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Chapter Twentyseven - Duel

Percy

Der Angriff auf Camp Half-Blood kam nicht überraschend. Die Halbgötter und unsterblichen Camper hatten bereits alles vorbereitet. Unter anderem ein Kommandozelt direkt an der Grenze aufgebaut, und einen Plan erstellt, wie das Camp am besten geschützt werden konnte.
Ich konnte die einsetzende Panik der Helden spüren, als die erste Welle auf die Grenze zumarschierte, und schlug Alarm bei den Göttern. Viele konnte ich leider nicht überreden in den Kampf einzusteigen. Mit Poseidon musste ich gar nicht sprechen. Einige seiner Spähfische im Long Island Sound hatten ihm bereits Bescheid gesagt. Und Annabeths Herz hing genau wie meins immer noch an unserem alten Zuhause.
Außerdem konnte ich noch Athene, Artemis, Apollo, Hermes, Hephaistos und Hades überreden. Bei Ares war ich ehrlich gesagt hoffnungslos. Der Typ hasste mich, und war viel zu eitel und stolz, um Halbgöttern zu helfen, aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass seine Liebe für den Krieg so groß war...
Der Kampf war jedenfalls schon in vollem Gange, als ich dort mit Annabeth ankam, und Springflut in seine Schwertform verwandelte. Annabeths besorgter Blick entging mir nicht, als wir uns in die Schlacht stürzten, aber ich hatte nicht die Absicht, mich wegen meines derzeitigen Zustands zurückzulehnen, während meine Freunde um ihr Leben kämpften.
Es war ein blutiges Gemetzel. Immer wieder erkannte ich meine Freunde in der Menge oder ein helles Aufleuchten von Macht, die nur zu einem Gott gehören konnte. Mit Entsetzen beobachtete ich Ares, der wild eine Kettensäge umherschwang, und die Monster damit zerhäckselte.
Schwer schluckend sah ich hoch in den grünlich gefärbten Himmel, der gefährlich flackerte. Ich wusste nicht, wie lange ich die Hülle noch aufrecht erhalten konnte. Bereits jetzt begannen meine Knie zittrig zu werden, und der Schweiß brach auf meiner Stirn aus. Dagegen konnten nicht mal Apollos Betäubungsmittel helfen.
Ich wurde aus den Gedanken gerissen, als sich ein Windgeist auf mich stürzte. Nur mit Mühe konnte ich seinen scharfen Krallen ausweichen. Verdammt! Ich sollte wirklich aufhören, mich mitten im Kampf ablenken zu lassen.
Neben mir erschien Frank, der jedoch total in seinen Kampf mit zwei Telchinen vertieft war, und mich somit nicht einmal bemerkte. Athene trat gleich gegen zwei Monster an, die sie ohne zu zögern gegeneinander ausspielte, sodass, sie aufeinander losgingen, anstatt ihr Aufmerksamkeit zu schenken.
Diesmal spürte ich ein unverhofftes Brennen an meiner Schulter, und fluchte lautstark. Ich hatte anscheinend die Aufmerksamkeitsspanne einer Eintagsfliege.
Die Wunde an meiner Schulter begann schon zu heilen, weshalb ich mich davon nicht ablenken ließ. Diesmal nicht.
Genervt holte ich mit Springflut aus, und schnitt den Windgeist in zwei Hälften. Kaum war das geschafft, fiel mich von der Seite wieder einer von ihnen an, und stürzte mit mir zu Boden. Diesmal handelte es sich um einen Ventus, der eine menschliche Gestalt annahm, sowie er auf mir kniete und mich unter Kontrolle hatte. Sein Gesicht flackerte unscharf, und veränderte stetig die Form, aber ich wollte gar nicht herausfinden, wer am Schluss herauskommen würde.
Verzweifelt versuchte ich, meine Knie anzuwinkeln, um etwas Angriffsfläche zu bekommen, was mir helfen würde, ihn von mir zu stoßen. Aber so ein Typ aus Luft konnte schwerer sein als ich dachte.
Es war kein wirkliches Gewicht, das mich nach unten drückte, sondern mehr wie ein Druck. War das das Gefühl, das normale Menschen bekamen, wenn sie zu tief tauchten? Na, dann konnte ich verstehen, warum manche es nur ungern taten.
Bevor der Ventus versuchen konnte, mich zu verletzen, wurde ein Schwert von hinten in seinen Rücken getrieben, und er löste sich mit einem wütenden Zischen auf.
Über mir stand mein Bruder, der mir schwer atmend die Hand hinhielt, um mir hoch zu helfen. Triton hatte Blut auf seinem Shirt und auch sein Hals und sein Gesicht hatten etwas abbekommen. Als ich ihn erschrocken anstarrte, schüttelte er nur mit dem Kopf, „Keine Sorge, es ist nicht mein Blut. Du musst mir helfen."
Ein Husten drängte sich meine Kehle hoch, und ich beugte mich vornüber, als mein Körper von dem Anfall durchgeschüttelt wurde.
„Percy, du siehst nicht gut aus.", meinte Triton besorgt, und tötete zwei weitere Windgeister, die auf uns zu kamen. „Vielleicht solltest du dich lieber zurückziehen, bevor...-"
„Nein.", protestierte ich und richtete mich wieder vollständig auf. „Ich schaffe das schon. Wobei brauchst du meine Hilfe?"
Er zögerte, „Ich... ich glaube, ich habe meine Mutter gesehen."
„Amphitrite?", fragte ich stirnrunzelnd, woraufhin er nickte.
„Du musst mir helfen Percy. Wenn wir sie nicht aufhalten, wird sie immer wieder versuchen, Dad zu verletzen, und den Olymp zu Fall zu bringen. Allein komme ich nicht gegen sie an."
„Wo hast du sie gesehen?"
Wir setzten uns in Bewegung und er zeigte zum Long Island Sound. „Sie ist zum Strand geeilt. Ich könnte mir vorstellen, dass Dad dort auch irgendwo ist. Wir müssen sie finden."
Obwohl ich und Poseidon uns schon seit längerer Zeit nicht mehr gut verstanden, hieß das nicht, dass ich zulassen würde, dass er von einer wütenden Exfrau in Stücke gerissen wurde. Das kam überhaupt nicht infrage. Deshalb erhöhte ich mein Tempo ebenfalls noch einmal.
Wir konnten Poseidon schon von weitem sehen. Er kämpfte gegen einen riesigen Kraken, der mindestens 9 Meter lang war, und fette Tentakel besaß, mit denen er immer wieder Halbgötter in der Umgebung schwer verwundete.
Und Amphitrite kniete versteckt in einer Düne mit einer Phiole in der Hand, die nichts gutes bedeuten konnte.
Triton stieß ein wütendes Schnauben aus, und stürmte auf seine Mutter zu, die sich etwas Pulver in die Hand schüttete, das sich durch den Wind am ganzen Strand verteilte. Oh Götter, nein! Egal, was es war, wir konnten es nicht mehr aufhalten.
Die Nereide bemerkte ihren Sohn sofort, und sprang mit einem Dolch in der Hand auf, „Triton, mein lieber Sohn."
„Steck dir das sonst wohin.", Triton verzog angewidert das Gesicht, während der Griff um sein Schwert fester wurde.
Entschlossen lief ich ihm hinterher, um ihm Rückendeckung geben zu können. Mir wurde mit einem mal klar, dass er das Ziel hatte, seine Mutter zu töten. Und das allein aus dem Grund, um unseren Vater zu schützen.
Ich schnappte nach Luft, und trat wieder ein paar Schritte nach hinten. Handelte so ein Sohn, der seinem Vater bedingungslos vertraute? Mein Blick wurde von der kämpfenden Gestalt meines Vaters angezogen, und ich fragte mich, ob ich eines Tages auch so weit gehen würde... Ob ich auch eines Tages darauf vertrauen könnte, dass er mich liebte.
Als hätte er meine Gedanken gelesen, trafen sich unsere Blicke. Es war nur für einen Sekundenbruchteil, bevor er sich wieder auf das Ungeheuer konzentrieren musste, aber es war mehr als genug, um mich vollkommen von ihm abwenden zu können.
Ein paar Sekunden später hörte ich, wie der Krake einen wilden Schrei ausstieß, und sich in Luft auflöste. Was aber meine volle Aufmerksamkeit erregte, waren die Halbgötter, die hier am Strand kämpften. Von einem Moment auf den anderen, schwankten sie. Für einige von ihnen war es der letzte Fehler, den sie gemacht hatten, denn die Monster und Windgeister nutzten den Moment der Schwäche, um ihr Blut auf dem Sand zu verteilen.
Schnell wandte ich meinen Blick ab, als ein junges Mädchen von einem Höllenhund zu Boden gestoßen, und dann förmlich auseinandergerissen wurde. Ihre Schreie hallten in meinen Ohren wieder, und ich war mir sicher, dass ich sie nie wieder vergessen würde.
Entschlossen drehte ich mich doch wieder zu ihr, und leitete meine Energie in einer großen Welle auf sie zu. Der Höllenhund zersprang explosionsartig in einer Rauchwolke. Und das Mädchen... das Mädchen war erlöst. Tief durchatmend malte ich das Zeichen für das Heldentum in die Luft, und schickte sie mit meinem Segen in die Unterwelt.
„Du arbeitest jetzt also mit dem Bastard zusammen, der sich in unsere Familie geschlichen hat, ja?", Amphitrite trat näher an ihren Sohn heran, der ihr ruhig in die Augen starrte.
„Er ist für mich mehr Familie, als du jemals warst.", erklärte Triton, und warf mir einen kurzen Blick zu. „Wenn hier jemand nicht dazu gehört, dann bist du das, Mutter. Du wirst es bereuen, dich jemals mit uns angelegt zu haben. Du bist für mich gestorben."
Mit diesen Worten nickte er mir zu, und wir stürzten uns auf sie. Leider war Amphitrite schneller als ich gedacht hätte. Ich durchfuhr mit dem Schwert ihren Arm, der zu klarem Wasser wurde, bevor ich die Haut durchstoßen konnte.
Jetzt wusste ich, warum Triton mich für diesen Kampf brauchte... Einer von uns konnte sie ablenken, während der andere versuchte, sie zu töten. Allein hatte er keine Chance.
Ich lächelte die ehemalige Königin des Meeres spielerisch an, „Ich habe mich da schon länger etwas gefragt. Wie fühlt man sich eigentlich, wenn man weiß, dass man einfach so durch die Affäre des Ehemanns ersetzt wurde?"
Und dieser Satz brachte mir das ein, was ich erreichen wollte: Ihre Aufmerksamkeit. Ha!! 100 Punkte für Percy Jackson!
Die Wut in ihren Augen beunruhigte mich dann aber doch...
Verdammt, wo war meine Mutter eigentlich? Mein Blick fiel auf ihre zierliche Gestalt, die zusammengerollt in den Dünen, ein paar hundert Meter weiter, lag. Ein grünes Licht umgab sie, was bedeutete, dass Poseidon sie zumindest vor weiteren Angriffen abschirmte.
Sie musste die volle Ladung von Amphitrites Pulver abbekommen haben, das so vielen Halbgöttern das Leben gekostet hatte. Ich wusste nicht, was es war, aber es schien ein extrem starkes Betäubungsmittel zu sein. Es würde meine Mutter nicht lange ausschalten, da sie eine Göttin war, und da mein Vater sie beschützte, würde ihr auch nichts passieren.
„Wenn Uranos gewinnt, dann wird deine Mutter mit dir, Poseidon und den anderen Göttern, im Tartarus herum vegetieren.", meinte sie locker. „Ihr habt keine Chance. Ach, ich vergaß: Du wirst ja vorher verblassen. Dein Sohn wird es niemals rechtzeitig schaffen, Iynx auf das Rad zu spannen. Auch wenn du das letzte bisschen deiner Kraft verbrauchst, um ihm zu helfen."
Triton stach auf sie ein, doch sie sah es rechtzeitig kommen, und wurde wieder zu Wasser.
Besorgt sah ich wieder zum Himmel hoch, als der plötzlich heller aufleuchtete als zuvor. Mit einem Schrei brach ich zusammen, als sich alles in mir schmerzhaft zusammenzog. Ich krallte meine Hände in den Sand, und brachte keuchend heraus: „Ich glaube an ihn. Sam wird es schaffen. Selbst, wenn es mich bis dahin nicht mehr gibt."
„Und denkst du wirklich, Uranos wird das zulassen, wenn er einmal hier auf der Erde ist?", Sie wich dem Schwert ihres Sohnes mit Leichtigkeit aus, der versuchte, sie von mir wegzudrängen. „Und wie es aussieht ist das wohl jeden Moment der Fall."
Mit Entsetzen beobachtete ich, wie die grüne Hülle am Himmel Risse bekam, die sich überall ausbreiteten. Und mit jedem Riss, der entstand, fühlte es sich an, als ob mein Körper auseinandergenommen wurde. Stück für Stück.
Triton drängte Amphitrite von mir weg, „Dad!"
Sein Ruf hallte über den gesamten Strand. Ich wollte ihm sagen, dass er aufhören sollte. Dass es mir gut ging, und ich gleich wieder mitkämpfen konnte, doch kein einziger Ton kam mir über die Lippen.
Er rief weiter nach unserem Vater, während er sich mit seiner Mutter duellierte. Ich rollte mich atemlos im Sand zusammen, und betete zu jedem Gott, den ich kannte, dass es aufhören sollte. Am Rand meines Blickfelds bildeten sich bereits schwarze Punkte, die sich immer weiter vergrößerten.
Vielleicht konnte ich ja doch ein wenig Hilfe brauchen. Selbst wenn es Poseidon war... Mir wurde klar, dass ich keine andere Wahl hatte, als mir helfen zu lassen.
Ich hatte einfach keine Kraft mehr. Ich konnte mich nicht einmal aufsetzen, sondern lag weiterhin wie gelähmt da, und hoffte, dass mich kein Ungeheuer überfallen würde.
Das letzte, was ich sah, bevor ich das Bewusstsein verlor, war Triton, der weiterhin versucht, seine Mutter zu töten...

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