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Chapter 2

Ich lugte über Barbossas Schulter. Vor ihm saß wirklich Jack Sparrow, und neben ihm sein bester Kamerad Gibbs. Von den anderen war keine Spur. Jack schaute sein Gegenüber erst überrascht an, bevor er sich schnell wieder fasste und eine kleine Verbeugung machte.

" Hector, mein alter Kamerad. Lange nicht mehr gesehen ".

" Das stimmt allerdings, Jack. Der Wind führt mich aber immer wieder zu dir ".

" Dann bedank dich doch bei ihm. Selbst Mutter Natur scheint mir nicht widerstehen zu können ".

Das war wieder typisch. Ich verdrehte die Augen, kam mir danach etwas schutzlos vor, als Barbossa sich hinsetzte und Jack mich eingehend musterte. Mit aller Kraft hielt ich seinen Blick stand. Schließlich wollte ich keine Memme sein. Als Barbossa das Wort ergriff, wendete Jack seinen Blick von mir ab.

" Du weißt ganz genau, warum ich hier bin ".

" Kann mich nicht daran erinnern, dich eingeladen zu haben. Was nicht heißen soll, dass du immer herzlich willkommen bist ".

" Rede nicht um den heißen Brei herum, Jack. Die Pearl ".

Sofort verkrampfte sich der Pirat mit den Dreadlocks und schaute zu Gibbs. Dieser nickte und entfernte sich von unserem Tisch. Ich folgte ihm mit meinem Blick. Doch es stellte sich heraus, dass er nur zwei Krug Rum für Jack und Barbossa holte. Ich hob beide Augenbrauen, als er die Krüge auf den Tisch abstellte, daraufhin aber sofort verschwand. Zuerst wollte ich ihm folgen, wartete aber lieber auf die Befehle des Captain.

" Du hast mein Schiff, Jack. Und ich will es wiederhaben ".

" Ganz ruhig, Hector. Trink erstmal ein Schluck, Aye ".

Beim Grinsen von Jack wurde mir unwohl in der Magengegend. Er täuschte etwas vor. Ich wusste jedoch nicht, ob Barbossa dies mitbekam. Pintel und Ragetti standen jeweils neben mir und beobachten schweigend die Diskussion. In mir kam der Drang auf, Gibbs nachzugehen. Aber ich sollte nicht voreilig sein und auf den Captain hören.

" Seit wann hast du ein Flittchen an Bord?".

" Seit heute ".

" Ah, ja. Ganz reizend ".

Er zwinkerte mir zu, doch ich verkreuzte nur beleidigt die Arme. Ich war doch kein Flittchen. Am Liebsten hätte ich jetzt die Klappe aufgerissen. Doch ich wollte die Beiden nicht stören und wenn ich ehrlich sein sollte, hatte ich schon etwas Respekt. Ragetti kicherte neben mir, als ich schmollend dastand. Grob stieß ich ihm mit den Ellenbogen in die Rippen, was ihn sofort zum Schweigen brachte.

" Wir können es im Guten oder im Schlechte machen, Jack. Entweder gibst du mir die Pearl freiwillig oder ich muss sie dir mit Gewalt entreißen ".

" Welche Option wäre deiner Meinung nach denn besser?".

" Such dir eine aus. Ich bekomme die Pearl so oder so ".

" Gib mir ein paar Minuten, Aye ".

Er versuchte, Zeit zu schinden. Damit die anderen abhauen konnten. Warum blickte Barbossa nicht durch? Ich konnte ihn jetzt nicht schlecht machen, sonst würde er mich köpfen. Das Pintel und Ragetti nichts mitbekamen, war mir von vornerein klar. Wieso hat Barbossa sie nur aufgenommen?

" Weißt du, Hector. Es gibt Entscheidungen, die nicht gefallen werden wollen und Entscheidungen, die man nicht fallen will, klar soweit?".

" Ich.Will.Die.Black.Pearl.Jack!".

Ohne eine weitere Überlegung sprang Jack auf den Tisch und über uns drüber. Er wollte flüchten und runter zum Hafen. Darauf konnte ich es nicht ankommen lassen. Wenn die beiden Kindsköpfe nichts hinbekamen, dann zumindest ich. Vielleicht konnte ich Barbossa somit noch mehr von mir überzeugen. Ich war also die Erste, die Jack hinterher rannte. Mir fielen ein paar Kisten auf. Mit etwas Schwung gelang ich auf die Dächer der Stadt. Dabei behielt ich Jack genau im Auge. Es fielen Schüsse, doch alle Kugeln gingen daneben. Von Weitem konnte ich die Black Pearl erkennen, wie sie den Anker lichteten. Sie wollten tatsächlich fliehen. Mit einem Sprung landete ich auf ein Dach nahe des Schiffes und bevor Jack die Black Pearl erreichen konnte, sprang ich ab und landete direkt vor ihm. Vor Schreck hielt er inne und musterte mich erneut wie am Anfang.

" Du?".

Ich sagte nichts und blickte über seine Schulter. Barbossa, Pintel und Ragetti waren ebenfalls angekommen. Die beiden atmeten schwer, während Barbossa sich nichts anmerken ließ. Jack drehte sich mit einem Schwung um und hob eine Hand in die Höhe.

" Nun bleiben wir doch ganz vernünftig, Aye ".

" Dann gib mir die Pearl, Jack. Und alles bleibt vernünftig ".

" Lieber nicht. Aber danke für dein Abschiedsgeschenk ".

Mit einem Satz packte er mich unter seinem Arm und ergriff das Seil, was ein Matrose ihm zuwarf. Ich konnte nicht brüllen, denn Jack hielt mir die Hand vorm Mund. Ich konnte nur zusehen, wie Barbossa und seine beiden Kameraden dastanden und nichts machten. Warum halfen sie mir nicht? Ich werde doch gerade verschleppt. Und das von einem verrückten Piraten. Ich windete mich unter seinem Griff und trat sein Schienbein. Jack zischte vor Schmerz und warf mich aufs Deck, bevor er sich elegant draufschwang. So leicht wollte ich mich nicht geschlagen geben und stand auf. Jedoch wurde ich von jemanden zurückgeschleudert, bevor ich überhaupt in Jacks Nähe kam. Mein Kopf traf den Mast und alles um mich herum wurde schwarz.


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