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| KNIFE |
Nur ein Blick in seinen Kragen und ich hätte Gewissheit. Nur ein einziger Blick. Dieser Gedanke wollte mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen, vor allem jetzt nicht, wo er in Person vor mir saß. Seine Augen geschlossen und er angelehnt an dem Zaun hinter uns. Meine Pupillen wanderten zu seinem Rucksack, welcher reglos auf dem Schotterboden abgestellt war und auf welchem nun seine Jacke lag. Dem Jungen ging es nicht so gut, deshalb waren wir kurz zusammen raus gegangen, um frische Luft zu schnappen. Etwas blas sah er schon aus, aber eher gestresst als krank, Jisung wirkte erschöpft. Er atmete tief ein und ich sah seine verkrampften Gesichtszüge deutlicher. Nur ein Blick. Wäre ich kein schlechter Mensch danach? Immerhin hätte ich dem Blondschopf vertrauen müssen, allein seinen Worten. Nur ein Blick.
Ich hasste Johnny, für seinen Vorschlag, auch wenn er mir helfen wollte und mir meine Zweifel nehmen mochte. Jetzt musste ich mich zwischen der Ehrlichkeit eines guten Bekannten und meinem gesunden Menschenverstand entscheiden, denn jeder wollte im Endeffekt nur Gewissheit. Menschen waren doch alle gleich. "Wie geht es dir Jisung?" Er drehte seinen Kopf zu mir, atmete tief ein. "Willst du etwa so schnell zurück in den Unterricht?" Grinste er schelmisch, ich verdrehte nur meine Augen. "Yah! Ich mache mir Sorgen um dich!" Selbst in einer derartigen Situation hatte der Ältere das Scherzen nicht verlernt gehabt. "Du musst nicht gleich ausrasten," lachte er belustigt auf. "Schon gut, ich bin ruhig, aber jetzt mal ernsthaft." Wiederholte ich. "Wir können langsam zurück." Meinte er und wir steuerten wieder auf das Schulgebäude zu. Allerdings wurde unser Weg von drei Jungs gekreuzt, alle drei davon mir bekannt. "Jisung, Enya!" Rief Jeno nach uns und Jisung's Gesicht erhellte sich einwenig. Mir gefror aber nach kurzem überlegen das Blut im Körper. Wenn sie auch nur ein Wort über mein letzten Besuch bei ihnen verloren, wüsste Jisung alles. Es wäre vorbei mit dem Geheimnis. "Seid ihr auch hier zum Rauchen?" Jaemin zückte seine kleine weiße Schachtel und gleichzeitig ein Feuerzeug, dabei fielen mir kleine Schürfwunden und Kratzer an seiner Hand auf. Ich verneinte schnell mit meinen Händen, die Jungs fanden es belustigend.
Ich sah zu Renjun, bettelte innerlich, dass er nichts erwähnte oder dass die Anderen es taten. "Jisung, willst du mir nicht mal sagen, wer die ist?" Kam es allerdings von ihm und ich verstand was er tat. Er schauspielerte! Jeno und Jaemin machten genau das Selbe und taten so als wäre es nicht ihre Angelegenheit. Jisung packte sich beschämt in den Nacken. "Sorry, Renjun, das ist Enya. Enya, Renjun." Ich nickte dem 'Unbekannten' zu und spielte mit. "Willst du nicht auch?" Fragte ich etwas zurückhalten den Chinesen, deutete dabei auf die Zigaretten. Er winkte ab, "ich bin mehr für Shisha." Zwar verstand ich nicht, was der Unterschied war, dennoch nickte ich einfach. Meine Augen blieben auch an Renjun's Jacke hängen, ich wollte wissen, ob ich Initialen in seinem Nacken erkennen konnte. Langsam bemerkten die drei meine Blicke und Jeno legte seine Hand auf Renjun's Schulter, lehnte sich zu mir vor. "Unsere Jacken sehen toll aus, was?" Lachte er, doch etwas störte mich dieses Mal an seinem Lachen, es hatte etwas misstrauisches an sich. Kurz zögerte ich mit einer Reaktion, doch entschloss mich dann für etwas. "Ja, irgendwie haben die schon was an sich." Murmelte ich verlegen und Jisung drehte abrupt seinen Kopf in meine Richtung. Er konnte sich vermutlich bereits denken, dass ich log, doch ich hatte nie direkt gesagt, dass ich diese Jacken abstoßend fand.
"Willst du eine mal anziehen?" Fragte Jaemin und zog sich bereits an einem seiner Ärmel herum. Doch dann geschah genau das, was ich erwartet hatte und auch hoffte, dass es passieren würde. Jisung stoppte Jaemin mit seiner Hand. "Du kannst meine mal anprobieren Enya." Meinte er, jedoch wusste ich, dass er keine andere Jacke an meiner Haut hatte zugelassen. An ihren Jacken waren bestimmt Spuren von sonst irgendwelchen Substanzen und allein schon der Geruch des Nikotins. Mein Vater hätte mich umgebracht und das war Jisung klar, er wollte das verhindern, er wollte mich schützen. "Danke Jisung." Bedankte ich mich als er sie mir überreichte und ich hielt sie kurz vor mir. Keine Initialen. Beruhigt zog ich seine Jacke über und steckte meine Hände in seine Taschen. "Und wie sehe ich aus?" Drehte ich mich einmal präsentierend vor ihnen und die vier verdrehten alle ihre Augen. "Du könntest glatt als eine von uns durchgehen, nur leider.." Jeno kam auf mich zu und hob plötzlich die Ärmel hoch. "Musst du noch etwas wachsen Kleine." Alle lachten sie und auch Jisung kicherte, legte mir aber dann eine Hand auf den Rücken. "Wir müssen zurück Jungs, tschau." Sie gaben sich ein Handschlag und dann ging ich mit dem Blonden zurück in den Unterricht.
"Enya? Meine Jacke?" Lachte er vor dem Eingang der Schule und sofort reagierte ich beim Realisieren. "Hier," gab ich ihm das Kleidungsstück zurück und meinte noch eben, dass ich zur Toilette müsste. Er nickte und lief bereits vor, ich drehte mich um und wartete bis er komplett verschwunden war. Erst dann öffnete ich meine Hand und sah, was ich in seiner Tasche erfühlt hatte. "Ein T-Taschenmesser?!" Flüsterte ich hysterisch bei dem riesigen silbernen Ding. "Ms. Huang?" Schnell versteckte ich das Utensil hinter meinem Rücken und drehte mich zu dem Lehrer um, schob mir dabei ganz langsam das Ding in meine hintere Hosentasche. "Haben Sie keinen Unterricht?" Stumm nickend lief ich an der Autoritätsperson vorbei und setzte mich, im Klassenraum angekommen, zurück auf meinen Platz.
Jisung hatte wahrscheinlich den Verlust seiner Waffe bemerkt, doch ich hatte sie ihm nicht zurückgegeben. Was hätte ich schon großartig sagen sollen? 'Ich hab mir das mal ausgeliehen'? Nein, bloß nicht, doch woher hatte er das Ding und wofür? So war Jisung nicht, jedenfalls nicht der Park Jisung den ich kennengelernt habe. Aber, er gehörte auch nicht zu ihnen und besaß keine dieser Initialen, diese dämliche Gravierung. "Hallo Jeremy," begrüßte ich meinen Chauffeur erledigt und schloss meine Augen, als es plötzlich an der Scheibe neben mir klopfte. Langsam öffnete ich ein Augenlid, doch als ich die Silhouette hinter den abgedunkelten Glasscheiben erkannte, schreckte ich leicht auf. Jeremy betrachtete angespannt im Augenwinkel den Jungen vor mir, schloss die Türen ab und drehte sich zu mir um. "Ms? Kennen Sie diese Person?" Zögernd schwieg ich zunächst. "Ms?" Wiederholte mein Fahrer und ich fing mich. "Ä-Äh ja, ja, das ist jemand aus meinem Sportkurs." Jeremy schien mir nicht wirklich zu glauben, doch er ließ es einfach so stehen. "Und was will er?" Ich zuckte unsicher mit meinen Schulter und dann drückte der Ältere einen Knopf neben sich. Am Beifahrersitz fuhr die Scheibe hinunter und Johnny lehnte sich hinein. Mein Herz pochte vor Aufregung bis zum Hals. "Ihr Anliegen Mister?" Johnny sah kurz zu mir auf die hintere Sitzreihe, dann zu meinem Chauffeur. "Enya hat diesen Zettel liegen lassen." Jeremy nahm den Zettel zwischen seine Finger und hob eine Braue an. "Im Sportunterricht?" Reines Hinterfragen. Johnny drehte seinen Kopf fragend zu mir, ich lächelte nur, verbarg hoffentlich meinen inneren Nervenzusammenbruch. "Ah, ja genau, eine ihrer Freundinnen hat den Zettel in der Kabine gefunden und ihn mir geben." Jeremy ließ diese perfekte Lüge aber nicht einfach durchgehen. "Warum ausgerechnet dir? Warum hat diese Freundin es nicht persönlich gemacht?" Johnny's Miene veränderte sich langsam zu genervt und ich konnte es nachvollziehen. "Da diese Freundin zum Bus musste." Entgegnete Johnny entnervt und als Jeremy erneut ansetzten wollte, lehnte ich mich vor und legte ihm bittend meine Hand auf seine Schulter, signalisierte, dass er es dabei belassen sollte.
Johnny nickte mir zu und unbewusst schlich sich ein Schmunzeln auf meine Lippen. Jeremy war gerade dabei den Zettel zu entfalten, währenddessen ich mich zurück in meinen Sitz fallen ließ, ich war es gewohnt, dass meine Sachen überprüft wurden. Jedoch stoppte der Ältere, bei einem kurzen Blick in den Rückspielgel, beim Betrachten von mir — meinem Gesichtsausdruck, und er überließ mir den zusammengefalteten Zettel. Zwar war ich überrascht, allerdings wollte ich nichts hinterfragen, denn dadurch hätte sich seine Entscheidung nochmal verändern können. Ich entfaltete das Papierstück und las, dass ich kommen sollte, zur Mall. Seufzend steckte ich den Zettel weg und sah zum Fenster hinaus, dachte mir bereits eine neue Entschuldigung für meinen Vater aus. "Und? Was steht drauf?" Fragte mein Chauffeur, ich drehte mich zu ihm. "Nur, dass ich nochmal zur Bank heute muss." Genau dass würde ich auch meinem Vater sagen, hoffte, dass er es mir glauben würde.
"Papa? Ich muss.." Doch als ich seinen verschwundenen Koffer im Flur bemerkte, war es mir klar, erneut war er weg. "Eunji? Ich muss zur Bank und dann noch kurz mit einer Freundin in die Mall, sie wollte sich etwas kaufen und ich würde gerne einmal einen Tag aussetzten. Dürfte ich?" Die Dame überlegte kurz, stimmte jedoch schnell ein, sie kannte mich schon seit ich klein war. Sie wusste, in welchen Kreisen ich aufgewachsen war — was ich über mich ergehen lassen musste. "Komm aber pünktlich zum Abendessen, ich mache es eine Stunde später heute." Zwinkerte sie und für gewöhnlich, durfte ich das nicht, was ich nun vor hatte, aber ich umarmte die Angestellte und auch sie war komplett konfus. Jeremy fuhr mich ohne etwas zu hinterfragen zur Mall, was mir klar machte, dass er sich alles bereits denken konnte. Jedenfalls das oberflächlichste, denn er fuhr nicht zur Bank wie ich es zu ihm gesagt hatte, er dachte, ich hätte ein Date. Mir war es egal, lieber so, als wenn er die Wahrheit wüsste.
"Hallo Prinzessin," eine Hand legte sich nach einiger Zeit des sinnlosen herumlaufens auf meine Schulter und ich drehte mich zu dem Älteren. "Bereit ein Kleid zu suchen?" Perplex blinzelte ich einige Male, er griff nach meinem Armgelenk und zog mich entlang der Einkaufsläden. Der Braunhaarige steuerte zielstrebig einen bestimmten Laden an und als wir ankamen staunte ich nicht schlecht, es war eine herausragende Wahl die er getroffen hatte. "Hier werden wir bestimmt fündig." Meinte er und verschwand in einem der Gänge, nervös folgte ich ihm. Ich war mir unsicher bei dem, was er wohl für mich raussuchen würde und meine Sorge sollte sich bewahrheiten. Nach nicht einmal zehn Minuten hielt er mir ein Kleid vor die Augen mit einem bis zum Bauchnabel ausgeschnittenem Dekolletee. Ich lief auf ihn zu und riss es ihm rigoros aus den Händen, hing es schnell zurück. "So schlimm sah das garnicht aus und komplett zugeschnürt sollst du da jetzt auch nicht aufkreuzen." Ich durchstöberte weiter die Modestücke. "Es gibt ein grundlegenden Unterschied zwischen halb-nackt und halb-angezogen mein Lieber." Warnte ich den größeren, er rollte entnervt mit seinen Pupillen. "Hier, ich ziehe dein Kleid von vorhin an, wenn du das trägst." Ich zückte ein hautenges Latexkleid in schwarz und hielt es d dem Asiaten vor mir an, er drückte es angefressen von sich. "Ja, haha, sehr witzig Kleine." Hing er das glänzende Stück wieder beiseite. "Hör zu, ich suche jetzt einige Kleider raus und du ziehst sie einfach mal auf gut Glück an, keine Sorge, es wird nichts durchsichtiges dabei sein." Scherzte er und lief langsam an mir vorbei, blieb dann aber noch kurz stehen. "Solange ich es mir nicht an dir vorstellen kann." Hauchte er hinzu und ich war kurz davor ihn zu schlagen, jedoch fing er meinen Arm ab.
"Warte vor den Kabinen auf mich, Prinzessin." Dann ließ er meinen Arm wieder los und verschwand weiter hinten im Laden. Ich setzte mich wütend auf einen der roten Sessel und wartete am abgemachten Ort. Warum versuchte ich, dass Gute in ihm zu sehen? Denn genau das tat ich. Ich versuchte, alles zu verdrängen, was ich bislang von ihm und seinen Freunden gehört hatte oder über sie dachte. Waren das tatsächlich nur Geschichten? Johnny verhielt sich mir gegenüber, garnicht wie eines der Monster, als das sie alle immer dargestellt wurden. Oder war das alles nur Schein? Nach einigen Minuten kam der Ältere auch schon mit einem überschaulichen Stapel an Kleidern wieder und verbarrikadierte mich mit diesen hinter einem der Vorhänge. "Was hast du eigentlich deinem Alten gesagt?" Fragte mich der Braunhaarige nach meinem dritten Kleid. "Ich musste mir nichts für ihn einfallen lassen, er ist mal wieder geschäftlich unterwegs." Betrachtend führen meine Augen meine Silhouette im Spiegel vor mir entlang, dieses mal wollte ich mich nicht komplett übergeben. "Er scheint dich oft allein zu lassen." Bemerkte Johnny, währenddessen ich vergeblich versuchte den Reisverschluss zu zubekommen, aber keines Wegs würde ich den Braunhaarigen an meinen Rücken lassen. Das wäre nur eines dieser Klischees. "Joa, kann man so sagen..ach und.." Ich umgriff den Stoff welcher mich von dem Jungen trennte. "Was hältst du eigentlich von diesem?" Seine Augen blieben starr an mir haften, eine Reaktion zeigte er nicht. Der Ältere stand auf und lief einmal prüfend um mich herum, blieb hinter mir stehen, was ich in dem Spiegel vor mir mitverfolgen konnte. "Zwar kenne ich viele denen es besser stehen würde, aber irgendwie passt es perfekt, du siehst garnicht schlecht aus Kleine, bis auf.." Dann legten sich seine Finger an meinen Rücken und zogen den Reisverschluss komplett zu. "Jetzt bist du perfekt, naja, fast." Belustigt verdrehte ich dieses Mal meine Augen, da ich wusste, dass er scherzte. Noch einmal betrachtete ich mich im Spiegel, sowas würde ich zwar nie tragen, doch es gefiel mir komischer Weise.
"Dann gehe ich mich umziehen und hebe schnell Geld ab." Johnny stellte sich mir in den Weg und hob monoton seine Augenbrauen an. "Ich mag zwar ein Egoist sein, der schon einige Leute über den Tisch gezogen hat, aber ich habe nicht verlernt, wie man sich als Gentleman zu verhalten hat. Ich lasse doch nicht ein Mädchen für ein Kleid bezahlen, was sie für eine Party trägt, zu welcher sie gezwungen wird, ich bitte dich Prinzessin." Ich kicherte leicht auf und verschwand in der Kabine, schaute noch schnell zum Vorhang raus. "Ein Gentleman der eine Frau erpresst. Das nenne ich Klasse auf neuem Niveau." Witzelte ich und kurz sah ich ein Grinsen an seinen Mundwinkeln, doch der Größere drehte sich weg. Kopfschüttelnd zog ich mich wieder um und nachdem er bezahlt hatte, dachte ich, dass sich unsere Wege trennen würden, also lief ich geradewegs zu einem Eisstand. Meine Augen fuhren die Auswahl entlang als ich neben mir die Tasche des Ladens bemerkte, wo wir vorhin noch drin waren. "Du hättest ruhig sagen können, dass du noch was essen willst." Irritiert blickte ich zum Braunhaarigen hinauf. "Ich-.." Er schnitt mir das Wort ab. "Welche Sorte willst du?" Er zückte erneut seine Geldbörse und da bereits neue Kunden hinter uns warteten, ließ ich mich darauf ein. "Aber nur wenn ich zwei Kugeln bekomme." Johnny zuckte belustigt mit seinen Schultern. Aus dem spendierten Eiskugeln wurde dann noch eine gemeinsame Runde durch die Mall. Es gefiel mir um ehrlich zu sein, sonst war ich nur mit Jisung hier gewesen und musste nach einigen Stunden schon wieder Zuhause sein. Doch es durfte mir nicht gefallen, dass wusste ich, aber irgendwie konnte ich nichts dagegen machen und das störte mich am meisten. Nachdem meine Füße nach geraumer Zeit schmerzten aßen wir unsere kalte Leckereien auf einer Bank in mitten der Meile weiter.
"Hast du es getan?" Erschrocken blickte ich in das Gesicht meines gegenübers. "W-Wie bitte?" Er drehte sein Gesicht von mir weg und konzentrierte sich mehr um unsere Umgebung was ich ihm, auch wenn nicht ganz bei der Sache, nachmachte. "Ob du in Jisungs Kragen geschaut hast." Erläuterte er genauer, meine roten Wangen regten sich langsam ab. Betrübt nickte ich als Antwort. "Was ist Prinzessin, jetzt weißt du doch, dass er nicht zu uns gehört. Du hast Gewissheit." Meinte er zu mir, mit verunsichertem Blick schaute ich zu ihm. "Ich hätte aber seinen Worten vertrauen sollen und nicht diesem blöden Kleidungsstück." Murmelte ich betrübt und bereute mittlerweile meine Tat. "Ich bin zwar nicht gut in sowas aber hör mir mal zu." Er suchte Augenkontakt. "Du hast genauso gehandelt, wie es jeder andere auch in deiner Situation getan hätte, du hast nichts falsch gemacht, nur menschlich gehandelt." Etwas an dem was Johnny sagte ließ meine Stimmung für einen Moment umschwingen und ich schmunzelte kurz. "Johnny?" Er sah von seinem Essen wieder zu mir. "Heute war-.." Doch dann erkannte ich einige aus meinem Jahrgang und stand abrupt von der Bank auf, ließ den Braunhaarigen allein. Er wollte nach mir rufen, doch als er den Grund für mein Verhalten bemerkte, besser gesagt, bemerkte wie dieser Grund einen Bogen um den Badboy machten, zählte er eins und eins zusammen. Als sie außer Reichweite waren, kam er auf mich und mein Versteck zu. "Ent-.." Fing ich bereits an, doch er ignorierte mich gekonnt. "Du solltest langsam gehen." Dann lief er an mir vorbei und ließ mich allein.
Denn wir wussten beide, dass es nur von begrenzter Dauer war, nichts auf Ewig.
Dass ich mich immer schämen würde in seiner Gegenwart und meinem Image schaden würde.
..Fortsetzung folgt..
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question, wie würdet ihr Enya beschreiben, wie wirkt sie auch euch¿
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