
Wo du bist
Wenn du still und heimlich,
dein Leben verlässt,
nichts mehr von dir übrig bleibt,
außer der Gedanke an dir,
wie ein Windhauch,
federleicht davongetragen,
bin ich trotzdem bei dir,
gehe mit dir,
überall hin.
Dein Geruch,
er steckt noch in meiner Nase fest,
in meinen Haaren,
in meinem Körper,
den du so einst warm und fest
mit deinen Armen hieltest.
Ich kann es noch spüren,
kann dich noch spüren,
unsere Körper im Einklang,
wie zwei Teile,
desselben Puzzles,
zwei Zahnräder,
desselben Uhrwerks.
Doch nun steht die Zeit still,
und alles, was ich will,
ist, dass sie rückwärtsgeht,
Uns nichts mehr im Wege steht,
kein Leben, kein Tod, keine Zeit.
Und bald ist es soweit,
da gleite auch ich
zu dem verheißungsvollen Ort,
genau dort,
wo du bist.
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