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53. I Want You To Stay

1 Monat später

In knapp einem Monat ist ziemlich viel passiert. Die Beatles wurden zu einer bekannten Band hier in Hamburg. Ihre Rock'n Roll Covers wurden immer besser, immer mehr Menschen kamen zu ihren Auftritten. Der Star Club war mit unter sogar überfüllt. In einem Monat wurden neue Freundschaften geschlossen. Klaus Voormann und Astrid Kirchherr, die die Beatles weitergebracht haben. Astrid war eine ausgezeichnete Fotografin und hat viele super Bilder rausgebracht für die Jungs. Sie war auch diejenige, die die Jungs halbwegs von der Elvistolle verabschieden konnte. Pete war natürlich eingebildet und hat sich es verkniffen. Stuart und Astrid haben eine Beziehung am Laufen und ich musste ehrlich zugeben, dass ich die Beiden total niedlich zusammen fand. Stuart war ein ganz anderer Mensch, wenn sie um ihn herum war. John hat es am Anfang natürlich nicht so gepasst. Er hatte Angst, er würde seinen besten Freund verlieren. Aber irgendwann hat er sich damit abgefunden und Stu hat ihm versichert, dass sie für immer Kumpels bleiben werden.

Astrid und ich sind perfekte Freundinnen geworden. Ich war meist die Erste, die die Bilder zu Gesicht bekam. Den anderen passte dies natürlich nicht in den Kram und so wollten sie natürlich wissen, wie die Bilder aussahen. Paul drohte einmal sogar, mir einen Kussverbot zu erteilen. Am Ende war er aber der Erste, der verlor. Unsere Beziehung wurde mit jedem Tag stärker und wir unternahmen viel, wenn wir die Zeit aufbringen konnten. Nur in letzter Zeit wurde es weniger, da ich meine Schule hatte und er seine Musik. Bald gibt es aber Ferien und dann konnten wir jeden Tag etwas unternehmen.

Die Freundschaft mit den anderen Chaoten lief weiterhin gut. John und ich redeten wieder normal miteinander und alberten rum. Wir versuchten unsere alte Beziehung zu vergessen, was gut klappte. Erst vor kurzem sind wir auf ein Kinderspielplatz gegangen und sind wie die kleinen Kinder auf dem Klettergerüst herumgetollt. Das war für mich der alte John, der immer Flausen im Kopf hat. George und ich sind noch enger geworden als vorher. Wenn ich Probleme hatte, war er der Erste, der davon erfahr. Wir unternahmen auch viel zusammen, wenn Paul und John am Schreiben waren. Wenn George und ich alleine sind, ist er selbstbewusster und offener. Vielleicht liegt es auch daran, dass ihn keiner der Chaoten zu Wort kommen lässt.

Stuart war oft mit Astrid unterwegs. Aber wenn er bei uns war, dann war oft mit ihm zu spaßen. Auch er hatte immer ein offenes Ohr für mich, wenn es mir schlecht ging. Das wusste ich seit unserem letzten Gespräch schon. Und Pete ... Naja er ist einfach Pete. Wir redeten nicht viel miteinander, da er sich oft zurückzog. Aber wenn wir redeten, dann vernünftig. Und wenn er wollte, konnte Pete auch ernst sein und zuhören.

Die ganze Welt schien wieder perfekt zu sein ... wie sie es am Anfang gewesen ist. Bis zu dem Tag.


" Dani, kann ich reinkommen?".

Paul lugte mit einem ernsten und gleichzeitig traurigen Blick in mein Zimmer. Ich saß auf meinem Bett und schrieb etwas in mein Buch. Als ich aufschaute und seinen Blick erkannte, schluckte ich.

" Natürlich ".

Er schloss leise die Tür hinter sich und setzte sich neben mich. Brav legte ich mein Buch zur Seite und schaute ihn abwartend an. Irgendwas bedrückte ihn, das merkte ich sofort. Sonst rückt Paul sofort mit der Sprache raus.

" Ich ... ehm ".

" Was ist denn?".

" Ich .. also .. wir ".

Ich sah ihn besorgt an und legte meinen Kopf etwas zur Seite. Ihm schien wirklich etwas am Herzen zu liegen. Er konnte mit mir über alles reden, und das wusste Paul auch.

Räuspernd kratze er sich am Hinterkopf, vermied dabei den Blickkontakt mit mir und nahm schließlich meine Hände in seine. Ich konnte seine Gedanken nicht lesen, nicht einmal sein Gesichtsausdruck. Nur wusste ich, dass ihm dieses Gespräch nicht leichtfiel. Hoffentlich war es nicht allzu schlimm.

" Paul..".

Mich überkam Angst, als er nichts sagte. Wie lange sollte ich die Stille noch ertragen? Wollte er mit mir Schluss machen? Nein, das darf er nicht! Er hat doch gar kein Grund. Ich liebe ihn doch. Er darf nicht ...

" Die Jungs und ich ... Wir fahren zurück nach England ".

Er schaute mir dabei fest in die Augen. Als die Worte seine Lippen verließen, krampfte sich mein Herz zusammen. Zurück? Nach England? Nein!

" Was...?".

" Es tut mir leid, luv ".

" Nein ...Nein, Nein, Nein!!!".

Ich wurde hysterisch. Wie vom Teufel besessen nahm ich das nächstbeste Objekt, mein Kissen, und schmiss es mit voller Wucht gegen die Tür. Es gab ein dumpfes Knallen. Doch mir war das alles nicht genug. Tränen stießen mir in die Augen, mein Atem wurde unregelmäßig. Sie konnten mich nicht verlassen. Ich musste sie bereits ungewollt zurücklassen. Jetzt war es andersherum. Jetzt war es für immer.

" Luv, beruhige dich!".

Ich konnte mich nicht beruhigen. Wieder nahm ich irgendwas in die Hand und schmiss es gegen die Tür. Ein großer Kratzer war auf dem Holz zu erkennen. Was ich aber dagegen geworfen habe, wusste ich schon gar nicht mehr. Denn ich nahm schon das nächste Objekt in die Hand und wollte es diesmal gegen den Spiegel werfen, als jedoch zwei Hände mich an den Handgelenken festhielten. Unkontrolliert ließ ich den Gegenstand fallen, was ein Kuscheltier war, dass Paul für mich gekauft hatte. Dieser drehte mich mit einer schnelle Bewegung zu sich.

" Beruhige dich, luv. Bitte!".

" Nein, Nein!".

" Dani ... Bitte!".

Meine Beine fühlten sich wie Wackelpudding an. Wenn Paul mich nicht an sich gedrückt hätte, wäre ich auf den Boden gesunken. Zitternd kuschelte ich mich an seine Brust und krallte meine Finger in sein Shirt. Sie sollten nicht gehen. Ich würde sie nie wieder sehen können. Ich wäre ganz alleine hier. Meine Familie und Freunde konnten sie nicht ersetzten, das konnte niemand.

" Verlasse mich nicht, Paul ".

" Dani ..".

" Ich brauche dich doch!".

Ich kümmerte mich nicht darum, wie doll Paul mich festhalten musste. Wie ein schwerer Sack hing ich in seinen Armen und immer wieder musste er mich hochziehen, damit ich nicht auf den Boden rutschte. Mein Gesicht war nass und mit Tränen verschmiert, welches ich in sein Shirt vergrub. Ich war im bald zu schwer und er führte mich zurück an mein Bett, ließ mich dabei nicht los. Er schwank mich hin und her und versuchte mich mit summender Stimme zu beruhigen. Doch der Gedanke daran, diese Stimme nie wieder zu hören, bereitete mir mehr Schmerzen und Tränen.

" Wann, Paul?".

" Morgen ".

" Was!?".

Ich schubste ihn ein Stück von mir, als er dies sagte. Sein Blick war mit Reue und Trauer gefüllt. Er versuchte, nach meinen Händen zu greifen. Jedoch zog ich sie weg, bevor er nur einen Finger berühren konnte.

" Warum sagst du mir das jetzt erst?!".

" Es gab einfach keinen richtigen Zeitpunkt, wo ich es dir hätte erzählen können. Wir wissen es auch erst seit einer Woche. Glaubst du, mir fällt es leicht, dir diese Nachricht zu überbringen? Ich wusste ganz genau, dass ich dich damit verletzten würde. Jedoch wusste ich nicht, dass es dich so hart trifft ".

" Natürlich trifft es mich hart. Ich musste euch schon einmal zurücklassen, und jetzt seit ihr es diesmal. Jetzt ist es für immer, Paul. Ihr werdet endlich euren Traum durchleben und ich werde hier einsam in Deutschland sitzen und niemand haben. Ihr werdet soviel Stress haben, dass ihr mich vergisst. Die Jungs werden mich vergessen und du auch!".

Bevor ich wusste, wie mir geschah, presste Paul seine Lippen hart gegen meine. Geschockt hielt ich meinen Atem an und riss die Augen auf, bis mein Freund sich von mir löste. Er zog mich in eine Umarmung und ich spürte etwas Nasses an meinem Nacken, Tränen.

" Sag so etwas nie wieder. Ich liebe dich, Dani. Und ich werde dich niemals vergessen. Hast du mich verstanden?".

Ich antwortete nicht. Trotz seiner Tränen blieb Pauls Stimme ernst und sein Griff stark. Meine Tränen waren etwas versiegt und ich vergrub mein Gesicht in seine Schulter.

" Hast du mich verstanden, Dani?".

" Ja, Paul. Ich liebe dich auch ".

Er löste sich von mir und brachte ein kleines Lächeln zustande. Seine Augen waren rot und sein Gesicht mit Tränen übersäht. Ich schloss meine Augen und küsste eine kullernde Träne fort. Dasselbe machte er auch bei mir, bis unsere Lippen kollidierten. Ich wollte ihn nie wieder loslassen. Warum musste eine ungewollte Trennung so schmerzvoll sein?


Ja, ich lebe noch. Mir geht es wieder besser und ich will mich wieder in die Story hineinversetzten. Tut mir leid, dass ihr so lange warten musstet. Aber jetzt geht es wieder weiter. Ich hoffe auch, dass es erstmal so bleiben wird.

Dani ♥


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