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Erschöpft wachte ich in einem weichen Bett auf, das herrlich duftete. Nach einer Person... einem Wolf, der mein Herz höher schlagen ließ.
Glücklich wälzte ich mich in den Lacken und nahm noch mehr von dem Duft in mir auf. Dabei brummte ich wohlig auf.
„So schön..." schnurrte ich.
Seit wann kann ich schnurren?
Egal, es duftet so herrlich lecker.
„Genug geschnuppert?" hörte ich plötzlich eine belustigte stimme neben mir und schreckte deswegen auf. Erschrocken sah ich Oscar, der auf einem Stuhl, neben dem Bett saß „Seit wann schnurren Wölfe?"
„Gar nicht!" meinte ich peinlich berührt und sah mich verunsichert in dem Raum um. Der Raum war unordentlich und mir unbekannt. Wo war ich?
„Ich hab mir Sorgen gemacht, als du plötzlich umgekippt bist..." nuschelte Oscar, wirkte aber erleichtert darüber, das ich wieder wach bin.
„Warum bin ich..." fing ich meine Frage an, wurde jedoch unterbrochen.
„Weil ich dich nicht akzeptieren wollte." gestand Oscar und wirkte etwas bedrückt „Wenn ich es nicht tu, stirbst du!"
„Warum?" verwundert sah ich Oscar an.
„Nach Omega kommt nichts mehr, vom Beta konntest du zum Omega werden, aber einen Wolf ohne rang gibt es nicht... nur der tot..." murmelte Oscar und wurde dabei immer leiser „Jetzt, wo du wieder wach bist, Markieren wir uns und dann bleibst du am Leben!"
„Also akzeptierst du mich doch?" fragte ich verwundert.
„Du wärst zwar nicht meine persönliche Wahl gewesen, aber ich will auch nicht, das du stirbst." meinte er schulterzuckend und tat gelassen, dabei spürte ich seine Nervosität.
„Und wenn ich dich nicht akzeptiere?" fragte nun ich, dann würde ich am Leben bleiben und Oscar zum Beta werden.
„Du hast mich doch schon längst akzeptiert." seufzte Oscar „Schon damals, in deiner ersten Hitze hast du dich für mich entschieden."
„Das war unbewusst und nur mein Wolf, ich bin daran völlig unschuldig!" meinte ich schnell. „Ich steh auf Mädchen!"
„Ja klar!" schmunzelte Oscar „Ich auch!" doch plötzlich zog er sein Shirt aus und stand nun mit nacktem Oberkörper vor mir.
Ich unterdrückte wirklich den Drang, mich an dieser muskulösen Brust zu kuscheln.
Doch plötzlich griff Oscar nach meinem Handgelenk und zog mich auf seinen Schoß. Ebenso schnell hatte er mich auch ausgezogen und wir saßen uns nun halb nackt gegenüber.
Jetzt war es noch verlockender, ich würde seine Haut an meiner spüren und er war mir so nah...
Wie verzaubert glitt mein Blick über seinen wunderschönen Körper hoch, zu seinem Gesicht und als ich bei seinen Augen ankam, musste ich feststellen, das auch er meinen nackten Oberkörper musterte. Als er mir endlich in die Augen sah, bewegte er eine Hand, die über meinen Rücken glitt und mir ein leises Keuchen entlockte, was Oscar nur zum schmunzeln Bracht. Bis er mit dem Zeigefinger auf einer Stelle auf meiner Schulter zeigte „Dort werde ich dich nun als meins markieren!" meinte er und ließ seine Zähne spitz wachsen.
Erschrocken und eingeschüchtert musste ich schlucken. Irgendwie hatte ich Angst davor und rutschte unruhig auf seinem Schoß hin und her. Das seine Augen nun auch noch anfingen mich rot anzuleuchten, machte die Situation nicht gerade angenehmer.
Doch plötzlich griff Oscar nach meinem Handgelenk und führte meine Hand hoch zu seinem Hals, danach ließ er diese etwas hinab gleiten, so das meine Hand auf seiner Schulter lag „Und du mich hier!"
„Ich kann das nicht..." stammelte ich eingeschüchtert und zog meine Hand wieder weg.
„Dann Kuschel doch erstmal mit mir!" meinte er und im nächsten Moment drückte er mich an sich, sodass ich endlich seine Haut auf meiner spürte und wohlig aufseufzte.
Doch Oscar brauchte nicht so viel Zeit und verteilte kleine küssen auf meiner Schulter und Hals. Er leckte sogar mit der Zuger über die auserkorene Stelle. Erneut fing ich an genüsslich zu schnurren und drückte mein Gesicht gegen seinen Hals. Warum duftet er nur so gut?
So wie seine Hände meinen Körper entlang fuhren, tastete auch ich seinen starken Rücken ab.
Okay, ich fühlte mich gerade sehr sehr wohl.
Mittlerweile sauget Oscar an meiner Haut und sicher hatte ich danach Knutschflecke, doch das war mir gerade sehr egal, denn plötzlich handelte mein innerer Wolf und ich biss zu.
Überrascht zischte Oscar wegen dem plötzlichen Schmerz auf, ehe auch er zubiss und mich als Seins markierte.
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