
Yutae
Keuchend fiel Yuta neben Taeyong und sah ihn dann an, der immer noch total außer Atem war. Was bei dem Sex grade auch kein Wunder war. Sie waren schon ewig beste Freunde und seid dem ihre letzten Beziehungen gescheitert waren, hatten sie sich gedacht, dass es doch ganz sinnvoll wäre, solange bis sie wieder jemand richtigen finden würden, die Zeit zu überbrücken in dem sie gemeinsam Sex hatten und er muss schon sagen, der Sex mit Taeyong war bis jetzt der beste den er je hatte.
Er fuhr sich durch die Haare und sah dann an die Decke.
Es war wie jedesmal unglaublich gewesen und irgendwie konnten sie auch nie die Finger voneinander lassen. Es war so als wäre ein Knopf gedrückt wurden und sie konnten einfach nicht mehr ohne die Berührungen des anderes.
"Ich habe morgen ein Date." murmelte Taeyong als er wieder normal atmen konnte. Er sollte mehr Sport, außer Bettsport machen.
"Mit wem?"
"Johnny, aus der Arbeit..der schwarzhaarige, weißt du wen ich meine?"
Yuta nickte. Er konnte sich nur halbwegs an ihn erinnern, als er Taeyong von der Arbeit abgeholt hatte.
"War das nicht derjenige der meinen Ex angebaggert hatte?"
"Ja genau der."
Taeyong sah zu seinem besten Freund und strich ihm ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht.
"Du solltest mal deine Haare wieder färben." sagt er.
"Ich weiß. Braun oder blond?"
Taeyong sah zu ihm. "Dir steht beides."
"Weiß ich, also?"
"Blond." murmelte Taeyong und stand dann auf. "Ich geh duschen und dann nach Hause."
"Viel Spaß..und sag mir wie dein Date verlief." murmelte Yuta und sah an die Decke.
"Immer doch." lacht der ältere und ging ins Bad.
Yuta seufzt.
"Warum will ich dich die ganze Zeit küssen?" fragt er sich selbst, setzt sich auf und fuhr sich durch die Haare.
Er sah zu Taeyong der fünf Minuten später wieder aus dem Bad kam. "Kann ich mir Sachen von dir nehmen?"
"Seid wann fragst du? Mein halber Kleiderschrank ist bei dir Zuhause."
Taeyong grinst ihn frech an und nahm sich Klamotten aus dem Schrank.
"Du kannst auch hier schlafen." murmelte Yuta und beobachtete seinen besten Freund, der sich anzog.
"Ich weiß, aber dann fallen wir wieder übereinander her und dann kann ich morgen nicht mehr laufen."
Als ob Yuta was dagegen hätte mit beiden Sachen. Dann würde Taeyong wenigstens nicht auf dieses Date gehen.
Was dachte er da bitte? Er ist verwirrt wegen seinen Gedanken. Sowas hatte er noch nie gedacht.
"Wir sehen uns morgen, Yuta."
Damit war Taeyong weg und Yuta wieder alleine in seiner Wohnung.
Er hasste es alleine in dieser Wohnung zu sein. Er hatte sich zu sehr an Taeyong in dieser Wohnung gewöhnt.
Er schloss die Augen und seufzt. Er musste mal wieder mit jemanden reden. Er verstand diese Gefühle nicht die er grade hatte. Nur mit wem?
Jaehyun.. oder doch Sicheng?
Frustriert zog er die Decke über seinen Kopf mit der Hoffnung diese Gefühle würden wieder verschwinden. Er hatte sich nicht in Taeyong verliebt. Er hatte sich nicht in diesen Typen verliebt. Nicht in seinen verdammten besten Freund!
Voller Frust schrie er auf, wirft die Decke weg, nahm sein Handy und rief Sicheng an.
"Yuta? Was..?"
"Hast du Zeit?" fragt er, ließ ihn gar nicht aussprechen.
"Ähm..ich denke schon, ja. Was ist los?"
"Eine Stunde. Bei mir." sagt er und fuhr sich übers Gesicht.
"Ich will nicht mit dir schlafen!"
"Keine Sorge. Sex hatte ich grade...ich muss nur mit jemanden reden."
"Dann frag Taeyong."
Yuta blieb stumm. "Es geht um ihn, richtig?"
"Richtig." sagt Yuta und Sicheng seufzt.
"Und deswegen rufst du deinen Ex an?"
"Sicheng. Ich bitte dich. DU hast mich außerdem nur benutzt um deinen jetzigen Freund eifersüchtig zu machen, also bitte.."
"Ist ja gut." lacht Sicheng. "Bin gleich da. Pizza?"
"Ich bitte darum."
Yuta legt auf und musste kurz lächeln.
Auf Sicheng konnte er sich schon immer verlassen, auch wenn dieser ihn verletzt hatte. So hatte er einen guten Freund gefunden.
Eine Stunde später saß Sicheng neben ihm, auf seinem Schoß eine Familienpizza.
"Also? Was ist zwischen dir und Taeyong?"
"Wir haben Sex."
"Okay. Und was ist das Problem?"
"Er hat mir vorhin gesagt das er ein Date hat und irgendwie wurde ich unglaublich eifersüchtig..und ich will ihn immer wieder küssen.."
Sicheng schmunzelte. "Wir wissen doch beide das du in ihn verliebt bist..wieso also leugnen wenn es eh der Fall ist?"
"Hallo? Damit zerstöre ich unsere Freundschaft!"
"Naja..das habt ihr schon mit dem Sex. Es ist doch klar das sich immer einer in den anderen verliebt."
Yuta schluckt. "Außerdem bist du doch der top in der Beziehung, also wieso so durchdrehen? Mach es wie immer, setz deine Maske auf und tue so als wäre nichts, oder die bessere sei einfach du, hab Eier in der Hose und sag ihm das du verdammt nochmal Gefühle für ihn hast. Riskiere einmal in deinem Leben etwas. Sonst stehst du da bei seiner Hochzeit und hasst dich auf ewig! Und wenn eure Freundschaft ein Knicks deswegen bekommen sollte, weiß ich das Taeyong eh nach nicht Mal vierundzwanzig Stunden wieder zu dir kommen würde, weil er dich braucht und ohne dich auf geschmissen ist."
Yuta lächelte leicht und nahm ein Stück Pizza um diese zu essen."Ich...Niemand war mir je so wichtig wie Taeyong, Sicheng. Ein Leben ohne ihn kenne ich nicht. Ich habe den schon mein gesamtes Leben an der Backe und das will ich eigentlich auch nicht ändern. Er ist mir einfach zu wichtig", seufzt Yuta.
"Ich bitte dich. Yuta, guck euch an. Ihr könnt nicht ohne einander und selbst, wenn er nicht so fühlen sollte, würde es euch nicht zerstören. Steh deinen Mann und rede mit ihm und das am besten noch heute", schmunzelt Sicheng und beißt von seiner Pizza ab.
"Und wenn doch?", fragt Yuta frustriert. Irgendwie vergeht ihm grade der Hunger weswegen er das Pizzastück zur Seite legt.
"Nakamoto Yuta! Hör auf die solche Gedanken zu machen und rede mit ihm. Ich bin mir zu 100% sicher, dass es euch nicht zerstören wird. Außerdem war glaube ich kaum, dass Taeyong einfach so ohne wirklichen Grund Sex mit dir hat", meint Sicheng genervt und steht auf. Schweigend sieht Yuta seinen Ex an. Es ergibt Sinn. Taeyong ist manchmal vielleicht durchgeknallt, naja eigentlich immer, aber er würde niemals ihre Freundschaft Riskieren und Sex in einer Freundschaft ist ein verdammt großes Risiko.
"Taeyong, du musst dringend herkommen. Irgendwas stimmt mit Yuta nicht", schnief Sicheng auf einmal und Yuta sieht jenen verstört an. Wie guckt kann Sicheng bitte Schauspielern?
"Er ist auf dem Weg", schmunzelt Sicheng und grinst Yuta breit an. Seufzend sieht Yuta seinen Ex an. Wie kann es sein, dass sie beide mal zusammen waren? Und wieso hat er nie gemerkt, dass Sicheng so hinterhältig sein kann?
Es dauert nicht lange bis die Tür mit einem lauten Knall auffliegt und Taeyong abgehetzt im Raum steht. Er bekommt genauso wenig Luft wie nach ihrem Sex. "Was ist los?", fragt Taeyong besorgt und blickt zu Yuta, welcher ihn mehr als überrascht ansieht. "Sag mir nicht ich bin um sonst her gerannt", seufzt Taeyong erschöpft und lässt sich neben Yuta fallen.
"Steh deinen Mann, Yuta. Ich bin weg", trällert Sicheng und verlässt die Wohnung, aber nicht ohne sich noch ein Stück Pizza zu nehmen.
"Was ist los, Yuta? Sicheng spielt nicht so ein Schauspiel, wenn alles okay ist", fragt Taeyong seinen besten Freund verwirrt. Yuta schweigt wieder. Die Pizza erscheint grade mehr als interessant, obwohl ihm der Hunger vergangen ist, sieht sie wirklich ästhetisch grade aus. "Ich hab mich verliebt", murmelt Yuta. "In wen?", fragt Taeyong gespielt fröhlich. Es ist eigentlich kaum zu hören, doch Taeyong ist verletzt. Ihn hatte es vorhin schon gewundert, dass Yuta nicht bemerkt hatte, dass er ihn nicht anschauen konnte als er von dem Date mit Johnny sprach, doch jetzt grade ist es eigentlich egal.
"Solltest du dich nicht jetzt schon verrückt wegen deinem Date machen?", fragt Yuta seinen besten Freund ohne den Blick von der Pizza zu nehmen. "Solltest du nicht glücklich sein?", stellt Taeyong einen Gegenfrage.
"Du willst es mir nicht sagen, oder?", fragt Taeyong gekränkt. Eigentlich dachte er immer, dass sie über alles reden, doch scheint er sich getäuscht zu haben. "Lass uns kuscheln", murmelt Yuta nur und Taeyong sieht ihn überrascht an. Sie kuscheln eigentlich nie was eigentlich mehr dran liegt, dass sie die Finger nicht von einander lassen können und ständig mit Sex enden. Stumm nickt Taeyong aber und kuschelt sich an den Japaner. Dieser fängt einfach an durch die Haare des Älteren zu streichen. Genießerisch schließt Taeyong seine Augen. An sowas kann er sich eigentlich gewöhnen. Er liebt Yuta. Taeyong ist sich dessen schon lange bewusst, doch weiß er nicht was Yuta fühlt und versucht sich deswegen mit anderen Typen abzulenken. Johnny ist eigentlich nichts anderes und der Amerikaner weiß das. Sie hatten sich irgendwann mal drüber unterhalten. Warum und wieso wissen sie beide nicht genau. Johnny hatte ihn genau deswegen auf ein Date eingeladen. Ihm tat Taeyong leid und er hofft ihm damit etwas zu helfen.
"Ich sag mein Date ab. Du brauchst mich mehr und Johnny versteht es", meint Taeyong nach einer Weile. Anstelle zu antworten beißt sich Yuta auf die Lippen. Lippen, die Taeyong gerne einmal küssen würde ohne Sex. Einfach so einen kleinen Kuss.
"Musst du nicht", bringt Yuta irgendwann hervor. Es tut ihm weh sowas zu sagen, denn es freut ihm wirklich, dass Taeyong sein Date absagen würde für ihn. "Ich mach es aber, weil du mir wichtiger bist als irgendein Typ und irgendwas wirklich nicht mit dir stimmt", seufzt Taeyong und holt sein Handy aus seiner Hosentasche. Kurz wählt er Johnnys Nummer. Er hat Glück. Der Amerikaner geht fast sofort dran. "Was gibt es?", fragt er ruhig. "Ich will für morgen absagen. Es tut mir leid, aber ich kann nicht", antwortet Taeyong ruhig. Seine freie Hand fährt über Yutas Oberkörper und er verpasst dadurch dem Japaner eine Gänsehaut. "Er steht auf dich, Taeyong. Ich wünsche euch viel Glück", schmunzelt Johnny am anderen Ende der Leitung und legt auf.
"Ist er sauer?", fragt Yuta seinen besten Freund mit Schuldgefühlen. Er hat soeben Taeyongs Date versaut, etwas was er niemals machen wollte. "Nein, alles gut und jetzt erzähl mir was mit dir los ist. Ich hasse es dich so zu sehen", beruhigt ihn der Koreaner. "Mit Kleidung?", fragt Yuta neckend in der Hoffnung, dass Taeyong das Thema fallen lässt. "Das auch, aber das meine ich nicht. Ich hasse es dich so depremiert zu sehen, da fühl ich mich selbst scheiße", antwortet Taeyong und setzt sich breitbeinig auf den Schoß seines besten Freundes. "Und wenn ich nicht reden möchte?", fragt Yuta leise. Seit wann sieht Taeyong eigentlich so verboten gut in seinen Klamotten aus? "Dann hole ich meine Sachen und ziehe hier solange ein bis du mit mir redest", antwortet Taeyong stur. Yuta schweigt. Eigentlich wäre es doch die perfekte Idee, obwohl sie würden nur noch mit einander schlafen und seine Gefühle würden auch nicht verschwinden, aber er würde keine downs mehr haben, weil Taeyong nicht bei ihm ist. Nachdenklich knabbert Yuta auf seiner Lippe rum. "Iss lieber Pizza als auf deinen Lippen rum zu kauen, sonst bereue ich es gleich", flüstert Taeyong und starrt gebrannt auf die Lippen des Japaners. Yuta seufzt.
"Du willst wissen was mit mir los ist?", fragt er den Koreaner, dieser nickt. "Ich will dich küssen, dich bei mir haben. Ich hasse es, wie du mit mir sprichst und deine komische Frisur. Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour. Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen. Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen. Ich hasse es, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei. Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei. Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast. Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann. Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen. Nicht einmal fast", redet Yuta drauf los. "10 Dinge, die ich an dir hasse. Wirklich Yuta. Du zitterst grade aus einem Film", schmunzelt Taeyong. "Weißt du was ich am meisten an dir hasse? Ich hasse dich, weil ich dich liebe und ich nicht ohne dich kann. Ich hasse es so sehr, dass du einfach meine bessere Hälfte bist und ich dich brauche wie Luft zum Atmen. Ich hasse es so sehr, dass ich diese Wohnung nicht ohne dich ertrage und noch mehr, dass ich dich vermisse sobald du nur sagt, dass du gehst. Ich werde fast wahnsinnig wegen dir und deinem Körper, aber ich bin wahnsinnig, weil ich es ohne dich nicht aushalte", faselt Yuta ohne nachzudenken. Es ist grade alles aus ihm ausgebrochen wie ein Dam, der das Wasser nicht mehr halten konnte. So auch die zwei kleinen Tränen, welche sich aus Frust aus den Augen des Japaners stehlen.
Wie eingefroren sitzt Taeyong auf dem Schoß von Yuta. Die Worte muss er erst mal verkraften und noch besser erst einmal verstehen was Yuta grade gesagt hat. "Ich liebe dich, Taeyong und es tut mir leid, wenn du nicht dasselbe fühlst, aber ich kann einfach nicht ohne dich", haucht Yuta. Jetzt ist es auch egal.
"Du bist ein Idiot. Deswegen lässt du die Pizza kalt werden und bist do depremiert?", fragt Taeyong erstaunt. Überrascht sieht Yuta ihn an. "Gott, du bist so ein Idiot. Wieso denkst du habe ich mich auf unseren Sex eingelassen? Ich dachte mir, wenn ich dich schon nicht ganz haben kann, dann will ich wenigsten etwas von dir haben. Man Yuta", schmunzelt Taeyong und nimmt ein Stück Pizza.
Grinsend hält er es Yuta hin, welcher verwirrt abbeißt. "Ich liebe dich auch, du Idiot", haucht der Koreaner in das Ohr seines Gegenüber.
Überrascht sieht Yuta ihn an bevor er fertig kaut und runterschluckt nur um seine Lippen auf die des Koreaners zu pressen.
"Wir essen jetzt und dann sorgst du dafür, dass ich morgen nicht mehr laufen kann", sagt Taeyong verführerisch. Nun wieder gut Gelaunt nicht Yuta und beißt wieder von der Pizza ab, welche Taeyong ihm wieder hinhält.
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899 Wörter sind von mir, der Rest ist von Cherri1004 💜
Lest ihre Geschichten! ;-;
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