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4. Don't Let Me Down

Am nächsten Morgen wurde ich von einer Wärmequelle neben mir geweckt. Als ich meine, noch kleinen, Augen öffnete, schaute ich in das schlafende Gesicht von John. Er sah wirklich süß aus im Schlaf. Am Liebsten würde ich ihn den ganzen Tag beobachten. Aber leider musste ich auch wieder zurück nach Hause. Ob meine Eltern in ihrem Streitwahn meine Abwesenheit bemerkt haben? Ich kuschelte mich enger an John heran, der im Schlaf grummelte und dann seinen Kopf gegen meinen lehnte. Ich fühlte mich sicher in seinen Armen. Mein Kopf drehte sich Richtung Fenster, und ich sah, dass der Sturm sich während der Nacht gelegt hatte. Die Wolken waren zwar immer noch da, aber der Wind hatte nachgelassen. Und die Fenster waren auch noch heile.

John grummelte erneut, öffnete schließlich seine Augen und begrüßte mich mit seinem typischen Lächeln. " Morgen, Babe ", sagte er und küsste mir auf die Nasenspitze. Ich lächelte zurück und murmelte ein " Morgen " vor mich hin. John drückte mich näher an sich und vergrub sein Gesicht in mein dickes Haar. Er tat das immer, wenn er kuschelbedürftig war.

" Sollten wir nicht aufstehen, John? Vielleicht ist Mimi schon wach ".

" Nein, ich bin viel zu müde dafür. Bleib noch hier ".

" John ... ich muss doch wieder nach Hause ".

Mein Freund löste sich von mir, um mir in die Augen zu schauen. " Bist du sicher, dass du das willst?". Verwirrt schaute ich ihn an, seufzte dann innig. " Ich habe nicht gesagt, dass ich es will. Ich habe gesagt, dass ich es muss. Ich bin noch keine achtzehn. Außerdem machen sie sich sicherlich Sorgen, wo ich bleibe ". John kaute nachdenklich auf seiner Unterlippe. Er schien mir nicht wirklich meine letzten Worte abzukaufen. Ich kaufte sie mir irgendwie selber nicht ab.

" Wenn sie sich Sorgen machen würden, hätten sie längst hier angerufen ".

John hatte Recht. Was bildete ich mir eigentlich ein? Meine Eltern stritten sich in letzter Zeit öfters als gewöhnlich. Und ich musste alles ertragen, naja eher John. Ich flüchtete meist zu ihm, wenn mir alles zu viel wurde. Er hatte immer ein offenes Ohr für mich, aber innerlich wusste ich, dass er meine einseitige Quakerei langsam nervig fand.

" Nein, nein, nicht weinen. Ich wollte dich nicht zum Weinen bringen. Shh, luv ".

Mir kam das Herabfließen der Tränen wie in Zeitlupe vor. Dass ich weinte, bemerkte ich erst, als die warmen Tränen auf meine Hände tropften. John sah mich traurig an, und nahm mich vorsichtig in den Arm. Ich presste meinen Kopf in seine Halsbeuge und schlug die Decke über unsere Köpfe, sodass nur noch unsere Augen Tageslicht bekamen. Mein Schluchzen wurde lauter, meine Finger krallten sich in Johns T Shirt und mein Atem wurde unregelmäßiger. John strich mit seinen Händen meinen Rücken entlang, redete beruhigend auf mich ein, entschuldigte sich. Er gab sich die Schuld an meiner Emotionsschwankung. Ich hätte ihm gerne gesagt, dass es nicht seine Schuld wäre, aber ich konnte nicht reden.

Als es an der Tür zu Johns Zimmer klopfte, schreckte ich hoch und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht. In der selben Sekunde betrat Mimi das Zimmer, und sah uns beide forsch an. " Wollt ihr nicht runterkommen zum Frühstück?", fragte sie und schaute dabei zu John, der einen genervten Blick aufgesetzt hat. Ich versuchte möglichst ruhig zu wirken und brachte ein kleines Lächeln zustande. " Wir sind gleich unten, Mimi ", antwortete John gereizt und warf sich die Decke vom Körper. Seine Tante nickte nur, bevor sie die Tür wieder hinter sich schloss. Mein Freund gab mir meine Klamotten von gestern und ging ins Bad, damit ich mich hier umziehen konnte. Ich war sehr glücklich darüber, dass John meine Privatsphäre akzeptierte und mir Zeit ließ. Er war der Beste Mensch auf Erden!

Beim Frühstück klingelte das Telefon. Mein Magen krümmte sich vor Aufregung, da es meine Eltern sein könnten. Bevor Mimi aufstehen konnte, hatte John bereits das Telefon angenommen. Sobald ich den Namen " Paul " hörte, verschluckte ich mich fast an meiner Milch. John hatte die Tür extra zugemacht, damit gerade ich nicht soviel davon mitbekomme. Ich konnte nur einzelne Worte verstehen.

" Nein, Paul .... Lass sie ihn Ruhe .... nicht vorbeikommen .... Wag es ja nicht!".

Der Hörer wurde auf das Telefon geknallt und ein kopfroter John kam in die Küche zurück. Mimi fragte erst gar nicht, aber mich interessierte es schon, was abgelaufen war. Doch am Küchentisch wollte ich das Thema nicht auf den Tisch bringen. " Baby ". Ich sah zu John auf, der sein Brötchen aus der Hand legte. " Ich glaube, es wäre besser, wenn du erstmal gehen würdest ". Mein Herz sank in ein dunkles Nichts. Habe ich richtig gehört? Mein eigener Freund bat mich, zu gehen. Hatte ich John genug genervt mit meiner Heulerei? Daran kann es nur liegen. Erneut traten Tränen in meine Augen, doch John würdigte mich keines Blickes mehr. Er war zu sehr damit beschäftigt, beschämt auf sein Brötchen zu starren. Ich entfernte mich vom Tisch und holte von oben meine Jacke. Als ich sie mir anzog, kam John zu mir ins Zimmer und schaute mich traurig an. Er erwartete etwas von mir, aber ich wusste nicht, was. Es war jetzt sowieso egal. Mit dem Blick nach unten gerichtet, lief ich aus seinem Zimmer, ohne irgendjemanden Tschüß zu sagen. Als ich durch das Tor ging, ließ ich meine Tränen freien Lauf. Nun wollte mich mein eigener Freund nicht mehr haben. Keine Erklärung, keine Worte, keine Gesten. Einfach nur ein gesagter Satz und ich sprang davon, wie eine Katze einem Hund. Vielleicht sollte ich John erstmal in Ruhe lassen. Vielleicht .... Vielleicht hatte es auch etwas mit Paul zutun ...





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