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Königin Talindas Tafel

"Mike", begrüßte Talinda Shinoda sofort, als er gerade erst einmal angekommen war. Dave, der Bruder von Bourdon, hatte ihm wieder Eintritt gewährt und den Weg geleitet.

"Talinda", nickte er nur höflich und musterte gebannt sein Umfeld. Stand er doch heute wieder in einem ganz anderen Gebäude als gestern. Es war viel edler und wirkte mit der Fassade leicht Barock. Sofas, Stühle, Tische und Schränke waren mit Laken und Staubdecken umhüllt. Der Boden war aus rotem Teppich, während die Wände und die langen Vorhänge, die zu den hohen Fenstern passten, in Weiß gehalten waren.

"Kommst du?", fragte sie leicht auffordernd und stand schon in der Tür, worauf Mike auf sie zuging, "dir gefällt es hier, nicht wahr?"

Mike nickte nur und folgte Bennington, die ihn nun über eine breite lange Treppe in das oberste Stockwerk führte.
"Das war das alte Schloss von Queen Diana der Zweiten. Das System hat so viele Opfer gebracht."

"Sie wurde ermordet?", blieb Mike im Flur an einem großen Fleck mit seinen Augen hängen, der eindeutig blutiger Herkunft war. Talinda lachte nur und nun standen sie im nächsten großen Raum. Der zarte Duft von Essen stieg ihm in die Nase und Musik, die er nicht wirklich zuordnen konnte.

Ein junger Mann, groß und blonde Haare, stürmte an den beiden vorbei. Er war in schwarze Kleidung gehüllt, ein wenig zu vergleichen wie Rob gestern und tippte gebannt auf einer Glasplatte herum.

"Isaiah", rief Talinda ihn leicht und er blieb stehen, als würde er darauf warten, dass sie mit ihm sprach und er danach seinen Tätigkeiten nachgehen konnte.

"Mum", murmelte er und hauchte noch ein paar unverständliche Wörter von sich, "ich hab nicht wirklich Zeit."

Sie schnaubte leicht genervt und räusperte sich: "Darf ich dir wenigstens Mike vorstellen?"

Isaiah, dem Mike auch wieder bekannt vorkam, streckte nur schnell Shinoda die Hand entgegen. Als sie sich in die Augen sahen, verwandelten sich die von Isaiah von blau in ein leichtes türkis und er zuckte zusammen.
"Ist das der Mann, von dem mir Dad gestern erzählt hat?", klang es leicht verängstigt.

Talinda nickte nur: "Ja, das ist Mike Shinoda. Der, der die METEORA Mappe gestohlen hat."

"Mitgenommen", korrigierte Mike sie und schüttelte die Hand von dem Nachwuchs Bennington, "freut mich dich kennenzulernen Isaiah."

Der junge Mann sah seine Mutter an, als würde sie ihm gerade sagen, dass das System nicht mehr existierte.
"Die Freude liegt auf meiner Seite", verfestigte sich der Händedruck, "ich muss noch etwas erledigen, aber danach würde ich gerne noch etwas mit Ihnen plaudern."

"Gerne doch", schmunzelte Mike leicht, "vorausgesetzt, deine Mutter wirft mich nicht raus."
Er nickte nur lachend und rannte durch den halben Raum, bevor er durch eine Tür in einen anderen Raum verschwand.

"Warum bist du eigentlich hier?", fragte sie nun aus Neugier und bat Mike mit sich durch den langen, ehemals als Reithalle gedienten Raum und traten durch eine Tür, "nach dem Gestern, muss es dich doch mehr als nur ein wenig abgeschreckt haben."

Sie standen nun in einem gemütlichen Salon, in welchen der Duft stärker wurde. Wie auch die Musik. Nun bemerkte Mike, dass Talinda in ihren Händen zwei Äpfel hielt. Anscheinend hatte er sie etwas vom Kochen abgejalten.
"Es ist wirklich wichtig für mich Talinda, denn ich muss mit Chester sprechen."

Langsam, ohne den Blick von Shinoda zu lösen, wandelte sie zur langen Küchenzeile, die neu eingebaut aussah, als zur Zeit des ganzen Stils des Hauses passend.
"So eilig, dass du nicht einmal mit uns zu Abend essen kannst?"

"Ich glaube, das kann ich einschieben", schmunzelte er, "aber für mich geht es um Leben oder Tod."

"Für Chester heute nur um Torte oder Tod", scherzte sie und zog Mike damit etwas auf, "nein ernsthaft, Chester flippt aus, wenn er kein Stück bekommt."

"Ich werde durchdrehen, denn ich bin aus einem Paralleluniversum, wenn ich mit Chester nicht gesprochen habe", verschwand seine fröhliche Miene und Talinda drehte sich zu ihm. Mike hatte es sich langsam an der langen Tafel bequem gemacht, während er jedem Handgriff von Talinda folgte.

"Also hat Rob gestern nicht gelogen?"

"Rob hat gestern nicht gelogen", schüttelte Mike den Kopf und sie drehte sich wieder ihrer Arbeit zu, "also ist Chester nicht im Haus?"

"Er ist den ganzen Tag unterwegs und erledigt Dinge. Nicht zu sprechen von dem vielen Flüchten. Er kommt immer um 9.00 nachhause und geht um 6.00. Jeden Tag. Und wie jeden Tag, gibt es abends nur Torte. Eine kleine Tradition", lächelte sie und stellte den frisch gebackenen Apfelkuchen auf den Tisch. Vor Mikes Nase, der den warmen Duft inhalieren konnte.

"Isaiah, Jamie, Tyler, Lily und Lila", rief sie, noch schnell die Teller und Gabeln verteilend. Nun erübrigte sich auch die Frage, weswegen sie so einen langen Tisch benötigten.

Zwei kleine Mädchen, mit gleichem Kleid in einen zarten Rosaton gefärbt, kamen als erstes angelaufen und musterten Mike sofort.
Es war ihm nicht unangenehm, hatte er einst schonmal ein Familientreffen der Familie Bennington miterlebt. Unzählige Blick auf sich kleben gehabt.

Immer mehr füllte sich der Tisch mit Kindern aller Größen und Altersklassen, während am Ende des langen Tisches, ein Platz frei blieb. Davor ein goldener Teller mit einem großen Stück Torte darauf, welches nur darauf wartete, gegessen zu werden. Talinda saß am anderen Ende und sah zu Mike, der nur nickte. War es doch angenehm, wieder unter einer großen Familie zu sein.

Als Kirchenglocken erklangen, verstummten alle Gespräche, die geführt worden waren. Danach fiel die Tür ins Schloss und Chester trat an die Tafel. Ein Wirrwarr aus gerufenen Wörter wie Dad, Daddy und Hey war zu entziffern.

Es war eine äußerst amüsante Essensrunde, als Rob danach noch den letzten leeren Platz füllte.

Als die Hälfte der Kinder schon aufgestanden war, kam Chester nun auf Mike zu.
"Hätte nicht gedacht, dich hier wiederzusehen."

Shinoda stand auf und spürte nur, wie zwei Hände an seiner rechten zerrten.
"Komm schon Mike", murmelte eine kleine zarte Stimme, worauf Chester eine der beiden Zwillinge von ihrem Vorhaben abhielt.

"Mike muss mit Daddy noch etwas Wichtiges besprechen", kniete er sich neben sie und die Zwillingsschwester kam ebenfalls angelaufen.

"Dürfen wir trotzdem spielen?", quängelte die gerade angelaufene.

Bennington nickte, hatte aber nun taddelnd einen Finger gehoben: "Aber Rob soll auf euch aufpassen, verstanden?"

Beide nickten eifrig und holten sich noch einen Kuss auf die Wange ein, bevor sie an Talinda vorbeistürmten, die beiden kleine schwarze Jacken hochhob.

"Eigentlich müsste ich niemanden aufpassen lassen", sah Chester seinen Mädchen nach, "die ganze Nachbarschaft würde für die zwei ins Feuer springen, bevor ihnen etwas passiert."

Mike staunte kurz über diese Bereitschaft. Es war nicht selbstverständlich. Doch er spürte, dass Chester Vertrauen darin legte. Hatte die ein oder andere Situation dieses Vertrauen wahrscheinlich auf die Goldwaage gelegt.

"Können wir uns kurz unterhalten? Unter vier Augen?"

"Du klingst so ernst", traten sie in ein kleines Wohnzimmer, welches verlassen wirkte, "alles in Ordnung bei dir?"

"Ich würde nur sagen, den Umständen entsprechend", sah er Bennington nach, der nur hustend einen verstaubten Laken von einem der vielen Sofas zog, auf welchen sie sich nun beide niederließen.

"Den Umständen", sah Chester zu Mike, "Rob hat mir zwar einmal etwas von einem Weltentausch erzählt, aber das kann doch nicht wahr sein."

Shinoda nickte nur und sah die Verwirrung in Benningtons Augen.
"Ich muss nur wissen, ob du dich an mich erinnerst", murmelte Mike leicht, "denn dann komme ich zurück."

"Kann ich machen", zuckte er kurz mit den Schultern, "ich erinnere mich an dich."

Mike schüttelte energisch den Kopf: "Nein. Wirklich kennen, nicht nur sagen. Ich komme sonst nicht mehr zurück zu meinen Freunden und meiner Familie."

Jemand klopfte an der Tür und Isaiah sah herein. Seinem Gesichtsausdruck zu Folge spürte er, dass er gerade zu einem schlechten Zeitpunkt gestört hatte.

"Kannst du Mike etwas mehr von unserem Vorhaben erzählen?", bat der Vater seinen Sohn, "Ich muss nur etwas nachdenken."

"Bist du sicher, dass ich nicht", begann der junge Mann stotternd hervorzubringen, doch Chester schüttelte nur den Kopf lächelte leicht.

"Keine Widerrede. Du machst das schon", sah er noch kurz zu Mike, der nur nickte. Er wusste, dass Chester sich nun den Kopf zerbrechen würde, aber er es auch brauchte. Denn Chester spürte, wie wichtig es für Mike war.

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