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Einbruchsstimmung mit einer Prise Versöhnung

Mit einem Schrei schreckte Mike aus seinem Schlaf. Er hatte die ganze Nacht in der Firma verbracht. Er wusste selbst nicht wieso, hatte er sich dort am wenigsten gestört gefühlt. Mike wusste nicht, ob er Angst vor Anna hatte, wenn sie in Erscheinungen vorkam. Das war wahrscheinlich auch der Grund, warum er hier war.

Geträumt hatte er vom Hochzeitstag. Der Duft der Blumen war ihm in die Nase gestiegen und das Gelächter von Annas Eltern in den Ohren gehallt. Genau wie es damals gewesen war. Die Jungs kaum selbst einen Krawattenknoten geschafft haben. Fast alles drunter und drüber von sich gegangen war. Und wie Chester die Ringe bei sich zuhause liegen hat lassen.

Nun stand Sam vor ihm. Wohl kaum die Braut. Sein Blick war mehr als nur bedrückt, was Mike wach werden ließ. Er hatte Mike aus den Träumen gerissen, indem er eine Zeitung auf den Schreibtisch seines Freundes, wenn sie sich nun so bezeichnen dürften, geworfen hatte.

Punkeranführer festgenommen!
Chester Bennington wurde gestern nach langer Suche in Asiachinkoreatown festgenommen.
Nach weiteren Komplizen wird noch gefahndet.

Mike seufzte und legte den Kopf in eine Hand. Was war das Leben nur gegen ihn.

"Du hast nicht zufällig einen Plan oder?", rieb Shinoda sich die Augen und begann den Text zu überfliegen. Mehr als nur ein paar Androhungen an die Außenwelt, waren nicht vorhanden. Sowie, dass Chester sich stark gewehrt und noch nicht geständig war. Doch man sprach schon davon, dass er die Mitte der ganzen Organisation war. Eigentlich leere Versprechungen, wenn Mike dies nun so betrachtete.

"Ihn rausholen, was sonst", murmelte Sam in seine Hand und dachte scharf nach, dass die Luft zu Kribbeln begann. Shinoda gab den außergewöhnlichen Kräfte die Schuld.

Mike kam nun wieder ein Satz in den Kopf, den Sam nicht nur leise von sich gegeben hatte: "Ich dachte, du willst nichts mehr mit ihm zu tun haben, Michael?"

Shinoda sah zu Sam hinauf, der nur erstarrt war. Hatte er dies nun nicht erwartet. Mike wusste ja nicht, wie weit Donnelly, indem er Shinoda half, seine Hand ins Feuer legte. Dass Sam damals sein Leben aufs Spiel setzen musste.

"Du hast keine andere Wahl, Mike."

"Vielleicht kann ich euch helfen", meldete sich jemand hinter Mike. Ganz überrascht, zuckte er zusammen und fuhr herum, als er Chase erkannte. Dieser hatte auch schon eine grübelnde Miene aufgesetzt.

"Chase hilft uns", lächelte Sam, "mit ihm kann man alles schaffen. Wir haben schon so einiges hinter uns."

"Wir wollen doch nicht, dass du gerade mal hier und schon gleich kriminell bist", schnaubte Callum leicht amüsiert und klopfte Mike auf die Schulter, der nur verdutzt zu Sam starrte. Hatte er doch geglaubt, diese Sache blieb unter ihnen.

"Chase kann es ruhig wissen, woher du bist, Mike. Er weiß auch von meinem Hokuspokus und nur er weiß davon."

Dies besänftigte Shinoda ein wenig, während er sich immer noch Gedanken machte. War er doch innerlich zerrissen, da er sich nie, nicht einmal annähernd, auf die gefährliche Seite getraut hat.

"Welche wirren Tricks erzählst du mir jetzt?", machte Mike eine Handbewegung an Chase gewandt.

"Ich?", lachte er, "ich hab die abgedrehte aller Spezialkräfte. Meine Kontakte."

Darauf begannen alle drei zu lachen, was Chase aber nun mit ernster Miene beendete: "Meine Schwester ist Gefängniswärter bei den harten Kerlen. Ich wette, da haben sie auch Mister B hingesteckt. Ich werde dir schon Eintritt verschaffen. Für Chester."

"Und der Aufstandsführerin", fügte Sam hinzu, "ohne ihn ist die ganze Organisation dem Untergang geweiht."

"Heute mal poetisch", kam es leicht fragend von Chase, der seine Arme vor der Brust verschränkte und sich langsam von den zweien entfernte. Eine stille Geste, dass dieses Gespräch nun bei vollem Geschäftsbetrieb nicht wirklich schlau war.

"Und Brad Delson will dich sehen. Zwei Stockwerke tiefer", rief Chase noch Mike entgegen, der seinen Kopf knallend auf die Tischplatte warf. Nicht zu überhören, das übertriebene Seufzen.

"Scheint gut gesinnt zu sein heute", bemerkte Sam und ging nun ebenfalls zu seinem Platz, "ich meine Brad."

Mike hatte nicht wirklich Lust dazu, Brad in die Augen sehen zu müssen. War das gestern doch mehr als nur ein wenig schmerzend gewesen. Doch hatte Delson einen driftenden Grund, wahrscheinlich, dass er Mike holen ließ.
Und nicht nur, weil er wusste wie Big Bad Brad sonst normalerweise tickte, bewegte er sich in den Aufzug, der komplett leer war und auf welchen er knappe​ fünf Minuten warten musste, sondern weil es ihm anscheinend wichtig war.
Mike konnte nach dem gestern nicht mehr viel umhauen.

So rannte er, von seinen Gefühlen übermannt, an der blonden Sekretärin vorbei, die ihn in schimpfender Schonform versucht hatte, aufzuhalten. Doch Shinoda horchte nicht. War eine nicht geglaubte Wut in ihm aufgestaut, die nun gegen Brad unbewusst gewendet wurde.

Dieser war gerade in ein Telefonat gewickelt, als Mike die Tür kräftig aufstieß und es Delson darauf fast aus dem Stuhl vor Schreck hievte. Mike wartete mit ungeduldigem Blick kurz und trommelte mit den Fingerspitzen auf seinen Unterarm. Die Arme verschränkt.

Als Brad den Hörer zur Seite legte, begann Shinoda sofort, ohne sich einer leisen Stimme zu bedenken: "Ich bin hier. Was willst du Brad."

"Mich entschuldigen", kam es ebenfalls handfest wie von Shinoda zuvor, dem dies nun fast wie ein Schlag ins Gesicht vertrieben wurde.

"Was?"

Brad schmunzelte leicht: "Ich will mich entschuldigen. Ich hätte dich nicht auslachen sollen, wenn ich etwas nicht verstehe. Es tut mir wirklich leid."

"Jetzt erst?", kam es immer noch verspottend von Mike, der sich aber nun versuchte zu beruhigen und tief durchatmen, "entschuldige, ich bin nur etwas durcheinander. Ich hätte mir unser Gespräch gestern anders vorgestellt."

"Ich eigentlich auch", lachte Brad, "aber wie es auch war, ich kann dir nicht glauben, wenn ich es selbst nicht verstehe."

"Das hab ich mir gedacht", murmelte Mike etwas niedergeschlagen und ging ohne ein weiteres Wort aus dem Büro, während Brad noch nicht vorgehabt hatte, das Gespräch zu beenden.

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