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Chapter 30


Wie kommen wir hier wieder lebend heraus?

Wir wurden immer dichter zusammengedrängt. Von der einen Seite meine Familie, von der anderen die Schattengestalten. Barbossa, Pintel und Ragetti hatten ihre Schwerter gezogen. Ich war zu sehr geschockt, um an meinen Waffengürtel zu denken. Ständig hörte ich die Stimme von Jack und meinen Eltern. Sie riefen mich zu sich, versuchten mich zu manipulieren.

" Komm zu uns, Kleines!".

" Liebes, hierher!".

" Wir wollen dich in unsere Arme schließen!".

" Komm auf die richtige Seite, Süße!".

Barbossas Stimme scheuchte die Anderen aus meinen Gedanken heraus und drang zu mir.

" Wir müssen hier weg unzwar schnell!".

Ohne zu zögern folgten wir unserem Captain, der nach links auswich und uns zwischen die Bäume lotzte. Hinter uns war das Geflüster zu hören. Ich wagte es nicht, nach hinten zu schauen. Womöglich wäre ich vor lauter Angst stehengeblieben. Adrenalin drang durch meinen Körper und gab diesem unglaubliche Kraft. Meine Beine spürte ich nicht mehr - sie bewegten sich einfach.

Wir liefen in irgendeine Richtung, verfolgt von Monstern und Schattengeistern. Ich hörte das Meer rauschen. Es war nicht mehr weit. Das Geflüster wurde leiser und ich wagte einen Blick nach hinten. Leider war dies ein ungünstiger Moment. Ich stolperte über eine Wurzel und landete mit dem Kopf voraus auf den Waldboden. Meine Knie waren aufgeratscht und bluteten. Es brannte höllisch und meine Kraft schwand.

" Barbossa! Hilf mir!".

Der Captain blieb stehen, drehte sich erschrocken zu mir um. Ich drehte meinen Kopf richtung Verfolger, die uns langsam einholten. Als sie mich verletzt auf den Boden liegen sahen, wurden sie schneller und stießen Schreie aus. Ich hielt mir die Ohren zu und schloss die Augen. Neben mir hörte ich Schritte und für einen kurzen Moment dachte ich, dass es Aus wäre. Ich wurde hochgehoben und im Lauftempo getragen. Langsam öffnete ich die Augen und schaute zu der Person auf. Es war Barbossa, der mich trug. Sein Bart strich über meine Stirn und das Gefühl vom warmen Stoff des Mantels gab mir Sicherheit.

Tatsächlich schafften wir es nach draußen. Die Schatten stießen Schreie der Verzweiflung aus. Anscheinend hatten sie im Sonnenlicht keine Chance gegen uns. Mühsam kletterte Barbossa über die Steine, Pintel und Ragetti dicht hinter uns. Ich wurde ins Boot getragen und dort abgesetzt. Die beiden Matrosen schnappten sich jeweils einen Paddel und ruderten weg.

Weg von dieser verdammten Insel.

Weg von dieser Grausamkeit.

Weg von ..

" Ouch!".

Barbossa hatte ein Tuch gegen mein rechtes Knie gedrückt. Es war nicht sehr angenehm. Erschöpft lehnte ich mich gegen seine Schulter und schloss die Augen. Das Brennen wurde weniger, allerdings wusste ich, dass ich verarztet werden musste. Das waren keine Ritscher, die man sich als Kind früher zugezogen hat. Es war mehr als das.

" Captain! Schaut mal ".

" Jack .. ".

Mit einem Satz löste ich mich von Barbossas Schulter und saß gerade auf dem Boot. Tatsächlich, die Black Pearl. Sie wiegte sich ruhig im Wasser, lag neben unserem Schiff. Barbossas Miene verfinsterte sich. Eigentlich sollte ich mich nicht wundern. Schließlich haben der Captain und Jack das gleiche Ziel. Und die Black Pearl ist kein langsames Schiff. Vielleicht sehe ich Elizabeth dort. Hoffentlich geht's ihr gut.


Auf der Black Shark

" Sieh mal einer an. Jack Sparrow!".

" Hector, alter Freund. Für dich immer noch Captain Jack Sparrow. Ich .. ".

Jack hielt inne, als er mich entdeckte. Barbossa hatte mich an Ragetti abgegeben, der mich nun in seinen Armen hielt. Für mich war es unmöglich zu laufen. Meine Knie schmerzten einfach zu sehr. Kurz hielt ich Augenkontakt mit Jack, bevor mein Blick nach unten sank. Ich wollte diesem Verräter nicht in die Augen schauen.

" Dani .. Oh Gott, ist alles in Ordnung?".

" Elizabeth?".

Ich schaute zu der Frau auf, die besorgt auf mich zukam. Sie umarmte mich kurz, bevor sie meine Knie begutachtete. Ihr Blick zeigte, dass sie viele Fragen an mich hatte. Doch sie wusste wiederum, dass ich nicht in der Lage war zu antworten.

Barbossa warf Ragetti einen kurzen Blick zu. Dieser nickte und brachte mich in die Kajüte des Captain. Kurz erhaschte ich einen Blick auf Jack, der mich mit traurigen Augen ansah. Dann wurde die Tür geschlossen und ich auf ein warmes Bett gelegt. Ragetti holte aus der Truhe eine Salbe und Verbandszeug. Er schmierte meine Knie ein, was höllisch brannte. Ich kniff die Augen zusammen und wimmerte. Dann kam ein Verband drüber und das Ganze fühlte sich besser an. Ragetti beugte sich vor, bis ich seinen Atem auf meinen Lippen spürte. Allerdings ließ ich meine Augen geschlossen und wartete ab. Doch anstatt seine Lippen auf meine zu legen, spürte ich sie auf meiner Stirn. Es war ein langer Kuss, der mir allerdings viel bedeutete. Ich öffnete die Augen und sah Ragetti lächeln, bevor er rausging und leise die Tür hinter sich schloss.

Er war so gut zu mir. Und doch nur ein Freund.


Ein Klopfen riss mich aus meinen Gedanken. Mit einem kleinen Lächeln setzte ich mich auf und erwartete Barbossa, der nach mir schaute.

" Herein ".

Doch es war jemand, mit dem ich nicht gerechnet habe.

" Kann ich reinkommen?".

" .. Ja ".

Jack schloss die Tür und setzte sich auf die Koje. Er musterte die Verbände, ließ seine Augen dabei zu mir hochwandern. Nervös spielte ich mit meinen Händen.

" Barbossa lässt dich einfach so in seine Kajüte?".

" Ich wollte dich sehen ".

" Tss .. ".

Natürlich hatte ich nicht vergessen, was vor einigen Tagen passiert ist. Es machte mich immer noch wütend. Doch ich war zu geschwächt, um mich darüber groß aufzuregen. Das kleine Abenteuer hat mir echt gereicht. Ich hoffte nur, dass Jack gleich wieder gehen wird ... aber irgendwie gefiel mir seine Präsenz - vor allen ist es der echte Jack.

" Ich hätte niemals gedacht, dass ich das mal sagen würde. Aber es tut mir aufrichtig leid, was passiert ist ".

" Du entschuldigst dich? Alles doch nur gespielt .. ".

" Nein! Ich meine es wirklich ernst .. Und das, was du am Ende zu mir gesagt hast ... Dass du mich geliebt hast. Stimmt das?".

Ich hielt inne. Meine Erinnerungen kamen zurück. Das wütende Gebrüll, meine Liebeserklärung, sein Gesichtsausdruck. Er hatte mich gehört. Was soll ich ihm da noch groß erklären? Außerdem sagt es doch schon alles aus. Geliebt. Wieso sollte ich für so einen Kerl noch etwas empfinden?

" Das ist doch jetzt völlig egal. Vielleicht habe ich dich wirklich gemocht, aber das ist Vergangenheit. Und jetzt würde ich dich bitten, die Kajüte zu verlassen und mit deinem Schiff weiter zu segeln. Ich möchte nichts mehr von dir wissen ".

" Es ist nicht egal. Seit unserer letzten Begegnung gehst du mir nicht mehr aus dem Kopf. Du verfolgst mich überall. Ich will wissen, wieso. Ich will Antworten ".

" Was soll ich dir schon groß antworten?".

" Sag mir einfach warum".

" Hast du schon mal darüber nachgedacht, was du in mir siehst?".

Jack schwieg.

Er konnte es nicht wissen.

Er hat es schließlich nie gespürt.

Dieses Gefühl.

Liebe.


" Captain. Wir müssen weitersegeln!".

Von draußen war Gibbs Stimme zu hören. Jack sah zu mir auf und musterte mich ein letztes Mal. Er streckte die Hand nach mir aus und berührte meine Wange. Ich zuckte bei seiner Berührung zusammen, rührte mich allerdings nicht vom Fleck.

" Wir werden uns wiedersehen. Ich verspreche es ".

Er ließ von mir ab und verließ die Kajüte. Geschockt saß ich im Bett und konzentrierte mich auf das prickelnde Gefühl auf meiner linken Wange, wo Jacks Hand eben noch draufgelegen hatte. Sie war warm und rau gewesen - die typischen Hände eines Piraten.

"Jack .. Jack ... Jack ..".

Diesen Namen auszusprechen, machte mich irgendwie ... glücklich. Es war so ein schöner Name für einen ... schönen Piraten.

"Captain Jack Sparrow".


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