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42. First Gig In Hamburg

Die Jungs erwarteten uns bereits vor der Haustür. John, Paul und George hatten ihre Gitarren in der Hand und Pete seine Sticks. Mit hochgezogenen Augenbrauen betrachtete uns der Bandleader misstrauisch. Mir sollte es eigentlich egal sein. Aber nachdem, was Stu mir erzählt hattte. Vielleicht sollte ich John eine Chance geben. Uns stand eigentlich nichts im Wege ... ausser ich selber mit meiner Angst. Leicht schüttelte ich den Kopf, um die Gedanken zu vertreiben. George sah mich besorgt an. Ich lächelte ihm nur aufmunternd zu.

" 'ey, wo wart ihr denn? Wir haben es eilig!".

" Jetzt halt man den Ball flach, Johnny. Ich hole schon meinen Bass und dann können wir los ".

Es herrschte eine peinliche Stille zwischen uns, als Stuart wegging. Paul räusperte sich einige Male, während ich desinteressiert den Boden betrachtete. George tat so, als würde er seinen Kragen von der Lederjacke zurechtzupfen und Pete spielte versunken mit seinen Drumsticks. Stuart ließ sich viel Zeit, bis er schließlich unten ankam. Ich verabschiedete mich von meinen Eltern und ging mit den Jungs in den Top Ten Club. Innerlich hoffte ich darauf, Julia zu treffen. Aber etwas sagte mir, dass sie nicht auftauchen wird.

Im Inneren des Clubs war eine stickige Luft, die einem fast den Atem nahm. Es roch nach Rauch und Alkohol und eine viel zu laute Musik wurde gespielt. Auf der Bühne konnte ich eine Frau erkennen, die halbnackt ihre Hüften schwang und dabei zusah, wie die Geldscheine vor ihren Füßen flogen. Ich hingegen war einfach nur angewidert und hoffte inständig, dass dieser Alptraum bald vorbei ist. Die Jungs wurden von ihrem Manager in Empfang genommen. Er führte uns in den dunklen Backstagebereich, wo auch weitere, junge Bands auf ihren Auftritt warteten. Es waren eigentlich nur Jungs zu sehen. Wir setzten uns auf ein paar Stühle und schlugen uns die Zeit mit Karten spielen tot. Immer wieder gab es Auseinandersetzungen zwischen John und Pete, da John schummelte und irgendwelche guten Karten aus seinem Ärmel herauszog. Ansonsten hatten wir viel Spaß und zwischen John und mir schien sich alles gelegt zu haben.

Als die Jungs schließlich aufgerufen wurden, veränderte sich deren Gesichtsausdruck und alle wurden mit einmal ruhig. Sie holten ihre Gitarren aus dem Koffer und stimmten diese kurz ein. John stellte sich vor dem Ausgang zur Bühne und atmete tief durch. Stuart stupste mich von der Seite an und nickte zu ihm hinüber. Nervös ging ich zu John rüber, der sich immer wieder durchs Haar fuhr. Zitternd legte ich eine Hand auf seine Schulter und sein Blick glitt zu mir. Er zeigte zuerst keine Emotionen, bis ein kleines Lächeln sich auf seinen Lippen schlich. Erleichtert lächelte ich zurück und umarmte ihn fest. Ich spürte, wie seine Hände mich gegen ihn drückten.

" Viel Glück".

" Danke, Babe. Das werde ich brauchen ".

Ich gab ihm einen Kuss auf die Wange, bevor ich den anderen ebenfalls Glück wünschte und den Backstagebereich verließ. Schnell suchte ich mir einen sicheren Platz, von dem ich aus alles beobachteten konnte. Dann kamen die Jungs auf die Bühne und stellten sich anständig vor. Das erste Lied wurde angestimmt und George Gitarrenkünste kamen sofort zum Einsatz.

You make me dizzy, Miss Lizzy
The way you rock and roll
You make me dizzy, Miss Lizzy
When we do the stroll
Come on, Miss Lizzy
Love me before I grow too old

Come on, give me fever
Put your little hand in mine
You make me dizzy, dizzy Lizzy
Oh girl, you look so fine
Just a-rocking and a-rolling
Girl I said I wish you were mine

You make me dizzy, Miss Lizzy
When you call my name
Oooooh baby
Say you're driving me insane
C'mon, c'mon, c'mon, c'mon baby
I want to be your lover man

Run and tell your mama
I want you to be my bride
Run and tell your brother
Baby, don't run and hide
You make me dizzy, Miss Lizzy
Girl I want to marry you

Come on, give me fever
Put your little hand in mine, girl
You make me dizzy, dizzy Lizzy
Girl, you look so fine
You're just a-rocking and a-rolling
Oh I said I wish you were mine

Es wurde reichlich geklatscht und ich konnte in Johns Gesicht erkennen, dass er ziemlich erleichtert war. Das nächste Lied wurde von Paul angestimmt A Taste Of Honey in einer schnelleren Version. Während ich den Jungs gespannt zuhörte, tippte mir jemand auf die Schulter. Sofort erkannte ich sein Gesicht wieder. Der Junge aus dem Bus.

" Hey, ich bin Richard, aber nenn mich Ringo ".

" Ich heiße Dani. Ringo..? Dann bist du bestimmt mit George befreundet ".

" Du meinst sicher den Gitarrist auf der Bühne. Ja, so ist es. Kennst du die Jungs?".

" Ja, ich bin mit ihnen befreundet ... und mit John zusammen ".

" John Lennon? Der Leadsinger da vorne? Pass gut auf, Dani ".

Was will er denn damit gesagt haben? John sieht vielleicht nicht aus wie ein treuer Bursche vom Lande, aber er hat mich lieb. Auch, wenn wir uns streiten. Bedrückt sah ich auf den Tisch und lauschte der Musik.

" Tschuldige, ich wollte dich nicht traurig machen oder so ".

" Nein, ist schon okay ".

" Solange er dich glücklich macht ".

" Ja, das tut er ".

Ringo lächelte mir zu und schaute zur Bühne. George hatte uns inzwischen entdeckt und nickte uns lachend zu. Schweigend saßen wir nebeneinander, während ich mir die Gesellschaft um mich herum anschaute. Es waren viele Männer dabei, aber auch nicht gerade wenige Frauen. Sofort packte mich wieder die Angst, die Pete mir eingeredet hat. Sie schienen jedoch recht unbeeindruckt von den Jungs zu sein. War es gut oder schlecht?

" Kommst du öfters hierher?".

Ringos Frage überrumpelte mich regelrecht, weswegen ich ihn für einige Sekunden einfach nur anstarrte, bevor ich zu einer Antwort kam.

" N-Nein, eigentlich nicht. Du musst wissen, ich komme ursprünglich aus Deutschland und bin mit meiner Familie nach Liverpool gezogen. Als sich meine Eltern schließlich getrennt haben, musste ich zurück und bin nun hier gelandet... Tut mir leid, dich interessiert das bestimmt alles gar nicht ".

" Hey, alles gut. Ich höre dir gerne zu. Gefällt es dir denn, wieder in Deutschland zu sein?".

" Es geht. Liverpool hat mir auf jedenfall besser gefallen. Aber Hamburg hat auch seine guten Seiten ".

Unser Gespräch wurde von lautem Geklatsche und dem Moderator unterbrochen, der die Jungs von der Bühne verabschiedete. Ich entschuldigte mich von Ringo und lief schnell zum Backstagebereich, wo der Manager die Jungs haufenweise lobte und ihnen jeweils ein Handtuch gab. John war der Erste, der mich entdeckte und hob mich mit einer Leichtigkeit hoch. Er drehte mich einmal im Kreis, bevor er mich wieder runterließ und mir einen zärtlichen Kuss aufdrückte.

" Ihr wart großartig, Jungs!".

" Danke, luv ".

Ich umarmte die Anderen, wobei mir der Blick vom Manager nicht verborgen blieb. Er hatte einen ziemlich ernsten Gesichtsausdruck aufgesetzt und musterte mich herablassend. Auf eine Art fühlte ich mich tierisch beleidigt. Ich wollte gerade etwas sagen, als Georges Stimme mich unterbrach.

" Ringo, du auch hier?".

George umarmte seinen Kumpel freundschaftlich und fragte ihn aufgeregt, was er hier in Hamburg suchte. Ringo erklärte, dass er mit der Band Rory Storm and the Hurricanes hier wäre und sie im Kaiserkeller Auftritte geben. Die anderen Jungs gesellten sich zu den beiden Turteltauben, was mich etwas abseits stehen ließ. Deren Manager hatte sich inzwischen aus dem Staub gemacht. Mir ging sein komischer Blick nicht aus dem Kopf. Es kam mir so vor, als wäre ich gar nicht erwünscht in seinen Augen. Vielleicht übertreibe ich auch etwas, aber schließlich kann ich seine Gedanken nicht lesen.

" 'ey Babe, hast du Lust mit uns noch in die Kneipe zu gehen?".

" Liebend gerne, aber es ist schon fast null Uhr. Ich möchte nicht zu lange draußen bleiben ".

" Och, komm schon. Büdde!".

" Aber nur kurz, okay?".

" Yeahi ".

John gab mir einen Kuss auf die Stirn, bevor er mich an der Hüfte packte und uns nach draußen geleitete. Ringo kam mit uns und wir gingen gemeinsam in das Gretel und Alfons. Dort bestellten sich die Jungs ein Bier nach dem Anderen. Selbst George ließ dabei alle Hemmungen fallen. Ringo und Ich waren am Ende noch die einzig Vernüftigen unter unseren Leuten. Einige Mädchen saßen um John herum und gaben ihm ständig etwas aus. Dabei sang John fröhlich das Lied Ain't She Sweet. Eine Blondharrige, die neben John saß, fing an mit ihm zu flirten. Noch saß ich still abseits und beobachtete das Spektakel. Als sie ihre lackierten, unechten Fingernägel schließlich auf Johns Oberschenkel ablegte und er nicht zurückwich, kochte es allmählich in mir. Pete musterte mich von der Seite und zwinkerte mir frech zu. Bastard! Ich blieb solange sitzen, bis das blonde Flittchen sich zu John rüberlehnte und ihm einen Kuss auf die Wange hauchte.

" Jungs, ich glaube wir sollten jetzt gehen! ".

" Och ne, Dani. Noch fünf Minuten ".

" Nein, ihr seit mir viel zu betrunken. Kommt jetzt!".

Ich riss John aus der Obhut der Mädchen, während Ringo sich die anderen Kerle schnappte und wir mühsam nach Hause gingen. Oft mussten wir anhalten, weil jemand sich entleeren musste. Ich glaube, wir haben tatsächlich eine halbe Stunde gebraucht. Ringo half mir noch, die Jungs auf ihre Schlafplätze zu legen. Zum Dank umarmte ich ihn fest und er wünschte mir noch eine schöne Nacht. In seiner Stimme konnte man den Sarkasmus gar nicht überhören, doch ich lachte nur und wünschte ihm das Gleiche. Als Ringo weg war, überlegte ich nun wo ich schlafen sollte. Bei John wollte ich ungern pennen. Wenn er nochmal erbrechen sollte, habe ich aber Geburtstag. Schließlich kam mir die dümmste Idee aller Zeiten. Ich entriss Pete seine Schlafdecke, da er die sowieso nicht brauchte und ging mitsamt zwei Sofakissen in das Badezimmer. Die Badewanne war nicht gerade bequem, aber würde für heute Nacht ausreichen.



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