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Kapitel 77 ▬ Vorhergesagter Ausbruch

Nabend zusammen 🙂

In einer Woche ist auch endlich meine letzte Examensprüfung geschafft, danach kann ich mich (parallel zum Schreiben natürlich 😜) endlich mal wieder an ein Video setzen. Da ich mich wie immer nicht entscheiden kann, habe ich auf Twitter mal eine Umfrage erstellt, es würde sich ja anbieten, mal wieder ein Video passend zur Story hier zu machen ;) Der Link dazu steht gleich im Kommentar zu diesem Absatz, dann kann man ihn auch anklicken.


So, jetzt wünsche ich viel Spaß mit dem heutigen Kapitel, die Handlung wurde schon an mehreren Stellen etwas herbei gesehnt, also habe ich sie etwas früher eingebaut, als eigentlich geplant^^


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Irgendwie schafften wir es tatsächlich, dass alle aufgegessen hatten, als wir auf das Gelände des Fernsehsenders rollten. Und das zwei Minuten vor dem eigentlichen Zeitplan. Niall trank noch an seiner Limonade, während wir hintereinander vom Van in das Gebäude liefen, wo wir bereits begrüßt wurden. "Und da hieß es, Rockstars wären immer zu spät!", grinste ein älterer Mann und schüttelte allen die Hand, bevor er uns in eine Garderobe führte. Ich verkniff mir einen Kommentar und auch Paul sah so aus, als ob er gerne noch etwas erwidert hätte, es aber lieber sein ließ.

"Niall, beeil dich bitte mit dem Austrinken und setz dich dann hin", motzte Lou ihren Schützling an, die bereits ihre Utensilien ausgebreitet hatte und an Louis' Haaren herum zog, was dieser seufzend über sich ergehen ließ. Niall zog erneut an dem Strohhalm, wobei deutlich zu hören war, dass der Becher bereits leer war. Der Ire grinste breit und hockte sich auf die Rückenlehne des Sofas, während er weiterhin auf dem Strohhalm herum kaute. "Hast du gerade deine fünf Minuten, oder wieso setzt du dich nicht hin? Umgezogen bist du auch noch nicht." "Ich muss erst einmal verdauen. Außerdem habe ich irgendwie gerade keine Lust", erklärte er mir, woraufhin ich eine Augenbraue anhob. "Keine Lust worauf?" "Noch ein Interview." Ich schluckte und sah zu Paul, dessen Gesichtsfarbe bereits deutlich dunkler geworden war.

"Niall, tu dir selbst einen Gefallen und hock dich einfach da hin, okay? Je schneller ihr anfangt, desto schneller ist es vorbei." "Können die nicht mal ohne mich raus?", seufzte er leise. "Dir macht das doch auch sonst Spaß, oder nicht?" "Ja... Aber heute habe ich halt keine Lust." "Niall, setz dich bitte dort hin und arbeite einfach mit, es geht eben nicht anders. Nachher beim Konzert kannst du dafür wieder durch die Gegend springen, ja?" Niall schüttelte stumm den Kopf und begann damit, den Plastikdeckel seines Bechers an mehreren Stellen einzudrücken.

"Es reicht mir jetzt", ertönte Pauls Stimme direkt neben Niall, womit der Jüngere wohl nicht gerechnet hatte. Allerdings hatte der Personenschützer sich immer näher an den Iren heran geschoben und stand nun nur einen Meter von ihm entfernt. "Wenn du bei Drei nicht auf diesem Stuhl hockst, werde ich dich dorthin setzen." Niall funkelte Paul angriffslustig an und schnaubte. "Nein." "Dann eben ohne Zählen." Paul nahm Niall den Becher aus der Hand und warf diesen achtlos auf den Boden, bevor er den Jüngeren förmlich zu den Stühlen trug und dort auf die gepolsterte Sitzfläche hockte. "Sitzen bleiben!" "Wieso haben wir denn ständig so viele Termine?", jammerte Niall leidend, als Lou die Gelegenheit nutzte, um sich direkt um seine Haare zu kümmern. "Es ist eben nun mal so! Das ist euer Job!" 

"Paul... du brauchst ihn nicht so anzumeckern, jeder hat mal keine Lust auf seine Arbeit." "Und es ist mein Job, dass er sie trotzdem verrichtet", erwiderte der Mann brummend. "Ja. Und es irgendwie meiner geworden, dass du es nicht übertreibst, oder?" Paul seufzte leise und klopfte Niall auf die Schulter. "Achte einfach darauf, dass er pünktlich fertig wird. Moment. Wo ist Harry?!" 

Ich drehte mich zu allen Seiten um und seufzte genervt. "Hat irgendwer von euch gesehen, wo er hin ist?" "Er meinte, er will ein Eis." "Sind denn heute alle verrückt geworden?!", unterbrach Paul meine Antwort, bevor ich auch nur richtig ansetzen konnte und stampfte fluchend aus der Garderobe. "Wehe der bringt mir keins mit", ertönte es von Niall, der inzwischen immerhin auf dem Stuhl sitzen blieb. Liam legte schmunzelnd eine Hand auf die des Iren und strich nach kurzem Umsehen über die Haut. "Das wird er sicher. Außer Paul erwischt ihn." Niall kicherte gehässig und war wohl froh, dass Harry nun den Groll des Mannes auf sich gezogen hatte und nicht mehr er selbst in der Schusslinie stand.

Erschrocken zuckte ich zusammen, als ich plötzlich zwei Arme um mich spürte. "Bist du schon fertig?" "Ja, oder sehe ich nicht vorzeigbar aus?" Louis posierte übertrieben und streckte Liam den Mittelfinger entgegen, als dieser sich einen Finger in den Mund schob. "Ich sehe besser aus als du!" "Einbildung ist auch ne Bildung", erwiderte Liam. "Ihr streitet doch jetzt nicht ernsthaft darüber, wer besser aussieht?", stöhnte ich genervt. "Na ja, du bist doch auf meiner Seite, oder?" Louis griff nach meiner Hand und sah mich auffordernd an. "Klar", grinste ich und gab ihm einen Kuss auf die Wange. "Aber Liam sieht natürlich auch gut aus." Louis' Grinsen verschwand so schnell, wie es gekommen war. "Gleichzeitig aber auch nicht mein Typ, also schau nicht so, als ob du in eine Zitrone gebissen hättest."

"Und du sagst mir, ich soll nicht so eifersüchtig sein?" Ich sah Liam verwundert an, der Louis breit angrinste. "Im Vergleich zu dir bin ich harmlos! Du wärst Harry gestern fast an die Gurgel gesprungen, als er Niall so umarmt hat!" "Übertreib nicht gleich!" Ich ließ meinen Blick über die Beiden wandern, bis er auf Niall fiel, der missmutig in den Spiegel starrte. Die Jungs waren inzwischen fertig gestylt und hatten noch eine halbe Stunde, bis zu ihrem Auftritt. "Ich übertreibe nicht und das weißt du ganz genau." "Du klammerst genauso." "Das stimmt überhaupt nicht. Das eben war ein Witz, Liam. Und ich würde dir nicht die Augen auskratzen wollen, nur weil du Val mal umarmst oder so. Sie pennt ständig auf irgendeinem von euch ein! Nichts für ungut, Val." Ich schmunzelte leicht, was verschwand, als ich in Nialls Gesicht sah. 

"Jungs, wir sollten vielleicht das Thema wechseln." Mir war nicht entfallen, dass Paul davor gewarnt hatte, dass Niall irgendwann platzen würde. "Wieso? Liam weiß, dass ich recht habe!" "Nein, ich enge ihn nicht ein! Ich beschütze ihn nur!" "ICH BIN DIREKT NEBEN EUCH!", schrie Niall plötzlich so laut, dass Liam förmlich von seinem Stuhl fiel und ihn erschrocken ansah. "Es reicht, okay?! Ich bin kein kleines Kind verdammt! Du bist vielleicht größer als ich und der Ältere in der Beziehung, aber ich bin trotzdem ein erwachsener Mann und ich hasse es, dass ihr hier über mich redet, als ob ich nicht im gleichen Raum bin!" Ich sah mich kurz um und war froh, dass bis auf uns und Lou, die bereits dabei war, alle Türen zu schließen, keiner im Raum war. 

"Nialler, so meine ich das doch nicht, ich will nur..." "Sei still!" Perplex sah ich zu Niall, der Liam so wütend ansah, dass der Größere sich kleinlaut auf den Stuhl setzte und auf den Boden sah. "Ich finde es toll, dass du mich so sehr liebst, Liam. Und ich liebe dich auch und ich liebe dich so, wie du bist. Und ich liebe es, dass du mich beschützen willst und ich nehme auch gerne die passive Rolle ein und habe dich als Schutz neben mir, okay? Ja, das ist richtig! Das habe ich schon immer an dir gemocht!" Liam schluckte und knetete unruhig seine Hände im Schoß, während Louis und ich unschlüssig hinter ihm standen. "Aber es wird mir einfach zu viel! Wenn ich mich zu Harry setzen will, hast du mich nicht festzuhalten! Und meine Fresse, es ist Harry! Du kannst nicht eifersüchtig auf einen der anderen Jungs sein! Ich liebe dich! Und nur dich, Liam! Aber wenn du weiterhin so tust, als ob ich dich betrügen könnte, dann kann ich das nicht, okay?! Also überleg dir gut, wie weit du das treiben willst, es kotzt mich nämlich an! Und zwar so richtig!" Niall atmete schwer und starrte Liam förmlich in Grund und Boden, der sich leise räusperte.

"Es... es tut mir so Leid, Niall... ich habe wohl ... etwas übertrieben." "ETWAS?!", zischte Niall warnend. "Total. Total übertrieben meinte ich", fügte Liam hastig hinzu und kratzte sich am Kinn. "Ich versuche es zu ändern. Wirklich." "Du wirst es nicht versuchen, sondern du wirst es tun, Liam. Ich bin kein kleines Kind!" "Ja... das weiß ich doch." "Und du musst mir vertrauen. Ich will doch nur dich." "Das weiß ich doch eigentlich auch", schniefte Liam, woraufhin Lou die Hände über dem Kopf zusammen schlug. Den Älteren würde sie sich wohl gleich noch einmal vornehmen müssen. Niall seufzte leise und stand von seinem Stuhl auf, um sich auf Liams Schoß zu quetschen, sodass sein Freund ihn fest ans ich drückte. "Es tut mir so Leid, ich werde das ändern. Irgendwie. Versprochen!" "Das hoffe ich für dich", brummte der Blonde, wobei er bereits wieder lächelte und Liam einen Kuss auf die Stirn gab.

"Och ne!", ertönte plötzlich Pauls Stimme hinter uns, der Harry - welcher zwei Oasis-Eispackungen in der Hand hielt - am Oberarm in den Raum führte. "Sag jetzt nicht, ich habe die Show verpasst", motzte Paul und sah Harry grummelnd an. "Dafür schuldest du mir deins. Und das Andere geht wohl an Liam." Harry sah perplex auf das Eis, das nun in Pauls Hand war. "Nein... Niall kann seins ruhig haben." "Und ich?!", maulte Harry und machte bereits Anstalten, sich wieder aus dem Raum zu schleichen, wurde aber von Lucas daran gehindert, der sich kopfschüttelnd in die Tür schob. "Du hast Pech gehabt", erwiderte Paul grinsend und riss die Verpackung auf. "Niall, runter von Liam. In zehn Minuten müsst ihr raus und bis dahin sollte man nicht sehen, dass er eben noch geweint hat!" Lou schob den Iren, der zufrieden an seinem Eis leckte von dessen Freund herunter und schaffte es irgendwie, die verquollenen und geröteten Augen zu beseitigen.

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