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XXV: ominous

"Rob", spürte Bourdon eine Hand, die leicht an ihm rüttelte. Mit einem tiefen Atemzug schlug er die Augen auf und sah in das Gesicht von Mike, der nun ein Pflaster auf seiner Nase trug. Er lächelte leicht.
Was auch immer ihn an dieser gebrochenen Nase und den damit verbundenen Schmerzen aufheiterte, wusste Rob nicht.
"Wir müssen gehen."

Bourdon sah nun zur Seite und kannte die schlafende Gestalt von Sally. Sie war an ihn gekauert und umklammerte seinen Arm, während ihr sanfter Atem immer wieder seine Haut streifte. Ein kleines Lächeln konnte sich dadurch auf seine Lippen zauberen und er schnappte sich das Kissen. Dieses zog er sich mit einem Fuß näher vom Fußende heran und nahm dies als Ersatz für seinen Oberarm. So löste er den leichten Griff und klammerte ihre Hand an eine Kissenspitze, bevor er sich lautlos im Bett aufsetzte und in seine Schuhe schlüpfte.
Mike betrachtete alles mit großem Staunen und glaubte daran, dass sein Freund diese Bewegungen nicht zum ersten Mal vollführte.

Nun standen beide vor der Zimmertür und Rob war schon dabei zu gehen, während Mike stehen blieb.
Bourdon machte einen weiteren Schritt, worauf er knapp zwei Meter von Shinoda entfernt war und kam zum Stillstand.
"Alles in Ordnung, Mike?"

Shinoda schüttelte nur den Kopf. Was machte sich Rob auch über ihn Gedanken.
"Wie geht es Sally? Hat sie sich wieder an etwas erinnert?"

Rob senkte kurz den Blick. Er wusste kaum noch etwas. War nur noch eine feine Erinnerung in seinen Kopf gezeichnet.
"Ich hab ihr unseren Anfang erzählt", begann er und sah wieder auf, worauf Shinoda sich nun, gemeinsam mit ihm, in Bewegung setzte.

"Der Brief in der Jackentasche?", bemerkte er kurz und fing sich ein bejahendes Nicken von Bourdon ein.

"Und noch so weitere Dinge, aber ich hab sie nicht mehr gefragt, ob sie sich erinnert", schmunzelte er leicht verlegen; damit Mike etwas an das erste Mal erinnernd, als sie damals die Jacke gebracht hatte und er, Joe und Brad ihm von dem ganzen erzählt haben.

"Du weißt schon", sprang Rob zu einem Thema, welches ihm die ganze Zeit schon Kopfzerbrechen bereitet hatte, "in dem Haus, wo wir schlafen und wo Sally wohnt, ist nicht nur sie alleine zuhause."

Mikes Augen wurden groß und die laue Sommernacht empfing beide, als sie aus dem Gebäude traten, in dem kaum mehr eine wandelnde Person zu sehen gewesen war.

"Ich weiß nicht wie ihre Eltern auf mich reagieren", stieß er schwer die Luft aus und zog Mike leicht am Ärmel den richtigen Weg entlang.

Shinoda schluckte hart und hatte wieder die komplette Ladung Schuldgefühle im Kopf.
Schuldgefühle, die er durch die Revanche von Rob geglaubt hatte, sie wären weg. Doch Mike beschlich das​ eigenartige Gefühl, dass er diese Schuldgefühle bis an sein Lebensende mitschleppen musste. Sie immer wieder in passenden Situation aufkommen werden.

Mike legte nun stärkend eine Hand auf die Schulter von Rob, wie er es heute nicht nur einmal getan hatte: "Hey, wir schaffen das. Du hörst nicht hin und ich antworte. Bin ja schließlich ich schuld und von mir aus kann es auch die ganze Welt erfahren."

"Warum hab ich eigentlich nicht Brad mitgenommen", lächelte Rob leicht und fing sich ein Lachen von Mike ein. Nun standen sie vor einem schwarzen Audi, der recht verlassen war. Doch Rob blieb stehen und wartete.
Mike, der wieder einmal nicht wusste, wie der weitere Verlauf von Rob geplant, wurde langsam nervös.
Darauf musste Bourdon Klarheit schaffen.

"Sallys Bruder arbeitet hier. Er wird uns mitnehmen", nickte Rob und Mike verstand nun, worauf sie warteten. In der nächsten Sekunde stürmte auch schon ein Brillenträger auf sie zu und drückte Rob kurz brüderlich; musste er ihm doch alles erklärt haben, schätze Mike. Sonst würde er dieses Spektakel wahrscheinlich nicht zu Gesicht bekommen.

"Bernhard Baumgartner", streckte er Mike die Hand entgegen. Er war groß, etwas kleiner als Rob und hatte eine schwarze Nerdbrille auf seiner Nase sitzen, die perfekt zu den zerzausten, leicht rötlichen Haaren harmonierte. Er war kaum besonders gekleidet. Hatte er sich, neben den abgetragenen Skechers, dem blauen Shirt und den kurzen Fußballshorts einen weißen, zusammengefalteten Doktorkittel unter den Arm geklemmt.

"Mike Shinoda", reichte der Japaner, dritten Grades, dem Mann vor ihm die Hand. Darauf deutete dieser einzusteigen und öffnete mit einem Knopfdruck.

Stillschweigen herrschte keines während der Fahrt; versuchte Bernhard, denn man auf eigenen Angaben nur Berni rief, Rob alles zu erklären, auf die einfachste Version.

"Aber dir muss bewusst sein, Rob", hob er einen Finger Bourdon entgegen und fuhr durch den Waldtunnel, der Mike verriet, dass er sich gleich auf eine Diskussion einstellen möge, "es geht nur mehr aufwärts. Unheilbar ist eine Amnesie nie. Alles kommt irgendwann zurück und wenn du nun hier bleibst, das wäre Gold wert."

"Ich werde auch bleiben", bemerkte Rob noch leicht in Gedanken, "so lange wie nötig. Aber ewig kann ich nicht im Land verweilen."

"Ich weiß", hielt Berni an, "das Album", worauf alle aus dem Auto stiegen, "aber du bist gekommen. Ich wusste doch, dass du nicht einfach so mit ihr Schluss machst."

Eher zaghaft, gingen Mike und Rob auf das Haus zu, welches nun viele Fragen auf sie parat haben wird.
Sie wollten nicht eintreten.

"Rob?", fragte eine frauliche Stimme hinter den beiden Amerikanern und sie drehten sich um.

"Michi", kam es knapp von Rob er sah danach auf den Boden, währenddessen Mike vorstellend, "das ist Mike, mein Bandkollege."

"Der mit den roten Haaren?", fragte sie ahnend, richtig zu sein, worauf Shinoda nur herum fuhr und Rob mit großen Augen anstarrte. Hatte Mike doch geschworen, seine Haargeschichte begraben zu haben, was rot, blau und blondes Färbemittel betraf. Bourdon hingegen, bekam nur leicht rote Wangen, wie die Haarfarbe von Mike vor über zehn Jahren.

"Warum bist du hier?", fragte sie etwas empört, wenn nicht enttäuscht. Hatte sie den Schlagzeuger doch ganz von einer anderen Seite gesehen, als er zu dem Liebeskurzschluss verantwortlich sein könnte. Michi konnte es sich immer noch nicht erklären, da sie es auch nie verstehen wird.

Rob senkte den Kopf noch etwas tiefer und sah dann zu ihr auf: "Ich wollte alles wieder gut machen. Ich hab es selbst nicht mehr verstanden, was ich gemacht habe."

"Warum bist du hier, Rob", fragte sie erneut und wartete auf eine Antwort, die zu ihm passte. Sie wusste, Sally war keine Tochter von Adel von der sein Leben abhängt. Rob müsste viel Geld haben, alleine die horrenden Summen die er für Konzerte mit Menschenbefüllung ab 15000 und aufwärts bekam. Sie wollte, dass er ihr aus seinem tiefsten Inneren sagte, warum er nun vor ihr stand; zig Kilometer zurückgelegt. 

Langsam füllten sich die Augen von Bourdon mit Tränen und hatte nun auch nicht die Absicht, sie vor ihr zu verstecken.

"Ich bin gestorben", hauchte er, "langsam und schmerzvoll. Und wenn ich nicht in den Flieger gestiegen wäre und nun hier stehen würde, hatte ich mich wahrscheinlich selbst umgebracht. Ich hab mich gefühlt, als wäre ich unheilvoll vergiftet und suche wie ein Irrer nach dem Gegengift. Ich war zu dumm um zu sehen, dass die Antwort vor mir liegt. Und ich halte es nicht mehr aus ohne sie."

Nun begann er leise zu weinen, während Shinoda sich schon lange ein paar Schritte entfernt hatte. Er schaffte es seelisch kaum mehr, Rob so zu sehen. Wo hatte er doch geschworen, ihm beizustehen.

Michi, die sichtlich berührt war, kam langsam auf ihn zu und versuchte zu lächeln, welches aber nur gequält erschien. Sie nahm den großen, innerlich wieder Hoffnung entfachenden Schwiegersohn​ in den Arm.

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