Chào các bạn! Vì nhiều lý do từ nay Truyen2U chính thức đổi tên là Truyen247.Pro. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền mới này nhé! Mãi yêu... ♥

Chapter 27


Überall waren Prinzessinnen zu sehen - echte Prinzessinnen. Ich hatte mich untergeschmuggelt und hielt nach dem Prinzen Ausschau. Die Königsfamilie war allerdings noch nicht anwesend. Ich hielt mich etwas Abseits von den anderen Hühnern, die sich gegenseitig provozierten.

" Der Prinz wird auf jeden Fall mich nehmen. Ich komme wirklich aus gutem Hause ".

" Dich? Träum weiter, Schätzchen. Du hast also nun wirklich keinen Geschmack, was deine Kleidung betrifft ".

" Wie kannst du es wagen?".

Genervt verdrehte ich die Augen. Ich glaube kaum, dass irgendjemand von ihnen in den Prinzen verliebt ist. Sie wollten nur einen höheren Stand in ihrer Familie haben, mehr nicht. Um mich nicht in deren Angelegenheiten zu verstricken, nahm ich ein volles Glas Wein und nippte abwesend daran. Ich staunte nicht schlecht, der Wein war wirklich nicht übel. Doch ich bevorzuge Rum sowie jeder, normaler Pirat - sowie Jack. Nach unserer kleinen Auseinandersetzung haben wir kein Wort mehr miteinander gesprochen. Mir tat es weh, dass er mich ignoriert hat. Aber ich war auch nicht nett zu ihm gewesen. Vielleicht habe ich es verdient. Ich hoffe, er war an Ort und Stelle. Damit unser Plan schließlich funktioniert.

Musik ertönte und ich hätte vor Schreck fast das Weinglas fallen gelassen. Das Königspaar Frankreichs trat in den Saal, neben ihnen der Prinz. Sofort wurde er von den Prinzessinnen mit Komplimenten überhäuft. Sie machten einen Knicks, was ich ihnen gleichtat. Immerhin sollte ich nicht auffallen. Das Paar nahm auf dem Thron platz. Der Prinz stand vor seinem Vater und blickte die Prinzessinnen lächelnd an. Sein Blick fiel danach auf mich und sein Lächeln wurde breiter. Die Tanzmusik wurde angestimmt und der Prinz schritt direkt auf mich zu, beachtete die flehenden Blicke der anderen Prinzessinnen gar nicht. Sie zogen scharf die Luft ein, als der Prinz mich um den ersten Tanz bat. Ich stimmte zu und ließ mich in die Mitte des Saals führen. Währenddessen wurden die Hühner von anderen Männern zum Tanz aufgefordert. Ab und zu bekamen wir giftige Blicke zugeworfen, die wohl oder übel an mich gerichtet waren.

' Keine Sorge. Ich habe bereits jemanden ... oder?'

" Also, Miss Delia. Ihr wollten doch etwas von mir wissen?".

" Ach ja, wegen der Karte. Wie kommt man zu dem Schatz?".

" Auf der Karte sind vier Insel abgebildet. Jede Insel gehört zu einem anderen Land außer die Vierte. Auf einer dieser Inseln liegt der Kelch des Reichtums. Niemand weiß, auf welcher ".

" Wo befinden sich diese Inseln?".

" Die erste Insel auf der Karte gehört England, die Illusion - Insel. Die zweite Insel heißt Amor und gehört Spanien. Die dritte Insel gehört zur Karibik. Sie heißt Hehta. Eine ganz alte Insel. Der Name kommt aus der elbischen Sprache. Die vierte Insel steht in Verbindung mit den anderen Dreien und liegt mitten im Meer zwischen ihnen - . Man muss die Insel nach der Reihenfolge besegeln und absuchen, ansonsten ist man gefangen in dem Meer der Stille. Die Namen der einzelnen Inseln haben eine besondere Bedeutung. Man sollte sie nicht unterschätzen. Reicht Ihnen diese Antwort, Miss Delia?".

" Wie heißt die vierte Insel?".

" Das weiß niemand. Anscheinend hat es niemand geschafft, diese Insel zu besuchen. Ich weiß alles nur von Geschichten der Uranen ".

" Was meint Ihr mit dem Meer der Stille?".

" Es wird gesagt, wenn ein Seemann sich nicht an die Reihenfolge der Insel gehalten hat, wurde das Schiff vom Meer in eine bestimmte Richtung getragen. Dort herrscht absolute Windstille, und man ist gezwungen dem Tod ins Auge zu sehen ".

Der Prinz drehte mich und zog mich näher an sich. Ich hatte alle Informationen und war bereit, Jack zu treffen und abzuhauen. Doch ich musste diese Tanz ausharren. Es wurde mir immer unangenehmer. Ich hatte das Gefühl, nun würden alle Augen auf mich liegen. Dem Prinzen schien es allerdings nichts auszumachen. Er drehte mich ein letztes Mal, küsste meinen Handrücken und die Musik endete.

Ich hatte kaum Zeit, mich zu sammeln. Das nächste Lied wurde angestimmt und ich wurde grob zur Seite gestoßen von einer Prinzessin. Sie sah mich mit einem eingebildeten Blick an, bevor sie ihre Aufmerksamkeit dem Prinzen schenkte, der sichtlich verwirrt war. Ohne Hemmungen ging sie in die Tanzposition und der Prinz musste widerwillig mitmachen. Das war meine Chance, abzuhauen.

Mit schnellen Schritten lief ich zur der bewachten Tür, die aus dem Saal führte. Ich wollte gerade durchgehen, als mich zwei Wachen daran hinderten. Verdattert starrte ich beide an.

" Tut mir leid, Miss. Aber Sie können nicht gehen. Der Ball ist noch nicht zu Ende ".

" Ich muss aber schnell weg. Es ist wichtig ".

" Begeben Sie sich bitte in den Saal zurück ".

Schnaubend machte ich kehrt und überlegte fieberhaft, wie ich hier rauskommen sollte. Der Prinz hatte doch eh eine Schwäche für mich. Vielleicht lässt er mich gehen. Das Lied endete und der Prinz eilte schnell zu mir, bevor eine andere Prinzessin sich in den Weg stellte.

" Eure Hoheit, ich muss jetzt gehen ".

" Pardon?".

" Ich habe ... einen Brief von meinem Vater erhalten. Er hat gesagt, ich soll schnellstmöglich zurückkommen. In unserem Königreich geht alles drunter und drüber ".

" Ihr Vater brauch sich keine Sorgen machen, meine Schöne ".

" Bitte?".

" Ihr seit es, Miss Delia. Ihr seit die Frau, die ich suche. Heiratet mich ".

Beim Klabautermann. Ich wusste, dass ich in solch einer Situation geraten werde. So schön wie der Prinz auch war, ich konnte ihn nicht heiraten. Ich liebe Jack. Außerdem war es nicht Teil unseres Plans, dass ich den Prinzen heiraten soll. Wie komme ich jetzt hier wieder raus? Jack sollte schon längst hier sein.

" Dürfte ich um diesen Tanz bitte, Miss?".

Überrascht drehte ich mich um. Diese Stimme kam mir ziemlich bekannt vor. Vor mir stand Ragetti, anständig gekleidet und ziemlich schick rausgeputzt. Ohne auf den Prinzen zu achten, nickte ich und nahm seine Hand. Wir tanzten mitten im Getümmel, sodass wir nicht auffielen.

" Was machst du hier?".

" Dich befreien ".

" Aber wieso?".

Ohne auf meine Frage zu achten, zog mich Ragetti während des Tanzes richtung Fenster. Es war etwas geöffnet, damit Frischluft hineinkam. Bevor ich wusste, wie mir geschah, packte mich Ragetti bei der Hand und sprang mit mir aus dem Fenster. Hinter uns wurde geschrien und die Musik setzte aus. Sie hatten uns wohl oder übel bei dieser Aktion gesehen. Ragetti hielt sich an einem langen Banner fest, welches über die Straße gespannt war. Unter uns fuhren Kutschen und Händler. Als ein Wagen mit Heu unter uns auftauchte, ließ Ragetti den Stoff los und wir fielen ins Weiche. Das Gefühl, Heu unter dem Kleid zu haben, war nicht sehr angenehm. Ich bevorzuge lieber Hose und Bluse. Ragetti zog mich die Gasse entlang, runter zum Hafen. Auf dem Weg dorthin trafen wir Pintel, der uns den Rest begleitete. Ich war ziemlich in Panik und wusste nicht, was die Beiden vorhatten. Jack's Plan sollte eigentlich anders ausgehen. Warum zum Teufel ist der nicht erschienen?

Wir liefen bis zum Hafen. Ich konnte die Sanders' erkennen, aber keine Black Shark - und auch keinen Jack. Was geht hier nur vor sich? Wir versteckten uns hinter Kneipen und Häusern. Auf Sander's Schiff wurde patrouilliert. Sie sahen uns nicht. Ich kam nicht einmal zur Wort, um etwas zu fragen. Ohne Pause liefen wir zu einem abgeschiedenen Teil des Hafens. Ich erkannte die Black Shark. Davor standen Barbossa .. und Jack. Sie schienen sich zu unterhalten, bis sie uns entdeckten. Atemlos kamen wir vor ihnen zum Stehen. Jack schaute mich ausdruckslos an, während Barbossa grinste.

" Aye, sie mal einer an. Die Piratin Dani ... oder sollte ich besser sagen, Prinzessin Delia ".

" Bitte was?".

" Hör einfach nicht hin, Liebes. Erzähl alles, was du weißt ".

Ich fasste mich und erzählte von dem Gespräch, von den Inseln und was man alles befolgen sollte. Barbossas' Grinsen wurde immer breiter. Als ich meinen Satz beendet habe und Jack erwartungsvoll anschaute, ergriff Barbossa jedoch das Wort.

" Jetzt haben wir beide, was wir wollen, Jack. Bringt sie an Board!".

" Was? Nein! Jack!".

Pintel und Ragetti packten mich jeweils an einem Arm und wollten mich von den beiden Kapitänen wegziehen. Ich beobachtete, wie Barbossa die Karte aus seiner Manteltasche holte und sie Jack überreichte.

" Jack! Nein! Warum tust du mir das an, Jack?!".

" Dani, ich .. ".

" Ich habe dir vertraut!".

" Ich hatte keine andere Wahl. Das musst du verstehen ".

" Du bist so ein Mistkerl. Ich habe dich geliebt, Jack!".

Der Pirat hielt inne und starrte mich fassungslos an. Tränen rollten über meine Wangen. So viele Emotionen gingen durch meinen Körper. Trauer, Hass, Angst. Ich hatte mein Liebesgeständnis einfach rausposaunt. Aber was machte es jetzt noch für einen Sinn? Dieses Arschloch hatte mich nur benutzt - die ganze Zeit. Diese Küsse, diese Berührungen - alles nur Schauspiel. Ich war am Boden zerstört. Pintel und Ragetti mussten mich stützen. Sie brachten mich an Board und unter Deck. Ich hörte vom Weitem noch meinen Namen, doch es war alles zu spät. Erneut landete ich in Barbossas Crew, hintergangen von meiner eigenen Liebe - Captain Jack Sparrow.


Bạn đang đọc truyện trên: Truyen247.Pro