✧Mufons✧
·•Traumtagebuch•·
Der erste Traum in diesem Buch ist schon etwas länger her, ich will ihn jedoch trotzdem erzählen, da er einfach zu seltsam war, um ihn nicht zu erzählen.
PaSsT aUf EuRe GeHiRnZeLlEn AuF!!!
Also: Ich habe mit meiner vermutlich engsten Freundin Polarfuchs (Natürlich heißt sie nicht so, aber ich habe sie nicht gefragt, ob ich sie erwähnen darf und deshalb schreibe ich das einfach so), und noch zwei Leuten bei mir übernachtet.
Wir waren alleine Zuhause, mein Vater war irgendwo unterwegs.
Also sitzen wir so entspannt auf dem Sofa und gucken irgendeinen Film, als plötzlich draußen überall die Sirenen losgingen. Und wir vier auf dem Sofa wussten sofort: Das ist Nashorn-Alarm! (WTF, ich habe keine Ahnung, was da falsch geht, und warum gerade Nashörner...)
Und da Nashörner ja bekanntlich gerne in Herden umherziehen und in Häuser einbrechen (Noch immer WTF!?), mussten wir uns natürlich schnell verstecken, nachdem wir alle Türen und Fenster versperrt hatten, zeigte ich den Dreien dann den Nashorn-Notfall-Bunker (auf unserem eigentlich nicht vorhandenem) Dachboden.
Der Zugang dazu lag gut versteckt als Dachfenster getarnt, im Schlafzimmer meiner Eltern. Also sind wir auf das Bett geklettert, haben das von oben noch versucht, so herzurichten, dass es wieder ordentlich aussieht und heben uns auf dem winzigen Dachboden in Sicherheit gebracht.
Damit die Tarnung als Dachfenster nicht auffiel, war über dem Dachbodenaufgang tatsächlich ein Fenster und die Öffnung, welche als Aufgang diente war nur mit einem Fliegengitter abgetrennt. (Verwirrender geht's nicht, ich weiß...)
Der Dachboden war aber so klein, dass nur eine Doppelbettmatratze darin Platz hatte und wir mussten uns also für eine Nacht zu viert auf diese Matratze quetschen, was kein Problem gewesen wäre, hätte sich irgendwer nicht so unglaublich breit gemacht.
Ich, die an der Öffnung die als Aufgang diente, lag, wäre mehrmals fast aus dem Dachboden gefallen, wäre da nicht das Fliegengitter gewesen. Die Nacht in meinem Traum war sehr schlaflos für mich und wir waren uns von den Geräuschen her die aus dem leeren Haus drangen schon sicher: Da waren Nashörner in unserem Haus! (😂🤣)
Am nächsten Morgen sind wir dann todesmutig, mit einem Mini-Schweizer-Taschenmesser bewaffnet, jeden Raum im Haus abgegangen, doch es war kein Nashorn mehr da. Trotzdem waren wir ein wenig ängstlich, denn wir waren uns sicher, da war was im Haus gewesen. Sogar in der Treppe waren Dellen, wie von Nashorn Hufen verursacht, zu sehen.
Plötzlich fiel mir mein Vater wieder ein, ich machte mir Sorgen um ihn und hoffte er hatte sich irgendwo in Sicherheit bringen können.
Etwas Zeit verging im Traum und mein Vater trat zur Tür herein und hielt lachend sein Handy hoch.
„Ich muss euch unbedingt was zeigen.", meinte er und hielt uns sein Handy hin.
Auf dem Handy war ein Foto von ihm zu sehen, genaugenommen ein Selfie von ihm mit einem Nashorn.
Wir waren komplett schockiert, doch dann erklärte mein Vater, dass der ganze Alarm ein Fehlalarm gewesen ist, und die vermeintlichen Nashörner eine Herde Mufons gewesen ist, die ein Mufonhirte durch die Gegend getrieben hatte.
(Bevor sich irgendwer fragt, was zum Teufel ein Mufon ist... ICH HABE KEINE AHNUNG! Im Traum war ein Mufon irgendwie eine Mischung aus Nashorn und Bison...)
Danach haben wir noch auf Instagram geguckt und ganz viele Selfies mit Mufons von irgendwelchen Leuten gesehen. Das schien ein Eintagstrend gewesen zu sein und wir waren ein wenig Traurig, nicht auch ein Selfie mit einem Mufon gemacht zu haben.
Ich habe wirklich keine Ahnung, was da in dieser Nacht in meinem Kopf falsch gelaufen ist, aber die Fragen bleiben:
Was war in der rätselhaften Nacht im Traum tatsächlich im Haus gewesen?
Wieso können Nashörner Schlösser und Türen öffnen?
Wieso wussten alle, dass es ein Fehlalarm ist, bis auf uns?
Was ist an einem Mufon-Selfie so besonders?
Und wo zum Geier ist eigentlich meine Mutter abgeblieben?
Theorien willkommen!
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