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Chapter 13


Noch immer hangen wir in der Luft, die Lianen zerdrückten meine Gelenke. Ich gab bereits auf, mich unter deren Kraft zu winden. Pintel und Ragetti hatten wohl die gleiche Idee gehabt. Der Papagei umkreiste uns einmal, bevor er einen Sturzflug machte und in die Grotte flog. Mir ging ein Licht auf. Dieser Vogel steuerte quasi die ganze Insel. Ein Schrei von ihm und wir wurden angegriffen. Man musste ihn töten, damit das ganze ein Ende nahm. Doch der Vogel kam nicht zurück und ließ uns alleine in der Luft hängen. Langsam merkte ich, wie ich von den Lianen umhergeschwenkt wurde. Ich war die Nächste. Mein Herz pochte wild. Ich wollte noch nicht sterben. Zuerst muss ich diesen verdammten Kelch finden. Es durfte noch nicht alles zu Ende sein. Ein Schrei ertönte und der Vogel kam wieder angeflogen. Ich schaute hinab zu Barbossa.

" Wir müssen diesen Vogel ausschalten. Er hat die Lianen in seiner Gewalt!".

" Du musst es tun. Ich hänge zu tief, um ihn zu treffen ".

" Aber ich kann doch nicht ... ".

Es gab keine andere Möglichkeit. Ich musste an meinen Waffengürtel kommen und die Pistole rausholen. Die Kugeln wurden von Barbossa schon geladen - ich musste praktisch nur abdrücken. Doch ich unterschätzte die Kraft der Pflanze nicht. Mit viel Aufwand kämpfte ich gegen die Lianen und drückte meine linke Hand runter, um an den Knauf der Pistole zu kommen. Langsam aber sicher merkte ich, wie sie taub wurde. Aufgeben wollte ich jedoch nicht. Mit einem Ruck umfasste ich den Knauf und zog die Pistole aus dem Gürtel. Der Vogel flog um uns herum und machte sich somit zu einem schweren Opfer, was man treffen kann. Ich schoss, doch es war daneben. Erneut versuchte ich besser zu zielen und schoss ein zweites Mal, doch auch der Schuss ging daneben. Ich blickte nach unten.

" Ich kann das nicht!".

" Du kannst das, Kleine. Es war deine Idee, Piratin zu werden. Jetzt sei auch eine!".

Barbossa hatte recht. Ich atmete tief durch, zielte vor dem Papagei und wartete darauf, dass er in meine Schusslinie flog. Ein Knall ertönte und mit einem Platsch landete der tote Vogel im Wasser. Die Lianen verloren ihre Kraft an uns, ließen von unseren Hand- und Fußgelenken ab und plazierten sich zurück auf die Felswand. Wir hielten uns an der Pflanze fest, bis diese ruhig auf der Felswand lag und sich nicht mehr bewegte. So schnell wie ich konnte, kletterte ich nach unten und landete mit einem Sprung im kniehohen Wasser. Ich inspizierte meine Handgelenke, die von dem Druck der Lianen einen roten Abdruck bekommen hatten. Ansonsten ist niemandem etwas passiert - ausser dem Matrosen.

Jetzt waren wir nur noch vier Leute von sechs. Barbossa staubte sich etwas Dreck von der Kleidung, bevor er mit einem Nicken zeigte, dass wir ihm folgen sollten. Er ging in die Grotte. Mit langsamen, vorsichtigen Schritten liefen wir ihm hinterher. Das Plätschern des Wassers wurde leiser und dann hörten wir nur noch unsere eigenen Schritte. Das Wasser wurde weniger, bis wir auf dunklem Gestein liefen. Das leise Heulen des Windes ging durch unsere Ohren, eine kalte Brise fuhr über meine Haut. Ich hatte das Gefühl, unser Atem kam als Echo von den Wänden zurück. Wir alle waren ziemlich angespannt, obwohl Barbossa sich nichts anmerken ließ. Ein Captain durfte natürlich keine Schwäche zeigen. Mir war es inzwischen egal, wie sehr ich am Leib zitterte. Ich wusste nur, dass ich es tat.

Plötzlich blieb Barbossa stehen, weswegen ich gegen ihn stieß. Ich lugte über seine Schulter und erblickte ein altes Schriffswrack. Es war in der Mitte durchgebrochen, hielt sich an manchen Holzteilen aber noch zusammen. Von oben stieß etwas Sonnenlicht rein, was das Wrack beleuchtete. Hier muss wohl vor langer Zeit Wasser gewesen sein, wenn das Schiff gerade hier aufgelaufen ist. Auf jeden Fall sah es ziemlich gruselig aus, wie die zerfetzte Flagge dort wehte.

" Das französische Schiff von Kaiser Napoléon, dem I ".

" Was macht es hier?".

" Der Mann wollte noch reicher werden, als er eigentlich war. Um das zu bekommen, was er wollte, holte er sich die dazugehörige Schatzkarte. Dieser Nichtsnutz war einfach unvorsichtig und wusste nicht, dass auf dieser Karte ein Fluch belegt ist. Aus diesem Grund ist das Schiff hier aufgelaufen und er kam nie wieder zurück ... ".

" Aber wenn wir diese Karte jetzt nehmen, dann haben wir doch auch diesen Fluch ".

" Der Fluch kann nur einmal ausgelöst werden und jemand hat es bereits vor uns getan, Aye ".

Ich nickte und wir traten vor das Schiffswrack. Jetzt war die nächste Frage, wie wir da hochkommen sollten. Barbossa drehte sich zu Pintel um und gab ihm ein Handzeichen. Dieser holte einen Enterhacken hervor und schleuderte diesen wie ein Lasso in die Luft, bevor er ein Teil der Schnur losließ und der Hacken sich an einem festen Teil der Rehling einhackte. Mit einem Nicken gab Pintel dem Captain das Seil, der als Erster raufkletterte. Wir warteten, bis er oben angekommen war. Dann folgten wir.

Das Holz knackte unter unserem Gewicht und ich hatte das Gefühl, das Deck würde jeden Moment zusammenfallen. Barbossa gab mir und Ragetti den Befehl, oben zu suchen. Er und Pintel verschwanden unter Deck. Geduckt und leichtfüßig bewegte ich mich übers Deck, meine Hand an den Degen gepresst. Ragetti blieb dicht hinter mir. Am Bug des Schiffes entdeckte ich eine eingestaubte Truhe. Ohne nachzudenken öffnete ich sie und sprang halbwegs in Ragettis Arme. Aus der Truhe flogen eine Menge an Motten ins Tageslicht. Sie hatten wohl in der Truhe Schutz gesucht, aber wie kamen sie da rein?

Beschämt löste ich mich von dem einäugigen Piraten und schaute vorsichtig in die Truhe. Ausser Kleidung und Stofffetzen war dort nichts brauchbares drin. Und dafür habe ich bald eine zweite Herzattacke kassiert. Hoffentlich hat es Ragetti nichts ausgemacht. Ich schaute ihn unsicher an. Als er meinen Blick bemerkte, lächelte er verlegen. Unser Moment wurde von Barbossa und Pintel zerstört, die wieder an Deck traten und eine Karte in der Hand hielten. Barbossa hat also das gefunden, was er gesucht hat. Und nun? Er sagte doch etwas von dem Kaiser, dass dieser reicher werden wollte. Hat es vielleicht etwas mit dem Kelch des Reichtums zu tun? Wenn wir zurück auf unserem Schiff waren, musste ich ihn unbedingt fragen.


Wir gingen den ganzen Weg zurück, den wir gekommen waren. Beim Baumstamm stellte ich mich diesmal nicht so doof an. Es war wie ein Kinderspiel. Als ich den Strand vom Weitem erkannte, überkam es mich und ich rannte vor. Als ich den weichen Sand und das Sonnenlicht auf meiner Haut spürte, hielt ich erschrocken inne. Eine Gruppe von Piraten stand mir gegenüber, die Degen gezogen und auf mich gerichtet. Als die Crew mich erkannte, ließen sie ihre Waffen sinken. Der Fordermann blieb jedoch in seiner Position. Ich kannte ihn nur zu gut.

Jack Sparrow.


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