu an Kento gerichtet, der nur mit seinen Schultern zuckte und wenig interessiert für das ganze Spektakel war. Die Müdigkeit stand ihm ins Gesicht geschrieben. Dennoch war Sakuyama zu neugierig, so traute sich Kobayashi zu wetten, dass er nicht ins Bett gehen konnte, da er sonst etwas verpassen könnte.

Mona ging mehrere Kreise im Badezimmer und hauchte sich immer wieder selbst Worte zu. Ihr Kopf begann langsam zu rebellieren und ihre Idee, hierzubleiben, zu widersprechen. Sie kannte Ryoyu gar nicht bis kaum. 

Jedoch konnte sie kaum mehr aus dieser Situation.
Sie nahm einen tiefen Atemzug und stützte die Hände auf dem Waschbecken ab, um sich im Spiegel ein weiteres Mal anzusehen.

"Wirst du jemals eine Antwort haben, auf ihn?", fragte sie sich selbst und wusste genau, dies nicht beantworten zu können. 

Mona schloss kurz die Augen und griff nach der Türklinke.

Wie auf ein Stichwort öffnete sich die Badezimmertür und Mona kam heraus. Unter ihrem Arm hatte sie das zusammengelegte Kleid geklemmt, die Hand umklammerte ein Smartphone. Das dezente Makeup von vorhin zeigte sich durch leicht dunkle Pigmente im Augenbereich. Sie musste versucht haben, es mit klarem Wasser zu entfernen. Das Shirt war ihr viel zu groß und die Hose um einiges zu lang, was man durch das Hinaufgestülpte an den Knöcheln erkennen konnte. Und die Haare waren zu einem schnellen Knoten am Hinterkopf gebunden worden, aus dem lose Haarsträhnen hingen. 

Sie sah ihn etwas schüchtern an und wusste nicht wirklich, wie sie sich verhalten sollte. 

Ryoyu deutete, selbst etwas überfordert, auf das Bett am Boden und konnte das leichte Schnauben von Kento vernehmen, der sich wieder zurück in sein Bett legte. 

Mona bedankte sich und legte das kleine schwarze Päckchen auf den Stuhl. Sie kniete sich auf den weichen Teppichboden und richtete sich das Kopfkissen etwas zurecht, worauf ihr ein kurzes Gähnen nicht verwehrt blieb. Sie sah kurz zu Ryoyu, der leicht entgeistert auf den Boden vor seinen Füßen starrte und sich mit einem Kopfschütteln selbst aus den Gedanken holte. 

Sie trug seinen Ring.
Eigentlich sollte er ihn jetzt zurückfordern, wo er noch konnte. Schließlich würde er Mona nie wiedersehen, beziehungsweise gab er seinem Bruder zu einem Teil recht. Vielleicht war dies alles eine rein überstürzte Aktion. 

So krümmelte er sich unter die Bettdecke, bevor Mona es sich auf den Boden bequem gemacht hat und dachte erneut nach. 

Er konnte sie nicht darum fragen, ihn ihm zurückzugeben. Ryoyu wollte sie nicht verletzen. 
Vielleicht sollte er ihn einfach da lassen, wo er war. 

Mit einer Hand schaltete er das Licht ab und Mona wünschte ihm eine Gute Nacht, die er aber nicht mehr erwiderte. Kaum hatte er seine Augen geschlossen driftete er auch schon in seine Traumwelt ab und erwachte am Morgen durch die kitzelnden Sonnenstrahlen auf seiner Nase.

"Chichi!"
Mit einem tiefen Atemzug wurde Ryoyu wach. Er rieb sich etwas verschlafen die Augen und spürte bereits seinen Kopf etwas brummen. Der Tag danach. Kaum mehr an das Gestern erinnernd, sah er um sich und erkannte nun schließlich Mona am Boden schlafen, deren Haare zerzaust von ihrem Kopf abstanden. 

Ryoyu rückte etwas weiter zur Bettkante, stützte sich mit den Unterarmen auf und hob den Kopf zu ihr herab, um ihr Gesicht besser beobachten zu können. 

Seine Haarspitzen baumelten Monas Gesicht entgegen.

Sie atmete sanft. Und sie roch süßlich; ein kaum zu beschreibender Duft.

Ihre Gesichtszüge wirkten entspannt und ihre Hände klammerten sich an die Decke, als würde man sie ihr wegnehmen wollen.

Langsam, ganz langsam bewegte sich seine Hand auf ihre Nasenspitze zu, auf der Sonnenstrahlen tänzelten. Er wusste kaum, warum er dies tat, doch er musste sie berühren. Er musste etwas spüren, als würde er dadurch ein Stückchen ihres Traumes miterleben, der offensichtlich noch in ihrem Kopf zuhause war.

Kaum hatte er sie berührt, zuckte die Hand auch schon wieder zurück, da diese Idee eine ganz schlechte gewesen war.

Sie erschrak förmlich aus ihrem Schlaf und riss den Kopf mehrere Male hin und her. Ryoyu war mit pochendem Herzen zurückgeschreckt, wieder auf den Rücken liegend, und starrte an die Zimmerdecke. 

Sie richtete sich auf und brauchte Zeit, um sich zu orientieren.

Mona kratzte sich am Hinterkopf und ließ ihren Blick durch den Raum schweben.

Gestern.

Sie erkannte, dass Kento schon nicht mehr im Zimmer war, ihr Mantel und das Kleid noch auf dem Stuhl lagen und Ryoyu noch nicht wach zu sein scheint.

Mona rappelte sich vom Boden auf und erblickte in das bereits wache Gesicht des Japaners. Er war etwas rot um die Nase und hatte diese zum Teil unter der Bettdecke versteckt.

"Guten Morgen", nuschelte sie den Gruß in ein ausgiebiges Strecken hinein und machte danach den Schritt zum Fenster, um die Vorhänge zur Seite zu schieben.

Ohaiyou Gozaimasu, war im Hintergrund zu hören

Wassertropfen schwammen auf dem Fensterbrett und von der Dachrinne draußen hingen Eiszapfen. Die Straße, die am Hotel vorbeiführte, war noch spärlich geräumt und ein Blick auf Monas Armbanduhr wies darauf hin, dass es erst halb 8 war.

Um 8 begann das Frühstück in ihrer Herberge und um 9 Uhr war Bereitschaft vor dem Bus.

Erst als Mona durch das Zimmer zu huschen begann, um ihre sieben Sachen zusammenzupacken, warf Ryoyu sich die Bettdecke vom Körper.

Er hüpfte förmlich aus dem Bett und sah ihr kurz nach. Beim besten Willen konnte er nicht zustimmen, dass ihr bei diesem grauen Mantel jemand glauben sollte, dass sie joggen ging.

So kniete er sich auf dem Boden und schob Decke und Polster zur Seite, um zu seinem Koffer zu gelangen.

Mit schnellen Händen war der Reißverschluss geöffnet, da Mona bereits dabei war, ihre Schuhe anzuziehen.

Eine willkürlich gewählte Mannschaftsjacke wurde auserkoren und Mona entgegengestreckt. Sie sah nur auf den am Boden knienden Ryoyu und wank dankend ab.

Dieser scheint aber keine Nein zu akzeptieren und begann mit der Jacke zu wedeln, als wäre es eine Fahne, bis Mona sie endlich annahm.

Schnell schlüpfte sie hinein und zog sich den Mantel über. Das Kleid war geschickt zwischen Mantel und Jacke verstaut worden.

Ryoyu ging auf sie zu, als sie nun vor der Tür wartete und konnte nichts anderes tun, als sie ein paar Sekunden nur anzusehen.

Seine Haare wirr vom Kopf abstehend, in Schlafkleidung.

"Pass auf dich auf, ja?", beugte er sich vor und drückte ihr einen Kuss auf die Wange, worauf sie erstarrte.

Hinter ihnen öffnete sich die Tür und Ryoyu erwartete Kento bereits, der ihn hoffentlich über den Lageplan der heutigen Abreise informieren würde.

Ryoyu richtete sich auf und erstarrte. Mona schüttelte sich aus ihren Gedanken und drehte sich um, bevor sie kurzerhand darauf das Zimmer verließ; noch kurz außerhalb der Tür Ryoyu wank, der dies mit einem dezenten Lächeln bemerkte.

Bis die Schritte aus dem Gang verschwunden waren, herrschte so etwas wie Totenstille zwischen den beiden Personen. Nur bis die Eingangstür im unteren Stockwerk, hörend ins Schloss fiel.

"Das macht man doch hier so zum Abschied, oder?"

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