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Chapter 21

(Sicht: Mimi)

"Welcher ist dein Lieblingsanime?", frage ich Soyeon.

"Hmm, wenn ich wählen müsste, würde ich sagen… One piece."

Ich nicke. "Gute Wahl."

Es sind erst ein paar Tage vergangen, seit Soyeon meine Stylistin ist und ich muss sagen, wir sind jetzt schon sowas wie Freundinnen.

Ich habe ihr fast meine ganze Lebensgeschichte erzählt, sie mir ihre und wir haben festgestellt, dass wir viele gemeinsame Interessen haben.

"Wir sollten uns auf Kakaotalk folgen.", schlage ich vor.

"Ich habe keinen eigenen Account, sondern teile ihn mit meinen Freundinnen.", erklärt sie mir und nimmt ein paar meiner vorderen Strähnen nach hinten, um sie mit in den Zopf einzuflechten.

"Du meinst, die komischen Mädchen, mit denen du manchmal abhängst?".

Sie lächelt mild. "Ja, obwohl ich mittlerweile Abstand zu ihnen genommen habe."

Ich betrachte die 18-jährige durch den Spiegel. Ich weiß, dass etwas zwischen ihr und ihren Freundinnen vorgefallen sein muss, das habe ich schon aus ihren früheren Erzählungen rausgehört. Jedoch frage nicht nach.

"Hier, ich mache ein Foto von der Frisur, damit du sie auch sehen kannst.", meint Soyeon nachdem die letzten paar Haare weggesteckt sind.

Sie zeigt mir das Foto und einmal mehr staune ich, was sie für ein Talent haben muss, um sowas kreieren.
"Das sieht unnormal gut aus.", gebe ich ihr ein Kompliment.

Sie verbeugt sich gespielt, legt das Handy auf die Tischplatte vor mir und sagt: "Ich gehe kurz neue Klammern holen, bin gleich wieder da.".

Entspannt lehne ich mich zurück und warte.

Auf einmal vibriert Soyeons Handy und eine Nachricht erscheint auf dem Display.
Erst ignoriere ich es, bis das Handy wieder anfängt zu vibrieren.

Wieder und wieder.

Ich weiß das es mich nichts angeht, aber ich kann mich nicht zurückhalten und schaue verstohlen auf den Absender.

Es ist ein Chat der Idle-Girls heißt. Mein Blick fällt auf den geschriebenen Text.

Du meinst Lee Jaemin?
DIE Jaemin?

Meinen Namen zu lesen lässt mich neugierig werden. Die, die das geschrieben haben, kennen mich? Aus dem Fehrnseher?

Glückwunsch Soyeon

Pass bloß auf das sie nichts herausfindet !!

Genau, du könntest uns ruinieren.

Diese Nachrichten lassen mich stutzen. Etwas… herausfinden? Was herausfinden?

Die Zimmertür öffnet sich laut und ich fahre zurück in meine ursprüngliche Position. Soyeon lächelt mich an und ich versuche genauso echt zurück zu lächeln.

Aber meine Gedanken beschäftigen sich mit der eben gelesenen Nachricht.
Verheimlicht sie mir etwas?

-Etwas später-

"Du siehst toll aus.", sagt Jackson, als ich ihm am Abend die Tür öffne.

Ich lächele über das abrupte Kompliment und mustere das teure Jackett, welches er trägt, zusammen mit dunklen Jeans und schwarzen Lackschuhen.

"Warum hast du dich so schick gemacht? Neben dir sehe ich total underdresst aus.", beschwere ich mich.

Ich sehe an meinem schlichten weinroten Kleid runter und spiele mit dem Gedanken, mich nochmal umzuziehen.

"Du bist wunderschön in diesem Outfit.", erwidert mein Gegenüber.

Zögerlich greife ich nach einer Jacke und meiner Handtasche.
Warum macht er mir jetzt plötzlich Komplimente?

"Komm wir sind schon spät dran.". Jackson zieht mich sanft aus der Wohnung.

"Zu spät?", frage ich. "Wofür?".

"Na für unsere Reservierung."

Verblüfft sehe ich ihn von der Seite an. Er hat sogar reserviert?

Ich weiß nicht, wo er vorhat hinzugehen, aber es sieht nicht so aus, als würden wir in ein gewöhnliches Restaurant von nebenan gehen.

Wir verlassen das Haus. Draußen ist der Himmel klar und man kann die Sonne am Horizont untergehen sehen.

Jackson führt mich zu seinem Auto und mit einem leichten Seufzen steige ich ein. Hoffentlich fährt er heute etwas langsamer und sicherer als sonst.

Jackson beugt sich über mich und greift nach meinem Gurt. Ich sehe dabei zu wie er mich anschnallt.

„Das hätte ich auch alleine hinbekommen…“, merke ich an.
Er wird leicht rot und schaut schnell nach vorne. „Natürlich.“

Irgendwie verhält er sich heute komisch.

Wir fahren schweigend einige Straßen, dann stellt er das Radio an.
Ich wippe im Takt der Musik mit dem Kopf, bis ich das Lied erkenne.

Lotto von Exo.
Meine Hand schnellt nach vorne und ich ändere den Sender. Besser.

Wir kommen auf einem großen Parkplatz zum Stehen und meine Neugierde wächst. Wo gehen wir hin?

Jackson, ganz der Gentlemen, öffnet mir die Tür und hilft mir aus dem Auto zu steigen, danach hakt er sich bei mir unter und wir gehen einen kleinen Weg entlang.

"Nach dir…", sagt er aus dem Nichts und ich schaue überrascht auf den Eingang eines teuer aussehenden Hochhauses.

"Hier rein?", frage ich. Er nickt.

Wow. Das Gebäude sieht von innen noch besser aus, als von außen: Schwere Teppiche ebnen den Weg durch einen Flur zu mehreren, von warmem Licht angeleuchteten, Aufzügen.

Wir steigen in einen, dessen hintere Wand aus Glas besteht und man hinaus in die Nacht sehen kann. Er setzt sich in Bewegung und wir steigen höher. Ich kriege nicht genug von diesem Ausblick.

"Was ist das hier?", frage ich Jackson, der mich die ganze Zeit mit einem Schmunzeln beobachtet.

In dem Moment öffnen sich die Türen und ich sehe auf eine stilvoll eingerichtete Fläche. Ein Restaurant.
Nahezu jeder Tisch in dem angeleuchteten, mit Palmen dekorierten, Raum ist besetzt und ein angenehmes Stimmengewirr liegt in der Luft.

Hypnotisiert von dem Anblick, merke ich nicht wie Jackson mich behutsam zu einem Tisch zieht.
Überall laufen Kellner rum und servieren Essen, doch mein Blick wird von den Leuten hier angezogen.

Sie tragen teuer aussehende Klamotten, trinken teuer aussehenden Wein und sehen ungelogen alle perfekt aus. Anmutig und schön.

"Jackson… wie… warum sind wir hier?", bringe ich heraus, als wir uns hingesetzt haben.

Er hat längst die Speisekarte in der Hand und sieht über dessen Rand zu mir. "Ich wollte dich zum Essen einladen."

Perplex starre ich ihn an. "Ja, ich weiß, aber warum hier?".

Er überlegt kurz und schaut mir dann tief in die Augen. „Weil du mir sehr wichtig bist und ich dir diesen Ort zeigen wollte.“

Mit offenem Mund sehe ich ihn an und breche dann verlegen den Blickkontakt ab.
Ich bin ihm sehr wichtig? Wie genau meint er das?

Natürlich ist er mir auch wichtig. Als guter Kumpel... Denke ich.
Ich werfe einen Blick zu Jackson rüber, der sich wieder der Karte gewidmet hat.

Sein schwarzes Haar glänzt, ist rechts gescheitelt und fällt gestylt zur Seite, seine dunklen Augen sind auf die Karte gerichtet.

Mir fällt auf wie er die Finger in einem bestimmten Takt auf dem Tisch bewegt und wie er nachdenklich die Lippen verzieht.
Ich bemerke, dass er hübsch ist und das erst jetzt, nach all den Monaten, die wir uns schon kennen.

Nur fühlt sich etwas daran falsch an. Etwas passt nicht.

Er hat nicht dieses Grübchen, hat nicht die leicht gewellten Haare, die ihm in die Stirn fallen und diese besonderen Lippen, die er zu diesem besonderen Lächeln verzieht.

Er ist nicht Er. Er ist nicht Chanyeol.

Auch wenn Jackson mehr für mich empfinden würde als nur Freundschaft, könnte ich es nicht erwidern. Und das frustriert mich.

Warum kann ich nicht einfach loslassen? Chanyeol vergessen und neu anfangen?

Aber ein Teil meines Herzens will sich wohl immer noch nicht eigestehen, dass es vorbei ist.

Unterbewusst berühre ich die Kette, die um meinem Hals hängt und die ich seit jenem Tag fast nie abgelegt habe.

Bilder von demjenigen, der sie mir geben hat tauchen in meinem Kopf auf, jedoch weiß ich, dass ich diese Gedanken abschütteln muss.

Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um sich über Chanyeol den Kopf zu zerbrechen…

(Sicht: Chanyeol)

Gelangweilt nehme ich einen Schluck von meinem Wasser und lasse meinen Blick über die anderen Tische in dem Restaurant wandern.

Da Sehun und Baekhyun über etwas diskutieren, wovon ich keine Ahnung habe, habe ich es schon lange aufgegeben ihrem Gespräch zu folgen.

Wir befinden uns im höchsten Stockwerk eines Wolkenkratzers und dadurch, dass wir an einem der großen Fenster sitzen, haben wir Seoul vor unseren Füßen liegen.

Doch trotz der schönen Aussicht kann ich es nicht genießen.
Meine Glieder tuen weh und mein Kopf brummt von dem Schlafmangel, der mich jetzt seit Monaten verfolgt.

Noch nie in meinem Leben habe ich so hart trainiert, noch nie wurde ich so an meine Grenzen gebracht.
Aber das erwartet man von mir.
Es ist das mindeste, was ich leisten muss. 

"Chanyeol.", bezieht mich in Sehun ins Gespräch. "Was starrst du so deprimiert durch die Gegend?".

Ich winke bloß ab und antworte: "Kopfschmerzen."

Sie sollen mir nicht anmerken, wie sehr ich leide. Immernoch.
Psychisch, als auch physisch.

Baekhyun seufzt. "Vielleicht solltest du etwas an die frische Luft gehen. Da hinten gibt es eine Terrasse lass uns zusammen hin gehen."

Ich stimme zu und nachdem wir bezahlt haben, stehen wir auf und bahnen uns einen Weg durch das Labyrinth aus Tischen. Ich meide es andere Leute anzugucken und sehe auf den Boden.

Plötzlich rammt mich jemand mit der Schulter und ich stolpere kurz. Die andere Person prallt von mir ab und fällt zu Boden.

Ich hebe den Blick und erblicke eine junge Frau auf dem Boden. Die langen Haare verdecken ihr Gesicht, als sie versucht sich aufzurappeln.

Sofort will ich ihr aufhelfen. „Entschuldigung, das wollte ich nicht-.“, beginne ich, doch stoppe mitten im Satz.

Das Mädchen hebt den Kopf und streicht sich die Haare aus dem Gesicht.

Ich erstarre und meine Augen weiten sich. Mein Herz klopft mir bis zum Hals.

D-das ist…?

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Quellen:
(wattpad.com)

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