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47. Heartbroken


Ich wusste nicht, wie lange ich da saß und weinte. Doch ich spürte nach einer Zeit eine Hand auf meiner Schulter und als ich aufschaute, schaute ich George in die Augen. Hinter ihm standen die Anderen und blickten mich mit einem traurigen Gesichtsausdruck an. Meine Trauer war gerade stärker als meine Wut auf die Jungs, da sie mir nichts gesagt haben. George nahm mich an die Hand und zog mich zurück auf die Beine. Er legte einen Arm um meine Schulter und ging mit mir und den anderen zurück nach Hause, ohne ein Wort. Ich hing in meinen eigenen Gedanken und machte mir Sorgen darüber, wie ich John demnächst unter die Augen treten soll. Schließlich konnte ich doch nicht einfach so tun, als wäre nichts gewesen. Als wir Zuhause ankamen, schob ich Georges Arm von meiner Schulter und polterte die Treppe hinauf. Ich schlug die Zimmertür hinter mir zu und schmiss mich aufs Bett. Vorerst wollte ich niemanden sehen oder hören. Mir war es gerade egal, was die anderen über mich dachten. Ich brauchte erstmal Zeit für mich.

Ich lag bestimmt eine halbe Stunde alleine auf meinem Bett, bis ich von unten das Öffnen einer Tür vernahm. Mein Puls erhöhte sich, als ich laute Stimmen hörte. Als dann jemand die Treppe hinaufkam, sprang ich hochkant aus dem Bett und schaute zur Tür. Es klopfte dreimal leise, und ich konnte nur ein leises " herein " flüstern. Als ich das Gesicht von Ringo erkannte, fiel mir sichtlich ein Stein vom Herzen. Er hatte einen besorgten Gesichtsausdruck aufgesetzt und kam mit ausgestreckten Armen auf mich zu, in die ich hineinfiel. Ich hatte das Bedürfnis zu weinen, als ich seine Wärme spürte und die Sicherheit. Ein Schluchzen entfiel mir und Ringo strich mir behutsam durch die Haare. Langsam beruhigte ich mich wieder und er löste sich etwas von mir.

" Das tut mir so leid, Dani. Ich wünschte, ich könnte etwas tun ".

" Danke, Ringo. Ich weiß es zu schätzen, wirklich ".

Ich gab ihm eine herzliche Umarmung und versuchte die Stimmung etwas zu lockern, indem ich seine Haare durchwuschelte. Ein kleines Grinsen zeichnete sich auf seinen Lippen, was ich so an ihm liebte. Dabei musste ich auch lächeln. Wir standen uns eine Weile gegenüber und schwiegen, bis sich ein weiteres Gesicht neben der Tür zeigte. Paul.

" Hey, kann ich reinkommen?".

" Natürlich, Paul ".

Ringo nickte mir zu und ließ mich und Paul alleine. Räuspernd standen wir uns gegenüber, bis Paul mich zum Bett führte und wir uns hinsetzten. Er nahm meine rechte Hand und strich sanft über diese hinüber. Seine Augen studierten mein Gesicht und ich spürte, wie er nach den richtigen Worten suchte.

" Hör zu ... Ich wollte dich niemals anlügen, Dani. Wir wussten es schon etwas länger, das mit John. Aber wir wollten dir es nicht erzählen, weil du so glücklich warst mit John. Man hat dir einfach angesehen, dass er dir was bedeutet. Es tut mir leid, dass alles so gekommen ist. Und es tut mir leid, dass ich in letzter Zeit so komisch zu dir war ".

" Ich verstehe euch. Jetzt habe ich es ja selber rausbekommen. Und ich glaube, es war besser, dass ich die Erfahrung selbst gemacht habe. Ich hatte schöne Monate mit John, das stimmt. Aber jetzt ist es vorbei ... komplett vorbei ".

Paul sah mit einem geknickten Blick auf den Boden, während ich nervös mit meinen Augen hin und her huschte. Schließlich gab mir mein Gegenüber eine feste Umarmung. Ich legte meinen Kopf in seine Halsbeuge und atmete seinen Duft ein. Seine Präsenz entspannte mich. Ich schloss die Augen und genoss den Moment, der lange anhielt ehe wir uns lösten. Paul setzte dazu an, meine Stirn zu küssen, zögerte doch vorerst. Als ich lächelnd die Augen schloss, gab er sich einen Ruck und ich spürte seine warmen Lippen auf meiner Haut. Ich seufzte traurig und legte meine Hände auf seine Schulter ab.

" Ich lass dich dann wieder alleine, ja ".

" Okay, und Paul?".

" Ja, luv?".

" Danke ".

Er lächelte liebevoll, bevor er leise die Tür hinter sich schloss und ich wieder alleine im Zimmer war. Meine Lernutensilien lagen immer noch auf dem Schreibtisch. Wer weiß, ob ich morgen überhaupt zur Schule komme. Aber immerhin besser als John den ganzen Tag zu sehen. Doch ich wusste gleich, dass ich den Test nicht gut abschneiden werde. Und Spicken wollte ich auch nicht. Der Lehrer würde es sofort mitkriegen. Mein Kopf schmerzte leicht von diesen schweren Gedanken, die ich mit mir rumzuschleppen hatte. Ich fühlte mich hintergangen und verlassen. Wie ein Toter ohne Angehörige, der unter einem vergessenen Grabstein lag. Meine Augen wurden schwerer. Ich legte mich aufs Bett und es dauerte nicht lange, bis ich einschlief.

[ Am Abend ]

Jemand strich mir über die Stirn, als ich aus meinem Schlaf erwachte. Es roch nach Zitrone und ein Klirren war zu vernehmen, als wenn jemand etwas umrührte. Ich öffnete meine Augen und sah die Präsenz, die an meinem Bett saß. Der Raum war dunkel, die Nachttischlampe spendete als Einziges Licht.

" Hey, luv. Deine Mutter hat dir Tee gemacht. Möchtest du etwas?".

" Ja, gerne ".

Paul gab mir vorsichtig die Tasse, nachdem ich mich aufgesetzt hatte. Langsam trank ich einzelne Schlücke, bevor Paul mir wieder die Tasse abnahm und sie abstellte. Ich freute mich wirklich, dass er da war. Nachdem, was alles passiert ist zwischen uns.

" Er ist wieder heim gekommen ".

Ich erstarrte in meiner Position und richtete den Blick nach unten. Ich wollte und konnte ihn nicht sehen. Eine einzelne Träne lief mir die Wange hinab, die Paul mit seinem Daumen wegwischte.

" Du brauchst ihn nicht sehen, wenn du nicht möchtest. John weiß schon Bescheid. Er sitzt alleine in der Küche wie ein Häufchen Elend. Aber das geschieht ihm Recht!".

" Paul ..".

" Tut mir leid, ich habe mich zu sehr hochgeschaukelt. Ich kann es nicht fassen, wie sehr er dich verletzt hat ".

" Ich weiß, was du meinst und ich kann dich auch verstehen. Aber jetzt kenne ich die Wahrheit und muss das erstmal verarbeiten. Danke trotzdem ".

Paul nicke und gab mir einen Kuss auf die Wange, bevor er aufstand und ging. Ich nahm wieder ein paar Schlücke von dem Tee, bevor ich aufstand und mich bettfertig machte. Ein Blick auf den Schreibtisch verriet mir, dass ich den Test sowas von verhauen werde. Und wem habe ich dies zu verdanken? Ich legte mich zurück in mein Bett und versuchte zu schlafen. Bilder schlichen sich in meinen Kopf über die heutigen Ereignisse. Die ganze Zeit hatte ich nur Johns Gesicht vor mir. Ich wollte ihn nicht sehen, doch irgendetwas sagte mir, dass ich es tun sollte. Diese Gedanken versuchte ich mit Kopfschütteln zu vertreiben. Doch Schlaf fand ich trotzdem nicht. Ein kleiner Piek kann nicht schaden. Ich verfluche mich selber!

Mit leisen Füßen schlich ich die Treppe hinunter, darauf bedacht keinen Laut von mir zu geben. Um die Ecke linsend blickte ich ins Wohnzimmer, wo die anderen Tellie schauten. Alle ausser John. In der Küche brannt ein kleines Licht. Ich huschte rüber und versteckte mich hinterm Türrahmen. Er saß mit dem Gesicht zu mir. Er hatte seine Arme auf dem Tisch verkreuzt und seinen Kopf drauf abgelegt. Eine brennende Zigarette lag im Aschenbecher. Es wurde kein einziges Mal an ihr gezogen. Sein Atem war unregelmäßig und ich hatte fast das Gefühl, er würde weinen. Vorsichtig setzte ich ein Fuß vor, was leider ein Knacken der Holzdielen verursachte. John schaute auf, seine Augen weiteten sich. Sie waren ganz rot. Ich runzelte die Stirn und schaute auf den Boden. Niemand sagte etwas. Ich spürte seinen Blick auf mir. Er tat mir fast leid, aber zwischen uns hat es ein Ende gefunden. Er hatte mir zu sehr wehgetan, als das ich ihm noch einmal verzeihen könnte.

" Dani .. Ich ..".

John suchte nach den richtigen Worten, fand aber keine. Und das brauchte er auch nicht. Ich sah zu ihm auf. Sein Mund war leicht geöffnet, doch es entwich nur Luft. Zögernd bewegte ich mich an den Tisch und setzte mich ihm gegenüber. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich dies einmal tun würde. Angespannt legte ich meine Hände auf den Schoß und sah John in die Augen.

" Es tut mir leid, dass ich nicht die Richtige für dich bin ".


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