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Ich öffnete die Tür und steckte meinen Kopf hinein. "Marie? Ich müsste mal kurz mit dir sprechen."

Sie stand auf und kam aus der Klasse. 

"Ich habe mit Frau Maritim gesprochen. Sie würde uns gerne unterstützten. Du müsstest nur eine Einverständniserklärung von deinen Eltern mitbringen, dass wir zusammenarbeiten dürfen. Dann melden wir das ganze bei der Schule und es kann losgehen."

"Ja, okay, danke." Marie konnte schon wieder nicht aufhören zu grinsen. 

Auch ich freute mich, aber ganz ohne Furcht war ich auch nicht.
Ich wusste zwar, dass nichts schief gehen konnte, aber trotzdem hatte mich der Traum letzte Nacht verunsichert.
Was wenn ich wirklich nicht im Stande war, etwas so großes hinzukriegen?

Schnell schob ich den Gedanken wieder beiseite.
Schließlich hatte ich ja Kiki an meiner Seite.

Ich war mir sicher, alles würde sich fügen.


Ich schickte Marie schnell wieder in ihren Unterricht zurück.

Das Lehrerzimmer war leer, wie jeden Freitag. Um genau zu sein, war es nicht leer. Eine Person befand sich darin. 

Simon schaute einen Moment auf, als ich den Raum betrat, doch als er merkte, dass ich es war, senkte er seinen Kopf schnell wieder und fuhr mit seiner Arbeit fort. 
Wieder schrieb er irgendetwas. Ich wusste, was auch immer er schrieb, es hatte nichts mit seiner Arbeit zu tun. 

"Simon", meine Stimme war leise, "Simon, es tut mir leid."

"Vergeben und vergessen", nuschelte er ohne mich anzusehen. 

Ich wusste, dass er das nicht ernst meinte. Er wollte einfach diese Konversation nicht fortführen.

"Simon, bitte hör mir zu. Ich war sauer auf dich, weil Martin deinetwegen sauer auf mich war. Ich habe erst viel später begriffen, dass du überhaupt nichts damit zu tun hast. Zwischen uns ist alles wieder in Ordnung. Ich habe aus der Situation gehandelt und das tut mir ehrlich leid." 
Ich wusste, dass man in meiner Stimme die Angst hörte, die Angst, Simon, meinen besten Freund, für immer zu verlieren. 

"Elisa, hör auf damit. Ich weiß, dass es dir leid tut und du weißt, dass es mir leid tut und somit ist alles geklärt."

Schnell merkte ich, dass er absolut nicht mit mir reden wollte. Er wollte mich los sein. Ich senkte meinen Kopf und machte mich an die Arbeit, mit den Gedanken bei ihm, meinem verflossenen Freund. 


Plötzlich klingelte mein Telefon. 

"Hallo?"

"Mein Schatz?"

"Martin?"

"Ja. Ich treffe mich heute noch mit Selen. Wir müssen etwas vorbereiten, du kannst derweil allein nach Hause fahren. Okay?"

Ich nickte. "JA, okay. Bis dann."

"Bis dann. Ich liebe dich."

"Bye."
Ich legte auf. 

Da ich sowieso die Stunde nur in der Schule verbrachte, weil ich auf ihn wartete, packte ich meine Sachen zusammen. 

Währenddessen dachte ich darüber nach, dass mein Freund jetzt den ganzen Nachmittag mit einer anderen Frau verbringen würde. 
Selen war mir nie sehr sympathisch gewesen. 

Andererseits, wie viel Zeit hatte ich schon mit Simon verbracht?

Es war ja ein berufliches Treffen.

Im Normalfall war ich auch kein eifersüchtiger Mensch. Sie waren Kollegen, mehr nicht. 

Weil ich wusste, dass Simon mich sowieso nicht beachten würde, verließ ich das Lehrerzimmer wortlos.


Zu Hause machte ich mich daran, Möglichkeiten ausfindig zu machen, die es erleichterten, ein Buch zu veröffentlichen. 

Die einfachste, jedoch auch riskanteste, Möglichkeit war es, die Geschichte einfach irgendwo einzuschicken. Würde man das aber tun, könnten diese Leute, die vorgaben, das Buch rechtmäßig zu veröffentlichen, ohne Schwierigkeiten die Geschichte als ihre eigene ausgeben. 

Ansonsten müsste man das Buch bei verschiedenen Verlegen vorstellen, korrekturlesen lassen und so weiter. 

Ich würde alles noch genauer mit Kiki besprechen. 

Ich hatte selbst keine Ahnung, warum ich so heiß darauf war, diese Geschichte verlegen zu lassen. 
Doch dann wurde es mir klar. Ich wollte das Gefühl haben, etwas geschafft zu haben, mein Minderheitsgefühl überwinden. 
Ich hatte mich nie klein gefühlt, erst seit... Martin und ich zusammen waren?
Nein. Das konnte nicht sein. Und außerdem war es gut, dass wir eine Einheit bildeten. Wir waren wie geschaffen füreinander!

Kiki, Marie und ich würden diese Geschichte veröffentlichen! 

Wir brauchten nur noch die Einverständnisserklärung ihrer Eltern. 

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